Futterunverträglichkeit

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    Hallo liebe Forenmitglieder,

    mein 3-jähriger Rüde (Mischling) lag von Samstag bis Mittwoch "flach" wie man bei uns Erwachsenen sagen würde. Wir sind Samstags als Notfall zum Tierarzt gegangen, da mein Hund Probleme in der Magen- Darmgegend hatte. Konnte kaum laufen, kam nirgends hoch und hat gefiept, sobald man ihn anfassen wollte. Sind also zum besagten Tierarzt, der etwas krampflösendes gab und Schmerzmittel.

    Soweit geht es ihm wieder bestens und er ist wieder genesen.

    Der Tierarzt meinte, dass dies Anzeichen einer Futterunverträglichkeit sein können, da im Stuhl (Kot) keine Viren nachgewiesen werden konnte. Hatte die selben Probleme im Vorjahr (August ca.)

    Mein Hund bekommt Tag ein Tag aus das selbe Futter (Kein Alleinfutter) und hat bis auf diese beiden male nie irgendwelche Anzeichen dergleichen gehabt.

    Ich als Laie kann mir nur schwer vorstellen, dass er eine Unverträglichkeit aufweist, da er eben nur beide mal reagiert hat und sonst die restlichen drei Jahre freudig, fröhlich sein Futter genossen hat.

    Nun weiß ich leider auch nicht, wie lang ein Hundemagen /Verdauungstrakt benötigt, bis er wieder vollständig genesen ist. (TA meinte, kann schon in dem Intervall Aug. 2020 Juli 2021 sein).

    Hat jemand schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir eine Einschätzung bzw. seine Meinung zu diesem Anliegen geben?

    Ich vertrau dem TA, wenn er meinen Hund behandelt nur weiß ich nicht wie ich dieses Anliegen einschätzen muss. :denker:

    Danke

  • Ich hab mal kurz in Deine bisherigen Beiträge reingeschaut - demnach gab es auch im Januar 2021 schonmal eine Bauchweh-Episode. Was ist denn an Diagnostik bisher genau passiert? Ich würde mir die Bauchspeicheldrüse genauer ansehen wollen, IBD im Hinterkopf haben, und auch Unverträglichkeiten können sowas auslösen.

  • Ich verstehe nicht so recht.

    Der Hund wird Samstag krank, kann kaum laufen, ihr geht zum Ta, der behandelt und es ist am Mittwoch alles wieder in Ordnung.


    mein 3-jähriger Rüde (Mischling) lag von Samstag bis Mittwoch "flach" wie man bei uns Erwachsenen sagen würde. Wir sind Samstags als Notfall zum Tierarzt gegangen, da mein Hund Probleme in der Magen- Darmgegend hatte. Konnte kaum laufen, kam nirgends hoch und hat gefiept, sobald man ihn anfassen wollte. Sind also zum besagten Tierarzt, der etwas krampflösendes gab und Schmerzmittel.

    Soweit geht es ihm wieder bestens und er ist wieder genesen.

    Aber warum soll das jetzt eine Futtermittelunverträglichkeit sein? Was bekommt der Hund denn? Ist er nomalgewichtig? Oder übergewichtig? Oder zu dünn?

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  • Wenn der Hund tatsächlich immer nur das gleiche bekommt und nichts anderes zwischendurch, dann ist eine Unverträglichkeit, die nur einmal im Jahr auftritt, eher unwahrscheinlich.

    Virus läßt sich nicht im Kot nachweisen.

    Manchmal gehen Darminfekte um, vielleicht hat er sich den Magen verdorben weil er draußen was gefressen hat.

    Ich würde evtl Blutbild machen lassen und Bauchspeicheldrüse checken

  • Ich würde mir die Bauchspeicheldrüse genauer ansehen wollen

    Das wollte ich auch gerade vorschlagen.


    Habt ihr ein aktuelles Blutbild machen lassen? Wichtig sind hier, wenn die Bauchspeicheldrüse im Verdacht steht, der Wert namens DGGR-Lipase oder cPLi. Wenn die außerhalb des Referenzbereiches liegen, hat dein Hund sehr wahrscheinlich was mit der Bauchspeicheldrüse und dann muss konsequent fettarm gefüttert werden, um weitere Rückfälle zu vermeiden.


    Zum Anfüttern würde ich jetzt erstmal Morosche Karottensuppe kochen, die wird von den meisten Hunden sehr gern genommen. Wenn nicht, kannst du die mit einem Stückchen Leberwurst aufpeppen.


    Eine Futtermittelunverträglichkeit halte ich für ausgeschlossen, da hätte dein Hund dann dauerhaft Symptome wie Juckreiz bis hin zum Blutigbeißen oder ständiger Durchfall/weicher Kot bis hin zu Erbrechen.

    Mein Rüde ist Futtermittelallergiker und reagiert auf "falsches" Futter mit extremen Juckreiz, der leckt und beißt sich dann auch stellenweise blutig ... Er hat die Symptome dann aber auch dauerhaft, bis er wieder das richtige Futter bekommt.


    Also, dein Fahrplan demnächst:

    Großes Blutbild erstellen lassen (Kostenpunkt ca. 100-115€)


    falls er noch akut Symptome zeigt:

    erstmalal Schonkost kochen (Morosche Karottensuppe z. B.).

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Also das mich niemand falls versteht.

