Welpe ist da: Erste Fragen/Probleme

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    Hallo!

    Seit Freitag sind wir endlich stolze Welpenbesitzer (Labradror, 9 Wochen alt). Er macht sich echt super und bringt viel Spaß und Leben in die Bude.

    Als Anfänger haben wir uns natürlich vorher viel informiert, gelesen, Videos geschaut. Die Praxis sieht natürlich manchmal ganz anders aus und wir sind uns oft auch noch bei Kleinigkeiten unsicher, ob wir uns nicht gerade falsch verhalten.


    Würde uns freuen, wenn ihr zu den ersten kleinen Problemen/Fragen eure Meinung bzw. Erfahrungen teilen könntet. Wäre eine große Hilfe!


    1. Box

    Wir haben schon vorm Einzug eine große Box gekauft (Trixie Transportbox Gulliver Kunststoff). Sehr groß, sodass sie auch im Erwachsenenalter passend ist.

    Wir gewöhnen ihn langsam an die Box, indem wir ihn darin füttern, immer mal wieder Spielzeug/Leckerlis reinlegen. Er hat auch überhaupt keine Angst davor, da die Züchter im Garten auch so eine Box hatten.

    Leider sieht er die Box aber überhaupt nicht als Ruhe-/Schlafplatz an. Er beschäftigt sich dann nur fürs Fressen und mal für eine Minute mit dem Spielzeug darin, bevor er wieder rauskommt. Wenn er schläft, dann zu 99% auf unseren Fliesen. Gestern ist es sogar passiert, dass wir 10-15 Minuten mit ihm draußen waren, er nicht gemacht hat und beim wieder reinkommen hat er in die Box gepinkelt.


    Wenn wir nachts versuchen, ihn zum Schlafen in die Box zu legen und die Tür zu schließen, jault und bellt er ununterbrochen, auch wenn er gar nicht muss. Die Box scheint für ihn einfach kein Schlafplatz zu sein.

    Ist die Box vielleicht zu groß? Wie gesagt, er hat null Angst davor, aber den "Sinn" davon kapiert er wohl noch nicht so ganz :nicken: Sollen wir hartnäckig bleiben? Manchmal tragen wir ihn in die Box, wenn er tief und fest schläft. Er schläft dann auch für 5-10 Minuten darin weiter, kommt dann aber wieder raus. Oder ist er vielleicht einfach ein Hund, der die Box nicht annimmt. Gibt es ja auch und wäre zwar ärgerlich, aber auch kein Weltuntergang.


    2. Wie viel Aufmerksamkeit?

    Natürlich steht der Kleine jetzt erstmal im Mittelpunkt und genießt das auch. Wir fragen uns, wie viel Aufmerksamkeit wirklich gut ist und ob es auch mal sinnvoll ist, ihn zu "ignorieren". Vor allem auch bei Fehlverhalten wie Rumknabbern, zu dolles Beißen beim Spielen etc.

    Im Moment laufen wir ihm natürlich auch viel hinterher, vor allem um den Moment zu erwischen wenn er raus muss.


    Ich denke, ihr könnt die Bedenken vielleicht ein wenig nachvollziehen und könnt aus eurer Anfänger-Zeit berichten. Vielen Dank! :roll:

  • Weso soll er in die Box wenn er draußen schläft?


    Bei langsamer Gewöhnung, und das ist nicht von Freitag bis heute;), schließt man anfänglich die Tür ja auch nicht.

  • Wenn Ihr den Hund in der Box fütter und darin das Spielzeug präsentiert, dann ist das für den Hund logischerweise ein Ort, wo man Dinge tut und nicht schläft. Ihr übt doch, dass er sich da beschäftigen soll, das ist das Gegenteil von Ruhe finden. :ka:


    Generell verstehe ich den Einsatz der Box nicht. Was genau wollt Ihr da erreichen? Wozu übt Ihr das? Wo soll die Reise hingehen?


    (Ich persönlich trainiere mit meinen Hunden für so Dinge wie Transport im Auto, Krankheitsfall etc., dass meine Hunde in einer Box RUHE lernen, aber das baut man ja ganz anders auf.)


    Und zum Thema Aufmerksamkeit: In der Regel kommen die Zwerge vom Züchter und sind es gewöhnt, dass sie nicht immer die erste Geige spielen und man auch auf Menschen oft nicht zugreifen kann. Wenn Ihr dem Welpen jetzt das Gegenteil beibringt, müsst Ihr es danach wieder umtrainieren. Die ersten Verknüpfungen im neuen Zuhause verankern sich besonders tief. Ihr bringt dem Welpen also etwas bei, was er jetzt besonders gut lernt, um es später wieder mühsam und unter Stress umtrainieren zu müssen ... Das ist dem Hund gegenüber schlichtweg unfair.

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  • Was ist denn für Euch der Sinn der Box ? Ich bin wahrlich kein Boxengegner, es gibt sicher Hunde die eine Box als Rückzugsort angenehmen, aber so ein Training dauert einige Zeit. Der Kleine ist ein Baby , braucht Körperkontakt und Nähe. Ist es denn problematisch wenn er sich seinen Schlafplatz aussucht ?


