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Problemhundeerziehung ohne Hundeschule

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    Hallöchen,


    wie einige von euch vielleicht wissen haben wir einen "Problemhund", der im Alter mit knapp 8 / 9 Monaten zu uns gekommen ist.


    Sie hatte absolut keine erziehung und wir waren mit ihr in der Hundeschule, ganze zwei mal. Es war furchtbar. Nicht wegen der Hundeschule, sondern weil sie einfach sich absolut nicht auf mich konzentriert hat, sondern die ganze Zeit nur gebellt hat und gar nicht mit den anderen Hunden zurecht kam. (Angst, etc.)


    Wir haben dann beschlossen erst einmal nicht mit ihr hinzugehen und sie erst einmal langsam zu sozialisieren. Bin ja nun auch ein wenig stolz darauf, dass es so gut klappt. Sie macht brav sitzt, manchmal auch schon Platz, Bleib müssen wir auch noch üben, klappt aber auch einigermassen. Auf zuruf kommen tut sie auch schon, rennt aber noch manchmal einen Meter an einem vorbei und schnuffelt am Boden. Sachen anknabbern tut sie auch nur noch ganz selten.


    Mit anderen Hunden ist es bei weitem auch nicht mehr so schlimm wie vorher. Manchmal kann sie sogar schon ohne zu bellen an einer Katze vorbeigehen. Wir sind die Tage einer Mietz beim Spazieren gehen begegnet. Sie hat sich nen Meter auf den Baum geflüchtet und Twiggy hat nur gefienst und wollte zu ihr hin, aber sie hat nicht mehr gebellt.


    Nun meine Frage an euch. Haltet ihr es für richtig, dass man bei solcher Art "Problemhunde" erst einmal alleine loslegt? Vorausgesetzt natürlich man traut es sich zu.


    Da ich nun aus eigener Erfahrung sprechen kann, halte ich es für sinnvoll.


    Bin schon gespannt auf eure Meinungen.


    liebe Grüße
    Sue

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  • Hallo Sue,
    unsere Hündin hat ähnliche Probleme wie dein Hund. Wir haben sie als Welpe (damals war sie schätzungsweise 4-5 Monate alt)aus sehr schlechten Verhältnissen bekommen.
    Inzwischen ist sie ein Jahr alt und hat bei uns schon viel gelernt. Trotzdem ist es uns nicht möglich mit ihr auf dem Hundeplatz auch nur eine Übungsstunde vernünftig zu beenden. Sie versucht sich mit anderen Hunden anzulegen und will sich auf dem Platz einfach an keine Regeln halten.
    Trotzdem gehen wir weiterhin mit ihr regelmäßig zu den Übungsstunden.
    Wir denken, dass sie es einfach lernen muss mit anderen Hunden auszukommen. Wir merken auch, dass sie kleine Fortschritte macht. Ich denke, dass es falsch ist wenn wir sie der Situation entziehen und ausschließlich ohne Hundeplatz mit ihr arbeiten.


    Auch ich bin gespannt was die Anderen dazu sagen, denn bisher gab es hier immer tolle Tips :biggthumpup:


    LG Dagmar

  • Ich denke, daß auch oder gerade für einen solchen Hund die Hundeschule wichtig ist.


    Ich hätte aber gedacht, daß eine gute Hundeschule erstmal mit Einzelstunden anfängt und den Hund dann langsam an andere Hund heranführt. Einen solchen Hund direkt in eine Gruppenstunde zu stecken ist nicht wirklich sinnvoll, wie es sich ja gezeigt hat.


    Auf alle Fälle finde ich bei einem solchen Problemhund sowohl die fachliche Hilfe, als auch die, manchmal wesentlich klarere Sicht eines "außenstehenden" Trainers sehr wichtig. Logischerweise ist man selbst seinem Hund gegenüber nicht immer sehr objektiv, denn es fällt einem selbst schwer, den Hund, den man ja gerne hat, mal aus einer gewissen Distanz zu betrachten.

    Viele Grüße
    Daniela und die Cockergang.


    Nicht jeder, der einen Hund hochheben kann, kann auch einen Hund vernünftig halten.

