Welpe beibringen, nicht am Kaninchenstall hochzuspringen?

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    Hallo,

    und gleich noch eine Welpenfrage... Wir haben im Garten einen Kaninchenstall. Der Stall ist geschlossen, man kann die Kaninchen aber auch in den Freilauf lassen. Unser 13 Wochen alter Welpe (Labradormix) findet den Stall total spannend. Sie möchte ständig hinrennen und steht dann entweder aufgeregt vor dem Käfig oder springt dran hoch. Wie bringe ich dem Welpen am besten bei, dass er gelassen bleibt und nicht am Käfig hochspringen darf? Ich dachte daran, mehrmals am Tag kurz mit dem Welpen hinzugehen und dann zu belohnen, wenn er sich ruhig verhält und ablegt (auf "Platz" hört sie im Haus schon ganz gut, vor dem Kaninchenstall ist sie noch so aufgeregt, dass das noch nicht zuverlässig klappt).

    Wie würdet ihr das angehen? LG!

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Ich würde einfach ein Verbot für den Stall verhängen. Also dass der Hund beispielsweise nicht näher als bis auf 30cm da ran darf. Dazu müsste er halt ein Tabuwort kennen. Durchsetzen könnte man es am Anfang mithilfe einer Schleppleine.

    Eddy, Parson Russell Terrier *13.5.09

  • Den Welpen nie unbeaufsichtigt in die Nähe des Stalls lassen - vielleicht könnt ihr den Bereich etwas weiträumiger mit einem zusätzlichen Gitter/Zaun absperren?

    Am Stall falsches Verhalten abbrechen/umlenken und richtiges Verhalten bestätigen - wenn möglich nur in kurzen Übungseinheiten und diese jeweils mit dem richtigen Verhalten beenden.


    Wenn die Kaninchen im Garten im gleichen Bereich Freilauf haben sollten wie der Hund, dann den Hund derweil mit der kurzen Leine (keine Schleppleine!) sichern - und möglichst erst dabei haben, wenn er die Kaninchen im Stall schon (halbwegs) gelassen nimmt.


    Aber: ich hoffe, dass die Kaninchen nicht den größten Teil des Tages in einem handelsüblichen Stall eingesperrt sind? Diese Haltungsweise ist zwar immer noch weit verbreitet, aber trotzdem ganz und gar nicht artgerecht.

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  • Hallo,

    nein, die Kaninchen sind nur nachts in dem geschlossenen Holzstall. Morgens machen wir die Tür auf und dann können sie selbständig vom Stall in den Freilauf, der ist mit einem 80cm hohen Gitter gesichert. In den Kaninchenfreilauf soll der Hund nie hinein.


    Mein Plan ist jetzt, mehrmals täglich mit dem angeleinten Hund kurz in den Garten zu gehen (ich dachte an 4x5 Minuten?) und dort zu "trainieren". Für die kurzen Trainingseinheiten würde ich die Kaninchen in den Holzstall sperren. Ich glaube, das ist für den Anfang genug Herausforderung, oder?

    Heute habe ich so trainiert, dass ich mich mit dem Hund an der Schleppleine ca. 3 m entfernt vom Stall an einen Gartentisch gesetzt habe und sie herumlaufen konnte. Immer, wenn sie zu nah an den Stall wollte, habe ich "Aus" gesagt und sie an der Leine nicht weiter gelassen. Wenn sie sich entspannt abgelegt oder hingesetzt hat, habe ich sie belohnt. Was meint ihr, geht das so? Versteht sie so, was ich von ihr möchte?

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  • Also, die Kaninchen sind da eher stoisch. Die hopsen von selbst in den Stall, wenn man sich davorstellt (wahrscheinlich, weil sie darin gefüttert werden). Es scheint sie nicht mal zu stören, wenn der Hund am Käfig hochspringt Jedenfalls wirken sie nicht aufgeregt und ziehen sich auch nicht in den komplett geschlossenen Teil zurück, sie bleiben einfach hinter der Gittertür sitzen.