    Zum Thema Aufmerksamkeit. Bei mir läuft das Leben mit Welpen einfach weiter, ich mache was ich muss und Welpi ist dabei - wobei ich ihn natürlich im Auge habe. Vieles ist Management, den Alltag so gestalten, das Welpe keinen Unsinn machen kann.


    Das wichtigste, genießt die Welpenzeit. Da ist nichts problematisches, sondern einfach nur schön.

  • Ganz ehrlich mal.....der Hund ist 48 Stunden bei euch....


    Das nennst du ein Problem?

    Tief durchatmen! Und dann nochmal!

    Der Hund und ihr müsst euch doch erstmal aneinander gewöhnen.


    Da muss man gar nichts weiter tun, als füttern und rausbringen zum kacki und pipi....ansonsten nur so aufpassen, dass er sich nicht verletzt in der menschliche nUmgebung (Stromkabel).


    Alles andere???????????


    Hund und Box, kann man machen, ich habe nie einen Käfig für meine Hunde benötigt.

    Aber ich mag auch Vögel nicht im Käfig. Is einfach nicht meins.

    Ausnahme ist Krankheit oder Transport.


    Ich denke, ihr könnt die Bedenken vielleicht ein wenig nachvollziehen und könnt aus eurer Anfänger-Zeit berichten. Vielen Dank! :roll:

    Ich fand die Hundebabyzeit immer nett und langweilig. Hund schläft 22 Stunden am Tag oder macht kackhaufen, frisst oder hägt in meinen Hosenbeinen, um dann wieder einzuschlafen.


    Lies hier viel im Forum und mach Bilder und guck das Baby einfach an, wenn es schläft und frisst und sonstwas. Das ist doch niedlich ohne Ende. Warum denn jetzt schon Probleme herreden?


    Die kommen schon noch von alleine.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Box ja/nein haben wir uns halt vorher überlegt und informiert. Sind dann zu dem Entschluss gekommen, dass das die Stubenreinheit klappen könnte, weil viele damit gute Erfahrungen gemacht haben.

    Dass die Praxis jetzt anders aussieht, ist ja nicht schlimm und wir zwingen ihn natürlich nicht auf Teufel komm raus.


    Die Box an sich ist uns aber auch wichtig, weil meine Frau ihn später mal auch mit zur Arbeit nehmen kann/wird. Das heißt er sollte sie nicht komplett ablehnen, sondern zumindest für die Fahrt darin bleiben. Wir gehen es natürlich langsam an ;)

    Wie gesagt, das waren nur unsere ersten Gedanken/Bedenken. Danke dass ihr schon so zahlreich kommentiert :winken:

  • Ich persönlich trainiere mit meinen Hunden für so Dinge wie Transport im Auto, Krankheitsfall etc., dass meine Hunde in einer Box RUHE lernen, aber das baut man ja ganz anders auf.)

    Wie würdest du dieses Training aufbauen? Das mit dem Futter/Spielzeug in der Box haben wir erstmal gemacht, damit er sie ausschließlich positiv kennen lernt.

  • Eine kleine Anmerkung am Rande: Zum Thema Stubenreinheit hat mir der erste Hundetrainer, den wir hatten, mal sehr wahr gesagt: Hund wird nicht wegen der Sauberkeitserziehung stubenrein, sondern trotzdem. Einfach genug Zewa bereit haben und einen Augenwinkeln auf den Hund halten (irgendwann erkennt ihr seine Zeichen fürs Gassi), und dann die Faustregel: Nach dem Schlaf, nach dem Füttern, nach dem Spiel ...


    Fast jeder Hund wird stubenrein. Mit Gewese drum und ohne. Ohne gehts meistens schneller, weils nicht so stressig für alle ist, und Stress schlägt auf die Blase :smile:.


    Ich wünsche Euch viel Spaß mit dem Knirps, dass es jetzt erstmal eine Umstellung ist, ist normal. Je entspannter ihr seid, desto besser wirds laufen.

  • Die Box an sich ist uns aber auch wichtig, weil meine Frau ihn später mal auch mit zur Arbeit nehmen kann/wird. Das heißt er sollte sie nicht komplett ablehnen, sondern zumindest für die Fahrt darin bleiben. Wir gehen es natürlich langsam an

    Der Hund soll also lernen sich in der geschlossenen Box aufzuhalten und in der Zeit, wo er da eingesperrt ist Ruhe zu halten?

    Dann wäre das eure Frage, wie man das trainiert.

    Hab ich noch nie gemacht, bin ich also raus.

  • Versetzt euch einfach in die Lage des Kleinen.


    Alles neu. Alles fremd. Für gewöhnlich schlafen Welpen aneinander gekuschelt - selbst wenn die Mutter sich verzieht. Nähe, Wärme, Kontaktliegen. All das ist anfangs wichtig.


    Jetzt ist der Welpe in einer fremden Umgebung, bei fremden Wesen und soll vollkommen isoliert in einer Box schlafen. Seine Welt steht gerade Kopf. Viele neue Einflüsse. Nichts Vertrautes mehr. Habt Geduld und zwingt die Box keinesfalls auf. Gestaltet sie vielleicht auch etwas kuscheliger, als Ort der Ruhe. Nehmt sie mit ins Schlafzimmer und lasst eine Hand aus dem Bett hängen, damit er dennoch kontaktliegen kann.

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