Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Fragen, die man sich sonst nicht zu stellen traut - Teil 18
-
Gast41354 -
28. Oktober 2021 um 20:09 -
Geschlossen
-
-
Alles anzeigen
Mag sein, aber wenn jetzt Normalverdiener nicht mehr wissen, wie sie den Weg zur Arbeit bestreiten sollen, weil die Spritkosten den Großteil der Einnahmen auffressen, kann's das auch nicht sein.
Hier auf dem Land kannste die Öffentlichen halt auch knicken.
Ich weiß. Wohn ja auch auf dem Land. Mein Mann fährt jeden Tag 80km zur Arbeit und zurück.
Aber ich finde es eben nicht soooo unerwartet, denn ich frage mich eben schon seit Corona Beginn wer das ganze bezahlen soll. Unser Haushalt war seit Jahren überbelastet, nur mit Mühe und Not wurde es geschafft keine weiteren Schulden zu machen. Und urplötzlich waren Milliarden da (auch wenn die Intention dahinter zu verstehen ist) - war doch nur eine Frage der Zeit bis die Regierung diese wieder eintreibt.
Dazu noch der weltweit gestiegene Ölpreis aufgrund der Ukraine Krise - schwupps haben wir die momentanen Preise
Und wenn wir ehrlich sind - auch auf dem Land muss man nicht für jeden Weg das Auto nehmen. Hier fahren viele zum Bäcker oder dem Bauernladen obwohl diese auch zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen sind. Viele Wege könnte man alternativ zurück legen (einige nicht. Das sehe ich genauso) aber man ist mittlerweile zu bequem dazu geworden
Naja es kommt halt auch darauf an, kann man sich darauf vorbereiten. Viele können das eben nicht. Ich kann mir das fahren leisten, auch wenn es mich ärgert. Und das ist dann eben das Problem. Die Mehrheit wohnt in Deutschland zur Miete, die kann sich keine Wallbox zum Laden vor die Tür stellen, die hat ne Gas oder Ölheizung im Keller stehen. Und zu den Fenstern sage ich lieber nichts. Inflation von 5 % aber keine Lohnsteigerungen.
Irgendwann fährt das so gegen die Wand.
-
7. März 2022 um 06:29
schau mal hier:
Fragen, die man sich sonst nicht zu stellen traut - Teil 18 - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Hab ich was nicht mitbekommen? Die Steuern auf Sprit sind erhöht worden? Ich dachte es liegt am Ölpreis?
Co2 Steuer/ Abgabe ist aber ne Weile her
-
Hier fahren viele zum Bäcker oder dem Bauernladen obwohl diese auch zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen sind.
Aber genau die erreicht man mit Benzinpreiserhöhungen als letztes - bei so Kurzstrecken fällt der Verbrauch auch bei 3 €/Liter kaum ins Gewicht. Da müsste man schon auf mind. 10 €/Liter hoch.
Wirklich weh tut die Benzinpreiserhöhung denen, die täglich auf ihr Auto angewiesen sind.
-
Hab ich was nicht mitbekommen? Die Steuern auf Sprit sind erhöht worden? Ich dachte es liegt am Ölpreis?
Ne.
Aber sie sollten eigentlich gesenkt werden (ist schon lange geplant) aber das passiert eben nicht
-
Hier fahren viele zum Bäcker oder dem Bauernladen obwohl diese auch zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen sind.
Aber genau die erreicht man mit Benzinpreiserhöhungen als letztes - bei so Kurzstrecken fällt der Verbrauch auch bei 3 €/Liter kaum ins Gewicht. Da müsste man schon auf mind. 10 €/Liter hoch.
Wirklich weh tut die Benzinpreiserhöhung denen, die täglich auf ihr Auto angewiesen sind.
Genau so sieht's aus.
Frau Müller von nebenan, die das Auto nur einmal wöchentlich für den Wocheneinkauf bewegt, ärgert sich zwar auch über die gestiegenen Benzinpreise, aber sie muss nicht jeden Tag zur Arbeit pendeln, daher macht's ihr am Ende nicht so viel aus.
Dafür tut's den Pendlern richtig, richtig weh. Manche können zwar im Notfall mit den Öffis fahren, sind dann aber halt ewig unterwegs ... ich zB fahr mit dem Auto 35 min je Richtung, mit dem ÖPNV wär ich rund 1,5 h je Richtung unterwegs. Da geh ich nach 2 Wochen aufm Zahnfleisch

Mich nervt, dass das Wochenende schon wieder vorbei ist... Ich will ausschlafen, god damnit

- Vor einem Moment
- Anzeige
Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
-
Hab ich was nicht mitbekommen? Die Steuern auf Sprit sind erhöht worden? Ich dachte es liegt am Ölpreis?
Ne.
Aber sie sollten eigentlich gesenkt werden (ist schon lange geplant) aber das passiert eben nicht
Wobei ich leider sehr skeptisch bin, ob eine Steuersenkung an den Endverbraucher überhaupt weitergegeben würde.

