Bei Besuch in einem anderen Raum bleiben - wie aufbauen?

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    Hallo,


    Lucy freut sich immer sooo sehr über Besuch.

    Das finde ich grundsätzlich ganz in Ordnung, weil es uns wichtig war, dass Besuch jederzeit problemlos ins Haus und/oder den Garten kommen kann, ohne, dass der Hund das doof findet.

    Nun ist die Freude zwar etwas zu überschwänglich :tropf: aber gut, das ist nun eben so und stört auch nicht weiter.



    Mir geht es nun um Besuche, bei denen Lucy zumindest zeitweise gar nicht im gleichen Raum haben möchte.


    Vielleicht am besten ein paar Beispiele:

    Eine Freundin von mir, die weiter weg wohnt (wir sehen uns also nicht sooo oft, deshalb kann ich das Kind nicht gut einschätzen), möchte gerne zu Besuch kommen.

    Ihr Kind ist im Kindergartenalter und findet Hunde sooo toll.

    Unter Anleitung kein Problem, aber ich möchte nicht, dass ein Kontakt ohne meine 100%ige Aufmerksamkeit entsteht.

    Also wäre es in diesem Fall für mich keine Lösung, wenn ich Lucy z.B. im Körbchen ablege, während ich den Kaffeetisch decke oder aus einem anderen Grund gerade nicht mit meiner Aufmerksamkeit voll bei Lucy bin.

    (Ja, man kann dem Kind natürlich sagen, dass es nicht an das Körbchen gehen soll - aber dann muss ich mich darauf verlassen, dass das Kind das auch befolgt und/oder die Mama gut aufpasst. Ich möchte aber eine Lösung, bei der ich nicht davon abhängig bin, ob andere aufpassen oder nicht)


    Vielleicht noch zur Ergänzung:

    Lucy würde auch auf ein Bedrängen nicht aggressiv reagieren und sie ist bei meinem Sohn auch ein ganz, ganz toller Kinderhund - aber natürlich möchte ich trotzdem nicht, dass sie bedrängt wird.

    Und ich möchte einfach gerne auch mal Besuch haben können, ohne, dass sich meine Aufmerksamkeit die ganze Zeit um den Hund dreht. :ops:



    Ein weiteres Beispiel:

    Meine Oma würde meinen Sohn gerne öfter sehen, weil sie ihn wegen Corona nun über Monate hinweg nicht gesehen hat.

    Und grundsätzlich könnte ich meine Oma auch mehrmals im Monat zu uns holen


    Meine Oma ist allerdings fast blind und ist auch nicht mehr so gut auf den Beinen - ich möchte deshalb einfach keinen herumwuselnden Hund im Raum, wenn ich gerade nicht aufpassen kann, weil ich meinen Sohn füttere, gerade was koche oder ähnliches.

    Und meine Oma wäre dann auch den ganzen Tag bei uns - und da kommt es einfach immer wieder zu Situationen, in denen ich den Kopf nicht bei Lucy haben kann bzw. haben möchte.

    Nun soll Lucy natürlich nicht stundenlang in einen anderen Raum - aber mir würden 30 Minuten schon viel helfen.



    Wir haben im Haus genügend Platz - eine räumliche Trennung wäre somit überhaupt kein Problem.

    Solange nur wir (also ohne Besuch) im Haus sind, ist es für Lucy auch ganz in Ordnung, wenn sich sie z.B während des Kochens nicht mit in Küche/Esszimmer (Esszimmer, Wohnzimmer und Küche sind bei uns offen) nehme.

    Wenn nun aber Besuch im Esszimmer ist und ich die Tür schließe, springt Lucy aber minutenlang (!) an die Tür, weil sie unbedingt auch rein möchte.


    Ich habe auch schon versucht, Lucy in den 1. Stock zu bringen - aber obwohl sie sich dort grundsätzlich wohlfühlt und sich dort oft aufhält (dort sind Schlafzimmer, Bad, mein Homeoffice usw.), beginnt hier ebenfalls ab der 1. Sekunde Theater, wenn sie weiß, dass Besuch da ist...


    Da Lucy wirklich ab der ersten Sekunde an die Türen springt und winselt, sehe ich gar keine Möglichkeit, das ruhig sein zu bestärken.

    Sie steigert sich aber immer mehr rein - ich glaube, ich kann nicht darauf warten, dass sie sich beruhigt um das dann zu belohnen.


    Ich weiß jetzt überhaupt nicht, wie ich das am besten angehen könnte und stehe total auf dem Schlauch...


    Habt ihr vielleicht Tipps für mich?



