Ohrrandnekrose ja oder nein? Was tun?

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    Hallo

    wiedermal ein gesundheitliches Thema. Ich glaube Henry hat eine Ohrrandnekrose seine Ohrränder sind dick und zum Teil eingerissen, bluten tut aber (noch?) nichts. Ich Creme sie jetzt schon immer ein zum Teil lösen sich dabei Teile der Haut und des Fells ab. Es blutet wie gesagt nichts.

    Murphy hatte das mal da war es aber eindeutiger damals hatte es schon geblutet und wir haben Hydrochloridpflaster drauf gemacht und getaped das hat super geholfen.

    Macht es da jetzt schon Sinn das so zu handhaben auch wenn es noch nicht offen ist? Einfach weiter cremen oder doch schon tapen? Hat da vielleicht jemand Erfahrungen? Was sagst du dazu Bonadea ?

    Zum gassi bekommt er jetzt schon einen Schal um die Ohren damit die Ohrränder nicht zu kalt werden und ich verhindere das er sich schüttelt wo es geht, das Halsband hat er auch nur kurz zum gassi um sonst nicht.

    Fotos kann man echt schwer davon machen ich habs mal versucht.






  • Wurde Leishmaniose ausgeschlossen? (Ohrrand-Nekrose kann ein Begleitsymtom sein)

    Eine antiseptische Salbe kann sinnvoll sein, um eine Sekundärinfektion zu verhindern.

    Ansonsten evtl. durchblutungsfördernde Medikamente.

    Was sagt denn der TA?

    Ohrenschutz ist sicher gut, um das Schütteln zu verhindern.


    LG,Gisela

  • Wurde die Schilddrüsenunterfunktion ausgeschlossen? Unser Boxer hatte das auch, haben wir nie wegbekommen.

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  • Wurde die Schilddrüsenunterfunktion ausgeschlossen? Unser Boxer hatte das auch, haben wir nie wegbekommen.

    genau das wollte ich auch fragen.

    Ich kenne 2 Hunde, bei denen wohl die SDU die Ursache für diese Ohrrandnekrose war. Beim ersten war es ein Zufallsbefund, der andere wurde wegen der Ohren auf SDU getestet.

    Bei beiden Hunden ging es nach der Behandlung der SD fast ganz weg....... der Ridgemix hatte leider schon recht angegriffene Ohrkanten, aber es verschlimmerte sich nicht mehr und blieb bei "angefressen" Ohrrändern.

  • Ich wusste gar nicht das ohrrandnekrose eine Begleiterscheinung sein kann, wir waren noch nicht beim Tierarzt. Ich denke das es einfach ist, weil seine Ohrränder so dünn sind. Aber dann mach ich wohl doch mal einen Termin aus.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Jumi hat das auch...


    SDU ausgeschlossen und nach Rücksprache mit mehreren Züchtern kommt das leider sehr häufig vor.


    Ich handhabe es ähnlich wie du aber ich knibbel nicht dran rum oder so.


    Da die Vizslas von den Ohren sehr ähnlich sind würde ich vermuten, dass die Rasse da ähnliche Probleme hat. Hat

    Murphy das gar nicht?

  • Puh, schwer zu sagen aus der Ferne.


    Tapen und Schal kann sicher nicht verkehrt sein.

    Ohrrandnekrosen sind häufig Folgen von Vaskulitiden (immunkomplexvermittelt). Ich würde ihn auch mal tierärztlich vorstellen. Je nach Befund können die sonst eine Therapie starten (durchblutungsfördernde Mittel wie Pentoxyfillin).


    Aber wenn er sonst puppenlustig ist, würde ich auch nicht ausschließen, dass er vielleicht "nur" auf das kalte Wetter reagiert.


    EDIT: und ja, es gibt eine deutliche Rassedisposition bei RR, Vizslas und Co. Also bei dünnen Schlappohren.

  • Wir kämpfen bei unserem auch damit. Ich Tape sowie sie anfangen sich komisch anzufühlen. Also so wie du es beschreibst. Wir versuchen das er sich so wenig schüttelt wie möglich und Vaseline gibt’s an kalten Tagen, wenn er nicht blutet an den Ohren.


    Hab mal gelesen es soll sich verwachsen bis zum 3 Lebensjahr. Ich habe noch Hoffnung.


    Bei ihm haben wir SD und Leishmaniose getestet , war aber nichts zu finden.

  • Ja sonst ist er völlig normal und ausgeglichen aber auch voller Power so wie immer halt.

    Doch Murphy hatte das auch schonmal aber bei ihm hat es direkt geblutet da war ja klar das wir mit Hydropflaster tapen aber da es bei Henry eben nicht offen ist bin ich mir unschlüssig ob das was bringen würde.

  • Wir haben/hatten das Problem im Sommer (Kira ist da viel im Wasser), allerdings betrifft es nicht den kompletten Ohrrand, sondern nur die Spitzen. Ich werde ab Frühjahr wieder gut cremen, damit wir den Sommer ohne blutig gehauene Ohren und Tapeteputzen überstehen.

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