Mache ich zu viel mit Oskar?

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    Hallo,


    ich habe einen Pflegehund, 5 Jahre, DSH/Broholmer Mix, wenig Temperament.

    Er ist seit vergangenen November mehrmals die Woche bei mir, mit Übernachtung oder ich fahre zu ihm und hole ihn ab.

    Da ich hier in 2 Threads gelesen, das man auch schnell zu viel mit dem Hund machen kann, schreibe ich mal unseren Tagesablauf, den ihr gerne Verbessern könnt, wenn Nötig.

    7:30 Uhr für 2 bis 3 Stunden, Rundgang, mit Futtersack spielen und etwas Unterordnung, Fuß, Sitz, Platz, Bleib...immmer nur paar Minuten, Futtersack etwa 15 Minuten. Die Suchspiele machen ihm richtig Spass, unterordnung macht er, weil er Leckerlies bekommt.

    Nach den Spaziergang gibt es sein Fressen und Pause.

    16:00 Uhr zweiter Spaziergang, etwa genauso lang und mit dem selben Programm.

    Zuhause wieder Pause, wenn er mir seinen Ball bringt, spiele ich noch etwas mit ihm.

    Wir sind so gut wie immer zusammen und wenn ich auf dem Sofa liege, kommt er zum Kuscheln

    22 Uhr nochmal ne 20min Pipirunde.


    Wenn er bei seinen Eigentümern ist, ist er meist im Garten und tut nichts, es gibt nur kurze Runden und wenig beachtung und schmuseeinheiten.


    Ich habe nicht das Gefühl das er überfordert ist und bin bisher der Meinung das ein großer Hund stundenlang Laufen kann, war bei meinen DSH genauso, mit dem bin ich zusätzlich noch Fahrrad gefahren, als er Jung war.


    Was meint ihr?

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  • Ich finde das viel zu viel. Du bist mindestens 4 Stunden, maximal 6 Stunden mit dem Hund unterwegs.. Meine Hunde gehen täglich zwischen 45 Minuten und 1,5 Stunden mit mir raus, dann machen wir ein paar Übungen und spielen zusammen. Wir wechseln die Routen, damit es nicht langweilig wird und treffen Hundekumpels zum toben. Oder wir fahren Fahrrad / Inliner. Im Sommer sind wir oft gar nicht großartig laufen, sondern nur am See zum baden und Spaß haben.


    Freitag bis Sonntag sind wir etwas länger draußen, so 1,5-2,5 Stunden am Tag + Hundeschule Fr. und Sa. Die restliche Zeit wird gedöst, Vögel im Garten beobachtet, mal Leckerlis in der Wohnung gesucht oder ein Knochen verdrückt. Das war's dann.


    Der Hund wechselt dann ja auch ständig zwischen viel zu viel und viel zu wenig bzw. gar nichts. Das kann nicht gesund sein. Und wenn er eh schon eher weniger Temperament hat, muss das Pensum erst recht nicht sein. Er bringt dir nach so viel Action draußen immer noch drin den Ball, das wär für mich Anzeichen genug, dass es zu viel ist. Er kann gar nicht mehr abschalten.

  • Wenn wir laufen, machen wir auch immer wieder Pausen zum Schwimmen oder auf der Hundewiese....es sind so 10 bis 15 km am Tag.

    Wenn der Sommer kommt, werde ich mich hauptsächlich am Wasser aufhalten und die KM reduzieren.


    Ist ein Hund nicht gerne draußen in der Natur?

    Wie merke ich das es zu viel für ihn ist?

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  • Ich hab gelesen, erwachsene Hunde brauchen 17 bis 20 Stunden Schlaf. Von daher kannst Du Dir schon ausrechnen, ob Du ihn überforderst. Meine Hündin würde mir die rote Karte zeigen, mein kleiner Rüde wäre von Deinem Programm begeistert. Für mich klingt das schon zuviel. Und wenn es ihm zuviel ist - ich glaube, er würde Dir das nicht zeigen. Vielleicht reicht ihm ein so langer Spaziergang auch und die anderen Runden lieber kürzer, so 15 bis 20 Minuten - und dafür eine mehr?

    Das Dreierrudel Bondi. Teddy und Louis - und Ali, Gusti und mein Sternchen Seppi im RBL

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Die Leckerlies ziehe ich vom Trockenfutter ab.

  • Letzter Satz von mir, habe ich nachgetragen. Das wäre für mich ein Anzeichen.


    Aber 10-15 Kilometer am Tag und das in 4-6 Stunden? Ich bin verwirrt. 15 Kilometer laufe ich in maximal 2,5 Stunden. So sieht die Sache dann schon wieder anders aus, rein von den Kilometern. Und wenn ihr echt nur auf die Zeit kommt, weil ihr viele Pausen macht, dann ist das auch nicht mehr zu viel.

  • Die Frage ist eher warum du dir Gedanken machst?


    Es gibt Tage da sind meine Hunde mit im Garten. Durchaus auch mal 7h lang. Sie laufen, schnüffeln, schlummern.

    Pippirunde (15min) oder mal ein Suchspiel. Vielleicht, vielleicht auch nicht.


    An anderen Tagen laufen wir 15km und haben noch etwas trainiert.


    Klar im Normalfall irgendwas dazwischen, aber ich bin ja noch immer der Meinung man muss nicht mit der Stoppuhr rumlaufen.

  • Da ich in der Stadt wohne, müssen wir schon 15min laufen zum Main oder in den Wald.

  • Wenn er bei seinen Eigentümern ist, ist er meist im Garten und tut nichts, es gibt nur kurze Runden und wenig beachtung und schmuseeinheiten.

    Die Frage ist ja, wie oft hat er dein Programm und wie viel Zeit wieder runter zu fahren.

    Dein Programm scheint er ja nicht täglich zu haben, wenn ich es richtig verstehe.


    Ich habe auch Tage, meist am WE, wo ich mit den Hunden teilweise 5-7h Wandern bin. Klar gibts da mal eine Pause, aber da kommen die auch nicht auf ihre 17-20h Schlaf. Aber auf solche Tage kommen immer Tage mit viel Ruhe und Nix tun.

    Multikulti in der CH

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    Alma (Herder-Breton-Senfhund-Mix) 06.2017

    für immer im Herzen und jeden Tag vermisst † 12/2020 Milly

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