Euer Tagesablauf mit 2 Hunden und noch ein paar Fragen ;-)

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    Guten Morgen,


    wir leben hier zur Zeit mit einem Kater und einer rumänischen Straßenhündin, die jetzt 4 Jahre alt ist ( wir haben sie seit 2 Jahren ).Vor unserer Lotte hatten wir einen ungarischen Straßenhund.Was wir aber noch nie hatten waren 2 Hunde ( und einen Kater ;-) ) zur gleichen Zeit.Wir sind jetzt aber am Überlegen ob wir genau das machen sollen, eben uns einen 2.HUnd ( das erste mal das Abenteuer Welpe ) holen sollen.Der Wunsch ist defintiv da , und hat auch nix mit Corona zu tun.


    Da wir aber ja keinerlei Erfahrungen mit 2 Hunden haben, würde mich mal interessieren inwieweit sich euer Leben ( Tagesablauf ) dadurch geändert hat.Und ..was machen die Hunde nachts ? Schlafen sie oder toben sie auch mal ?

    Unsere Lotte ist draußen ein aboluter Flummi, total energie geladen.Drin ist sie aber kaum zu merken, also das genaue Gegenteil von draußen, außer wenn sie meint das sie mal wieder kurz den Kater jagen müßte ;-).Vor allen Dingen würde mich interessieren, wie genau die Anfangszeit war.


    Lotte hat bisher noch nie einen HUnd hier dulden müssen ( auch nicht zu Besuch ).Das wollen wir aber auch bald ändern.Meine Freundin bekommt demnächst einen neuen Hund , auch einen Welpen , und die beiden wollen wir auf alle Fälle vergesellschaften.Natürlich erstmal auf neutralem Boden !.


    Lotte ist etwa kniehoch und der neue Hund sollte, wenn , ein Bolonka werden.Ihr bester FReund ist zur Zeit unser Nachbarshund .Das ist ein chihuahua.Wenn sie den sieht oder hört gibt es kein Halten mehr und die beiden toben wie verrückt durch unseren, oder deren Garten.Also von der Größe er sollte es funktionieren, denke ich.


    Was aber nicht geht, wenn die hier nachts toben.Lotte geht ab und zu mal in eine Hundepension, in der war auch schon unser vorheriger HUnd.Dort leben die im Rudel mit Familienanschluß und ich weiß noch das die Leiterin der Pension nach dem ersten Urlaub von Lotte dort sagte das die Tag und Nacht getobt hat,was mich etwas verwundert hat, da sie hier zu Hause ( ohne andere Hunde ja tooootal ruhig ist ).Ich will aber defintiv noch in der Pension anrufen und nochmal fragen wie der 2.Aufenthalt von Lotte dort war.Sie sagte nur das alles gut war ( hat also nicht mehr erwähnt das Lotte nachts getobt hat ).



    Ich würde echt gerne Eure ERfahrungesberichte hören.....Machen 2 Hunde wirklich viel mehr Arbeit als einer ? Hat sich durch den 2.Hund euer Tagesablauf extrem geändert ? Wie war die Anfangszeit ? Welche Schritte seid ihr gegangen um die beiden aneinander zu gewöhnen ?Habt ihr sie in "kaltes " Wasser geschmissen, oder seid ihr es langsam angegangen die beiden aneinander zu gewöhnen ?Ich habe schon ein bischen was gelesen, aber eben auch beide Varianten.....mal liest man, die ersten Tage sollten die nicht zusammen gelassen werden, dann liest man erstmal auf neutralem Boden , ein anderes mal wurde der neue Hund sofort integriert......Welche Methode habt ihr gewählt ?


    Und , sind hier auch einige die es bereut haben einen 2.Hund geholt zu haben, aus welchen Gründen auch immer ?


    Wie gesagt, noch sind wir in der Abwägungsphase und wir wägen immer sehr gut und intensiv ab ( oft machen wir uns auch zu sehr einen Kopf :( ).Aber wir versuchen immer soviel abzuwägen,das es niemals dazu kommen müßte ein Tier wieder abzugeben.Bisher haben wir uns allen Herausforferungen gestellt....und es mußte noch keins unserer Tiere wieder ausziehen ( Horrorvorstellung :( ).


    lg Palo

  • Leiterin der Pension nach dem ersten Urlaub von Lotte dort sagte das die Tag und Nacht getobt hat

    klingt für mich eher nach Stressabbau, denn echtem Spiel.


    Hunde haben ein größeres Ruhebedürfnis als Menschen, daher ist es ganz logisch, dass sie nachts schlafen - wenn sie nicht (stark) über- oder (stark) unterfordert werden. Gerade (starke) Überforderung kann dazu führen, dass Hunde gar nicht mehr von selber zur Ruhe kommen und nur noch Aufmerksamkeit/Bewegung/usw. haben "wollen".


