Tagesrhythmus für Hund bei Vollzeitarbeit

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    Hallo allerseits!

    Unser Hund konnte entspannt alleine zu Hause bleiben, bis zu 4-5 Stunden. Damals war sie 6 Monate alt. Zwischenzeitlich habe ich mit Arbeiten angefangen und sie ist 10 Monate alt.

    Jeder Tag unter der Woche ist anders für sie. Das momentane Konzept scheint nicht für sie zu klappen. Dieses ist wie folgt:


    Mo: Vormittags und Nachmittags alleine zu Hause. Ich komme mittags heim und gehe mit ihr Spazieren


    Di: Vormittags Huta, mittags hole ich sie ab und fahre sie heim. Nachmittags alleine zu Hause


    Mi: Vormittags und Nachmittags alleine, mittags kommt Hundesitterin und geht spazieren


    Do: Ganztags Huta


    Fr: Vormittags alleine, wir sind um 13 Uhr zu Hause


    Morgens sind wir ab 8 und abends ab 5 weg/zurück.

    Vormittags alleine bleiben geht noch. Wobei sie früher dabei entspannter war. Nachmittags findet sie aber ganz schlimm. Bis wir alles weggeräumt hatten, hatte sie gerne mal was sie kriegen konnte Papier/ Stoff zerfetzt.


    Ich kann von der Fahrzeit her mittags immer heimkommen.

    Wäre es sinnvoll eine regelmäßigen Tagesablauf einzuführen?


    Eine Idee wäre, dass einer früh anfängt und der andere spät und wir sie lieber an einem Stück 6 Stunden alleine lassen, anstelle zweimal, da ihr immer dieser Weggehteil schwerfällt.


    Andere Idee wäre sie vormittags immer in die Huta zu bringen und mittags heimzufahren, wo sie dann alleine wäre.


    Dass ich jeden Tag mittags heimkomme, wäre auch eine Option. Aber weiß nicht ob das die hundefreundlichste Lösung ist.


    Insgeheim hoffe ich ja, dass sie sich in einem Monat dran gewöhnt hat... Diesen Rythmus haben wir erst seit drei Wochen...


    Wie gesagt, sie konnte gut alleine bleiben. Dann hat es plötzlich angefangen dass sie eine Jacke von uns im Bett hatte. Dann war ein Schuh kaputt. Dann haben wir angefangen grob wegzuräumen. Dann war ein Taschentuch zerstört. Jetzt ist alles weggeräumt und sie KANN nichts zerstören. Wäre was da würde sie es kaputt machen. Also kann sie auch nicht (mehr) entspannt zu Hause bleiben...


    Bin um Tipps dankbar! Liegt vielleicht auch an der Punertät?

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • Zweimal täglich mehrere Stunden alleine bleiben finde ich für einen (insbesondere so einen jungen) Hund schon happig.


    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es für viele Hunde schwierig ist, wenn man nach der Mittagspause wieder geht. Also einfach einige Stunden alleinebleiben kein Problem, aber heimkommen und dann wieder gehen, ist schwierig.


    Ich könnte mir auch vorstellen, dass es für den Hund schwierig ist, wenn jeder Tag anders abläuft, also mal vormittags alleine, mal vormittags und nachmittags, mal Huta... - so kann sich ja keine Routine entwickeln.

    Ich würde daher eine dieser Varianten wählen:

    Eine Idee wäre, dass einer früh anfängt und der andere spät und wir sie lieber an einem Stück 6 Stunden alleine lassen, anstelle zweimal, da ihr immer dieser Weggehteil schwerfällt.

    Andere Idee wäre sie vormittags immer in die Huta zu bringen und mittags heimzufahren, wo sie dann alleine wäre.

    Ich selbst arbeite auch Vollzeit und komme mittags heim. Aber da ich drei Hunde habe, sind sie natürlich nicht ganz alleine, was für viele Hunde schon einen großen Unterschied macht.

    Viele Grüße von mir mit den schwarzen Mädels:

    Rasta (Kleinpudel) *15.01.2013

    Tessia (Australian Kelpie) *11.04.2019


    In Gedanken immer dabei: Maja (Mix) *18.07.2006 - 26.03.2021

  • Ehrliche Meinung?