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  • Hallo Sue,
    unsere Rescue-Hündin hat(te) auch eine Menge Probleme, trotzdem haben wir einen Grunderziehungskurs und einen Fortgeschrittenenkurs tapfer miteinander durchgehalten. Ich finde, es hat uns beiden sehr genützt, obwohl es anfangs wirklich super stressig war – die ersten drei, vier Stunden waren der reine Horror. Da hat sie auch überhaupt nicht aufgepasst und nur rumgepampt. Ich bin durch die Kurse aber sicherer, bestimmter und gelassener geworden im Umgang mit unserer Sozialchaotin, und der Hund hat gemerkt, dass ich ihn "souveräner" führe und allerlei Ausfälle einfach nicht dulde und Gehorsam verlange. Wir haben auch gelernt, den Hund zu "lesen" und individuell auf sie einzugehen, also wieviel Abstand sie zum Beispiel braucht zu anderen Hunden und Menschen, um sich nicht bedroht zu fühlen. Unser Hund arbeitet jetzt konzentrierter mit und hört viel besser, und kann viele tolle Sachen. Das macht uns beiden Spaß und stärkt die Bindung. Ich würd an Deiner Stelle weitermachen.
    Wünsch Dir ein paar extra Nerven, Gruß Beate
    Alleine hätte ich das nicht so hingekriegt.

  • Hallo Sue,


    zu anfangs würde ich mal unterscheiden.
    Eine Hundeschule würde ich aufsuchen, um erstmal Einzelstunden oder Stunden mit sehr wenigen, sehr sozialen Hunden zu besuchen. Dort können dann auch evtl. Konfliktsituationen stressfrei geübt werden.
    Was Du bestimm meinst, ist ein Verein. Da mit Einzelstunden anzufangen, fehlt den ehrenamtlichen Trainern bestimmt oftmals die Zeit.
    Alleine in Wald und Flur trainieren ist, gerade bei Problemchen, immer ein MUSS in meinen Augen. Von einmal in der Woche bissle Training, kannste keine großen Erfolge erwarten.
    Für Leute, die sich das alleine trainieren nicht zutrauen, gibts ja noch die Hundetrainer, die vor Ort kommen. Halte ich manchmal auch für sehr hilfreich und sinnvoll. Die können einen anleiten und Situationen vor Ort, da wo man täglich mit dem Hund rumläuft, anschauen u. Hifestellung geben.


    Also, meiner Meinung nach, hast Du das richtige getan. Der Verein läuft ja nicht weg und irgendwann ist auch Deine Maus bereit, sich der "Herausforderung Hundeplatz" zu stellen. Außerdem finde ich, ist es wichtiger, einen Hund zu haben, der "alltagstauglich" ist (also keine Spaziergänger überfällt z.B.), als einen der perfekt "bei Fuß" läuft :)


    Grüssle Simone
    + Erin

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Joys hatte am Anfang vor jeden Hund Angst egal ob der genau so groß war wie sie. Wenn sie einen Hund sah wollte sie sofort am liebsten ausem Staub machen.


    Bei den ersten Welpenstd. hat beiden die Hundeschule kein spaß gemacht weil meine süße wein hund von den andren ankamm sich gleich auf den Boden gewurfen hatte wie tot.
    Aber bin froh das ich weiter gemacht habe den jetzt merkt sie das ihre Artgenossen doch nicht so schlecht sind. Sie versteckt sich jetzt nicht mehr hinterm frauchen sonder sucht den Konkakt zu anderen. Natürlich erst mal etwas vorsichtig es gibt auch welche die Brummen. Aber das hat sie auch schon gerallt das nicht alle mit ihr spielen wollen. :flower:


    Bellen tut sie zum Glück andere Hunde nicht an, aber man soll nie sagen ich hoffe sie wird nicht so eine Bellerin.
    Ich würder aber erst recht den Kontakt zu anderen suchen sie muss es ja lernen. Sonst bist du auch so eine später die immer nie ihren weg gehen kann und immer ausweichen muss wegen ihr.


    Viel Erfolg

    Liebe Grüße von Hundi Joys und Femke

  • Hallo,


    vielen Dank für eure Antworten.


    Ja, es handelt sich um einen Verein. Eine "Hundeschule" können wir uns im Moment leider nicht leisten. Was kostet denn so ein Hundetrainer?


    liebe Grüße
    Sue

  • Hallo,


    viele Hunde sind am Anfang bei uns in der Hundeschule sehr schwierig deshalb kommen auch die Hundebesitzer und es dauert bei manchen Hunde auch länger bis sie sich eingewöhnt haben . Dies ist für die Besitzer sehr schwer Anfangs aber es rentiert sich auf jeden fall.
    Ich finde das Gruppentraining sehr wichtig den Zuhause Trainiert man doch meist einzeln, die Hunde gewöhnen sich mit der Zeit an diese Situationen.


