Fragen zum Alleinsein

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    Hallo meine Lieben! :winken:

    Ich hab hier zum Thema alleine bleiben mal etwas andere Fragen - zumindest denke ich das, falls ich etwas übersehen hab, bitte Bescheid sagen! Mich würde eure Erfahrung interessieren bzw wie ihr das gemacht habt, falls das bei euch ähnlich war! =)


    Also grundsätzlich klappt es sehr gut - es ist fast schon traurig wie egal es Cooper ist, wenn wir und fertig machen und gehen :headbash: Er kommt zwar in ca 50% der Fälle zur Tür und schaut kurz (die anderen 50% bleibt er gleich liegen) aber dreht sich ohne Jammern dann recht schnell um, legt sich hin und schläft. Ab und zu kaut er noch kurz an einem Sofakissen (was er nicht darf), immer mit Blick zur Tür, aber nach ca einer Minute wirkt es, als würde er beschließen „Nö, da kommt niemand und nimmts mir weg“ und dann legt er sich schlafen (ohne Sofakissen!).


    JEDOCH haben wir das bis jetzt meistens gemacht, wenn Hund sowieso zum Schlafen/Ruhen aufgelegt war. Heißt wir waren unterwegs mit ihm/spazieren und sind dann weggegangen.

    Nun hat unser Herr Hund aber grundsätzlich momentan nur 2 Gänge - Parken und vollgas Vorwärts 😂 Soll heißen entweder er schläft/döst vor sich hin ODER er will Action, da werden, wenn grad keine sinnvolle Beschäftigung ansteht, auch gern noch Regeln hinterfragt wie das mit den Sofakissen oder kauen am Sofaeck, Mülleimer inspizieren, gern zieht er auch die Kiste mit seinen Sachen aus dem Regal und bedient sich selbst am Spielzeug :lol: (worauf wir wenn wir anwesend sind natürlich dementsprechend reagieren bzw wir das verhindern, ich hab‘s nur einmal auf der Kamera gesehen, als ich im oberen Stockwerk war, war recht amüsant!)


    Jetzt meine 2 Fragen:

    1. Bis jetzt haben wir ihn in seiner Actionstimmung noch nie wirklich alleine gelassen (mal abgesehen davon das Stockwerk zu wechseln/Toilette/was rausbringen/etc) einfach weil wir wissen, dass das wohl nicht Unfallfrei ablaufen würde. Diese Stimmung dauert ja auch nie lang, jedoch frage ich mich trotzdem, ob man es auch in so unpassenden Momenten mal herausfordern sollte? Bis jetzt können wir uns den Zeitpunkt an dem wir gehen gut selber aussuchen und dementsprechend auch vorher alles bzw den Hund „vorbereiten“, nur wenn nun spontan ein Anruf kommen würde, dass ich wegmüsste, dann hätte ich zu 80% Glück und er würde gleich schlafen, zu 20% hätte ich jedoch danach keine Sofakissen mehr. Er ist jetzt 6 1/2 Monate alt - ist das etwas das sich einfach einspielt mit der Zeit oder sollten wir hier konkret mehr unpassende Situationen üben? Kann man überhaupt üben, dass Hund sich keine Beschäftigung sucht, wenn ihm langweilig ist?
    2. Gleiches gilt für die maximale Dauer, die er bis jetzt alleine war. Dadurch, dass er immer sofort schläft, wissen wir eigentlich nicht, wie lange wir wirklich wegbleiben könnten (das klingt nach einem Luxusproblem :lol:). Längstens waren es bis jetzt 3 Stunden, aber da schlief er noch als wir nachhause kamen. Ich hab eigentlich keine Ahnung was er machen würde, wenn er mal ausgeschlafen aufwachen würde (er wacht manchmal schon auf, trinkt was und legt sich wieder schlafen, aber er ist jetzt nie putzmunter). Sollen wir es mal ausreizen? Das wäre halt nicht wirklich kleinschrittig aufgebaut, sondern einfach mal „schauen was geht“. Wobei, kleinschrittig war das hier eh weniger, da er so wenige Probleme dabei hatte.