    Wo ist da ein Rhythmus? Der Hund lebt nicht nach Wochentagen und weiß, dass jeden Dienstag eben nun dieses Programm abgespielt wird :ka:

    Ich würde da an eurer Stelle ernsthaft in mich gehen und überlegen wie ich dem Hund wirklich eine Konstante bieten kann, auf die er sich verlassen kann.

    Mit diesem ewigen hin und her macht ihr euch im schlimmsten Fall das Alleinbleiben komplett kaputt.


    Jumi findet übrigens auch, dass es nichts schlimmeres gibt als zweimal am Tag allein zu bleiben. Einmal ist absolut ok und da gehen auch vollkommen unproblematisch 6-7 Stunden aber sie würde es wirklich doof finden, wenn ich sie nach einem . Mittagsspaziergang nochmal allein lasse.

    Klar, zum einkaufen oder so geht das aber länger mag sie eben auch nicht.


    Also werden hier die Tage so geplant, dass sie nur einmal allein ist und wenn es nachmittags nochmal sein muss, dann eben nicht länger als eine Stunde.


    Ich bin ja selbst kein Fan davon, dass jeder Tag ist wie der andere, weil eben immer mal was sein kann weswegen das nicht möglich ist aber ihr solltet wirklich erstmal Ruhe reinbringen. Euer Hund zeigt euch ja gerade ganz deutlich, dass es so nicht geht.


    Welchen Weg ihr da letztendlich wählt musst du entscheiden, denn nur du kennst deinen Hund aber ich würde da so schnell wie . möglich etwas ändern damit euer Hund wieder entspannen kann.

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wenn sie immer beim zweiten Mal Alleinbleiben Probleme hat (mögen meine übrigens auch nicht sonderlich, wenn ich zweimal am Tag hintereinander weggehe), könntet ihr sie nicht vormittags alleine lassen und nach dem Mittagsgassi in die Huta bringen?


    Oder die Sache mit den 6 Stunden probieren.

    Es grüßen Schneewittchen und die beiden Zwerge
    Silver, die stets gut gelaunte wilde Aussi-Hilde
    Pumuckl & Amun, das quirlige Schopfi-Power-Duo

  • Ich lasse übrigens gerne mal extra tempos oder Papier oder so liegen. Meiner zerfetzt das nämlich auch gerne wenn er alleine ist (egal wie lang ich weg bin und dank Kamera weiß ich, dass er entspannt alleine ist). Ihm macht das aber wohl einfach Spaß. Passt jetzt nicht ganz zu deinem Thema, aber ich denk mir, lieber das bereit gelegte Tempo als dass er sich was anderes sucht, haha.

  • Hm. Mit Corona ist es so schwer eine Routine zu entwickeln. Mein Freund hat ab nächste Woche 3 Tage/ Woche Home Office bis auf weiteres- das kommt jetzt echt gelegen.

    Wir haben uns entschieden sie an den verbleibenden beiden anderen Tagen 6 Stunden alleine zu lassen durch versetzte Arbeitszeiten.


    Für mich gibt es ab Ende des Jahres wahrscheinlich auch eine 1-2 Tage die Woche Home Office Option (hoffentlich!). Für meinen Freund hoffentlich nach Corona auch noch... Basierend darauf können wir ja vielleicht drei Tage HO und 2 Tage lange alleine zu Hause etablieren.


    Wahrscheinlich würde es sich anbieten, das Alleine sein wieder „positiv“ aufzubauen. D.h. vielleicht könnte mein Freund an den Home Office Tagen morgens für unterschiedliche Dauern, manchmal auch ganz kurz, außer Haus arbeiten.

  • Also Cali ist generell morgens bis mittags allein mittlerweile und macht das ohne Probleme. Da ich im Schichtsystem arbeite hab ich nicht immer die selben Tage frei. Aber das ist ihr auch egal.


    Ich arbeite überwiegend im Frühdienst sodass sie schon eine gewisse Routine hat und das tut ihr glaub ich auch ganz gut :)


    Gerade wenn die Hunde allein sein nicht sooo gut gewöhnt sind kann Routine gut sein und helfen

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