    Natürlich könnt ihr die Erziehung auch alleine machen, wenn ihr Euch gut auskennt mit dem Erziehen von Hunden.
    Viele Grüße


    Yankee, Cherry und Christina

  • Sogenannte "Hundeschulen" (sprich: Verein mit ca. 15-30 Teilnehmern pro Stunde, die sich einmal pro Woche treffen und fast eine Stunde im Kreis laufen :-) ) sind für einen Hund die ersten Wochen meist STRESS PUR! Er wird mit vielen anderen fremden Hunden konfrontiert und muß sich erstmal einen Platz in dieser Gruppe suchen, bzw. kapieren, daß er was ganz tolles MIT DIR dort erleben kann und soll. DAS DAUERT! Das sollte man auf jeden Fall berücksichtigen und falls sich keine Alternativen (z.B. Einzeltraining oder ganz kleine Gruppen mit ausgewählten Hunden) ergeben, kann man auch in großen Gruppen einen Nutzen ziehen: als Trainingsmöglichkeit unter erheblicher Ablenkung.


    Aaaaber solch ein Trainingsniveau sollte möglichst nie am Anfang einer Ausbildung stehen (ich spreche jetzt grundsätzlich nur von nicht optimal aufgezogenen Hunden, um mal den Begriff "Problemhund" nicht aufkommen zu lassen). Das heißt, optimalerweise übst Du mit dem Hund die wichtigstens Dinge zu hause, ganz in Ruhe ohne Ablenkung und steigerst letztere mit zunehmender Sicherheit. Du bringst ihm bei, Dich auf Kommando anzuschauen und Kontakt zu halten, Du bringst ihm Sitz, Platz, Fuß etc. bei und erst wenn er darin so sicher ist, daß Du behaupten kannst, er weiß worum es geht, kannst Du Ablenkungen einbauen.


    Ich gehe mal davon aus, daß Du soweit schon bist, daß Dein Hund Dich schon zumindest zeitweise für die wichtigste Sache auf dieser Welt hält, und die Überraschung auf dem Platz ist dann, daß alles weg ist und der Hund kaum ansprechbar, oder? Das ist aber die ersten Male völlig normal und Du solltest nicht den Fehler machen 1. aufzugeben, 2. Deinen Hund mit Kommandos und anderen Einwirkungen "zuzumüllen", so lernt er schlicht gar nichts, außer daß es mit Dir auf dem Hundeplatz doof ist; 3. Deine Ansprüche zu hoch zu setzen!


    Ich habe oft beaobachtet, daß es ganz gut läuft, wenn man die ersten Male nicht voll mitmacht und sich auch etwas abseits der Gruppe mit dem Hund beschäftigt und sei es nur um zunächst ein paar Sekunden seine Aufmerksamkeit zu haben, beim nächsten Mal ein bißchen länger etc. Lobe ihn für die Dinge, die er gut und richtig macht, spiel mit ihm, hab Spaß mit ihm und ignoriere es, wenn er sich zwischendurch anderweitig orientiert bis Du dann wieder wichtig bist...


    Wenn Du das regelmäßig sagen wir mal 3 Monate machst und nicht versuchst, Deinem Hund in größter Stressumgebung auch noch neue Sachen beizubringen (das gehört ins Wohnzimmer, Garten, Wald, etc.), sondern die Fortschritte in Sachen "Team-Aufbau" unter Ablenkung beobachtest, wirst Du ganz bestimmt einen Nutzen haben!


    Meine Hündin mußte ich beim ersten Mal auf den Platz tragen, solche Angst hatte sie! Meinen Rüden hatte ich anfangs kaum gehalten bekommen, weil sich 45 Kilo auf den nächsten Macho stürzen und ihn plätten wollten! Wie gesagt: ES DAUERT - aber es kann auch sooo viel Spaß machen, wenn Deine Einstellung stimmt und sie Deinem Hund vermitteln kannst :flower:

  • Hallo,
    würde ich auch so sehen, erstmal in ruhe alleine üben und auf dem Hundeplatz erstmal daran arbeiten, das er sich an die Anwesenheit vieler anderer Hunde gewöhnt. Durch größeren Abstand zu den anderen oder wenn auch das nicht hilft, einfach erstmal am Hundeplatz vorbeilaufen, während dort gearbeitet wird. Sonst hast du vielleicht wirklich irgendwann das Problem das er den Platz mit unangenehmen verbindet. Das wäre schade.


    Gruß Iris

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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