Hund ans Kanu gewöhnen

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    :winken:Ich habe mich hier schon lange nicht mehr gemeldet, sondern nur still mitgelesen, aber jetzt wäre ich über ein paar hilfreiche Tips doch dankbar.


    Wir haben uns vor kurzem einen Kanadier gekauft und wollen damit jetzt "in See stechen".

    Kein Leistungssport sondern wirklich nur ganz gemütliche Tagestouren um die Gegend zu erkunden, irgendwo zu baden zu picknicken etc.

    Nun bin ich ungern so lange unterwegs und Herr Hund muss zu Hause bei Sohnemann bleiben. Geht gar nicht.

    Also haben wir beschlossen, Herr Hund muss mit.


    Heute holen wir den Kanadier ab und das Riesenteil kommt hinten in den Garten. Da wollte ich auch mit dem Üben anfangen.

    Also erst mal im trockenen Zustand das ungewohnte Ding mit dem besten Lecker schönfüttern.

    Rein, Platz, Lecker rein, raus.


    Das ganze langsam und ruhig aufbauen, bis er der Meinung ist, das ist der schönste Schlafplatz von allem.

    Wenn das funktioniert ab ans Wasser und das ganze Spiel am Ufer solange wiederholt, bis wir irgendwann zur ersten - kurzen - Tour aufbrechen können.

    Hat jemand noch irgendwelche Vorschläge, damit die ganze Angelegenheit nachher auch wirklich so ausgeht, das wir alle unseren Spaß an der Sache haben?


    Ich muss dazu sagen, Larry wird jetzt 12. Alles geht also etwas langsamer und behäbiger. Für Sonnenschutz im Kanu ist gesorgt, lernen tut er immer noch sehr gerne und wir wollen absolut keinen Marathon aus der ganzen Sache machen, sondern nur auf ganz gemütliche Ausflüge mit viel Spaß gehen.

  • Wir haben dem Hund eine Decke in die Mitte vom Kanadier gepackt und ihn einmal "trocken" drin sitzen lassen. Dann sind wir ans Wasser, einer im Boot, einer an Land, Hund einsteigen und kurz ans Schaukeln gewöhnen lassen. Der Zweite ist eingestiegen und wir sind ne kurze Runde gefahren. Den Hund natürlich immer doll gelobt, weil er ruhig geblieben ist. Nach einer Viertelstunde Pause sind wir zurück an den Einstieg und wieder heim. Die zweite Paddelrunde war schon ne 3/4 Stunde ein Weg, mit Aufenthalt an einer schönen Badestelle.

    Tyler schwimmt aber auch nicht gerne, das hat uns vielleicht einen Vorteil verschafft :ugly: Hexe muss erst noch angelernt werden (wir hatten nach Fahrzeugwechsel eine zeitlang keinen Dachgepäckträger für´s Boot)

  • Wir haben den Kanadier heute abgeholt und erst einmal auf die Wiese gestellt, einfach nur um es abzustellen. Hund rausgelassen zum begrüßen. Der hatte nichts besseres zu tun als mit einem Satz rein zu springen und sich sofort an Ort und Stelle hinzulegen. Als hätte er noch nie etwas anderes gemacht.:applaus:

    Wir haben gleich dafür gesorgt, das er erst auf Kommando wieder raus ist. Das ganze dann noch 2-3 x geübt. Absolut problemlos.

    Nun richte ich ihm seinen Platz ein und dann wird gleich am Wasser versucht. Mal sehen wie es aussieht wenn das ganze Teil wackelt.

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  • Ich hab auch ein Kajak bestellt und meine Partnerin ein SUP. Dachte auch, dass ich das dann mega kleinschrittig trainieren werde. Dann haben wir am See letzte Woche jemanden mit SUP kennengelernt der angeboten hat, dass wir probieren können. Ich also an Land rauf und runter und etwas wackeln mit viel Leckerchen geprobt. 10 Minuten später ist sie auf das Brett im Wasser drauf und da der Kerl da zufällig einen Tennisball hatte (was sie kaum je darf da Suchtgefahr), durfte sie den ins Maul nehmen und voila. Wir waren dann ca 15 Minuten draussen und sie fand es prima. Obwohl sie ein eher unsicherer Hund ist.


    Fazit - an Land probieren ist prima. Wenn es am flachen Ufer geht würde ich kein Gschiss draus machen und mit einer gewissen Selbstverständlichkeit einfach loslegen. Hört sich ja schon easy an bei euch.


    Ideal finde ich immer, wenn man sowas vorher schon mal ohne Hund gemacht hat - dann muss man die Manöver nicht nervös mit dem Hund Hinmurksen.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Jep, Weste für alle ist Pflicht.


    Bei uns in der Schweiz muss man neuerdings sogar für jeden Menschen sogar auf dem Gummiboot eine 50Nt Weste dabeihaben. Und das Boot mit Kontaktdaten anschreiben - sinnvolle Sache damit die Polizei weiss wen suchen und gegebenenfalls benachrichtigen wenn sie ein herrenloses Boot finden.

  • Ja.

    Worst Case: Wenn ein Boot umschlägt kann es jeden der Insassen bewusstlos schlagen. Auch den Hund.

    Das habe ich nicht bedacht, danke.


    Ich habe eine Kanutour mit Hundekanu.dings gemacht, als Moro 7 Monate alt war und noch nicht sicher schwamm. Daher habe ich ihm eine Weste angezogen. Die Betreiber damals haben gesagt, bei erwachsenen Hunden, die schwimmen können, sei das nicht nötig.

  • Ich leg meiner auch beim schwimmen im Fluss oder wenn wir weiter in den See rein schwimmen eine an. Der Hund könnte z.B. einen Krampf bekommen, sich verletzen usw - dem dann, schlimmstenfalls noch ohne eigene Weste, mitten auf dem Gewässer zu helfen während vielleicht noch das Kanu absäuft ist sicher nicht lustig.


    Ich selber trage beim schwimmen nix, aber zu wissen dass mein Hund gut Auftrieb hat und ich den so immer an Land bekäme find ich hilfreich. Auf dem Boot oder Sup ist Weste ja eh obligatorisch.


    Aus pysiotherapeutischer Sicht scheint übrigens eine Weste auch Sinn zu machen. Wir bekamen joggen und schwimmen mit Weste verordnet - mit Weste weil die Position im Wasser gerader und somit besser sei. War ein Experte in Sachen Hundeorthopädie.

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