Bemerkenswerte Sätze - Teil VIII

  • Ich hab sicher insgesamt (oder sogar mindestens) 3 Schuljahre verpasst, weil ich so oft krank war (muhahahaha und trotzdem nen Abschluss von 3,0 geschafft und meine Abschlussarbeit in Deutsch gab ne glatte 1,0 ((hab das Buch bis heute nicht mal bis zur Hälfte durchgelesen :ops: fand das so öde)) - ich kluges intelligentes Mädchen :herzen1: :-D Nachholen des ganzen Stoffes, den ich verpasst hab, war nämlich natürlich nie drin, hatte ja schon Problem genug mit dem normalen Stoff, wenn ich dann mal anwesend war). Auf dem Gymnasium gab es 2 Lehrer, die offen damit umgingen, dass sie mir nicht glauben und dass ich nur so tun würde und das auch vor der Klasse breitgetreten haben (war natürlich sehr förderlich, dass ich einen Klassenkameraden als Nachbarn hatte, der gerne rumerzählte, er hätte mich hier Tischtennis spielen und dort Gassi gehen gesehen, ich hätte dies gemacht und jenes, etc. ... was natürlich nicht stimmte. Oder vielleicht war ich dann mal 10min mit dem Hund draußen - total vergleichbar mit 6h Schule, ja :nicken: aber was anderes hab ich nie gemacht, wenn ich in der Schule gefehlt habe). Im letzten Schulhalbjahr der Realschule (bin dann runter und in eine andere Stadt, weil die Gerüchte in derselben Stadt nicht aufgehört hätten, da einige Klassenkameraden auch Kontakte zu den Realschülern hatten) wurde mir dann vom Rektor verboten, dass ich mich nochmal krankschreiben lasse. Ich durfte nicht mehr fehlen und musste hingehen, egal wie schlecht es mir ging. Zugute halten musste ich bei dieser Schule dann aber, dass ich nicht unbedingt Ärger bekommen habe, wenn ich dann halt nur mit dem Kopf auf der Tischplatte anwesend war. Meine Klassenlehrerin war auch supernett. Bei der Schule hatte ich definitiv mehr Glück als Pech. Dafür hab ich in diesem restlichen Halbjahr so viele rote Einträge bekommen wie noch nie :lol: Aber bin heute noch der Meinung - selbst schuld. :ka: meine Fehlverhalten in dieser Zeit bereue ich bis heute nicht.

    Glaub bei den Bundesjugendspielen hatte es für mich nicht mal zu ner Teilnehmerurkunde gereicht :???: xD

  • Ich hatte in der Schule auch gelitten, aber das lag am meisten an den Mittschülern und am System. Die Stunden gingen noch, die Pausen wahren das schlimmste oder Klassenfarten...

    Bei den Lehrern hatte ganz tolle und ganz schlimme, aber die meisten wahren doch eher so mittel Werder herausragend gut noch herausragend unerträglich.

    Ich glaube im Unterricht waren Schühler wie Lehre mitunter genervt von mir, ich war so ein "aber wenn" Kind ich hatte immer tausend fragen wenn mich das Thema interessiert hat und meistens gehörten diese Fragen nicht direkt zum Thema/Lehrinhalte sondern wahren weiterführende Fragen.

  • Schule? Wohl eher Horror. :verzweifelt:

    Meine Schulzeit war der absolute Horror für mich, weniger wegen der Lehrer oder Mitschüler sondern wegen mir. Ich konnte und kann das bis heute nicht, viele fremde Menschen mit denen man Stundenlang auf einem Fleck hofft. Ich habe zu Gefühlsausbrüchen geneigt, die mit "Pubertät", "Zicke", etc abgetan wurden, nie hat mir einer geglaubt, nie versucht zu helfen. :verzweifelt: Ich habe zu depressiven Phasen geneigt und zu Wutausbrüchen, in denen ich auch gegen Lehrkräfte gegangen bin, verbal und auch körperlich. Wenn ich nicht wollte, wollte ich nicht und konnte auch durch nichts dazu gezwungen werden. Wurde alles belächelt und ich habe mir mehr als eine 6 oder Vorladung zum Direktor eingehandelt, von den Moralpredigten meiner Eltern mal abgesehen. :verzweifelt:

    Mit Mitte Zwanzig wurde dann eine psychische Störung bei mir festgestellt, ich wurde mit Medikamenten eingestellt und siehe da, ich war wieder ansatzweise gesellschaftsfähig.

    Lehrer waren eigentlich immer fast normal. Einige waren ganz nett und den Rest hat - verständlicherweise - mein Verhalten gestört. Am Sportunterricht habe ich nur zur Hälfte teilgenommen, den Rest habe ich verweigert. Genau wie die "lustigen" Bundesjugendspiele - ich bin nach dem ersten Mal einfach nicht mehr hin gegangen. :ka:

  • Ja Schule war der Horror....oft zumindest....eigentlich nach der Grundschule fast immer...

    Und genau deswegen hat es mich doch tatsächlich arbeitsmäßig zurück in die Schule katapultiert...nicht als Lehrer sondern als Schulsozialarbeiterin, um genau diesen ganzen Geschichten keine Chance mehr zu geben...