-
Alles anzeigen
Aber genau die erreicht man mit Benzinpreiserhöhungen als letztes - bei so Kurzstrecken fällt der Verbrauch auch bei 3 €/Liter kaum ins Gewicht. Da müsste man schon auf mind. 10 €/Liter hoch.
Wirklich weh tut die Benzinpreiserhöhung denen, die täglich auf ihr Auto angewiesen sind.
Genau so sieht's aus.
Frau Müller von nebenan, die das Auto nur einmal wöchentlich für den Wocheneinkauf bewegt, ärgert sich zwar auch über die gestiegenen Benzinpreise, aber sie muss nicht jeden Tag zur Arbeit pendeln, daher macht's ihr am Ende nicht so viel aus.
Dafür tut's den Pendlern richtig, richtig weh. Manche können zwar im Notfall mit den Öffis fahren, sind dann aber halt ewig unterwegs ... ich zB fahr mit dem Auto 35 min je Richtung, mit dem ÖPNV wär ich rund 1,5 h je Richtung unterwegs. Da geh ich nach 2 Wochen aufm Zahnfleisch

Mich nervt, dass das Wochenende schon wieder vorbei ist... Ich will ausschlafen, god damnit

Aber es gibt eine Alternative - aufwendig, unbequem, zeitraubend. Aber sie ist da
Ich war/bin auch froh über unser Auto. Es macht einiges einfacher und bequemer.
Ich kann mich aber auch noch an Zeiten erinnern wo ich es nicht hatte - da bin ich eben 1 1/2std ÖPNV mit viermal umsteigen zur Uni gefahren.
Hab mich darüber geärgert, fand es unbequem, war erleichtert wenn man mal mitgenommen wurde. Aber es ging ohne Auto!Und das ist in vielen Fällen immer noch möglich. Auch wenn es mehr Zeit braucht, umständlicher ist, Nerven kostet, usw Wenn man will dann könnte man in vielen vielen Situationen immer noch aufs Auto verzichten!!!
Es ist aber für viele selbstverständlich geworden alles mit dem Auto zu erledigen. Und wirklich alles - Kinder zur Schule fahren obwohl diese nur 500m entfernt ist (erlebe ich hier auf dem Dorf täglich); Fahrten zum Bäcker, Dorfladen, Post obwohl diese auch unter 1km entfernt sind; zur Arbeit fahren (auch wenn diese im Nachbarort ist), usw
Es gibt soviel Potential, auch auf dem Land, in einer Mietwohnung, man muss nur mal die eigene Bequemlichkeitszone verlassen.
Und da nehme ich mich nicht aus. Ich fahre aus Bequemlichkeit und weil es schneller geht auch sonntags zum Bäcker. Obwohl man auch laufen könnte (was ich wahrscheinlich bald auch machen werde, denn auch wir spüren die gestiegenen Preise)
Und auch wenn es nur Kurzstrecken sind - die zusammen gerechnet sind sicher auch 2-3 Tankladungen im Jahr!
-
Nope, wenn ich durch die Fahrerei mit den Öffis statt 10h auf einmal 13 h oder mehr unterwegs bin, hat das in meinen Augen nix mehr mit Bequemlichkeitszone zu tun.
-
Mich betrifft die Spritpreiserhöhung nicht so wahnsinnig. Ich benötige eine Tankfüllung im Monat und da fällt das nicht wahnsinnig in's Gewicht.
Wir bemerken es aber in der Firma gerade ganz krass. Unsere Mitarbeiter haben alle Firmenwagen mit Privatnutzung und Tankkarten. Wenn ich da die Abrechnungen mit denen aus dem letzten Jahr vergleiche wird mir wirklich übel

Wir erhöhen de Löhne jährlich um 3-5%, zahlen Boni und co. und werden auf Kurz oder Lang auch unseren Kunden die Preise erhöhen müssen.
Ich erinnere mich aber auch an Zeiten, als mein Opa noch lebte (muss so knapp 17 Jahre her sein) und schon gesagt wurde, dass der Liter Benzin bald 2,50€ kosten würde...
Ich habe das lange Zeit belächelt und jetzt sind wir fast dort angekommen...
-
Rechnen wir mal zusammen:
Arbeitstag: 8h
Pflichtpause in der Arbeit: 30min
Fahrtzeit hin: 1,5h
Fahrtzeit zurück: 1,5h
= 11,5h
Sind vom Tag also noch 12,5h über.
7h Schlaf (und ich kenn viele die brauchen eher 8h)
30min kochen
Frühstück 30min
Abendessen 30min
Minimum Haushalt 30min
Sind noch unglaubliche 3,5h über.
Darin will man seinen Hund versorgen (Minimum 1h Gassi, Füttern, Pflege, Zuwendung), Zeit mit seinem Partner verbringen, einem Hobby nachgehen, Zeit mit seinen Kindern verbringen, Kontakt mit Freunden und Familie aufrecht erhalten. Arzttermine, Einkaufen, Verspätungen im Nahverkehr etc. nicht miteingerechnet.
Mehr Geld hat man meist trotzdem nicht, weil Öffis meistens nicht günstig sind und man Privat trotzdem ein Auto braucht.
Ich lebe nicht um zu arbeiten. Ich arbeite um zu leben. Eigentlich.
LG Anna
- Vor einem Moment
- Neu
-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!