Sennenhund für uns geeignet?

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    Hallo,

    Wir sind eine Familie mit 2 Kindern (6 und 8 Jahre).

    Wir sind selbständig, wohnen außerhalb in einem Gewerbegebiet, haben ein Haus mit großem, eingezäunten Garten und ca. 6000qm Grundstück.

    Wir suchen einen lieben Familien- und Hofhund.

    Ich liebäugel mit einem Sennenhund. Evtl

    Entlebucher, alleine schon, weil er nicht ganz so groß ist.

    Der Hund soll drinnen und draußen leben. Ich bin eigentlich den ganzen Tag zu Hause (Büro bei uns im Haus). Zusätzlich ist mein Mann oft draußen oder in unserer Werkstatt Halle beschäftigt, so dass der Hund auch draußen bei ihm sein könnte.

    Der Hund kann sich jederzeit draußen frei bewegen.

    Draußen kann er sich gerne auspowern, drinnen sollte er dann aber eher ruhiger sein.

    Wie sieht es mit Spaziergängen aus? Der Hund hätte ja bei uns zu Hause viel Auslauf und Beschäftigung (durch mich, meinen Mann, die Kinder). Am Wochenende sind auch immer andere Hunde zu Besuch.

    Wie oft/lange muss man wohl zusätzlich spazieren gehen?

    Am Wochenende sind sowieso immer ausgiebige Waldspaziergänge geplant. Reichen in der Woche kleinere Runden?

    Ich muss durch die Selbstständigkeit meist in der Nähe vom Büro sein. Habe zwar zwischendurch immer Zeit, den Hund zu beschäftigen. Kann aber nicht stundenlang vom Büro weg.

    Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen und Tipps?

    Natürlich auch gerne Tipps für andere Rassen, die zu uns passen :)

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Also grundsätzlich könnte ich mir schon vorstellen, dass ein Sennenhund passen könnte.


    Ihr müsst aber bedenken, dass gerade die kleinen (Ente und Appi) recht territorial sind. Die melden, wenn Fremde das Grundstück betreten und gehen dann auch recht forsch zur Sache. Das sind keine Hunde, die sich erst mal über jeden Besuch freuen. Man muss dann erst mal schauen, wer da auf den Hof kommt und dann ist es auch gut. Wenn Ihr viel Publikumsverkehr habt, die auch einfach so zu Euch kommen, kann es schwierig werden den Hund da komplett frei laufen zu lassen.


    Das große Grundstück ist natürlich super, ersetzt aber keine Spaziergänge. Hunde wollen schnüffeln, Zeitung lesen und ihr Revier ablaufen. Also zumindest ca. eine Stunde am Stück am Tag sollte drin sein plus noch 2 kürzere Löserunden.


    Hundeschule/Hundeverein fände ich auch wichtig. Die Grunderziehung muss sitzen, sonst werdet Ihr wahrscheinlich Probleme bekommen. Das sind intelligente Hunde, die bei schlechter Führung anfangen eigene Entscheidungen zu treffen. Und ein bisschen was fürs Köpfchen brauchen die auch.


    Es sind aber unheimlich tolle und anhängliche Hunde, die extrem fixiert auf die Familie sind. Die Familie geht wirklich über alles. Macht Fremdbetreuung im übrigen auch nicht so ganz einfach. Das nur noch mal am Rand erwähnt.


    Wenn Du noch Fragen speziell zum Entlebucher hast, immer her damit. :smile:

  • Wir haben als Familie mit 3 Kindern auch einen Entlebucher. Für uns ein Traumhund, aber man muss mit den Rasseneigenschaften klar kommen. Sie neigen dazu auch die Familie hüten zu wollen. Und sind nicht mit jedem Hund verträglich (unserer ist zwar erst ein Jahr, aber es zeigt sich jetzt schon in den letzten Monaten dass er andere Rüden nicht mag).


    Ein großes Grundstück ersetzt aber keinen Spaziergang. Der Hund sollte trotzdem täglich die Möglichkeit bekommen seine Runde zu gehen.


    Habt ihr die Möglichkeit euch die Rasse anzuschauen und in real zu erleben? So kann man sie besser kennen lernen und sich gleichzeitig auch mit anderen Haltern austauschen

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  • Zu Ente und Appi kann ich nix sagen, wir hatten ü20J GSS.

    Ich an eurer Stelle würde einfach mal zu einer Ausstellung/LG fahren und mir die Hunde „live und in Farbe“ anschauen, dazu hättet ihr dort die Möglichkeit euch vor Ort mit Züchtern und Besitzern auszutauschen.

    vllt. ist ja was bei euch in der Nähe!?
    http://www.ssv-ev.de/service_termine_ausstellungen.php

    Every Day my DK says ..

    What happens in the Forest

    Stays in the Forest!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich habe einen entlebucher in erweiterten Rudel ^^ gehört also nicht uns aber trotzdem zur Familie und immer wenn er da ist (oft auch lange) ein Traum. Keinerlei Probleme. Im eigentlichen Zuhause aber sehr territorial, fordernd aufmüpfig laut dort wird alles gemanaged sodass Besuch und Lieferanten schwierig sind auch leinenaggression wird gezeigt. Hier nicht. Jeder kann kommen und gehen obwohl der Hund hier sein zweites zu Hause hat.Auch ist der Hund immer dabei in der Stadt im Biergarten und unterwegs gibt es keinerlei Probleme weder an noch ohne leine. Es steht und fällt also mit der Führung. Ich finde eure Voraussetzungen also unter Berücksichtigung dieses Aspektes passend für einen entle. Tolle Hunde sind das.

  • Danke für eure Tipps!

    Eine große Runde, plus zusätzlich kleine Runden kriegen wir auf jeden Fall hin. Bisher ist unser Gewerbegebiet auch noch nicht komplett ausgebaut, so dass wir einige Wiesen und Felder in der Nähe haben, wo er zusätzlich auch mal rennen könnte.

    Ist denn das territoriale bei den anderen Sennenhunden weniger ausgeprägt?

    Wir haben hier zwar keinen ständigen Publikumsverkehr.

    Aber unsere Angestellten und mal ab und an ein Lieferant müßten schon auf den Hof kommen ?

    Wie ist es mit dem Fell, haaren sie stark? Ich weiß dass Hunde Dreck machen, mag es aber nicht unbedingt, wenn alles voller Hundehaare ist.

  • Ich kenne drei Berner näher und alle würden Fremde problemlos auf den Hof lassen. Sie melden, würden aber nicht ernst machen.
    Ich empfinde sie als sehr gemütliche Zeitgenossen, die sich über etwas Beschäftigung freuen und nicht die schnellsten im Denken sind.
    Der Rüde ist gegenüber anderen Rüden sehr prollig unterwegs, das mag aber auch an den Haltern liegen. Die beiden Hündinnen sind mit allem und jedem verträglich.

    Alle drei haaren und sabbern viel.

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