    Er bekommt das gleiche Trockenfutter von der gleichen Firma von klein auf, Nassfutter verschiedene Sorten einer Firma und selbiges von Leckereien.

    Mein Hund is eine Mischung aus Bulldogge, Shizu, Terrier um die Größe einordnen zu können, wiegt zwischen 9kg und 10kg. TÄ sind immer zufrieden mit dem Gewicht.

    Ich habe ja die Vermutung, dass er evtl. mal irgendwas gegessen hat, was noch nie oder nur sehr selten auf seinem Speiseplan liegt und sein Magen einfach nicht damit zurecht kam.

    Aber sind eben nur Vermutungen. Blutbild ö.Ä. hat der TA garnich vorgeschlagen.

    Die Sache ist eben, dass wir mit einer Single Protein Ernährung weitermachen sollen 12-16 Wochen und dann weiterschauen. Entweder dann Ausschlussverfahren oder eben das Single Protein weitergeben, wenn es dem Hund damit gut geht. Bin eigtl. angetan, meinem Hund in der Art zu füttern, da es bekömmlicher ist. TA meinte Insekten, Pferd oder Büffel bspw. Aber das ist eben auch ein riesen Aufwand und kostspielig und bevor ich damit anfange, wollt ich eben mal den Rat anderer einholen, ob das evtl. zu voreilig oder dergleichen ist.

  • Aber sind eben nur Vermutungen. Blutbild ö.Ä. hat der TA garnich vorgeschlagen.

    Die Sache ist eben, dass wir mit einer Single Protein Ernährung weitermachen sollen 12-16 Wochen und dann weiterschauen. Entweder dann Ausschlussverfahren oder eben das Single Protein weitergeben, wenn es dem Hund damit gut geht. Bin eigtl. angetan, meinem Hund in der Art zu füttern, da es bekömmlicher ist. TA meinte Insekten, Pferd oder Büffel bspw.

    Also ich persönlich würde da erstmal auf ein Blutbild bestehen (ggf. zu einem anderen TA gehen, Zweitmeinung einholen ist immer ok!), bevor ich groß mit einer Ausschlussdiät anfange - vor allem, wenn der Hund sonst keine Probleme mit dem Futter hat.


    Einfach auf Verdacht gleich Single Protein-Futtrr geben macht recht wenig Sinn, weil man im akuten Allergiefall ja dann nicht weiß, was der Hund verträgt und was nicht - sondern nur, dass er Sorte xyz verträgt. Kann man natürlich machen, weils bequem ist, aber der Sinn ist ... nun ja. Eingeschränkt vorhanden.


    Zumal eine Unverträglichkeit eben auch dauerhaft und nicht nur 1x im Jahr auftreten müsste.


    Vielleicht helfen dir ja meine eigenen Erfahrungen: bei meinem Rüden wurden erst unzählige Hautproben von den juckenden Stellen entnommen, zusätzlich wurde eine Blutprobe zum Allergietest ins Labor geschickt. Die Tests sind nicht zu 100% aussagekräftig, weil sie dir im Endeffekt nur zeigen, mit welchen möglichen Allergenen dein Hund schon Kontakt hatte und gegen welche sein Körper schon Antikörper gebildet hat. Die werden dann in Reaktionsgruppen von 0 bis 5 eingestuft. 0 entspricht "hat keinen Kontakt/keine Antikörper", 5 dagegen schreit "bloß nicht füttern, hochgradiges Reaktionspotential".


    Nach den ganzen Tests wussten wir dann, was er nicht verträgt und konnten erstmal mit eine Ruhediät anfangen, damit sein Körper zur Ruhe kommt. Über 6-12 Wochen hat er ein anallergenes Futter bekommen und als dann alle Symptome weg waren, haben wir die Ausschlussdiät angefangen.


    Macht aber wie gesagt nur dann Sinn, wenn der Hund dauerhaft Symptome einer Unverträglichkeit oder Allergie zeigt.

  • Ja vielen Dank auf alle Fälle.

    Das war eben auch mein großes Fragezeichen.

    Mein Hund hat bisher 2x diese Symptome gezeigt. Wenns das Futter wäre, würde er ja immer wieder reagieren.

    Und Juckreiz oder Erbrochen hat mein Hund kein einziges Mal während dieser Zeit.

    Vllt. versuch einen zweiten Tierarzt nochmal mit ins Boot zu holen, der evtl noch anderen Rat hat, wie z.B. ein Blutbild.

  • Hallo,

    habt ihr evtl schon mal an eine Unverträglichkeit von "außen" gedacht? Die Magen- Darm_Geschichte ist im letzten Jahr etwa zur gleichen Zeit aufgetreten.

    Wie wohnt ihr bzw. Wo läuft der Hund. Kommen evtl Spritzmittel/Dünger von Feldern in Frage?

    Bei Speedy war vermutlich gespritzes Gras vom Feldrand vor 2 Jahren Auslöser einer schweren Bauchspeicheldrüsen Entzündung, daher komme ich darauf.


    Alles Gute


    Chrissi mit Speedy

  • Wir wohnen Stadtzentrum mit Parkanlage nebenan, wo reichlich Platz ist.

    Da wird gemäht, mehr nicht mMn.

    Ich werd einfach nächste Woche einen 2. TA zu Rate ziehen. Mal sehen, was er meint.

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