    Trotzdem soll der Hund lernen, dass er nicht am Käfig hochspringen soll und insgesamt gelassener werden. Er soll sich an die Kaninchen gewöhnen und den Stall am besten nicht weiter beachten. Ich dachte, je früher ich mit der Gewöhnung anfange, desto besser? In den kurzen Trainingseinheiten kann sie ja auch gar nicht dicht an den Käfig ran.

    Sie scheint auch ganz gelehrig zu sein. Sitz, Platz, Geh ins Körbchen, klappen im Haus schon gut, Welpenbeißen und Hochspringen konnten wir ihr auch ganz schnell abgewöhnen. Daher habe ich die Hoffnung, dass es auch mit dem "Kaninchenverbot" klappt. Ich bin mir nur nicht 100% sicher, ob das Training so okay ist. Ich bin da sehr dankbar für Tipps oder Erfahrungsberichte.

  • Ich würde eine Tabuzone einrichten, wo der Hund nicht hindarf. Ein paar Meter Abstand zum Stall. Das lernen die eigentlich fix


    Trotzdem nie unbeaufsichtigt lassen!


    Einem Welpen, der auch nur einen Hauch Jagdtrieb hat, täglich 4x die Kaninchen vor die Nase zu setzen halte ich nicht für zielführend.

  • Wir hatten bis vor kurzem Meerschweinchen, in der Wohnung.


    Der Hund war die ersten 1,5 Jahre niemals alleine in dem Raum (weil das Gehege offen war). Jegliches Interesse an den Tieren wurde sofort abgebrochen und umgelenkt. Auch Hingucken oder schnüffeln.

    Recht bald hat er die Schweinchen komplett ignoriert.

    Was nicht heisst, dass er nicht in "freier Wildbahn" hinterher gehen würde - Jagdtrieb hat er schon.


    Ich würde also auch dazu raten, das komplett zu tabuisieren und auf keinen Fall noch interessant zu machen, was durch dein geplantes Training durchaus passieren könnte.

    Der Hund hat NICHTS in der Nähe des Stalles zu suchen, immer sofort wegholen. Wenn er auch alleine im Garten sein soll, dann Sichtschutz oder einen zweiten Zaun mit Abstand oder sowas.

  • Warum die Hasen erst zum großen Thema werden lassen? Man glaubt es kaum, aber Hunde können es durchaus vertragen wenn etwas tabu ist :pfeif:

    Wir haben im Garten einen Gartenteich, der mit einem knapp 30cm hohen Zaun umgrenzt ist. Also kein Hindernis für die Hunde. Trotz allem hat es in fast 30 Jahren Mehrhundehaltung nur EIN Hund genau EINMAL probiert drüber zu springen und ist prompt ins eiskalte Wasser gefallen. Das hat der nie wieder gemacht. |)

    Seit Justin damals hat es kein Hund nur probiert. Warum? Weil sie vom ersten Tag an lernen, dass das Ding tabu ist und alleine der Versuch sehr viel Ärger macht :rotekarte:

    LG Tamara und die Shelties und Spitze

  • Ich möchte sehr gerne eine Tabuzone einrichten. Nur genau WIE? Ich bin mir eben nicht sicher, wie ich das genau trainiere, bzw. ob mein bisheriges Training (hab ja eigentlich erst gestern angefangen) zielführend sein wird, wenn ich so weiter mache. Also, wenn Jemand noch ganz konkrete Trainingstipps für das Einrichten einer Tabuzone hat - immer her damit! Ach ja, der Hund wird nicht alleine im Garten sein. Das Ziel ist, dass er sich entspannt im Garten aufhält, ohne ständig auf das Kaninchengehege fixiert zu sein und daran hochzuspringen. Ich möchte Gelassenheit im Garten erreichen.

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