Unbedingt ein Rüde! - Oder vielleicht doch eine Hündin?

  • Hast du die anderen beiden auch von den Züchtern?

    Die Homepage würde mich auch interessieren.


    In der Familie gibt es auch einen Wheaten, die Besitzer haben den extra aus Tschechien geholt, weil es hier wohl so wenig Züchter gibt. Empfindest du das auch so?

  • Hast du die anderen beiden auch von den Züchtern?

    Die Homepage würde mich auch interessieren.


    In der Familie gibt es auch einen Wheaten, die Besitzer haben den extra aus Tschechien geholt, weil es hier wohl so wenig Züchter gibt. Empfindest du das auch so?

    Elvis war von der gleichen Züchterin, Fynn von einer anderen. Er war ein Rückläufer und mehr oder weniger ein Spontankauf unsererseits.


    Es gibt seit vielen Jahren immer so um die 30 Züchter in Deutschland und das reicht außerhalb des Corona-Hundehypes auch aus. Seit wir 2006 auf den Wheaten kamen, gab es jedes Jahr diverse Würfe, die nicht ab Geburt komplett vergeben waren. Man muss halt häufig einige Kilometer weiter fahren und zeitlich etwas flexibler sein, als bei sehr häufigen Rassen.


    Fynn hat übrigens im Frühjahr 2018 wochenlang ein neues Zuhause gesucht. Und im vergangenen Jahr hat es mehrere Wochen gebraucht, um aus einer krankheitsbedingten Zuchtauflösung eine neunmonatige und eine dreijährige Hündin gut zu vermitteln.


    Derzeit ist wirklich eine absolute Ausnahmesituation, die sich mit Sicherheit wieder ändern wird.

  • Ich muss den Thread einfach nochmal hochholen und meinen Eingangsbeitrag vom letztjährigen Sommer zitieren.


    Bekanntlich wurde uns die Entscheidung abgenommen, da glücklicherweise unser Wunschrüde fiel. Wären es zwei Hündinnen gewesen, so kann ich heute nur sagen, dass ich damals hoffentlich auch zugegriffen hätte. Die Chance, auf den nächsten Wurf aus dieser Linie, hat sich nämlich einfach aufgelöst. Beim Ultraschall vier Wochen nach dem Decken wurden mehrere Welpen gesehen. Eine Woche vor Wurftermin war die Hündin wieder leer. Der komplette Wurf wurde resorbiert.


    Ich bin völlig durch den Wind. Schaue meinen Kuno an und kann mein Glück kaum fassen. Gleichzeitig bin ich sehr traurig. Die Züchterin und ganz besonders auch die Wartenden tun mir unendlich leid. Die Welpen wären alle an Personen in unserer damaligen Situation gegangen. Nämlich an Leute, deren Hund aus dieser Zucht innerhalb der vergangenen gut eineinhalb Jahre verstorben ist und die nun schon lange sehnlichst auf einen Nachfolger gewartet haben.

  • Beim Ultraschall vier Wochen nach dem Decken wurden mehrere Welpen gesehen. Eine Woche vor Wurftermin war die Hündin wieder leer. Der komplette Wurf wurde resorbiert.

    So ging es Cashews Züchterin auch erst kürzlich. Beim Ultraschall noch alles super und dann hat die Hündin die Welpen doch plötzlich noch sehr spät resorbiert. Die Hündin wurde danach auf nochmal extra auf den Kopf gestellt, aber es ist zum Glück alles in Ordnung.


    Das ist wirklich unglaublich traurig für alle Beteiligten, auch wenn sowas natürlich manchmal passieren kann (und im Verhältnis natürlich nicht so schlimm ist wie zB eine furchtbare Geburt ohne Überlebende) :no:

  • Das tut mir leid. Sowas passiert durchaus nicht selten... Wer weiß, welchen Grund das gehabt hat.

    Weißt du, welche Gründe dafür in Frage kommen könnten?

    Es wäre der letzte Wurf der Hündin gewesen. Davor gab es nie Probleme.

  • Zum Beispiel Rüde und Hündin passen genetisch nicht zusammen.

    Blöder Infekt oder Umwelteinfluss schädigt Erbgut der Zellen der entstehenden Zellhaufen.

    Eine gewisse Resorbtionsrate ist normal. Beim Menschen sind, es glaube ich 75 % der Schwangerschaften im frühen Stadium. Meist ist passiert es so früh, dass es gar nicht bemerkt wird.

    Man sagt beim Menschen nicht umsonst das in den ersten drei Monaten die Devise do or die gilt.

    Wie die Resorbsionsrate bei Hunden und wie lang die kritische Zeitspanne ist weiß ich nicht, aber da gehen ja in der Regel mehrere Eizellen auf einmal an den Start deswegen klappt der Deckakt ja in der regel auch auf anhin.

  • Genau, wie Runa-S sagt. Genetik passt nicht zusammen (manche spekulieren auch wegen Blutgruppen, aber da ist nichts handfestes belegbares dabei), Infekte, Stress, Probleme in der Einnistung, Umwelt (vielleicht hat wer gespritzt), irgendwas passt nicht... Es wird schon seine Gründe gehabt haben. Am Ende wird es keiner sagen können. Besser eine frühe Resorption als später Probleme beim Ausstoßen oder sonstige Dinge. Da gibt es ja leider nicht wenig, von der Mumie bis zur Vergiftung der Hündin.

    Klingt blöd, aber besser so als hinterher Probleme, die das Leben der Hündin gefährden.

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