    Was man u.U. kontrollieren muss, ist, dass die Hunde im Haus nicht (wild) spielen. Haben sie bei uns allerdings recht fix gelernt.

    Auch das Miteinander der Hunde muss man u.U. managen. Gerade Welpen können sehr, sehr frech sein und hat man dann einen zu lieben Althund, muss man diesen öfter retten. Oder der Althund ist sehr grantig oder zu wild, dann muss man den Welpen öfter retten.


    Ob der Aufwand von 1 zu 2 Hunden sich großartig ändert, hängt viel an einem selber und den Eigenschaften der Hunde.

    Geht man z.B. (öfters) mit jedem einzeln Gassi oder geht man grundsätzlich mit beiden zusammen Gassi?

    Macht man irgendeine Art der Auslastung (Tricksen, Hundesport, Mantrailing etc.), dann braucht man jetzt womöglich doppelt so lang, weil der zweite Hund auch die Möglichkeit dazu haben soll.

    Wenn die Hunde sehr unterschiedlich sind, muss man u.U. verschiedene Auslastungsmöglichkeiten bieten (für den einen z.B. Agility, für den anderen Dummysport), was dann nochmal zeitaufwändiger ist, als wenn beide die gleichen Vorlieben haben.


    Beim Füttern hat man jetzt eben zwei Näpfe, die man Füllen und dem jeweiligen Hund hinstellen muss; gleichzeitig muss man drauf achten, dass jeder in Ruhe fressen kann und nicht vom anderen bedrängt oder gar verdrängt wird.


    Leinen, Halsbänder, ggf. Hundemäntel braucht man dann natürlich doppelt so viele. TA-Kosten verdoppeln sich.


    Wenn sich zwei Hunde in ekligen Sachen wälzen, muss man zwei Hunde waschen (hat man nur eine Badewanne geht das ein wenig mehr auf den Rücken).

  • Also ich denke, wenn ihr einen Welpen wollt, wird sich Euer Tagesablauf zwangsläufig stark ändern. Ihr müsst oft raus mit dem Kleinen er darf nicht so weit laufen wie der Erwachsene Hund ....


    Bei unseren erwachsenen Hunden ändert sich eigentlich nichts, wenn ein weiterer Hund dazukommt. Sie sind aber Hundebesuch gewohnt und sehr verträglich.

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  • Wir haben vor zwei Jahren zum 2jährigen Aussierüden eine 4 Monate alte Hündin von privat übernommen.


    Für mich sind/waren dabei wichtig:


    die Hunde müssen sich gut verstehen, nebeneinander her leben kann zwar auch klappen, ist aber nix für mich


    der Ersthund muss relativ "fertig" in der Erziehung sein. Wenn Nummer eins sich schon aufführt wie Hülle kann Nummer zwei nicht lernen anständig an der Leine zu gehen. Wenn Nummer eins aber brav auf den Rückruf folgt, kommt das Mini oft direkt mit.


    Die Gruppendynamik ist nicht zuunterschätzen. Zu zweit kann man seeeehr mutig werden :ugly:


    Gassi gehen wir, bis auf wenige Ausnahmen, immer mit beiden Hunden zusammen. Draußen, im Freilauf, wird auch jetzt noch viel getobt. Zum Training gehe ich mit beiden einzelnen zu unterschiedlichen Tagen, damit sie auch mal was alleine (mit mir) machen.


    Zu Hause darf bei uns auch Mal getobt werden. (Ist hier wohl bei vielen anders) Wichtig ist mir, das ich das jederzeit abbrechen kann. Ein "Schluss jetzt" reicht und es ist wieder Ruhe. Zu 95% der Zeit dösen sie aber auf ihren Plätzen vor sich hin.


    Nachts schlafen beide Hunde. Von sich aus, ohne Spielverbote oder ähnliches :nicken: In der Läufigkeit mit geschlossener Tür dazwischen, sonst wechseln sie Nachts ein paar mal die Liegeplätze.


    Zwei Hunde machen definitiv mehr Dreck als einer, sind anstrengender, teurer und umständlicher unterzubringen im Notfall. Aber sie machen auch sehr viel Spaß und bringen einander (wenn's passt) sehr viel Lebensqualität.

    Tyler *22.11.2016
    Kira *24.03.2018
    Lucky *11.2003 +10.2016

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  • Hört sich für mich so an, als ob Dein Hund mit anderen Hunden sehr unsicher wäre und dieses Verhalten in permanentem "Spiel" kanalisiert.


    Wenn Du einen Welpen aufnimmst, dann hast Du quasi das erste Jahr den Aufwand zwei einzelne Hunde zu haben, denn erst dann kann der Neue Eure normalen Runden mitlaufen etc ... Ich vermute, dass Du in der Wohnung erst Mal trennen musst bzw. dass da viel Arbeit auf Dich zukommt, dass die miteinander klarkommen. Ein selbstbewusster Welpe wird das sofort ausnutzen, dass Deine Hündin nicht souverän ist.