    Wie gesagt - ich möchte Lucy auf keinen Fall stundenlang in einem anderen Zimmer unterbringen.

    Aber so 30 Minuten wären toll...



    Ach so - das ist vielleicht noch als Hintergrund wichtig:

    Wenn ich Lucy dazu hole, freut sich sich einfach riesig, ist dabei etwas überschwänglich, aber zeigt keinerlei aggressives oder kontrollierendes Verhalten.

  • Ich würd auch mit Babygitter arbeiten und gleichzeitig zum üben diesen Bereich einfach super schmackhaft machen. Also z.b. Kong gefüllt mit super leckerer Füllung, super Kauknochen oder ähnlichem verbinden, so dass diese Räumliche Begrenzung für sie mit etwas äußerst positivem verbunden ist.

    Diese "super" Leckerlies gibt es halt dann immer nur dort und nirgendwo anders

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  • Vielen Dank!


    Mit Babygitter könnte ich arbeiten - aber ich dachte, dass Lucy hinter eine geschlossenen Tür eher zur Ruhe kommt, genau weil sie uns da nicht sehen kann.

    Aber ich versuche es - das wäre nämlich eine Lösung, die mir ganz super gefallen würde :smile:


    Ich würd auch mit Babygitter arbeiten und gleichzeitig zum üben diesen Bereich einfach super schmackhaft machen. Also z.b. Kong gefüllt mit super leckerer Füllung, super Kauknochen oder ähnlichem verbinden, so dass diese Räumliche Begrenzung für sie mit etwas äußerst positivem verbunden ist.

    Diese "super" Leckerlies gibt es halt dann immer nur dort und nirgendwo anders

    Mit den Leckerlies klappt es leider nicht... :( :

    Leckerlies sind Lucy nicht wichtig. Wenn ich unter Ablenkung mit ihr arbeite, muss ich sie mit Spielzeug belohnen. Leckerlies nimmt sie da nicht.


    Aber wenn ich mit einem Babygitter arbeite, könnte ich ja auch mit einer Decke hinter dem Babygitter trainieren. Und wenn sie dort gut zur Ruhe kommt, könnte es vielleicht dann auch mit einem Kong klappen...

    Da eröffnet das Babygitter viel mehr Möglichkeiten als eine geschlossene Tür :smile:

  • Ich hätte auch Babygitter vorgeschlagen. Bei Maya ist es zwar Unsicherheit weshalb sie Radau macht, aber sie kommt wesentlich besser zur Ruhe hinter dem Babygitter als hinter der geschlossenen Tür. Ich glaube ihr geht's echt darum, dass sie halt noch was sehen kann und nicht nur hört. Hinter der geschlossenen Tür dreht sie vollkommen durch.

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    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Kann sie das denn, wenn ihr alleine im Haus seid?

    Generell würde mir eine Kindergittertrennung dauerhaft nicht reichen, im Hinblick auf zB Kindergeburtstage oÄ (die Dynamik die eine Horde Kindergartenkinder entwickeln ist schon… speziell :dizzy_face:)

  • Kann sie es ertragen in einem geschlossenen Raum zu sein, wenn Ihr allein seid? Also tatsächlich Türen zu und Ihr wuselt im Haus rum?

  • Kann sie das denn, wenn ihr alleine im Haus seid?

    Generell würde mir eine Kindergittertrennung dauerhaft nicht reichen, im Hinblick auf zB Kindergeburtstage oÄ (die Dynamik die eine Horde Kindergartenkinder entwickeln ist schon… speziell :dizzy_face:)

    Ja, wenn wir alleine zu Hause sind, ist das überhaupt kein Problem.

    Da legt Lucy sich einfach hin und schläft



    Bei speziellen Anlässen können wir es so regeln, dass dann einfach mein Mann mit Lucy rauf geht oder einen langen Spaziergang macht.

    Aber der Hinweis ist wichtig, danke!

  • Babysitter!

    Drei Hunde und ich mach da keine Sperenzken.

    Es kommt, wie bei dir total auf den Besuch an. Bei manchen ist es so, als würden die hier wohnen, andere werden/ würden von einer Unterzahl meiner drei Hunde gebissen.

    Und deshalb, habe ich Gitterchen.

    Ich kann super Hundetetris bis Schwierigkeitsstufe 10 spielen.

    Und bei Not, kann ich auch alle einfach wegsperren, dann aber nur 2 zu 1, wobei zwei mal zwei geht, aber nie eins und zwei zusammen…


    Also mein Tipp: machen :drgreen: :drgreen:…….

    Bei einem Hund, der Grundvertrauen hat ist das kein Problem.

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