Mein Hund reagiert extrem auf Baby

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    Guten und Abend und erstmal ein frohes neues Jahr!


    Danke für die Freischaltung. Ich lese hier schon länger mit und habe jetzt beschlossen mich endlich anzumelden. Ich komme auch gleich mit einem Problem.


    Es geht um meinen Hund Neo, er ist 4 Jahre alt und vermutlich ein Schäferhundmischling. Neo kam vor 2 Jahren zu mir. Er stammt aus Rumänien, hat aber ein paar Monate in Deutschland auf einer Pflegestelle gewohnt.


    Meine Tochter hat vor einem Monat ein Baby bekommen und hier liegt unser Problem. Meine Tochter wohnt zusammen mit ihrem Sohn im OG unseres Hauses, hat dort eine kleine Wohnung. Nun ist es so, dass Neo extrem auf den Kleinen reagiert. Jedes Mal wenn der Kleine weint heult Neo das ganze Haus zusammen, wirklich jedes Mal egal ob tagsüber oder mitten in der Nacht. Er reagiert sehr sensibel auf die Geräusche.


    Das ist nicht alles. Wenn meine Tochter unten bei uns ist mit ihrem Sohn klebt Neo an den beiden. Er will sie auf Schritt und Tritt verfolgen. Er liegt immer da wo der Kleine ist und scheint ihn zu bewachen. Meine Tochter darf mit ihrem Sohn interagieren, aber sonst niemand, nicht einmal ich. Er bellt mich an wenn ich ihn hochhebe und im Arm halte. Das Gleiche macht er bei jedem Besuch, der irgendwas mit dem Kleinen macht. Ich muss ihn jedes mal aussperren. Was dann dazu führt, dass er bellt, heult und an der Türe kratzt.


    Die Hunde leben größtenteils unten bei mir. Aber seit der Kleine auf der Welt ist liegt Neo nur noch bei der Treppe, die zum Bereich meiner Tochter führt. Er hat keine richtige Lust mehr auf Spaziergänge, er verweigert oft Fressen.


    Es wirkt so als hätte er das Baby zu seinem Lebensmittelpunkt gemacht.


    Wie können wir ihn da wieder rausholen? Denkt ihr dass das von alleine wieder aufhört? Oder welche Ratschläge könnt ihr uns geben?


    Es ist wirklich anstrengend für uns alle, aber am meisten leidet Neo selbst darunter, denke ich. Er wirkt gestresst und unruhig. Er schläft weniger, frisst weniger und hat scheinbar weniger Lust und Spaß an Dingen, die er sonst gerne macht, weil er so beschäftigt ist auf das Baby aufzupassen.


    Ich habe noch zwei weitere Hunde, aber die reagieren überhaupt nicht auf das Baby. Mal kurz schnuppern und das wars. Wieso reagiert Neo so extrem?

  • Wie können wir ihn da wieder rausholen? Denkt ihr dass das von alleine wieder aufhört? Oder welche Ratschläge könnt ihr uns geben?

    Den einzigen Ratschlag den ich für euch parat hätte, wäre ein Trainer. Hier tummeln sich viele User, wenn ihr schreibt woher ihr kommt dann kann man ggf. einen Trainer empfehlen.

  • Hund und Kind voneinander fernhalten und einen guten Trainer konsultieren, der sich die Situation bei Euch vorort anschaut. Mehr kann ich nicht guten Gewissens dazu sagen.

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  • Geh davon aus, dass seine Motivation keiner freundlichen Natur ist und achte penibel auf Trennung.


    Ich rate auch dringend dazu einen Termin bei einem Fachmann zu machen.

  • Das muss sich ein ganz ganz guter erfahrener Trainer mal ansehen .... einer der solide die Motivation ansieht .... solange konsequent voneinander fernhalten

    Ich habe eine Gänsehaut wenn ich das lese. Das klingt wie Beuteverhalten.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Ihr denkt, dass es gefährlich werden könnte?


    Ich bin davon ausgegangen, dass er das Baby und meine Tochter beschützen möchte.


    Ich wohne in der Nähe von Saarbrücken.

  • Ihr denkt, dass es gefährlich werden könnte?

    ja.


    er bewacht das Baby, aus welcher Motivation auch immer.


    Er lässt zu, dass seine Mutter mit ihm interagiert aber sonst niemand. Wenn ihr nichts macht, wird das wahrscheinlich immer schlimmer, bis einer es (aus hundesicht) zu weit treibt.

  • Ihr denkt, dass es gefährlich werden könnte?


    Ich bin davon ausgegangen, dass er das Baby und meine Tochter beschützen möchte.


    Ich wohne in der Nähe von Saarbrücken.

    Ich kenne Hunde, bei denen es wirklich "nur" ein beschützen war (was ich aber definitiv auch nicht möchte) - aber es kann leider auch tatsächlich Beuteverhalten sein.


    Deshalb würde ich es auch dringend von einem guten, erfahrenen Trainer anschauen lassen.

    Dann kann hoffentlich abgeklärt werden, welche Motivation dahinter steckt und im nächsten Schritt kann dann besprochen werden, wie Du mit Deinem Hund trainieren kannst.


    Ich wünsche euch alles Gute!

  • Nein, auch bewachen wäre nicht gut, aber ich hatte mir noch nie Sorgen um das Baby gemacht, eher um die Leute herum. Aber wenn es Beuteverhalten ist wäre das wirklich schlimm.


    Denkt ihr, dass ich wenn der Kleine da ist immer trennen sollte? Ist es sinnvoll ihn ganz wegzusperren, oder denkt ihr ein Kindergitter reicht aus, so dass er das Baby noch sehen kann? Ich weiß nicht was einfacher für ihn wäre. Er leidet ziemlich, wenn ich ihn aussperre.


    Sollte ich ihn von der Treppe, die zum Bereich meiner Tochter führt fern halten, so dass er nicht ständig wachen muss? Er liegt da wirklich manchmal den ganzen Tag. Aber wenn ich ihn fern halte ist er sichtlich gestresst, hechelt viel und will immer wieder zurück.

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