    Aber vielleicht hast Du Glück und sie verhält sich im eigenen Haus ganz anders und sagt dem gleich, wo der Frosch die locken hat. Das wäre natürlich optimal.

  • Bei uns hat sich nicht viel geändert Als Luthien eingezogen ist war die 7monate alt.

    Ich bin dann mit ihr etwas öfter rausgegangen weil sie vorher jederzeit Zugang nach draußen hatte und bei mir nicht mehr und die dich da erst umgewöhnen musste das hat sich aber schnell erledigt gehabt. Ab und zu bin ich also auch mal alleine mit ihr draußen gewesen.

    Außer doppelte Körperpflege trimmen kämmen usw. empfinde ich den zweiten Hund nicht als groß mehr Arbeit, aber meine beiden haben auch von Anfang an gut harmoniert, da Abbie sehr souverän ist hatte ich mich beim Umgang mit Luth nicht viel einmischen müssen. Die beiden Toben so gut wie nicht miteinander, aber sie schnüffeln zusammen und liegen zusammen zuhause in einem Körbchen usw.

    Als wir Luthien abgeholt haben sind wir mit Abbie hingefahren haben den Nachmittag bei der Züchterin verbracht sind zusammen mit den Hunden spatzirengegangen usw. haben da übernachtet und Luthien schon nachts mit auf Zimmer genommen und sind dann morgens mit beiden Hunden nach dem Frühstück losgefahren (500km) zuhause angekommen noch mal schnell in den kleinen Park in der Nähe von unserer Wohnung und dann sind wir in die Wohnung gegangen, da wir von der Fahrt müde wahren gaben wir Pizza bestellt und einen Film gekuckt und Luthien hat gelernt Pizza ist Menschenessen da darf man nicht drangehen. Danach haben wir einfach unseren Alltag weitergelebt und Luthien war dabei, da sie schon froher mit ihren Menschen im Haus zusammengelebt hat war das kein Problem für sie.

  • Hört sich für mich so an, als ob Dein Hund mit anderen Hunden sehr unsicher wäre und dieses Verhalten in permanentem "Spiel" kanalisiert.


    Wenn Du einen Welpen aufnimmst, dann hast Du quasi das erste Jahr den Aufwand zwei einzelne Hunde zu haben, denn erst dann kann der Neue Eure normalen Runden mitlaufen etc ... Ich vermute, dass Du in der Wohnung erst Mal trennen musst bzw. dass da viel Arbeit auf Dich zukommt, dass die miteinander klarkommen. Ein selbstbewusster Welpe wird das sofort ausnutzen, dass Deine Hündin nicht souverän ist.


    Aber vielleicht hast Du Glück und sie verhält sich im eigenen Haus ganz anders und sagt dem gleich, wo der Frosch die locken hat. Das wäre natürlich optimal.

    Also wenn wir mit unserer Im Freilauf sind, ist sie erstmal ängstlich, aber nach ein paar Minuten taut sie auf und spielt mit den anderen Hunden.

    Läßt sich aber auch zu jeder Zeit abrufen und wir können auch gehen ;-).Mit unserem Nachbarshund ist es so das die beiden toben wie wild, aber dann auch irgendwann aufhören.Das war Anfangs nicht so.Wenn die beiden "Pause " gemacht haben und ich gehen wollte, haben beide direkt wieder angefangen zu toben.Wie gesagt, das hat sich mittlerweile geändert.


    Als Lotte das erste mal in der Pension war, hatten wir sie noch nicht lange.Und es war nur übers Wochenende, damit sie sich an die Pension gewöhnt .Letzes Jahr war sie dann 1 Woche da.Wie gesagt der Anruf in der Pension steht noch aus, rein aus INteresse wie sie sich da verhalten hat.Aber die Leiterin hat nix weiter gesagt, glaube wenn es Schwierigkeiten gegeben hätte, hätte sie schon was gesagt.

    Wir testen auf alle Fälle aber aus wie sie sich verhält wenn ein Welpe zu Besuch ist, wie gesagt meine Freundin bekommt ja bald einen.


    Würde sie es abgrundtief blöd finden, würden wir unsere Überlegungen ad acta legen.


    lg

    palo

  • Würde sie es abgrundtief blöd finden, würden wir unsere Überlegungen ad acta legen.

    Wie meinst Du das?


    Meiner Erfahrung nach sind die Beziehungen, bei denen der ältere Hund sofort deutliche Spielregeln aufstellt, weniger konfliktbelastet in der Zukunft. Vor allem, wenn der Zwerg erwachsen wird.

  • Bei uns hat Abbie auch gleich erklärt was erlaubt ist was nicht und Luthien dann langsam Stück für Stück mehr Freiraum eingeräumt und mehr Nähe zugelassen.


    Aber ich denke das kann nicht jeder Hund von selber

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