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Hund schnappt nach anderen Hunden

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    Hallo, ich habe vor 2 Tagen erst meinen Pommy adoptiert. Er ist 1 Jahr alt, kastrierter Rüde aus dem rumänischen Tierschutz und wahrscheinlich eine Mischung aus Schäferhund und Border Collie.


    Wenn wir rausgehen und es kommen andere Hunde entgegen, ist er skeptisch, auf der Hundewiese lässt er sich beschnuppern, aber reagiert meist selbst nicht. Nur bei Hunden, die kleiner sind als er, schnuppert er schon mal zurück.


    Heute morgen kam ein Welpe zu ihm. Pom hat die Rute eingezogen und sich hingesetzt. Er war offensichtlich nicht in Stimmung für Kommunikation. Ich hatte ihn an der Leine, sie hing lose herunter, ich stand etwa einen Meter daneben. Der Welpe hat offensichtlich Pommys Signale nicht verstanden, denn er sprang ihn weiter fröhlich an. Pom hat dann ein paar Mal geschnappt, aber ohne zu beißen, nur so in die Luft.


    Ich denke, er ist eigentlich sozial, war in der Pflegestelle in Rumänien mit vielen anderen Hunden zusammen. Meiner Meinung nach ist er hier nach 2 Tagen einfach noch total unsicher und möchte erst mal klar kommen, ehe er mit anderen Hunden spielt oder so. Wenn er etwas selbstsicherer wird, ist er sicher auch entspannter. Er hat bisher keinerlei aggressives Verhalten gezeigt und auch dieser Vorfall war ja wohl eher wie eine deutliche "Abmahnung" gegenüber dem Kleinen. Ich poste hier, weil es mein erster Hund ist und ich daher (a) sicher sein will, dass ich es richtig sehe und (b) richtig reagieren möchte. In diesem Fall habe ich mich nicht eingemischt. Ich stand eben daneben, die Leine war locker aber ich hätte ihn mit einem Griff kontrolllieren können, wenn die Situation brenzliger geworden wäre. Was meint ihr?

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  • Ich würde (noch) keine Kontakte mit dem Hund zulassen.

    Schon gar nicht an der Leine.


    Vermutlich hat Dein Hund wirklich gewarnt und wurde von dem Welpen (logischerweise) noch nicht verstanden.


    Pom hat dann ein paar Mal geschnappt, aber ohne zu beißen, nur so in die Luft.

    Ich denke, er ist eigentlich sozial

    Das denke ich auch.

    Aber was blieb Deinem Hund übrig, als einen Schritt weiter zu gehen.

    Du hast ihm auch nicht geholfen.


    Er hat schließlich nicht gebissen, das war nicht seine Absicht, sonst hätte er es getan.


    Lass den Hund ankommen und vermeide am besten Kontakte mit anderen Hunden.

  • Wieso lässt du zu, dass dein Hund so bedrängt wird?

    Wenn er keinen Kontakt will und das klar kommuniziert, wäre es doch an dir die aufdringlichen Hunde zu blocken.

    Your love is like a soldier, loyal till you die.
    James Blunt


    * Finya - serbische Terpitzprinzessin *
    * Frodo - Überflieger-Kleinpudel *



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  • Ich fasse das mal kurz so zusammen, wie es für mich klingt und ich den Hund einschätzen würde. Er kommt aus dem Ausland, einem Shelter mit vielen (wechselnden) Hunden, wird in einen Transporter gepackt, nach DE verfrachtet, dort zwischengelagert und landet bei dir. Erst mal hat dieser Hund grade Kulturschock, der muss ankommen, braucht Zeit und Ruhe. Was er am aller wenigsten braucht sind bunt gemische Hundewiesen mit fröhlichen Tutnixen und seltsamen Hundehaltern dazu. Das einzige, was die Hunde meistens auf Hundewiesen lernen, ist die Dinge selbstständig zu regeln. Also beschwichtigen, mobben, pöbeln, jagen, sexuelle Übergriffe. Das sind Fremdhunde, alle auf einem Haufen, die auf sich allein gestellt sind. Und da kommt meistens nix sinnvolles bei rum. Die wenigsten Fremdhunde spielen zusammen, richtiges Spiel gibt es wenn bei Hunden, die zusammen wohnen und leben oder sich von jungem Alter an sehr häufig sehen.


    Für mich klingt es so, als könnte dein Hund sehr wohl auf den Kontakt zu anderen Hunden und vor allem nervigen Welpen (die halt einfach ihre Grenzen erst lernen müssen) verzichten. Er wird sicher nicht agressiv gewesen sein, er hat ihn einfach in seine Schranken verwiesen. Das ist normal, aber eigentlich nicht sein Job, sondern eurer, die Hunde zu trennen. Dreht kleine Runden um den Block, lass ihn die Eindrücke verarbeiten, Zuhause an- und zur Ruhe kommen, lernt euch kennen. Hundekontakt könnt ihr wenn immer noch später angehen, aber freunde dich auch mit dem Gedanken an, dass er das vielleicht einfach nicht braucht oder möchte. In Rumänien konnte er sich das schlecht aussuchen.

  • Nach zwei Tagen hat der Hund weder etwas auf irgendwelchen Hundewiesen zu suchen, noch sollten irgendwelche freilaufenden oder angeleinten Hunde deinen angeleinten Hund bedrängen - beides finden übrigens auch 80% aller toll sozialisierten hier aufgewachsenen Hunde überflüssig. Schütze deinen Hund vor Tutnixen und Hallo-sagern! Im Zweifel unfreundlich und durch körperliches Blocken.


