Hündin wird nicht stubenrein

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    Hallo liebe Foris,


    Ich habe lange mit mir gerungen aber jetzt bräuchte ich doch langsam einen Rat.

    Kari, 12 Monate alte Hündin, nicht kastriert, haben wir mit 5 Monaten aus Rumänien bekommen.

    Sie ist eine sehr vorsichtige Hündin und hat mit etwas neuen oder ungewohnten erst einmal immer Probleme.

    Unser Rüde hilft ihr, mit seiner Souveränität wirklich extrem aber es war trotzdem sehr viel Arbeit ihr vertrauen zu gewinnen und sie an den Alltag zu gewöhnen.


    Als wir sie bekommen haben, hat sie einen (!) Monat lang NICHT draußen ihr Geschäft gemacht.

    Egal was wir getan haben.

    Ich hab mir teilweise die Nächte um die Ohren geschlagen, hab sie Stunden lang beobachtet sobald es nur ein Anzeichen gab, raus mit ihr.

    Dort habe ich teilweise stundenlang an einer Stelle mit ihr gesessen, hab mit ihr gespielt damit die Blase sich doch mal löst, bin gelaufen, bin direkt wieder mit ihr heim um sie dort wieder zu beobachten und zu schnappen bei dem nächsten Anzeichen... um dieses Spiel die ganze Nacht zu machen, sie konnte in der Zeit locker 14h einhalten. Hatte schon Angst das sie noch Blasensteine bekommt.

    Ich habe Pipitücher mit raus genommen. Ich hab angefangen sie draußen zu füttern wir haben so viel ausprobiert... wie gesagt es hat über ein Monat gedauert bis sie sich draußen das erste mal gelöst hat.


    Jetzt ist sie 12 Monate alt und immer noch nicht 100% stubenrein.

    Sie meldet sich nur ganz selten.

    Manchmal pinkelt sie direkt NACH dem Spaziergang in die Wohnung obwohl sie draußen gemacht hat.

    Es gibt Tage da hat sie ein Pipiintervall wie ein Welpe und manchmal verweigert sie sich bei meinem Freund beim Gassi gehen und pinkelt dann 12h nicht.


    Es gibt Nächte da macht sie zwei Pfützen in die Wohnung und es gibt Nächte da verschlafen wir und sie hat nicht einmal in die Wohnung gemacht.

    Mal passiert 3 Tage nichts und dann wieder mehrfach.

    Ich hab sie bisher noch nie angeschrien wenn ihr ein "Versehen" passiert, da sie einfach unheimlich sensibel ist.

    In eine Box stecken kommt für uns nicht in Frage.

    Und alles andere haben wir, gefühlt, schon ausprobiert.

    Tierärztlich wurde nichts gefunden.


    Habt ihr einen Rat?


    Lg Selyra

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  • Hallo Selyra,


    wie seid Ihr draußen denn so unterwegs? Wie "aufregend" ist das dort für sie? Du sagst, Du spielst mit ihr. Übt Ihr draußen auch was zur Entspannung?

  • Hallo Flying-Paws,


    Das explizite Spielen war vor allem auf den ersten Monat gemünzt, in der Hoffnung das ggf. Die Blase drückt und dass sie merkt das "draußen" nicht gefährlich ist.

    Als wir sie bekamen hatte sie selbst vor Gras Angst.

    Manchmal saßen wir auch einfach eine Weile in der Wiese und haben nichts getan außer gruselig Vögel oder Menschen beobachtet.

    Wie gesagt, wir haben viel daran gearbeitet das sie überhaupt Alltagstauglich war.


    Wenn wir normal Gassi gehen, werden die Hunde natürlich nicht permanent bespielt

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  • Wie gesagt, wir haben viel daran gearbeitet das sie überhaupt Alltagstauglich war.

    Wie genau?


    Damit ein Hund draußen aufs Klo kann, ist Entspannung notwendig. Daher frage ich so genau ...

  • ok, ich versuche mal alles zu rekapitulieren.

    Zu Beginn war keine Entspannung möglich.

    Bei jeden Astknacken ist sie zusammengezuckt und ist panisch geworden.

    Also haben wir am Anfang uns darauf konzentriert zu schauen was sie gerade gruselig findet und haben es mit ihr erkundet.

    Mal lag eine Folie im Park, da sind wir hin haben zusammen die Folie angesehen, haben sie mal berührt etc.

    Meist hat uns hier unser Romeo geholfen da er ihr gezeigt hat dass das nicht gefährlich ist.


    Kari ist ein Hund die auch mal vorprescht, bellt und im schlimmstenfall, Zähne zeigt wenn sie etwas beängstigend findet.


    Wir haben vor allem am Anfang immer die selbe Strecke genutzt um so wenig neue Reize auf sie einrieseln zu lassen wie möglich um alte Reize erst einmal zu verarbeiten.

    Kari fand (und manchmal auch heute noch) Menschen unfassbar bedrohlich, da Romeo aber Menschen liebt und wir viele Leute im Park inzwischen kennen, haben wir einige Leute Romeo knuddeln lassen und Kari durfte sich dann auch mal an sie anschleichen und gucken, vorsichtig beschnüffeln ohne das sie angesprochen oder angefasst wurde. Inzwischen fordert sie auch ihre Schmuseeinheiten bei bekannten Menschen ein.


    Hat sie in irgendeiner Situation bei mir Schutz gesucht, habe ich sie gelobt und bestätigt und darauf geachtet dass wir es entweder gemeinsam erkunden oder dass ihr dann eben niemand zu nahe kam.


    Wie schon erwähnt saßen wir auch manchmal einfach in der Wiese. Und wenn sie sich neben mich gelegt hat wurde sie auch mal gekuschelt da sie sich damit am besten entspannen konnte.

    Natürlich durften beide Hunde sich auch mal mit sich selbst beschäftigen, schnüffeln, rennen, versuchen sich an Mäuse anzupirschen, miteinander Toben und balgen.


    Nach und nach haben wir auch andere Gassistrecken besucht, haben gelernt das Radfahrer nicht zum Jagen da sind etc.


    Neue Sachen machen ihr immer noch Angst.

    Den ersten Inlineskater fand sie sehr bedrohlich und vor Kinder hat sie Mega Respekt, da bellt sie auch mal wenn die auf einmal schreiend aufspringen oder ähnliches.


    Wir müssen halt alle neuen Reize neu ausarbeiten.

    Z.B.:

    Männer mit Hüten sind inzwischen okay, Männer mit Rucksäcken auch aber Männer mit Hüten UND Rucksäcken sind wieder bedrohlich.


    Aber im großen und ganzen ist sie inzwischen ein recht ausgelassene Hündin geworden.

    Die es liebt mit Romeo durch die Gegend zu flitzen, mit Herrchen und Frauchen gerne mal Fangen spielt, bei fremden Menschen zu 95% gelassen vorbei läuft, sich zu 100% abrufen lässt...


    Romeo wird zum Rettungshund ausgebildet, seit etwa 2 Monaten nehme ich Kari mit zum Training, man merkt das ihr das gut tut da es ihr Selbstbewusstsein auch etwas stärkt und sie seit dem mit unbekannten Dingen besser umgeht.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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