    Den Kids sage ich manchmal ich sei von der hellen Seite der Macht :shocked:

  • Ja, ich finde in der Lehrerausbildung sollte, auch für normale Lehrer viel mehr Raum zu Themen für Kinder mit Psychischen Störungen oder Behinderungen gelegt werden. Gerade weil ja heute auch alles inklusive sein soll.

    Meine Legastenie wurde ja auch erst in der neunten Klasse diagnostiziert, da war es dann zu spät um anständig da gegenan zu therapieren.

    Ich denke soviel Kinder fallen durch das Raster weil ihre Händikäps nicht erkannt und als die ist Bockig oder das verwächst sich abgetan werden.

    Den Lehrern ist denke ich da kein Vorwurf zu machen sowas ist einfach nicht Teil des Studiums bzw.. nur für bteresierte als Wahlfach , woher sollen sie da also Ahnung von haben.

  • An die Schulzeit erinnere ich mich auch alles andere als gern.

    Da wsr die Tanzlehrerin ("Wahlfach". Hätte ich nie freiwillig gewählt, musste dann aber doch in den Kurs, weil alle anderen zu voll waren jnd die übrigen dann einfach verteilt wurden), die mich als zu dick heueichnete (170cm, damals 69kg.) Dann die Klassenlehrerin, die meiner Mutter direkt ins Gesicht sagte,Buch wsre ja selber schuld dran, Mobbingopfer zu sein, ich könne ja auch mal vernünftig reden. Klar. Ich habe einen Sprachfehler, nur um andere gegen mich aufzuhetzen. Traurigerweise habe ich die gleiche Erfahrung während meiner Ausbildung gemacht. Da wurde mir ebenfalls von der Klassenlehrerin suggeriert, dass ich selbst dran Schuld sei, dass man mir nicht gerne zuhört und die Mitschüler lachen, wenn ich rede. Man wundere sich, warum ich bis heute große Reden vermeide und Bögen um Telefone mache, wobei man es heute tatsächlich eher als merkwürdigen Dialekt wahrnimmt.

    Der Geschichtslehrer mit seiner einschläfernd monotonen Stimme fand ich noch am Besten.. :ugly: Später auf dem Gymnasium hatte ich dann 2 oder 3 Lehrer, die offenkundig die Meinung vertraten, dass ein Mensch ohne Abitur nichts wert sei. Wegen denen habe ich dann Mitte der 12 alles geschmissen jnd eine Ausbildung begonnen. Heute ärgere ich mich, wenigstens nicht bis Ende der 12 durchgehalten zu haben.

    Ach ja.... Und in der 7 und 8. Befreite mich der Sportlehrer freiwillig vom Unterricht. Nach diversen Verletzungen an mir selbst und unabsichtlich auch an Mitschülern. Ich sei eine Gefahr für mich und meine Mitmenschen. :ugly: Dabei wsr ich einfach nur überfordert, wenn wild durcheinander gerannt wurde, statt geordnet in Reih und Glied. Und bin bis heute eher unkoordiniert.

  • Wer über den ganzen Schulmist mal so richtig lachen will: Schulstunde mit Böhmermann.

    Achtung, nur was für die ganz Harten!

    Nicht, weil Böhmi ein Sadist wäre, sondern wegen der absoluten Authentizität des Dargestellten. Nie mehr seit der Schulzeit hat man 45 + Minuten von solch gnadenloser Zähigkeit durchleben müssen wie damals. Das ist eine ganz eigene Art von Nostalgie.

    Mit allem was dazugehört: Der Aufprall des Schlüsselbundes auf dem Lehrertisch! Die erst versiffte, dann nasse Tafel! Der Kampf mit der Technik des Filmvorführapparates! Und der ganze Rest...

    Ein Meisterwerk!

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    (Ich weiß, ich hatte es schon mal in einem anderen Thread verlinkt, aber es paßt hier und heute einfach so gut zum Thema.)

    Dagmar & Cara

  • 0gott - jetzt fällt mir wieder ein: ein Schüler hatte immer Tafeldienst und wischte vor der Stunde mit einem völlig versifften, 1000 Jahre altem, stinkenden Ekelschwamm die Tafel klatschnass ab, so dass die weiss-braune Brühe die Ablageränder herunter tropfte, natürlich auch auf die darauf liegenden zerbrochenen und winzigen Kreidestücke in weiss, rosa und gelb. Wer Luxus hatte, der hatte auch lindgrün. Der Lehrer hat dann Anfang der Stunde mit nasser Kreide auf nasser Tafel irgendeinen total wichtigen Grundsatz notiert, den man nicht lesen konnte. Erst eine halbe Stunde später, mit Trocknen der Tafel, fing es so langsam an, dass man einzelne Buchstaben mühsam entziffern konnte. Wenn man alle wichtigen Zusammenhänge dazu schon längst vergessen hatte.

    An den Geruch von dieser feuchten Kreide kann ich mich gerade ganz deutlich erinnern *blass werd* vomiting-dog-face

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