    Wenn du deinen Hund nicht vor sowas schützt, macht er es irgendwann selbst, durch schnappen, bellend in der Leine hängen oder weglaufen, je nach dem. Hundesichtung ist dann immer Aufregung.


    Vielleicht informierst du dich erst mal generell über Körpersprache, Bedürfnisse (als Erwachsener Hund mit komplett Fremden sofort "spielen" ist nämlich keins) eines Hundes und dann noch speziell über die behutsame (!) Eingewöhnung von Auslandshunden und über die Rasseeigenschaften von Schäferhunden (finden fremde Hunde mindestens überflüssig).


    Das heißt nicht dass dein Hund nie Kontakt haben soll, aber dann gezielt mit passenden Hunden Gassi gehen, eingreifen, nicht rum stehen, keine Beschäftigung miteinander erzwingen.. solche treffen kannst du in ein paar Wochen bis Monaten mal planen..

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Mal abgesehen von dem, was alle anderen schon geschrieben haben:

    Du kennst deinen Hund noch nicht und weisst nicht wirklich, wie er reagiert. Wieso laesst du den Kontakt zu einem Welpen zu? Was waere denn, wenn deiner den Zwerg gebissen haette?


    Lass deinem Hund Zeit, lern ihn kennen, ermoegliche ihm Kontakte zu Hunden die du kennst und weisst, wie sie reagieren und schau wie deiner drauf ist (will er keinen Kontakt, bekommt er seine Ruhe), usw. ;)

    Wir sind zusammen an Grenzen gegangen nur um diese um ein unendliches zu erweitern. (©Lockenwolf)


    Die Malis und der Pan

  • ja das was du beschreibst ist sozial verhalten. brauchst dir keinen weiteren kopf drum zu machen. allerdings wenn der verwarnte hund es nicht checkt hilf deinem hund weil ansonsten auch wenn sich die hunde weiter sozial austauschen es unter den zugehörigen menschen recht unsozial weitergeht mitunter...

  • Bitte lass den Hund erstmal ankommen und lernt euch kennen.


    Der hat grad eh schon einen Kulturschock.

    Was er jetzt braucht ist Ruhe und Sicherheit durch dich.


    Der braucht noch keine großen Spaziergänge und großartig was kennenlernen.

    Er hat mit dir und deinen Alltag Zuhaus kennenlernen schon genug zu tun.


    Und Hundewiese schonmal gar nicht.


    Das ist deinem Hund gegenüber nicht fair da du ihn allein lässt und anderen Hunden gegenüber schon fast fahrlässig.

  • Erstmal willkommen im DF! ;-)


    Ich stimme den Vorrednern komplett zu: laß den Kerle erstmal ankommen und Vertrauen zu Dir gewinnen. Und das geht, indem Du ihm alles, was er komisch oder lästig findet, auch effektiv fernhälst, und ihn nicht in solchen Situationen im Regen stehen läßt. Das Einzige, was er dabei lernt: das neue Fraule hilft mir nicht, ich muß das selbst regeln. Also u.U. nach vorn gehen. Glaub nicht, daß Du das brauchst *gg


    Abgesehen davon: als meine Frieda ausm Tierschutz zu mir kam damals, angeblich frisch geimpft und entwurmt, war der komplette Hund voller Würmer - die haben noch gelebt, also nix von wegen entwurmt! Sprich: halte netterweise erstmal n paar Tage Abstand von anderen Hunden, um diese nicht zu gefährden. Zumindest, bis der Hund bissel angekommen ist, und Du halbwegs sicher sein kannst, da bricht nicht gerade was an Krankheit aus, das bislang (bevor der Umzugsstreß zu Dir kam) nur einfach nicht durchgekommen ist. Sowas braucht nämlich kein Mensch..... ;-)


    Ansonsten mach langsam, verlang anfangs nicht zu viel. Der ist neu bei Dir, kennt die Umgebung, die Leute, die Hunde nicht, er muß Deine Hausstandsregeln kennenlernen, die Leute, die neuen Abläufe, muß sich ans neue Futter gewöhnen, muß lernen, Euch zu lesen, austesten, was Ihr duldet, was nicht - der ist momentan voll bis zum Stehkragen mit neuen Eindrücken, und mit Sicherheit auch dadurch total verunsichert. Gib ihm deswegen Zeit, sich zurechtzufinden in Deinem/Eurem Leben, Euch und das neue Zuhause und die neuen Abläufe kennenzulernen. Erst, wenn er dann halbwegs entspannt ist nach den ersten Wochen, kannst ihm mal zur Abwechslung was zeigen. Stadtgang, oder ne kurze Gassirunde mit dem Nachbarshund. Aber immer nur 1-2 neue Dinge pro Woche, damit er dazwischen einige Tage hat, die wiederum neuen Eindrücke zu verarbeiten. ;-)


    Ich wünsch Dir ganz viel Freude mit Eurem neuen Mitbewohner! ;-)

    Biene, Zwergpudelmix, *7.02.2007, Flächensuchhund - Bossi, DJT-Fox-Mix, *4.06.2006

    Faro, DJT, *14.08.2013 - Moritz, roter Kater, * 2008

    Frieda, DJT, 2001-30.07.2019 - Mogli, Norweger-Mix, Aug. 2010 - 29.05.2019

  • Wie soll Dein Hund denn einem Welpen sagen, dass er in Ruhe gelassen werden möchte? Brief schreiben?


    Border Collie-Mix aus Rumänien? Zeig mal ein Bild. Da bin ich sehr neugierig.

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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