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    Damit es nicht untergeht, eröffne ich ein neues Thema (vielleicht kann einer der Mods das Thema Cushing Verdacht sonst schließen und hier rauf verweisen)


    Vielleicht kennt sich hier ja jemand aus, ich habe so eben den Befund aus der Patho erhalten, dort wurde der Tennisball große Tumor am Montag direkt hingeschickt.

    Natürlich werde ich alle noch genauestens mit dem Tierarzt besprechen bzw. werde ich mich an eine Spezialistin überweisen lassen, aber bis dahin würde ich mich gerne schon austauschen/informieren.


    Kurz nochmal die Eckdaten: Es geht um eine Aussie Hündin 7 Jahre alt, sie wurde Montag operiert. Trotz des riesigen Tumors, wurde keine Metastasen bisher gefunden.


  • Ich kann nur zur gutartigen Variante davon eine Kleinigkeit beitragen, meine Hündin hatte am Enddarm ein Leiomyom. Aber ich denke, der Hinweis von unserem Tierarzt lässt sich vielleicht auch übertragen.

    Sie hat früher 1-2mal im Jahr eine Kur mit Teufelskralle für die Gelenke bekommen. Das darf sie nun absolut nicht mehr, weil Teufelskralle auch das Tumorwachstum begünstigt.

    Er befürwortet bei so einem Krankheitsbild auch regelmäßige MRTs, ganz wichtig dabei ist ein mindestens 5 Tesla MRT.

    Auf dem häufigeren 3 Tesla MRT sind diese Art Tumor kaum darstellbar.


    Bei einem Spezialisten seid ihr auf jeden Fall gut aufgehoben, die werden euch viel mehr erklären können.


    Wir drücken alle Daumen, dass nichts wiederkommt.

    Hat sie die OP gut verkraftet?

    Mia, geb 06/2014 - wunderbarer Großpudelmix

    lang ersehnter Seelenhund und geliebtes Montagsmodell

  • Sarkome haben leider eine sehr schlechte Prognose. Mit Chemo oder Bestrahlung sind sie nicht zu behandeln. Ganz selten und mit viel Glück erwischt man alles und es wachsen nicht an anderer Stelle neue Tumore. Sie streuen sehr früh über die Blutgefäße .

    Das tut mir sehr leid für euch

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  • Bisher hat sie noch sehr mit der Op zu „kämpfen“ liegt den ganzen Tag aber es war halt eben auch eine große Op. Morgen sind wir wieder beim Tierarzt dann ist noch Wund und Blutkontrolle angesagt.


    Maggie0221 ja genau das sind halt meine Gedanken/Fragen (die ich natürlich noch mit einem Spezi bespreche) da diese Art Tumor ja eher in den Blutgefäßen streut sieht man das ja im Ct nicht oder liege ich da jetzt falsch?

    Mein Tierarzt sagte, dass es noch keine Metastasen gibt weil Lunge ok ist aber das ist doch eigentlich bei der Art Tumor eh klar?

    • Neu

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  • piaaischa Ach Mann, das tut mir leid. Wobei eine rosa-Ponyhof-Variante zu dieser Diagnose immerhin möglich ist: Rein theoretisch könnte der Tumor restlos entfernt worden sein, hat nicht gestreut und deine Hündin ist jetzt quasi so, als hätte sie den Tumor nie gehabt.


    Ich bin medizinischer Laie und habe gefährliches Halbwissen bezüglich Sarkome beim Menschen, deswegen genieß alles mit Vorsicht, was ich jetzt schreibe (weil Halbwissen und evtl. gar nicht auf den Hund übertragbar):


    Sarkome sind selten, u. a. deswegen weiß man wenig, was man dagegen tun kann. Das Mittel der Wahl ist immer Rausschneiden-mit-Sicherheitsabstand. Chemo wird beim Menschen oft gemacht, ist aber nur mäßig erfolgreich. Im Vergleich mit Chemotherapien bei anderen Krebsarten sprechen Sarkome sogar wirklich schlecht auf Chemo an.

    Viele Sarkome wachsen an der Stelle nach, wo der Primärtumor war, bzw. der ursprüngliche Tumor bildet "Satelliten" im umliegenden Gewebe. Insbesondere, wenn beim Rausschneiden der Sicherheitsabstand (3cm? 5cm? mehr??) nicht eingehalten werden konnte.

    Sarkome streuen bevorzugt in die Lunge (aber nicht nur). Sie streuen über die Blutgefäße, d. h. die Tumorzellen wandern über die Blutgefäße zu anderen Körperstellen (z. B. eben in die Lunge).

