zu viele Proteine?

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    Halloooooo,

    Ich habe einen weißen Schweizer Schäferhund Rüden der im November 2 Jahre alt wird. Ich habe ihn seit er 9 Wochen alt ist.
    Von Anfang an Teilbarfe ich. Heißt: morgens hat er immer Frischfleisch (Rind Muskelfleisch, Pansen, Innereien) gemixt mit Obst, Gemüse und Öle bekommen. Und abends hat er ganz normales Trockenfutter bekommen von Wildkind. Zuerst natürlich das Junior, mittlerweile natürlich das Adult. Ich hatte nie Sorgen damit, es war alles prima.
    Seit ungefähr 5-6 Wochen kriege ich allerdings mit, dass mein Bärchen sich vorne an den Vorderpfoten am Gelenk rumknabbert. An den Stelllen war das Fell sehr kurz, bis es gestern dann sogar blutig geknabbert wurde.
    Ich bin im Hundesportverein tätig und man hat mich darauf gebracht, dass er vielleicht zu viele Proteine bekommen würde. Denn das TroFu von Wildkind hat ja bekanntlich einen hohen Proteingehalt. Durch die damit zu viel gewonnene Energie, weiß der Hund wohl nicht wohin damit und deshalb knabbert er seine Gelenke kaputt. Grasmilben kann ich ausschließen, genau so wie Allergien oder ähnliches. Mein TA sagte, ich solle nicht teilbarfen sondern mich für etwas entscheiden. Entweder nur TroFu (wobei ich dieses dann wechseln würde) oder ganz barfen. Ich tendiere zum Barfen.
    Nun ist meine Frage an euch: habt ihr solche Erfahrungen schon gemacht? Denn ich kannte das Problem „zu viele Proteine“ wie gesagt bisher noch nicht.


    Es wäre super, wenn ihr von euren Erfahrungen berichten könntet. grinning-dog-face

    Natürlich kann man ohne Hund leben - es lohnt sich nur nicht!

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  • Die Hündin der Schwester reagiert so extrem auf zu viel Protein. Absoluter Hibbelhund die seit sie 8 Monate alt ist Trockenfutter mit ziemlich wenig Protein bekommt. Vor kurzem hat sie ihr notgedrungen anderes Futter geben müssen weil das normale ausverkauft war. Zwei Tage Futter mit höherem Proteingehalt und die Hündin ist wieder durch die Decke gegangen. Also sofort in einem anderen Laden das normale Futter gekauft, wieder drei Tage später war die Hündin ruhiger.

  • Das Trofu von Wildkind hat doch gar nicht so einen hohen Proteingehalt. Der liegt doch, je nach Sorte, zwischen 22 und 26 Prozent meine ich. Das finde ich jetzt, je nachdem welche Sorte man nimmt, nicht so viel und in Ordnung.


    Unsere Hunde bekommen wegen den Nieren ein Trofu mit extrem niedrigen Proteinwerten. Seit dem sie das bekommen schieben sie immer Hunger und fressen alles was sie finden können. Unser Rüde ist auch etwas gesteresster und aufgedrehter.Wir haben eher die Erfahrung gemacht mit wenig Protein.


    Bei normalen, ich finde jetzt 22 -26 Prozent noch normal, Protein hatten wir keine Probleme.


    Welche Sorte fütterst du denn von Wildkind? Hast du schon mal probiert morgens beim Barf das Protein etwas zu reduzieren was dann passiert? So könntest du trotzdem morgens barfen und abends Trofu füttern, wenn du das möchtest.


    LG
    Sacco

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  • Bei Mischfütterung ist es halt schwer den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln.

    Da kann es durchaus zu einer Proteinüberversorgung kommen.


    Oder aber zu Mängeln an anderer Stelle.


    Ob sich Proteinüberversorgung durch Pfoten knibbeln äußern kann weiß ich nicht.:ka:


    Würde da als erstes an Allergie oder ähnliches denken.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ja, das Problem kenne ich auch. Ich füttere meinen Hund frisch, und sobald der Fleischanteil zu hoch ist, fängt er an, sich zu kratzen. Es gibt einfach Hundetypen, die für das, was da in BARF-Plänen steht, viel zu anspruchslos sind und mit dem Luxus eines solchen Überangebots absolut nicht klarkommen. Erzählte mir auch ein Bekannte aus englischen Jagdzwingern: Die enormen Fleischrationen, die die Hounds gut vertragen, verursachen bei den anspruchslosen Terriern wohl oft Hautprobleme.


    Hier gibt es daher das klassische 1/3 Frischfleisch, 1/3 Hirse oder Reis und 1/3 Gemüse. Wird der Hund zu moppelig und ich muß bei den Kohlehydraten kürzen, gibt es entsprechend mehr Gemüse. Die Fleischration - Knabberzeugs eingerechnet, das ist wichtig, weil's reichlich Protein bringen kann! - halte ich immer knapp, und es gibt seit zehn Jahren keine Probleme mehr.

  • Ich Wechsel die Futtersäcke von Wildkind immer durch. Also mal haben wir Pute, dann Ente, dann Fisch.... es wechselt also jeden Monat - denn so lange hält ein Sack. dog-face-w-monocle

    Natürlich kann man ohne Hund leben - es lohnt sich nur nicht!

  • ich glaube @Dackelbenny hatte Erfahrung mit zu viel Protein beim Hund

    Ja, aber nur wenn das Verhältnis zwischen allen Komponenten der Fütterung nicht ausgewogen ist.

    Sina bekommt (Tamy bekam es auch) Futter mit 30% RP und verträgt es wunderbar.

    Mein Dackelrüde bekam welches mit wesentlich weniger, aber halt zusätzlich täglich einen tierischen Kauartikel und dadurch hatte er einen Proteinüberschuß und etliche Probleme deswegen.

  • Dazu kommt, dass verschiedene Proteine auch unterschiedliche Auswirkungen haben können, die werden ja nicht alle gleichermaßen verwertet. Und vor den echten Allergien kommen manchmal auch schlichte Unverträglichkeiten, die sich in solchem "Kleinkram" äußern können. Du schreibst, das wäre kein Thema - wie habt ihr das denn ausgeschlossen?


    Aber ja, die Proteinmenge kann schon deutliche Auswirkungen haben. Bei zu viel Protein dreht Sandor nervlich auch durch, von den gesundheitlichen Baustellen mal ganz abgesehen. Merkst du denn an deinem Hund abgesehen vom Pfotenknabbern auch andere Auffälligkeiten wie Nervosität, vermehrten Bewegungsdrang oder ähnliches? Gerade bei einem Erstverdacht würde ich jedenfalls zunächst in alle Richtungen denken und mich nicht sofort auf eine Hundeplatzdiagnose einschießen wollen.

    "Wenn du es eilig hast - mach einen Umweg!"


    Neues von Sandor Terrorkrümel: Krümeliges

  • Grasmilben kann ich ausschließen, genau so wie Allergien oder ähnliches.


    Da bist du dir sicher? Mein Rüde hat sich mal Sarcoptes eingefangen, allerings müsste sich da nach ein paar Wochen das auf mehrere Stellen am Körper ausdehnen. Dann war meine Mutter im Krankenhaus und ich bin drei Wochen täglich nach der Arbeit zu ihr gefahren, hatte da wenig Zeit für meinen Rüden. Da fing er an sich seine Vorderpfote kahl zu lecken, bis ich drauf gekommen bin, dass das ein psychisches Problem bei ihm war, hats gedauert. Nur mal so als Idee.

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