B.A.R.F immer nach 1 1/2 Wochen Verdauungsprobleme...langsam verzweifele ich

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    Guten Morgen zusammen,


    bevor ich mein Problem schildere, eine kurze Beschreibung, was passiert ist:


    Vor ca. 3 Monaten haben wir uns entschlossen wieder einem Hund ein Zuhause zu geben. Wir haben im Tierschutz eine 3 jährige Australien Shepherd Hündin gefunden und sie zu uns geholt. Sie kam aus Süd-Frankreich aus der Tötung und war bis dato seit einer Woche bei ihrer Pflegestelle. Sie ist kastriert, gechimpt, geimpft und hat sogar den Stammbaum mitgebracht.

    Logischerweise durch den ganzen Stress völlig verstört und durch Durchfall geplagt. Sehr zerstrubbeltes Fell und sehr ängstlich.

    Da sie in ihrer Pflegestelle mit Trockenfutter gefüttert wurde, haben wir uns erstmal dazu entschlossen den Durchfall mit Hühnchen,Reis und Brühe in den Griff zu bekommen. Was auch nach ein paar Tagen funktioniert hat.

    Da ich ein großer Fan von barfen bin (hatte nur gute Erfahrungen mit meinen früheren Aussies) haben wir langsam auf Barf umgestellt und sie hat es super vertragen. Nun stellten wir auch noch Flöhe bei ihr fest und haben diese mit Frontline behandelt. Sie bekam zu der Zeit seit ca. 1 1/2 Wochen das Rohfutter...nun ging es mit dem Durchfall los und wir schoben es auf die Frontline Gabe. Also wieder umgestellt auf Hähnchen, Reis u Brühe...das Ganze also wieder von vorne und langsam wieder auf Rohfutter umgestellt nach Durchfall...zog sich alles hin und wir mussten dann wieder Frontline geben (2. Ampulle) . Und was passierte? Wieder Durchfall.

    Daraufhin haben wir den TA gewechselt und sie nochmal richtig durchchecken lassen. Großes Blutbild und Giardien Test. Wurmkur hat sie auch bekommen. Blutwerte alle in Ordnung und Giardien hat sie keine.

    Unser TA hat uns erstmal das Biome Futter von Hills empfohlen, damit der Darm zur Ruhe kommt. Ich muss sagen, ein Wundermittel. Es hat sofort gewirkt und „Moon“ ist verrückt danach...

    Da sie gesund ist und alles bei der Untersuchung ok war, war sogar der TA der Meinung, dass es vlt. doch durch das Frontline kam.

    Nun wieder langsam umgestellt auf Barf. Alles wieder in Ordnung und Magen Darm Trakt normal.

    Frontline verbannt.

    Jetzt kam der nächste Hammer. Wieder komplett Durchfall wie Wasser nach 1 1/2 Wochen!!!

    Sind mit unserem Latein langsam echt am Ende. Unser Futter bekommen wir hier lokal wirklich von Profis, die sich aufs barfen spezialisiert haben. Wir haben Rind, Huhn, weiße Pansen und Gemüse/Obst mit Zusätzen wie Öl u Kräuter am Start. Auch Lamm haben wir schon dabei gehabt mit grünem Pansen. Überall das selbe. Sie frisst es total gerne und verträgt es auch.

    Nach aber ca. 2 Wochen bekommt sie wieder diesen Durchfall und wir sind wieder am Anfang.


    Hat jemand ähnliche Probleme? Über Erfahrungen und Ratschläge sind wir sehr dankbar...


    Danke und einen schönen Sonntag

  • Barf ist nicht für jeden Hund das Richtige.


    Meine Schäferhündin damals vertrug wirklich alles, aber kein Barf. Auch bei ihr begannen die Probleme immer so nach 2 Wochen.


    Sie wurde mit TroFu, Nassfutter und Gekochtem gesund 15 Jahre alt.


    Ich würde nichts erzwingen.

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  • Das beste Futter ist das was der Hund verträgt, das ist häufig nicht Barf.

    Dann füttere doch was anderes.

  • Sie wird vorher auch nicht gebarft worden sein. Es gibt viele Hunde, die Rohkost einfach nicht mehr verwerten können (wie viele Menschen auch). Es sind halt keine Wölfe mehr und haben ein adaptiertes Verdauungssystem.


    Möchtest du weiter Kontrolle über den Input haben, dann wäre es eine Alternative dem Hund die Barfmahlzeiten gekocht anzubieten. Dann sind sie nicht mehr so schwer zu verdauen und aufzuschließen. Klappt ja bei der Schonkost auch.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Sind das Fertigmmischungen die ihr da füttert?

    Weisser Pansen ist nicht wertvoll für den Hund.


    Was füttert ihr an Ölen und Kräutern?

    Was an Obst und Gemüse?

  • Lass Giardien unbedingt in Giessen testen. Die Tests beim TA sind absolut nicht sicher und Giardien bei TS Hunden sind eher die Regel als die Ausnahme. Nach Giessen kannst du selber einschicken, brauchst nur ein Kotgefäss und das Antragsformular von der Homepage. Giessen testet auf Antigen, ein spezielles Verfahren welchen sehr sicher ist. Das was die TÄ machen ist fehleranfällig weil da für ein positives Resultat Giardien ausgeschieden werden müssen. Beim Antigentest hat man bei Befall immer ein positives Resultat.


    Ich würde für den Hund bis auf weiteres auch kochen.


    Und falls Giardienpositiv - KH ganz weglassen bis negativ.

  • Ich würde einfach das füttern was sie verträgt - und das ist dann eben nicht Barf.


    Ob Gekocht oder ein FeFu, obliegt ja euch. Barfen ist nicht für jeden Hund das Nonplusultra.

  • Was auch immer Barfen in Eurem Fall bedeutet - kann man ja gut oder schlecht machen ... Euer Hund hat mit der Zusammensetzung, die ihr gewählt habt, offensichtlich ein Problem.

  • scheinbar verträgt sie euer Futter nicht. Man kann jetzt ewig mit Barfbestandteilen rumtesten oder man gibt ihr einfach ein Futter dass sie verträgt und mag

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