Hund ans Kanu gewöhnen

  • Das täte ich wohl nicht...... ich verstehe zwar die Argumentation mit dem getroffen werden vom Boot...... aber mein Hund bekäme nur auf dem Meer oder im Wildwasser eine Weste an....


    Hunde schwimmen wesentlich besser als wir..... die Tatsache dass wir im Kanu eine Weste tragen hängt in Hauptsache damit zusammen, dass man im Kenterungsfall ja nicht nur sich selbst, sondern auch das Boot bergen / umdrehen muss


    Die Gefahr mit der Weste irgendwo hängenzubleiben, darf man m.E. nicht außer Acht lassen.


    Ich habe einen Jagdhund.... der ist problemlos in der Lage eine Stunde und länger ein ggf. schwieriges Gewässer nach Enten abzusuchen..... dann ist er vermutlich auch auf einem Badesee nicht in Gefahr

  • Wir haben dennHunden einfach Schwimmwesten angezogen und sind losgefahren.

    War kein Problem.

    Wir haben kein eigenes Leinen uns aber gerne eines beim Verleih.

    Die meisten Westen haben Griffe auf dem Rückenteil, daran kann man den Hund gut wider in Boot hieven.

  • Das täte ich wohl nicht...... ich verstehe zwar die Argumentation mit dem getroffen werden vom Boot...... aber mein Hund bekäme nur auf dem Meer oder im Wildwasser eine Weste an....

    :sweet: Tyler hat auf dem Wasser immer eine an. Ich glaub, der Doofkoop würde mir absaufen, wenn er überraschend ins Wasser plumpst :ugly:


    Hexe hat/bekommt auch keine Weste... wir paddeln nur auf der Mosel, also relativ ruhiges Wasser.

  • Meine schwimmt auch perfekt. Trotzdemmist mir mit lieber. Den Griff finde ich auch super - zum wieder raufheben aber auch zum halten falls mal wieder eine suizidale Ente ankommt oder Menschen mit diesen Schwimmwüsten die Vespa für Hundespielzeug hält. Zudem hab ich einen Kurzführee dran fürs „wiederhochlaufen“ am Fluss wenn Leute unterwegs sind.

  • Wir haben die erste Tour hinter uns.:laola:


    Am Sonntag sind wir gleich morgens um 7 ab zum Wasser. Vorsichtshalber alles eingepackt. Frühstück an "Bord", Handtücher und eine riesen Büchse Leckerli.

    Nachdem Herr Hund das Wasser gesehen hat, ist er in Sekunden mindestens 10 Jahre jünger geworden. Der hat angegeben wie eine Tüte Mücken. Wir haben den Kanadier ins Wasser gelassen und erst mal gemütlich einen Kaffee getrunken. Nachdem Larry sich ausgetobt hat, haben wir ihm das Boot gezeigt. Ich mich reingesetzt, Kommando zum reinkommen gegeben und der Dicke lag mang meinen Beinen.

    Wir sind ganz vorsichtig losgefahren. 10 Minuten hat es gedauert, bis er sich total entspannt hingelegt hat und relaxt die Umgebung beobachtet hat.

    Eigentlich wollten wir das ganze nur ausprobieren, daraus sind dann 4 Stunden geworden.:applaus:

    Alle 30-40 Minuten haben wir eine kurze Pause gemacht.

    Als wir wieder am Ausgangsort ankamen, war Hund zwar klinisch tot, hat aber bis über beide Ohren gegrinst. Dem hat das ganze total gefallen.

    Also steht den nächsten Ausflügen nichts mehr im Weg.

    Ins Auto ist er alleine nicht mehr gekommen, da musste ich helfen (muss ich sonst aber auch oft, mit fast 12 ist das genehmigt). Im Kofferraum schaute er mich an, fiel um und schlief den Schlaf der Gerechten.


    Jetzt steht das Kanu hinten im Garten, da wir Urlaub haben und Mittwoch nochmal los wollen.

    Vorhin hatte Herr Hund nichts besseres zu tun als davor zu stehen, zur Tür zu rennen, wieder zurück, mich anstupsen, zum Kanu rennen, zur Tür zu rennen. Deutlicher geht es nicht.:mrgreen-dance:

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