Rüdenkastration Erfahrungsberichte

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    Hallo!


    Um euch einen Auskotz-Roman hier zu ersparen, beschränke ich diesen Post auf das Wesentliche, nämlich meine Frage an euch:

    Welche Erfahrungen habt ihr mit Kastration (Chip oder Amputation) bei Rüden(hassern).

    Hat sich der Hund stark verändert, wenn ja - wie? Mehr Toleranz gegenüber unkastrierten Kollegen? Weniger? Höhere Aggressivität, mehr Unsicherheit oder doch ausgeglichener und sanftmütiger?


    Bin gespannt, was ihr berichtet. :)


    LG

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Hängt vom Hund ab.

    Stabile Charaktere, die auch ausgewachsen und erwachsen sind (also über 4 Jahre), haben sich selten verändert.

    Unsichere, hysterische oder ängstliche Exemplare (die auch aus solchen Gründen im Zweifel in die Aggression gegangen sind) bzw junge Hunde unter 4, sind fast immer noch unsicherer, hysterischer oder ängstlicher geworden. Klar, das Testosteron fehlt und das gibt auch Sicherheit und ist für weit mehr als Fortpflanzung verantwortlich.

    Zack Zack, Malinois (*30.3.2018), Thilde, Malinois (*14.06.2013) - und alle lieben Begleiter, Sportskollegen und Lehrer vor ihnen


    Die Hummel-Hunde


    Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten sind im Hund enthalten. (Franz Kafka)

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  • Meine Erfahrung: Gesteigerte Unsicherheit und Unverträglichkeit.

    Also keine guten Erfahrungen.


    Die lange Version:


    Fazit: Bei mir wird garantiert kein Hund mehr kastriert, wenn es nicht absolut (medizinisch) notwendig ist!

  • Hängt vom Hund ab.

    Stabile Charaktere, die auch ausgewachsen und erwachsen sind (also über 4 Jahre), haben sich selten verändert.

    Unsichere, hysterische oder ängstliche Exemplare (die auch aus solchen Gründen im Zweifel in die Aggression gegangen sind) bzw junge Hunde unter 4, sind fast immer noch unsicherer, hysterischer oder ängstlicher geworden. Klar, das Testosteron fehlt und das gibt auch Sicherheit und ist für weit mehr als Fortpflanzung verantwortlich.

    Danke für die Antwort Hummel, bei dir habe ich schon bei einigen Threads rausgelesen dass du im Regelfall gegen Kastra bist bei unter 4-jährigen Rüden.

    Nun ja, da mein Hund (aus dem Auslandstierschutz, 1,5-2 Jahre alt) wirklich extrem auf unkastrierte Rüden reagiert (ich denke ohne Leine würde er sie killen) stellt sich doch die Frage, ob ein Chip zum Ausprobieren nicht doch sinnvoll wäre.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Es kommt drauf an. Bei Max hat es sich sehr positiv ausgewirkt.

    Von schon allein von Rüdengeruch auf 180 und für 10-15 Minuten nicht mehr ansprechbar zu ansprechbar.

    Mögen tut er intakte Rüden immer noch nicht, aber es ist ein wahnsinniger Unterschied zu vorher.


    Vorallem konnte man dann mit ihm arbeiten, weil man zu ihm durchgedrungen ist. Tatsächlich hatte es charakterlich keine schlechten Auswirkungen, nur positive.


    Er war 2,5 Jahre als er das Implantat bekam, und wir haben noch unter der Wirkung richtig kastrieren lassen.

  • Hund einer Freundin (Elo), wurde mit 2 Jahren kastriert (Amputation). Seitdem ist er unsicherer und sehr empfindlich was Fell, Haut und Bürsten angeht, ohne Schmerzen geht das nicht mehr; davor war das gar kein Problem.


    Hund einer Bekannten (Labradoodle), war vorher schon sehr sehr unsicher mit Tendenz zur Agression, ist immer nach vorne gegangen. Der wird sehr stark gedeckelt, mit nicht so schönen Erziehungsmethoden. Er wurde mit 11 Monaten chemisch kastriert weil er anfing sich massiv für Hündinnen zu interessieren. Der ist immer noch sehr sehr unsicher, geht zwar nicht mehr nach vorne aber wenn der spazieren geht ist das ganze Tier gestresst und angespannt ("Erfolg" in der Erziehung oder so). Das kam auch erst Monate nach der Kastra, und ich denke es lag eher an der Erziehung, wurde beides gleichzeitig umgestellt.


    Hund eines Nachbarn (Labbi-Mix), ist mit 2,5 Jahren kastriert worden wegen "zu viel" Interesse an Hündinnen und zu viel Energie, der hat sich kaum verändert, ist etwas ruhiger geworden und einfach ein super gechillter, echt entspannter Hund geworden (ist nun 7). Wurde aber zusätzlich auch wirklich viel an der Erziehung gearbeitet, plus er ist ein lieber Labbi-Mix und war schon immer unkompliziert, mochte alles und jeden.

  • Kiro wurde mit 6 Jahren kastriert. Er mochte vorher keine Hunde und danach auch nicht.

    Manchmal bist du in unseren Träumen

    oft in unseren Gedanken

    und immer in unserem Herzen



    Chihuahua-Bub Kiro

    14.03.2003 - 07.09.2018

  • bei meinen kastrierten Rüden hat sich nichts verändert, außer das übertriebene Interesse an der Damenwelt, daß danach halt in normalem Rahmen war.


    Verhalten gegenüber Hunden/anderen Rüden: Alle ziemlich souverän, keiner wurde nach der Kastra gemobbt oder für eine Hündin gehalten, der Husky war nicht so der "Hundewiesentyp", sprich, eh wäre jetzt Raufereien nicht aus dem Weg gegangen und hätte sie manchmal gerne begonnen, war aber gut zu händeln über Gehorsam.

    Alles in allem immer eher gechillte Hunde, die aber dennoch fest im Leben standen/stehen.


    Fell hat sich bei keinem verändert, gesundheitlich gabs keine großen Baustellen, der Schnauzermix wurde nur ca 11 (geschätzt, da aus dem TH)kastriert mit ca 5, der Husky bisschen über 15 Jahre kastriert mit etwas über einem Jahr, der Pon 14 Jahre, kastriert mit 5, und Chilly wird hoffentlich steinalt, kastriert mit 3. Krebs hatte keiner.

    Kleine Lady blonder Prinz


    "Der Hundezucht wohnt ein immerwährender Widerspruch inne: Während die Tierheime mit Hunden überfüllt sind, wird immer weiter produziert, eine Produktion auf Überschuß" (Reportage: Modehunde)

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