Unser Welpe. Meine Verunsicherung

Es gibt 28 Antworten in diesem Thema, welches 4.306 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Hektorine.

  • ANZEIGE

    Hallo. Seit vorigen Samstag haben wir einen Dackelmix Welpen(9 Wochen) bei uns. Ich hab mich natürlich informiert und auch in der der Woche täglich Ratgeber gelesen Internet durchforstet. Aber natürlich sagt der eine dies und der andere das. Hab jetzt seit Tagen hier im Forum mitgelesen und das hat mir einiges an Verunsicherung abgenommen. Alleine das spazieren gehen, der Druck weil die kleine nicht wollte(habe 2 Kinder) usw. Einfach unter Arm und los.

    Was ich aber gerade echt nicht leiden kann ist das geschnappe.Mir ist klar das der Hund das erst lernen muss. Aber sie bemisst im Spiel so fest hüpft die kleine Tochter an und beisst(Tochter geht nur), rennt den Katzen hinterher und schnappt(Katzen sind grundsätzlich offen aber Frauchen und schlagen jetzt auch schon zurück) Naja, ich sag schon "Nein" wenn sie bemisst und mach auch ein"Au" das merkt sie oft und hört auf. Aber es wird nicht wirklich weniger. Da ich zwar schon Hunde Erfahrungen habe, auch gewisse Weiterbildungen habe, gesittet habe fehlen mir einfach Welpeninfos/Erfahrungen. Sie ist doch mein erster Welpe. Wie sollte ich mich bestenfalls verhalten wenns ums Thema Katzen jagen im eigenen Haus(Wohnungskatzen) und schnappen geht?

  • Unbedingt das Nachrennen und jagen der Katzen unterbinden! Das kann so in die Hose gehen, wenn eine Katze ihn blöd am Auge erwischt, oder auch später, wenn er älter ist und sich der Spieß umdreht und aus dem spielerisch jagen ein echtes jagen wird.


    Ich würde ruhiges Verhalten im Beisein der Katzen belohnen und aufgeregtes unterbinden.


    Dazu können aber sicher noch andere, die Katzen und Hunde haben genaueres sagen.


    Zum Beißen. Jeder macht das anders. Ich persönlich bin ein Fan von klaren Ansagen, besonders wenn Kinder involviert sind.

    Aber ansonsten musst du bedenken, dass sie einfach noch ein Baby ist, dass die Regeln noch nicht kennt. Sei geduldig, aber deutlich. Zeig ihr was ok ist, was sie stattdessen machen darf und soll.

  • Naja, ich sag schon "Nein" wenn sie bemisst und mach auch ein"Au" das merkt sie oft und hört auf.

    Woher soll ein Welpe denn wissen, was Nein und Au heißt? Das sind aber so grundlegende und häufig gestellte Fragen, nutz mal die Suche, da findest Du ganz schnell Threads, in denen das schon ausführlich diskutiert wird.

  • ANZEIGE
  • Geschirr an und Hausleine dran…..das jagen der Katzen sollte auf jeden Fall verhindert werden…..kann richtig schlimm für Hund oder Katz enden. Die Katzen sollten viele hohe Rückzugsmöglichkeiten haben, wo sie Ruhe vor dem Welpen haben

  • Getrennte Bereiche über Gitter wären außerdem sinnvoll, so dass man Hund, Kind und Katzen gut trennen kann, wenn man grad nicht üben kann.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • Geschirr an und Hausleine dran…..das jagen der Katzen sollte auf jeden Fall verhindert werden….

    Wie? Soll sie die ganze Zeit Geschirr und Leine tragen?

    Getrennte Bereiche über Gitter wären außerdem sinnvoll, so dass man Hund, Kind und Katzen gut trennen kann, wenn man grad nicht üben kann.

    Habe einzelne Räume getrennt tagsübermit nem halbhohen Brett. Das Kinderzimmer des ältesten ist hundefreie zone.

    Woher soll ein Welpe denn wissen, was Nein und Au heißt?



    Ich denke durch die Art wie ich es sage. Was sollte ich den stattdessen tun?

  • Geschirr an und Hausleine dran…..das jagen der Katzen sollte auf jeden Fall verhindert werden…..kann richtig schlimm für Hund oder Katz enden. Die Katzen sollten viele hohe Rückzugsmöglichkeiten haben, wo sie Ruhe vor dem Welpen haben

    Kann mich dem nur anschließen.

    Bin selbst Hunde- und Katzenhalterin, Kinder haben wir allerdings nicht - dazu kann ich nichts sagen.

  • Seit vorigen Samstag haben wir einen Dackelmix Welpen(9 Wochen) bei uns.

    Herzlichen Glückwunsch zum Familienzuwachs =)

    Aber natürlich sagt der eine dies und der andere das.

    Das wird sich auch nie ändern.

    Jeder hat unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen. Du musst dich informieren, dass sinnvollste für dich raussuchen und dann in deinem Alltag, mit deinem Welpen, mit eurer Beziehung ausprobieren, was am sinnvollsten für euch ist. Das geht nicht in 2 Wochen.

    Aber sie bemisst im Spiel so fest hüpft die kleine Tochter an und beisst

    Ja, für deinen welpen ist deine kleine Tochter wie ein Geschwisterchen - ein anderer Welpe zum Spielen quasi.

    Welpen spielen nun mal welpentypisch und nicht Menschentypisch.

    Auch wenn es dich aufregt - habe einfach mehr Geduld.

