Hund bellt und schnappt nach Besuchern

Es gibt 10 Antworten in diesem Thema, welches 2.257 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Lulu91.

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    Hallo,



    es geht um meine 10 Monate alten französischen Bulldoggen Hündin Mia.



    Mia wurde mit 4 Monaten operiert, da sie einen Tumor am Hals hatte. Nach den Operation durfte sie 4 Wochen lang keinen Halsband oder Geschirr tragen. Während diesen 4 Wochen konnte sie also nur in den Garten.



    Einige Wochen nach der Operation fing Mia an bei Besuch zu bellen und zu knurren. Jedoch hielt sie immer Distanz vom Besuch.



    Seit einigen Wochen hat sich ihr Verhalten jedoch verschlimmert, denn während der Quarantäne kam natürlich kein Besuch nach Hause. Mia's Verhalten hat sich so verschlimmert, dass sie jetzt bei Besuch extrem bellt und Menschen anspringt, sie versucht außerdem nach den Händen oder Armen zu schnappen.



    Immer wenn Besuch kommt, sage ich ihnen sie sollen den Hund ignorieren, weder anschauen noch ansprechen. Jedoch hilft dies nicht, denn Mia spring sie trotzdem an.



    Vor einer Wochen waren meine Großeltern auf Besuch, mir ist aufgefallen dass Mia bellt wenn sie sich bewegen oder aufstehen. Wenn der Besuch sitzt sagt sie nichts.



    Bei Besuch halte ich ständig ein Auge auf Mia, versuche sie zu beruhigen wenn sie bellt. Jedoch weiß ich nicht was ich machen soll um ihr dieses Verhalten abzugewöhnen.



    Im Alltag ist Mia eine aufgeweckte und liebe Hündin. Sie wird gerne von uns gestreichelt und kuschelt gerne. Sie versteht sich prima mit unsere anderen Französischen Bulldogge Kira (4 Jahre).

  • Den Hund würde ich bei Besuch mit Maulkorb sichern.

    Das klingt für mich schon extrem.


    Kann der Hund denn eventuell sogar in einen anderen Raum gebracht werden, wenn Besuch kommt?


    Habt ihr mal überlegt, einen Hundetrainer drauf schauen zu lassen?

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  • Einen Maulkorb hatte ich mir schon überlegt zu zulegen.


    Der Hund könnte nach oben gebracht werden. Das habe ich gestern schon gemacht als Besuch zuhause war, bin ich mit beiden Hunden nach oben gegangen.


    Ich habe vor einigen Wochen einen Trainer kontaktiert und warte nun auf einen Termin.

  • H6nd bei Besuch in ein anderes Zimmer bringen wenn Ruhe ist gegebenenfalls mit Leine wieder dazu holen.


    Ich würd aber auch Trainer draufgucken lassen um rauszufinden was ihre Motivation für dieses Verhalten ist.

    Das habe ich gestern versucht, ich habe sie mit nach oben genommen. Jedoch bin ich erst wieder runter als Besuch weg war. Ich werde es aber nächstes Mal mit der Leine versuchen.


    Trainer ist schon kontaktiert worden, jetzt warte ich nur auf einen Termin.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Immer wenn Besuch kommt, sage ich ihnen sie sollen den Hund ignorieren, weder anschauen noch ansprechen. Jedoch hilft dies nicht, denn Mia spring sie trotzdem an.

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    Bei Besuch halte ich ständig ein Auge auf Mia, versuche sie zu beruhigen wenn sie bellt.

    Der Besuch soll sie ignorieren, du beruhigst sie....
    Bekommt sie auch irgendwie/irgendwann die Information, dass das Verhalten unerwünscht ist?
    Also Abbruchkommando fürs bellen und auch für hingehen zum Besuch?
    Und natürlich dann irgendwie ein erwünschtes Alternativverhalten aufgezeigt, z.B. ins Körbchen gehen, bei dir bleiben o.ä.?

  • Ich denke, das Territorialverhalten hat sich nun entwickelt - das ist ja bei Französischen Bulldoggen häufig sehr ausgeprägt - und sie findet den Besuch deshalb "entfernenswert". Den Gedanken, dass man das über Gewöhnung in den Griff bekommt, würde ich daher verwerfen. Ich würde an Deiner Stelle auf den Trainer warten und sie bis dahin vom Besuch fern halten.

  • "Beruhigen" kommt beim Hund oft als Lob/Bestätigung an.


    Besucher verbellen und abschnappen fällt für mich unter absolut unerwünscht und würde, so meine Hunde es versuchen würden, harsch abgebrochen werden.

  • Immer wenn Besuch kommt, sage ich ihnen sie sollen den Hund ignorieren, weder anschauen noch ansprechen. Jedoch hilft dies nicht, denn Mia spring sie trotzdem an.

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    Bei Besuch halte ich ständig ein Auge auf Mia, versuche sie zu beruhigen wenn sie bellt.

    Der Besuch soll sie ignorieren, du beruhigst sie....
    Bekommt sie auch irgendwie/irgendwann die Information, dass das Verhalten unerwünscht ist?
    Also Abbruchkommando fürs bellen und auch für hingehen zum Besuch?
    Und natürlich dann irgendwie ein erwünschtes Alternativverhalten aufgezeigt, z.B. ins Körbchen gehen, bei dir bleiben o.ä.?

    Sie bekommt ein Abbruchkommando von mir wenn sie bellt oder zum Besuch hingehen will. Ebenso wenn sie bei mir bleibt oder erwünschtes Verhalten zeigt.

  • Ich denke, das Territorialverhalten hat sich nun entwickelt - das ist ja bei Französischen Bulldoggen häufig sehr ausgeprägt - und sie findet den Besuch deshalb "entfernenswert". Den Gedanken, dass man das über Gewöhnung in den Griff bekommt, würde ich daher verwerfen. Ich würde an Deiner Stelle auf den Trainer warten und sie bis dahin vom Besuch fern halten.

    Ich hatte auch an Territorialverhalten gedacht, ich warte jetzt erstmal ab dass der Trainer sich bei mir für den ersten Termin meldet.

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