Hund hat gekochten Knochen runtergeschluckt - was tun?

  • Hallo zusammen,


    unser Hund hat vorhin einen Knochen aus einer Suppe runtergeschluckt (wollten ihr ihre Beute abnehmen und da hat sie ihn schnell im Ganzen verschlungen). Es war denke ich ein Stück einer Rinderrippe, max. 3,5x6 cm, vermutlich eher kleiner.

    Haben sofort bei der TA-Praxis angerufen, laut denen sollten wir Sauerkraut füttern und erstmal abwarten und sie gut beobachten und falls es Beschwerden gibt nochmal anrufen.

    Das mit dem Sauerkraut haben wir jetzt gemacht, aber ich bin gerade etwas verunsichert.. Wegen Splittern mache ich mir keine größeren Sorgen, da sie den Knochen ja am Stück geschluckt hat und das Teil keine besonders scharfkantigen Stellen hatte. Aber wird so ein bereits gekochter Knochen im Hundemagen irgendwie zersetzt? Ich frage mich, wie der ansonsten wieder rauskommen soll und hab echt Angst, dass dass einen Darmverschluss geben könnte...


    Wäre da eine Brech-Spritze nicht am besten und wie lange hätte man dafür nach dem Verschlucken noch Zeit? Das wurde mir aber von der Praxis am Telefon eben nicht als Option vorgeschlagen.


    Ist das schonmal jemandem passiert? Hat jemand einen Rat?

  • Ja, er wird ganz normal verdaut.


    Die Hunde meiner Schwiegerfamilie bekommen seit Jahrzehnten gekochte Knochen und es war nie was. Würde es nicht empfehlen, das muss jeder selber entscheiden, aber passiert ist nie was.



    Wenn etwas nicht verdaut wird an Knochen haben das meine Hunde immer von selber raus gekotzt. So mein Rüde zB bei Rehbein

  • Danke, das beruhigt mich jetzt schonmal ein kleines bisschen. Rohe Knochen gibt es hier ab und zu, die werden soweit gut verdaut, aber ich wusste nicht, ob das mit einem gekochten Knochen ähnlich abläuft

  • Es kommt auch darauf an wie groß dein Hund ist.

    Bei kleinen Hunden kann der Magendurchgang ein Problem darstellen und eben spitze Knochen im Darm bei allen Hunden.

    Du kannst jetzt bloß noch abwarten wie dein TA rät.

  • Ich würde halt auch km Auge behalten, ob der Kotabsatz funktioniert. Kann Knochenkot geben, je nach Größe von Knochen & Hund und der bisherigen Fütterung.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Zur Größe: Ist ein recht groß geratener Standard-Aussie, also kein besonders kleiner Hund


    Dann werden wir uns wohl gedulden müssen, sie genau beobachten und hoffen, dass alles gut geht...

  • Avocado, weißt du zufällig, ob man die verdauten gekochten Knochen, die die Hunde deiner Schwiegerfamilie bekommen, im Kot noch irgendwie identifizieren kann? Sieht man da noch kleine Knochenstückchen oder diese bröselige Konsistenz wie bei Knochenkot oder sonst irgendwas auffälliges?


    Wir haben bisher weder den Knochen als Ganzes noch Teile davon finden können, wohl aber das hinterher gefütterte Sauerkraut... Laut TA-Praxis könnte man röntgen, um zu schauen, ob der Knochen noch irgendwo im Hund zu finden ist. Die Aussage war aber, dass man auch dann nicht allzu viel machen könnte. Sie meinten würde der Knochen irgendwo im Darm feststecken, dann würde der Hund Symptome zeigen und wenn er noch im Magen ist, dann würde man eh nichts machen außer Abwarten


    Mir ist klar, dass unverdauliche Fremdkörper auch noch Monate später zu Problemen führen können, also hab ich definitiv auf dem Schirm, dass wir bei den leisesten Anzeichen eines Darmverschlusses sofort zum TA fahren.

  • Auch gekochte Knochen werden ganz normal verdaut.

    Es kann auch sein, dass wenn der Hund ihn nicht richtig verdauen kann, er die Reste an den kommenden Tagen einfach erbricht.

    Sauerkraut dürfte nicht nötig sein, wenn er den Knochen ganz geschluckt hat, das dient nur zum Schutz vor Verletzungen durch Splitter.

    Bei einem Hund von der Größe würde ich mir eher wenig Gedanken um einen Darmverschluss machen, trotzdem aber gut beobachten.


    Was der TA vergisst, beim Röntgen könnte man auch sehen, ob der Knochen noch im Magen ist, da könnte man dann mit Brechmittel arbeiten.

  • Ich würde mir nicht allzu viele Sorgen machen. Rein von der Chemie her müsste ja der gekochte Knochen noch einfacher zu verdauen sein als ein roher Knochen. Das Gefährlichtste finde ich persönlich die Splitter, aber die sind ja gsd nicht vorhanden weil der Knochen ganz runtergeschlungen wurde.

    Achte dich auf Knochenkot (der kann auch bei gekochten Knochen auftreten) und gebe dann ggf. etwas, das den Kot etwas weicher macht. Sofern du ein ungutes Gefühl hast (lange nicht koten beispielsweise) würde ich zum Doc.

    Aber bis dahin sehe ich keinen Grund zur allzu grossen Sorge.

  • Danke, das ist wirklich beruhigend, dass hier ebenfalls der Tenor ist, dass nicht allzu großer Grund zur Sorge besteht. Was da das Sauerkraut bringen sollte, hab ich auch nicht so recht verstanden, da ja hier nicht die typische Splitter-Gefahr wie sonst bei gekochten Knochen bestand, aber da sie es gerne frisst, war es auch egal :D


    Bisher ist alles normal. Sie ist fit, sie frisst, sie trinkt und setzt auch ganz normal Kot ab.


    Vielen Dank euch für eure Antworten! :)

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