    Metastasen in der Lunge lassen sich über das MRT schlecht finden, weil die Luft in der Lunge stört. Man macht deshalb CT-Aufnahmen der Lunge.

    Metastasen in anderen Weichteilen lassen sich im MRT finden, vor allem der Ort des Primärtumors und die nächstgelegenen Lymphknoten werden im MRT kontrolliert.

    Die Kontrolle erfolgt anfangs alle 3, 4 Monate (wie gesagt, beim Menschen).


    Was ich problematisch finde: der Hund muss für MRT und CT in Narkose - jedesmal. Falls ein Tierarzt dazu raten sollte in diesem Fall, wäre meine Frage, ob der Befund überhaupt was ändern würde an der weiteren Vorgehensweise.

    Konkret:

    1) Soll eine Chemo gemacht werden, sobald sich Metastasen zeigen? Wie sind die Erfahrungen dazu bei Hunden speziell bei Leiomyosarkomen dieses Ursprungsgewebes (GIBT es überhaupt Erfahrungen)? Lässt sich da mehr rausschlagen als nur ein paar Wochen?

    2) Soll operiert werden, sobald sich Metastasen zeigen? Hat man Zugriff auf einen Tierarzt, der Metastasen aus der Lunge entfernt, selbst wenn beide Lappen befallen sind?


    Falls man Chemo und OP von vornherein ausschließt, bringen einem MRT und CT nur Gewissheit. Dann muss man abwägen, ob es die Narkose, evtl. Kontrastmittel samt Neben- und Nachwirkungen und die Strahlung (vom CT) wert ist.


    Ich drücke die Daumen, dass die Tierärzte da "klare Empfehlungen" geben werden, die dir die Entscheidung leicht machen.

    Und noch mehr drücke ich natürlich die Daumen, dass die Ponyhof-Variante von oben eintritt.

    Der will nicht nur spielen, DER TUT WAS! Laufen Sie! Laufen Sie um Ihr Leben!

  • Vielen Dank für deine Antwort!

    Genau auf dem Stand, was du beschreibst bin ich quasi auch (scheint also vom Menschen gut auf den Hund zu passen) :) Danke!


    Bei ihr wurde ein CT vor der Op gemacht und auch die Lymphknoten kontrolliert etc da war alles soweit ok. Aktuell hab ich eher die Befürchtung, dass sie sich von der Op nicht erholt. Warum auch immer mein Gefühl sagt mir das momentan ich hoffe, dass ich morgen nach der Kontrolle vielleicht anders bin.

    Sobald ich morgen mit dem Operateur gesprochen habe, nehme ich Kontakt zu meiner vertrauenstierärztin auf und die wird dann den Kontakt zur Onkologin herstellen.

    Klar ist für mich aber ohne hin ich hoffe auf die von dir so schön beschriebene Ponyhof Variante Chemo und weitere OPs kämen nicht in Frage, dafür verkraftet sie das einfach alles zu schnell und Tierärzte sind der Horror für sie das würde ich ihr kein weiteres Mal an tun.

  • Also wenn die Lunge im Moment noch sauber ist, ist das doch ein gutes Zeichen :)


    Und dein schlechtes Gefühl wegen der OP-Nachwirkungen irrt sich einfach, basta. Dass deine Hünding geschafft ist, finde ich normal.

    Alarmzeichen wie Fieber, komische Wundnaht etc. hat sie doch nicht? Bist du gleich morgen Vormittag mit ihr beim Tierarzt?

    Der will nicht nur spielen, DER TUT WAS! Laufen Sie! Laufen Sie um Ihr Leben!

  • Wunde sieht gut aus. Zwischendurch schreit sie ganz schön auf und seid eben ist sie Futtertechnisch nicht zu überzeugen. Vielleicht nur einen blöden Moment erwischt obwohl es schon sehr ungewöhnlich ist. Versuche es gleich nochmal ansonsten fahr ich heute noch los.

  • Zu der Ponyhof Variante hab ich auch etwas zu sagen. Mein Kleiner hatte mit 8 Jahren einen Mastzelltumor Grad2. Bei der OP waren die Schnittkanten frei von bösartigen Zellen. Man riet uns ihn bestrahlen zu lassen. Das wäre 3x die Woche unter Vollnarkose gewesen. Wir entschieden uns dagegen weil wir befürchteten, dass er das nicht überlebt hätte und empfanden es auch als Quälerei füpr ihn.


    Heute ist er 13 Jahre alt und es ist nichts wieder gekommen. Er bekommt immer schön Futter ohne Kohlehydrate und Mittags ne Portion Quark mit Leinöl..


    Ich drücke ganz fest die Daumen, dass sie sich gut erholt und der Tumor nicht gestreut hat.

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