Hund dreht beim Angeln durch

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    Hallo,


    wir haben ein ziemliches Problem. Mein Freund angelt manchmal gerne. Levi (Cockapoo 1,5 Jahre) ist dabei seit er ca. 6 Monate alt ist vllt 1x im Monat. Levi dreht dabei völlig durch und es wird immer schlimmer. Er fiept, will dem Köder hinterher und zittert.

    So ein Problem haben wir nie mit ihm. Er ist eigentlich ein sehr ruhiger Hund und kann in fremden Situationen schnell entspannen und schläft. Aber hier ist er wirklich unerträglich und gefährlich ist es ja auch, wenn er an die Köder will.


    Habt ihr Hilfe?


    Es ist so schade, wenn er dann immer im Auto bleiben muss


    Liebe Grüße

  • Ich würde es so machen:

    Erst einen schönen langen Spaziergang mit dem Hund, dann die Box mitnehmen und müden Hund reinpacken. So dass er das Wasser gar nicht sieht. Das ganze Angelgeschehen geht ihn gar nichts an.

    Wenn es aber gar nichts geht, würde ich eine Weile auf das Angeln verzichten. Kann man ja wieder machen, wenn der Hund älter wird, geht eh schnell genug…

  • Mein Weg ist Deckentraining und Gehorsam Bzw. Kennt mein Hund allgemein Grenzen und Verbote.


    Experimente beim Angeln können für den Hund ziemlich blöd enden.

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  • Mein Weg ist Deckentraining und Gehorsam Bzw. Kennt mein Hund allgemein Grenzen und Verbote.


    Experimente beim Angeln können für den Hund ziemlich blöd enden.

    Da schließe ich mich an :nicken:


    Hier gab es vom Welpenalter an Deckentraining und egal ob Besuch im Restaurant, bei Verwandten, im Büro, beim angeln oder auf der Hochzeitsfeier - Hund liegt auf der Decke und verlässt diese nicht ohne Freigabe.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Zum Absichern am Wasser kann ich einen Anbindepflock empfehlen.

    Genau... so Metall-Anleinepflocks gibt es in Tierfachgeschäften schon um wenige Euro. Wir hatten ein oder 2 davon beim Campen mit 4 Hunden mit neulich, die waren echt superpraktisch!


    Ich würde auch zu Deckentraining raten. Eventuell hilft dem Hund auch ein Kauteil dabei, runterzukommen.

    Und davor würde ich auch Gassi gehen. Nicht unbedingt ewig lange, aber eben so, dass er anschließend schon eher bereit ist mal zu ruhen.


    Interessiert er sich denn ganz konkret vor allem für die Köder?

  • Hallo, das Problem ist nur dass er so nervös ist, dass er auf keinen Fall auf einer Decke bleiben würde. Wenn ich ihn anbinde, dann quietscht er und zittert am ganzen Körper.

    Ich verstehe, dass es irgendwo ein Gehorsamkeitsproblem ist. Wie ein Spielzeug, dass er nicht bekommt. Nur haben wir dieses Problem in keiner anderen Situation. Klar Levi kennt kaum Deckentraining. Einfach weil wir es aber nicht benötigen. Nur wird er es dann jetzt beim Angeln erst recht nicht ordentlich machen und schon gar nicht ohne fiepen und zittern.


    Eine Box kennt er nicht und haben wir so wie jetzt im Urlaub bspw gar nicht dabei.

  • Wir könnten davor 20h gewandert sein. Sobald er die Angel sieht, will er an den Köder. Ich denke er sieht es als Spielzeug und wir schenken dem ganzen ja auch viel Beachtung. Nur er darf in diesem Fall nicht dran.

  • Hallo, das Problem ist nur dass er so nervös ist, dass er auf keinen Fall auf einer Decke bleiben würde. Wenn ich ihn anbinde, dann quietscht er und zittert am ganzen Körper.

    Ich verstehe, dass es irgendwo ein Gehorsamkeitsproblem ist. Wie ein Spielzeug, dass er nicht bekommt. Nur haben wir dieses Problem in keiner anderen Situation. Klar Levi kennt kaum Deckentraining. Einfach weil wir es aber nicht benötigen. Nur wird er es dann jetzt beim Angeln erst recht nicht ordentlich machen und schon gar nicht ohne fiepen und zittern.


    Eine Box kennt er nicht und haben wir so wie jetzt im Urlaub bspw gar nicht dabei.

    Naja, wie alle neuen Dinge baut man das ja auch nicht in einer Situation auf, in der der Hund ohnehin schon vollkommen überreizt ist... :ka:


    Auch ein Deckenkommando wird erstmal ohne Ablenkung aufgebaut und dann nach und nach gesteigert. Das funktioniert, wie so vieles, nicht von heute auf morgen sondern braucht Zeit.

  • Wir könnten davor 20h gewandert sein. Sobald er die Angel sieht, will er an den Köder. Ich denke er sieht es als Spielzeug und wir schenken dem ganzen ja auch viel Beachtung. Nur er darf in diesem Fall nicht dran.

    Da siehst du aber doch schon das "Problem" bzw. einen Weg... Könnt ihr die Ruten nicht auch mal mit in die Wohnung nehmen? Einfach rumliegen lassen, dann mal in die Hand nehmen, mal etwas an einer Schnur wegwerfen und der Hund muss einfach liegen bleiben etc?


    Ich würde das echt stückchenweise mit in's Training aufnehmen, wenn ihr ihn regelmäßig mitnehmen wollt. Jumi fährt auch mit zum angeln, auch vom Boot aus etc.

    Mit Ruhe und Geduld und der entsprechenden Vorarbeit war das bei uns echt kein Problem. Sogar die Reh-Rettung vom Boot aus auf dem Kanal hat sie super mitgemacht. Ja, mein Hund ist schon 2 1/2 Jahre alt und das war ein langer Weg dorthin.


    Du wirst das Problem nicht von heute auf morgen lösen aber du kannst schrittweise daran arbeiten :bindafür:

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