    Also, ich hoffe man versteht, auf was ich hinauswill. Problem ist es ja nicht wirklich - und ich kann auch gut 1-5 Sofakissen weniger verschmerzen. Aber man findet so viel dazu, wie der ANFANG des Übens abläuft, aber zu den verschiedenen Stimmungslagen des Hundes zb fand ich nicht wirklich was :tropf:

  • Meine Trainerin empfahl mir, ruhig 1-2 Spielsachen, welche ungefährlich sind, immer herum liegen zu lassen. Damit unser Pubertier in erster Linie darauf zurück greift bei Langeweile und auch, wenn wir mal keine Zeit zum Spielen haben. Dadurch hat sie gelernt, sich auch mal selbst zu beschäftigen. Wir spielen auch daheim, vor Allem bei schlechtem Wetter. Aber eben nicht immer, wenn ihr danach lüstet. Sie soll Alltag lernen und da kann man nicht immer nur zusammen spielen. Das hat sie mittlerweile gut verstanden und setzt das auch um. Ob das ein möglicher Ansatz für euch wäre, weiss ich nicht. Das Kissen Thema und Schuhe haben wir auch. Wenn wir mal aus dem Haus gehen, wird das Lieblingskissen vom Papi vorher weg geräumt. ein Suchspiel, bevor man gehen muss wäre vielleicht auch noch etwas. Das dauert nicht lange und der Hund hat Kopfarbeit, die vielleicht müde macht.

  • Oh, da häng ich mich mal dran! Die zweite Frage stelle ich mir nämlich auch. Bisher hat unsere Hündin unsere Abwesenheiten (max. zwei Stunden) eigentlich immer verschlafen, aber mir graut es noch etwas davor, was wohl passiert, wenn sie irgendwann ausgeschlafen hat und voller Energie aufwacht und wir nicht zuhause sind.... ich hab auch keine Ahnung, nach wie vielen Stunden dieser Punkt wohl kommen wird.

    Bin gespannt hier ein paar Tipps und Erfahrungsberichte zu lesen :)

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  • Ich habe Hunden immer einen Pappkarton mit alten Zeitungen in eine Ecke gestellt. Wenn sie beim allein bleiben das Bedürfnis bekamen sich abzureagieren, dann war das immer eine gute Möglichkeit. Zimmer sieht dann zwar aus wie ein Schlachtfeld, ist aber schnell wieder beseitigt (weil nur Papierschnipsel) und erspart beiden Seiten Streß, weil dann meist nix wichtigeres kaputt geht.

  • Ich habe mich IMMER aufs Sofa gesetzt und gelesen/ferngesehen/mich ruhig verhalten bis Sina auch zur Ruhe kam und erst dann bin ich aufgestanden und habe mich ruhig angezogen, auch habe ich meinen Noch-Ehemann und meinen Sohn immer vor mir aus der Wohnung geschickt damit beim Anziehen kein Trubel entstand.

    Einen "actionreichen" Abgang habe ich nie gemacht um mir das Alleinesein nicht kaputtzumachen.

    Sina hat nie irgendwas kaputt gemacht während sie alleine war, auch meine beiden vorherigen Dackel nicht.


    Irgendwann bin ich ganz normal gegangen (ohne vorheriges Herumsitzen) und auch wir alle zusammen.

    Und wenn das wirklich mal vorkommt, dass ich hektisch weg muss, dann hat Sina damit auch kein Problem.


    Die liegt sowieso meistens irgendwo herum und schaut dann nur wenn ich gehe.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hört sich doch super an.

    Bei Kaya habe ich das Alleinbleiben auch nicht in Minischritten aufgebaut. Klar war sie als Welpe nicht stundenlang alleine, aber mal ne Stunde zum Einkaufen ging hier ziemlich von Anfang an. Als ich nach sechs Wochen wieder in die Schule musste, hat sie das auch problemlos vier bis fünf Stunden ausgehalten (arbeite TZ). Ich hab aus dem Weggehen und Wiederkonmen nie ein großes Ding gemacht.

