"Pottkieker" - Kochen für Hunde Teil 6

  • Aber meinem Hund würde das nicht ausreichen und er wäre mit einer rein gemüsebetonten Ernährung nicht satt.

    Ich hab grad mal auf den Kochplan von meiner Hündin (5 Monate, wird mal ca. 8 kg wiegen) geschaut. Sie bekommt z. B. tgl. bereits 60 g Kartoffel (als Beispiel).
    Bei deinem Ernährungsplan sehe ich da klar die Möglichkeit das Fleisch zu reduzieren (und dabei auch gleich zu schauen, ob es hochwertiges, leicht verdauliches Protein ist, das ist nach den von mir gefundenen Expertenmeinungen nämlich das Wichtige im Alter, nicht die Menge als solche) und dafür den Kohlenhydratanteil (nicht das Gemüse, das macht tatsächlich nur einen eher geringen Teil aus) deutlich zu erhöhen. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass sie dann problemlos auch mehr auf die Rippen bekommt.

  • Oh nein ich hatte das nur erwähnt, da er nicht wie viele ältere Hunde zu fett ist. Er ist genau richtig so und ich möchte auch nicht, dass er zunimmt. Er sieht sehr gut aus und keiner glaubt, dass er schon so alt ist. Auch die Verdauung ist super und er hat keine Arthrose o.ä. Er verträgt nur wie ganz viele Hunde keine bzw. nur sehr wenige Kohlenhydrate wie z. B. Reis, Kartoffeln, Getreide usw. Er bekommt daher nur eine kleine Menge Hirse- oder Haferflocken und Pastinaken sind immer dabei. Kohlenhydrate müssen auch nicht zwingend in der Hundeernährung sein. Diese können oftmals auch mehr schaden als nützen. Fett bekommt er in tierischer und pflanzlicher Form dazu. Das müsste so ausreichen wenn ich mir seine Energie anschaue.:upside_down_face:

    Hm nur den letzten Abschnitt verstehe ich jetzt nicht so ganz, denn man gibt doch immer Zusätze dazu um die Mahlzeit zu ergänzen mit dem was noch fehlt. Füttert man z. B. keine Leber füttert man Lebertran und Blutpulver. Füttert man keinen Fisch gibt man z. B. Algen- oder Fischöl dazu. Also was ist verkehrt daran wenn ich Zusätze dazu gebe?

    Und was ist daran seltsam? Die Zusammensetzung ist so wie er sie am besten verträgt. Warum soll ich jetzt nur weil andere Hunde Kohlenhydrate gut vertragen diese jetzt in meinen Hund stopfen obwohl ich weiß, dass er sie nicht verträgt? Wieso soll ich ihm jetzt noch mehr Fett geben obwohl er schon mehr bekommt wie ältere Hunde eigentlich sollten?:ka:

  • Aber meinem Hund würde das nicht ausreichen und er wäre mit einer rein gemüsebetonten Ernährung nicht satt.

    Ich hab grad mal auf den Kochplan von meiner Hündin (5 Monate, wird mal ca. 8 kg wiegen) geschaut. Sie bekommt z. B. tgl. bereits 60 g Kartoffel (als Beispiel).
    Bei deinem Ernährungsplan sehe ich da klar die Möglichkeit das Fleisch zu reduzieren (und dabei auch gleich zu schauen, ob es hochwertiges, leicht verdauliches Protein ist, das ist nach den von mir gefundenen Expertenmeinungen nämlich das Wichtige im Alter, nicht die Menge als solche) und dafür den Kohlenhydratanteil (nicht das Gemüse, das macht tatsächlich nur einen eher geringen Teil aus) deutlich zu erhöhen. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass sie dann problemlos auch mehr auf die Rippen bekommt.

    Er ist jetzt nicht zu dünn und darf ruhig so bleiben. Ich hatte es nur dazu geschrieben, da ja manche Senioren eher zu dick sind. Er sieht super aus und keiner glaubt, dass er schon so alt ist.

    Nein er verträgt wie viele Hunde keine bzw. nur sehr wenig Kohlenhydrate. War bei ihm schon immer so. So geht es ihm sehr gut, er ist fit und munter.:smile:

    Meine Frage bezog sich nur auf die Zusätze und ich hatte gehofft, dass hier jemand ist der vielleicht auch nur einzelne natürliche Komponenten verwendet und mir diese verrät.:smile:Mit der Zusammensetzung des Futters bin ich ganz zufrieden da es ihm damit super geht.

  • ich hab mal eine frage wegen zunahme beim hund...

    änni hat in den vergenen 1,5 jahren fast 2 kg zugenommen,wiegt knapp 19 kg(hatte immer so 16 bis 17 kg).... laut betreuender tierärzte noch nicht schlimm,muß aber beobachtet werden.... besser noch sollte das wieder weg wegen ihrer kranken gelenke.

    ich habe nichts am futter bzw der fütterung verändert,gebe nicht übermäßig leckerlis,da öfter auch rohe möhrenscheiben o. apfelstückchen,auch anderes gemüse wie stangensellerie ist beliebt und kausachen gibt es hier aus verschiedenen gründen nicht.

    nun bekommt sie ja seit fast einem jahr pregabalin .... und jetzt hab ich gesehen das dies als nebenwirkung gewichtzunahme hat.... nun ist das ein humanmedikament und nicht alles was dort für den menschen steht trifft auch auf hunde zu......

    nur ich kann mir ihre gewichtzunahme nicht anders erklären.... eben weil hier nichts anderes verändert wurde.


    nun wäre es wie oben schon erwähnt, gut wenn sie wieder auf ihr altes gewicht käme um ihre kranken gelenke mehr zu entlasten.

    zur zeit gebe ich zum abendessen geraspelte oder scheiben rohe möhren zum futter ,ersetze damit einen teil des gekochten gemüses.

    auch gibt es hier (schon seit jahren ) für die hunde einen fleischfreien tag in der woche.

    was kann ich vielleicht noch tun...?


    lg

  • Er ist jetzt nicht zu dünn und darf ruhig so bleiben.

    Ah okay, dann hab ich das falsch verstanden :smiling_face:

    Bzgl. der Kohlenhydrate hat es dann natürlich keinen Sinn, wenn deiner das nicht verträgt. Wobei das nicht bei vielen Hunden so ist, eher umgekehrt. Schließlich sind Hunde ja seit Ewigkeiten mit sämtlichen Essensresten "Ihrer" Menschen gefüttert worden. Die Akzeptanz, Verträglichkeit und vor allem auch die Verwertbarkeit von Kohlenhydraten ist daher deutlich höher, als man annehmen könnte. Meine Hunde haben alle immer gut KHs vertragen aber das nutzt dir natürlich nichts.

  • Okay aber auch keine Vegetaria und wie du schreibst fleischbetont. Er bekommt ja nicht nur Fleisch, sondern etwa so 70 % seines Futters

    "fleischbetont" meint nicht, dass im Futter viel Fleisch drin sein muss, sondern dass der Hund mehr auf Fleisch ausgelegt ist, als z.B. Wildschweine oder Menschen. Wobei ich nicht umsonst "(mehr oder weniger)" davor gesetzt habe: Hunde sind Kulturfolger des Menschen und so sind manche Hunderassen auf fast vegetarische Kost selektiert; nur Rassen aus Gebieten ohne Ackerbau (also einige nordische Rassen) sind oft noch auf fleischbetontere Ernährung ausgelegt.

    Durch fleischlastige Ernährung werden die Nieren stärker belastet, was gerade bei alten Hunden zu gesundheitlichen Problemen führen kann.

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