Keilwirbel bei 15 Wochen altem Welpen...

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    Hallo unsere Mops Hündin (15 Wochen alt) fing Samstag plötzlich an zu humpeln. Da es bis Montag nicht weg war, sind wir zum TA. Sie hat lt. Röntgenbild Keilwirbel. Unsere Ärztin wollte sich aber noch mit Kollegen austauschen bzgl. der weiteren Behandlung, sie meinte evtl. kommt eine Versteifung in Frage. Unsere Hündin humpelt, zeigt ansonsten aber keinerlei Symptome. Sie tobt trotzdem weiterhin herum, als wenn nichts wäre. Die Ärztin sagte allerdings es wäre unheilbar und würde damit enden, dass eine Lähmung eintritt. Im Internet liest man dann noch viel von Inkontinenz usw... Einmal täglich sollen wir ihr jetzt erstmal Schmerzmittel geben und warten jetzt quasi dass die Ärztin sich nochmal meldet. Jetzt meine Frage: Wie lange kann ein Hund ohne große Einschränkungen mit einem Keilwirbel überhaupt leben? Wir möchten auf keinen Fall, dass sie ihr Leben mit Schmerzen verbringen muss. Oder ist es auch möglich dass "nur" das Humpeln bleibt und sie keinerlei weitere Einschränkungen im Laufe ihres Lebens bekommt? Wir wissen noch überhaupt nicht was auf uns zu kommt, daher dachte ich, ich frage hier einmal nach. Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen. Ich stelle auch mal das Röntgenbild hier mit ein.

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  • Armer Zwerg. So klein und schon Schmerzen :(


    Das Problem ist, dass die gezielte Zucht auf kurze Schnauzen einen wissenschaftlich nachgewiesenen Zusammenhang hat mit der

    Deformation der Wirbelsäule, Fehlstellungen im Becken und Knieproblemen.


    Niemand kann dir sagen, wie sich der Hund entwickelt. Man kann hoffen und bangen, dass er „nur“ humpelt - aber was ist humpeln? Immer ein Zeichen, dass etwas entweder den Bewegungsablauf stört oder Schmerzen verursacht. „Nur“ ist also relativ - für den Hund gibt es leider kein „nur“, für ihn ist es immer ernsthaft.


    Wenn der Wirbelkörper auf das Rückenmark drückt, ist immer Holland in Not. Die gesamte Hinterhand ist unterversorgt.


    Daneben können noch diverse andere Themen auftauchen, die Probleme machen können und OPs erforderlich machen. Brachiocephale Rassen haben extrem oft viele Probleme. Darauf muss man sich einstellen, wenn man einen Hund dieses Typs kauft.


    Lass dich unbedingt von einem Tierarzt beraten, der mit brachiocephalen Rassen viel Erfahrung hat.


    Ich wünsche euch nur das Beste ? und für den Zwerg ein schmerzfreies Leben mit viel Luft zum atmen.

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  • Was sagt denn der/die Züchter/in dazu ? Keilwirbel sind erblich und treten bei Qualzuchten vermehrt auf.

    Den haben wir noch nicht informiert, wir warten erst noch auf die Rückmeldung der TA. Wichtiger ist mir momentan aber auch erstmal ihre Gesundheit bzw. was wir jetzt zu tun haben.

  • Danke. Ich weiß, es hört sich doof an, aber wann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem man sie "erlösen" sollte, bevor sie den Rest ihres Lebens mit Schmerzen und OP's verbringt. Bitte nicht falsch verstehen aber als wir das Wort Versteifung hörten, wurde uns doch ganz anders. Wir sind da vorbelastet, mein Mann ist vor einigen Jahren vom Dach gefallen, und hat Sprunggelenk und Handgelenk versteift, die Schmerzfreiheit die man ihm quasi durch die Versteifung "versprochen" hat ist nicht eingetreten, er lebt jetzt mit Opiaten, Antidepressia usw. Daher halten wir von der Option Versteifung nicht viel.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Keilwirbel ist beim mops und anderen leider ein riesiges Thema. Unser ach so gesund gezüchteter Designermopsmix in der Familie hatte mit 3 einen Bandscheibenvorfall und ist seitdem gelähmt. Mit mehreren OPs und Physio läuft der ein bisschen, aber Kot und Harn fällt quasi hinten raus. Anfangs musste man ausdrücken. Eine lange Leidensgeschichte und ich weiß bis heute nicht, ob das so vertretbar ist. Es ist aber auch nicht mein Hund und ich habe da nicht den Einblick in den Alltag, um mir da eine Wertung zu erlauben.


    Kommt der Hund aus einer registrierten vdh Zucht? Wahrscheinlich nicht, oder?

    Was soll der Züchter denn tun? Mops Zucht ist Qualzucht, das betrifft nicht nur die platte Nase und den gesamten verlegten Atembereich, sondern auch ganz besonders Keilwirbel, weil die Hunde nun einmal verkrüppelt sind. Hauptsache Doppelkringelrute. Der muss doch wissen, was er produziert. Es würde mich wundern, wenn das der erste Hund aus der Zucht mit solchen Problemen ist.

    Und ihr müsst doch auch wissen, was ihr da kauft.

    Sind die Eltern KW frei?


    Ich persönlich würde zu einem Spezialisten gehen und schauen, was man da operativ tun kann, bevor die Bandscheiben komplett hinüber oder Nerven abgeklemmt sind. Da kann man sich aber auch eine teure Untersuchung und OP einstellen und ob das wirklich was wird, wird dir hier keiner sagen können.

    Für mich wäre es keine Option, so einen jungen Hund für immer Schmerzen haben zu lassen, bis der Rücken doch vollständig kaputt geht.

  • Mal für radiologische Laien: wo sieht man denn den/die Keilwirbel auf der Aufnahme?

  • Wenn das Keilwirbel sind und ihr nicht operieren lassen wollt/ könnt, dann würde ich mit dem Tierarzt über eine Euthanasie sprechen, denn Nervenschmerzen sind wirklich schrecklich. Im Laufe des Erwachsenwerdens wird der Hund mit großer Wahrscheinlichkeit auch massive Atemnot bekommen, von daher ist sowas in meiner persönlichen Moral absolut vertretbar.


    Mir kommt die Frage auf, wie ihr euch für so einen Hubd entscheiden konntet, wenn euch wichtig ist, dass es dem Tier gut geht. Überdenkt eure Wajl bitte fürs nächste Mal ...

  • Wenn das Keilwirbel sind und ihr nicht operieren lassen wollt/ könnt, dann würde ich mit dem Tierarzt über eine Euthanasie sprechen, denn Nervenschmerzen sind wirklich schrecklich. Im Laufe des Erwachsenwerdens wird der Hund mit großer Wahrscheinlichkeit auch massive Atemnot bekommen, von daher ist sowas in meiner persönlichen Moral absolut vertretbar.


    Mir kommt die Frage auf, wie ihr euch für so einen Hubd entscheiden konntet, wenn euch wichtig ist, dass es dem Tier gut geht. Überdenkt eure Wajl bitte fürs nächste Mal ...

    Na ja, war vorhersehbar dass der Hund einen Keilwirbel hat? Nein!

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