    Hier steht auch der Altpapapierkarton offen rum und sie fleddert auch als Erwachsene noch gern, wenn ihr öde ist. Darf sie. Zwei Spiezeuge hat sie auch zur freien Verfügung.

    In der Junghundphase war auch mal der gelbe Sack zerlegt, als ich heimgekommen bin oder ne Sockensammlung in ihrem Bett, aber die Wohnung zerlegt hat sie jetzt nicht. Meist liegt sie verpennt auf dem Sofa, wenn ich wiederkomme.

    Ich habe manchmal das Gefühl, dass man sich die Sache schwerer macht als nötig, wenn man zu viel Gewese um das Alleinbleiben macht. (wobei ich jetzt nicht von erwachsenen Tierschutzhunden rede, weil ich da keine Erfahrungen habe). Die Welpen haben das alle ( drei) recht problemlos gelernt und konnten nach recht kurzer Zeit auch mehrere Stunden ohne großes Drama allein sein (wobei der erste Hund noch in der Familie war und nicht sehr lange allein bleiben musste).

  • Guten Abend,

    ich muss dieses Thema mal noch vertiefen und habe so ein paar Fragen.

    Meine Tochter 13j wünscht sich sehnlichst ein Hund. Seit Monaten kümmert sie sich um zwei Hunde hier im kl. Ort.

    Nun habe ich schon viel gelesen aber wirklich schlauer bin ich noch nicht.

    Wir würden uns auch gern ein Welpen holen. Meine Tochter hat jetzt bald Ferien (6 wochen) und ich habe 3 wochen Urlaub. Danach geht der "Alltag" wieder los. Ist es möglich bis dahin, das längere allein sein zu trainieren? Ab wann kann ein Hund länger allein bleiben?

    Ist davon abzuraten sich ein Hund ins Haus zu holen?

    Ich bin sehr zwiegespalten und hoffe hier auf etwas Input aus eurer Erfahrung!

    GlG Martina

  • 3 Wochen sind definitiv zu wenig um längeres alleine bleiben zu üben.


    Deine Tochter habe ich außen vor gelassen da sie meiner Meinung nach noch zu jung ist um die Erziehung eines Welpen zu übernehmen. Um täglich mehrere Stunden alleine die Verantwortung für ein so kleines und junges Lebewesen zu tragen.


    Ob ein Hund zu euch passt oder nicht kann man aufgrund der wenigen Infos nicht beurteilen.

    Ihr solltet euch aber im klaren sein dass ihr als Eltern die Verantwortung tragt, genauso wie die Kosten.

  • Also rein zum Alleinesein: meine Hündin haben wir mit 8 Wochen abgeholt. Mit 12 Wochen konnte sie 1,5 Stunden alleine bleiben, mit 4/5 Monaten waren es 2-3 Stunden und erst mit 9 Monaten konnte ich sie 5 Stunden alleine lassen.


    Ein Hund kostet Geld (ab 150€ pro Monat ganz grob) und Zeit (ab 2 Stunden pro Tag im Schnitt). Außerdem brauchst du Urlaubsbetreung, Notgroschen oder OP-Versicherung (OP kann mehrere Tausend Euro kosten), wird 8-15 Jahre alt und ich empfehle keinen zu halten, wenn du die jetzt schon nicht sicher bist


    Ich lese viel „meine Tochter will“ und wenig „ich will“. Was spricht dagegen, dass sie sich weiter um die anderen Hunde kümmert und ihr euxh zu einem späteren Zeitpunkt Gedanken macht?

  • Meine Tochter 13j wünscht sich sehnlichst ein Hund. Seit Monaten kümmert sie sich um zwei Hunde hier im kl. Ort.

    Hi,

    ich würde auch dran denken, dass die Begeisterung für einen Hund mit Pubertät, erster Freund oder Freundin, Ausbildung oder Studium, Umzug etc meist massiv abflaut. Ich kenne einige Huha, die die Hunde ihrer flügge gewordenen Kinder übernommen haben. Manche sind damit gar nicht so glücklich... Möchtest Du denn einen Hund?


    LG

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