Schaden- wer übernimmt Kosten?

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    Hallo ihr Lieben, ich bräuchte mal wieder eurer Schwarmwissen. Villeicht hatte schon mal jemand eine ähnliche Situation..

    Die Situation ist folgende: Ein Hund zerstört die Bodenleisten und Bodenbelag (pvc). Der Schaden wird der Versicherung gemeldet. Die Versicherung möchte, dass der HH das auch dem Vermieter meldet und dass dieser jemanden beauftragt um diesen Raum eben neu zu verlegen.


    Der Vermieter schickt eine Firma, der Boden wird neu verlegt. Die Rechnung für den neuen pvc Belag 500€ (!).

    Die Versicherung möchte ein Schreiben wie alt der Boden ist, der Vermieter weiß das aber nicht weil er erst seit 2017 Eigentümer ist. Demnach geht die Versicherung (nach eigener Besichtigung des Schadens und dem Zustand der Wohnung) jetzt mal von ca 5 Jahren, eher älter, aus und findet nur 250€ berechtigt.


    Jetzt kommt aber der Punkt:

    Der Vermieter wehrt sich natürlich dagegen und sagt, dass der Mieter selbst den Auftrag zur Renovierung ausgelöst hat und somit auch dieser die gesamte Summe zu zahlen hat.

    Versicherung wehrt das ab mit dem Argument, dass jeder Mieter das Recht hat den Mietsgegenstand vollumfänglich zu benutzen, und das mit dem Schaden nicht mehr möglich war. Somit muss der Vermieter dafür sorgen, dass der Schaden behoben wird. Wenn man den alten Gegenstand (Boden) nicht gegen etwas gleichwertiges austauschen kann, und daher etwas Neues nehmen muss, zählt trotzdem nur der Wert des alten Gegenstandes.


    Soo. Die Person sitzt jetzt zwischen den Gleisen. Die Versicherung "untersagt" dem Mieter eigene Zahlungen und sagt, der Schaden wurde bezahlt und weitere Ansprüche des Vermieters sind nicht berechtigt.

    Der Vermieter sagt (nur zum Mieter per Telefon), der Mieter habe den Differenzbetrag von 250€ zu zahlen. Alle Schriftwechsel zwischen Vermieter und Versicherung gingen aber per email auch an die Person.


    Wie seht ihr das? Hattet ihr schon mal was ähnliches? Soll jetzt der Differenzbetrag gezahlt werden oder nicht?

    Liebe Grüße und danke schon mal!

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  • Ich sehe es wie die Versicherung, die ja auch Anwälte hat und sich mit solchen Sachen definitiv besser auskennt als der Vermieter. Bei Sachschäden wird normalerweise der Zeitwert ersetzt. Finde ich auch logisch. Wenn man wem das Auto kaputt fährt, bekommt derjenige auch nicht den Neuwagenpreis, sondern eben den Zeitwert ersetzt.


    Aber natürlich, im Zweifelsfall zum Anwalt. Geht auch gut online für kleines Geld und eine erste Einschätzung des Sachverhalts:


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  • Nein, der Hund gehört dem Mieter/ Person.

    Was ich komisch finde ist, dass der Vermieter nur angerufen hat und gesagt hat sie solle bezahlen. Alles andere ging per Email, also schwarz auf Weiß.


    Der Mieter möchte aber keinesfalls Stress mit dem Vermieter.

    Soll er einfach abwarten ob da noch was schriftliches vom Vermieter kommt?

    Was ist, wenn der Vermieter darauf besteht, Versicherungstechnisch müsste es dann ja Ärger geben?

    Danke Oleniv für den Tipp. Ich gebe mal die Seite weiter. Wenn es ernst wird, wird die Person wohl wirklich zum Anwalt müssen.

  • Da fällt mir grade noch was ein. Wäre es eine Möglichkeit darauf zu bestehen, dass der Vermieter zum Anwalt geht?

    Also wenn der Mieter sich voll und ganz auf die Anweisungen der Versicherung halten will, und somit keine eigenen Zahlungen veranlassen will?

    Naja, es gibt 2 Möglichkeiten:


    - der Mieter zahlt die Differenz und hat seine Ruhe

    - der Mieter zahlt nicht, der Vermieter müsste ihn verklagen (wird er wohl nicht machen bei EUR 250), dann kann unter Umständen die Kündigung der Wohnung erfolgen (andere Gründe natürlich, aber will man so ein Verhältnis mit dem Vermieter?)


    Muss derjenige halt selbst wissen, ob er das Risiko eingehen möchte.

  • Ich weiß um die Sache mit dem Zeitwert, trotzdem ist es ungerecht, dass der Vermieter nun plötzlich ungewollt 250€ aufbringen muss, weil der Hund des Mieters sich nicht benimmt.

    Ich würde das (unter der Hand) bezahlen. Dumm gelaufen alles, aber am Ende des Tages geht's nun darum wer die Arschkarte hat und 250€ los ist, und das sollte in diesem Fall nicht der Vermieter. Das wäre einfach mies, weil er absolut nichts dafür kann.

    Wäre ich der Vermieter und würde darauf sitzen bleiben würde ich erstens sofort im Rahmen des möglichen die Miete erhöhen (ist ja jetzt ein schicker Boden drin...) und zweitens nie wieder Hundehalter als Mieter nehmen. Da haben dann alle Hundehalter was von :ironie2:

    Ich betone, ich sehe das von der menschlichen, nicht von der rechtlichen Seite. ;)

  • Der Fehler liegt ja in der Reihenfolge.


    HH-Versicherung sagt: Vermieter soll es neu machen lassen und verweigert dann den vollen Betrag.


    Richtig wäre gewesen:


    Versicherung verlangt Kostenvoranschlag und teilt mit, was sie davon als Altwert bezahlen würde.



    Darauf würde ich meine HH-Versicherung nochmals hinweisen.

    Manchmal bist du in unseren Träumen

    oft in unseren Gedanken

    und immer in unserem Herzen



    Chihuahua-Bub Kiro

    14.03.2003 - 07.09.2018

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