    Deine Tochter hat sicher auch Dinge gemacht die dich genervt haben (An Ohrringen gezogen, Spielzeug durch die Gegend geworfen, auf Oberflächen gehauen, laut geschriehen (spielerisch - um Stimme zu testen) usw. - wie lange hat es gedauert bis das aufgehört hat? Sicher auch mehr als 3 Wochen oder?


    Zeige dem welpen weiter, wie er mit einem Menschenkind spielen soll.

    Gleichzeitig hilft viel Kontakt zu anderen Welpen, damit der Welpe auch seiner Art entsprechend spielen darf.

    Der Welpe kann sich nur wie ein Welpe verhalten - das hat er die letzten 9 Wochen seinen sehr kurzen Lebens getan - er wuchs mit tobenden Geschwistern, in einem sicheren Bereich mit einer Hundemutter auf die intuitiv alles hundetypisch "richtig" macht.

    Nun verliert er mit einem Schlag alles - hat 100 neue Regeln, ständig Verbote (jage nicht, beiße nicht, tobe nicht, kaue nichts an, beruhige dich, ...) ständig bekommt er zu spühren dass er "nicht richtig" ist - obwohl er sich doch ganz natürlich verhält ...

    Das ist schade.


    Schaffe im Alltag so oft es geht Raum und Zeit in denen er sich wie ein Welpe verhalten kann - und nicht ständig lernen muss ein erwachsener Hund zu werden.

    rennt den Katzen hinterher und schnappt

    dazu wurden ja shcon Tips gegeben.

    Naja, ich sag schon "Nein" wenn sie bemisst und mach auch ein"Au" das merkt sie oft und hört auf.

    Das ist doch schon ziemlich gut!
    Wie lange hat es bei deiner Tochter gedauert bis sie "Nein" zuverlässig versteht und auch befolgt? Länger als 1 Woche oder?

    (Ich arbeite in der Krippe mit 1-3 Jährigen - klar fangen wir (und auch die Eltern) schon bei den 1-Jährigen an mit Verboten - aber niemand hat die Erwartung dass der Stöpsel dass in den nächsten 5 Wochen drauf hat ...)

    Einziger Lichtblick - bei Kleinkindern dauerts im Regelfall so um die 2 Jahre bis es einigermaßen zuverlässig sitzt - beim Hund gehts schneller ;)

    Aber es wird nicht wirklich weniger.

    Geduld, Geduld, Geduld

    fehlen mir einfach Welpeninfos/Erfahrungen.

    Das kommt mit der Zeit.

    Im Hinterkopf solltest du behalten, dass dein Welpe ein Baby ist - in ein paar Wochen dann ein Schulkind, ein paar Monate weiter ein Teenie, noch ein paar Monate weiter ein junger Erwachsener und dann - so in 3-4 Jahren, ein erwachsener Hund der (hoffentlich) die Anforderungen erfüllen kann, die du und die Gesellschaft an ihn stellen.


    Auch wenn ich keinen Welpen hatte,

    bin ich immer sehr gut mit der Herangehensweise gefahren "Behandle den Hund so, wie du dein Kind behandeln würdest".

    Das heißt nicht, dass der Welpe ne Windel bekommt oder gefüttert wird.


    Das heißt, ich behanlde das Kind wie ein Kind - unterstütze es, zeige ihm mit Geduld die Welt, nehme Rücksicht auf kindliche Bedürfnisse, habe keine Erwartungen, habe Spass.

    Ich interagiere nicht ständig mit dem Hintergedanken "Es muss lernen, lernen, lernen - ich muss es richtig erziehen, in jeder Minute des Tages!!"

    habe ich ein 2 Jähriges Kind, denke ich nicht allzu oft daran dass ich es richtig aufs Abitur vorbereiten muss =)


    Welpen haben ganz ähnliche Bedürfnisse wie Menschenkinder (beides sind Säugetiere die in sozialen Verbänden leben).

    Sicherheit, Bindung, Nähe, Spiel, Bewegung, fairer Umgang, Körperkontakt, Struktur, Ruhe, Ausgelassenheit - beide brauchen zuverlässige Bindungspartner die ihnen in ihrem Tempo die Welt zeigen und ihre Bedürfnisse erfüllen. Unterschied ist, beim Welpen dauert es nur ein paar Monate/Jahre - beim menschenkind dauerts deutlich länger ;)


    Hab Geduld - das wird schon! =)

    Habt Spass zusammen!

  • Wie? Soll sie die ganze Zeit Geschirr und Leine tragen?

    Ja. So, dass Du jederzeit Zugriff hast, ohne viel Gedöhns.


    Wichtig wäre zu belohnen, wenn der Zwerg sich richtig verhält - also die Katzen ignoriert, sich zusammennimmt, wenn ein Kind rennt etc ...


    Zitat

    Ich denke durch die Art wie ich es sage. Was sollte ich den stattdessen tun?

    Du solltest stattdessen dem Zwerg den Abbruch erst Mal beibringen.


    Hier mal was dazu:

  • Habe einzelne Räume getrennt tagsübermit nem halbhohen Brett. Das Kinderzimmer des ältesten ist hundefreie zone.

    Ein halbhohes Brett zum Verstellen der Türen würde ich Dir nicht empfehlen. Der Hund wird immer wieder versuchen daran hoch zu springen und irgendwann ist er drüber. Trenne mit Baby-Schutzgitter die Türen ab, so hat Dein Hund die Möglichkeit alles zu sehen, was sich so bei Euch im Alltag ereignet. Die Katzen können, wenn sie wollen, dann eh drüber springen.

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben!

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!