Bitte um Hilfe!Tierschutz Hund, stressfrei alleine lassen.

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    Hallo zusammen :winken:

    Möchte mich kurz vorstellen.


    Ich heiße Sandra (32) und lebe mit 2 Kindern (6 und 12)und meinem Mann in Heilbronn.

    Luisa ist 11 Monate jung, leider schon kastriert...wir haben sie vor ca 3 Wochen aus dem Kroatischen Tierschutz zu uns geholt. Sie wurde aus einem Zwinger frei gekauft und war dann noch 3 Monate auf einer Pflegestelle in Kroatien. Laut PS konnte die kleine dort 4 bis 5 Stunden "alleine" bleiben, allerdings mit 6 anderen Hunden und einer Katze. Wir haben nach ein paar Tagen mal vorsichtig getestet, ob sie hier auch alleine bleiben kann. Also, ich vor die Türe, Luisa kratzt wie irre daran, jault und fiept. Ich habe kurz abgewartet bis es ruhig war und bin wieder rein. Den Verfolgungswahn habe ich schon gut unterbunden, mit Deckentraining.


    Mittlerweile geht es ohne jaulen usw, wenn noch jemand da ist, dem war anfangs auch nicht so.


    Ich muss jetzt unbedingt das alleine sein weiter üben, denn ich kann sie ja nicht überall mit hin nehmen, zu Terminen etc.

    Ich fühle mich irgendwie total hilflos...

    Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben.


    Habe auch schon eine Hundetrainerin kontaktiert und sie meinte, ich soll einfach so weiter machen. Wenn ich nach ein paar Monaten keine Fortschritte sehe,solle ich mich wieder melden, da es jetzt noch zu früh sei :/


    Was meint ihr dazu?


    Liebe Grüße

    Sandra

    Sandra mit Luisa-Pudelmix aus Kroatien *15.03.2019

  • Dr. SAM - dein online Tierarzt
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  • wir haben sie vor ca 3 Wochen aus dem Kroatischen Tierschutz zu uns geholt

    Wir haben nach ein paar Tagen mal vorsichtig getestet, ob sie hier auch alleine bleiben kann.

    Also nehmen wir mal an, Du übst erst seit 2 1/2 Wochen und der Hund ist erst seit 3 Wochen bei Euch.

    Da darf man tatsächlich keine Wunder erwarten!

    Ich würde bei so einem Hund (der immer wo anders war) sogar mit dem Schlechtesten im Bezug aufs Alleinebleiben rechnen!

    Mittlerweile geht es ohne jaulen usw, wenn noch jemand da ist, dem war anfangs auch nicht so.

    Na bitte, das ist doch schon ein super Fortschritt.

    Heißt das also, dass sie sich sehr an Dir orientiert?

    Das würde mich nicht wundern, Du dürftest nun ihre neue Bezugsperson sein!

    Klar, dass er nun Angst hat, Dich auch wieder zu verlieren.

    da es jetzt noch zu früh sei

    Ja, das ist es. Jetzt kann man da wirklich noch keine Wunder erwarten.

    Ich würde auch sagen, trainiert ein paar Wochen so weiter.

    Nach der kurze Zeit muss das alles noch nicht 100% klappen.

    Aber das muss man sich auch immer bewusst sein, bei der Hundeanschaffung.

  • Danke Dir für die Antworten :smile:

    Ja ich weiß, es ist noch sehr früh. Aber man macht sich halt doch schon so seine Gedanken. Im Auto haben wir das selbe Problem, hab sie gefilmt als ich kurz im Laden war:tropf:


    Ich übe auf jeden Fall weiter. Muss auch bald wieder zur Arbeit(2-3 Mal die Woche für

    5 bis 6 Stunden)da darf ich sie erstmal zur Überbrückung mitnehmen. Begeistert sind die aber auch nicht davon:fear:

    Sandra mit Luisa-Pudelmix aus Kroatien *15.03.2019

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  • Es ist schon mal gut, dass Du einen Plan B hast und den Hund zur Überbrückung mitnehmen darfst. Dann heißt es eben jetzt in der Freizeit: üben, üben & üben!


    Man darf sich halt nicht drauf verlassen, dass ein Hund überall alleinebleiben kann.

    Nur, weil er dort einige Stunden alleine bleiben konnte, heißt das nicht, dass das für überall gilt.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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  • Es ist schon mal gut, dass Du einen Plan B hast und den Hund zur Überbrückung mitnehmen darfst. Dann heißt es eben jetzt in der Freizeit: üben, üben & üben!


    Man darf sich halt nicht drauf verlassen, dass ein Hund überall alleinebleiben kann.

    Nur, weil er dort einige Stunden alleine bleiben konnte, heißt das nicht, dass das für überall gilt.

    Das werden wir auf jeden Fall machen:gut:


    Oh ja, das habe ich nun auch gelernt.

    Naja, hilft ja nichts. Da müssen wir jetzt durch.

    Sandra mit Luisa-Pudelmix aus Kroatien *15.03.2019

  • Wir haben uns jetzt dazu entschieden, nach der Methode von Dr. Ute Blaschke Berthold zu trainieren. Also Konditionierte Entspannung zum alleine bleiben Training. Hat jemand damit Erfahrungen gemacht? Ich hoffe sehr, dass wir damit etwas erreichen können. Wir lieben diesen kleinen Wollknäuel so sehr und möchten dass sie bei uns bleiben kann.

    Sandra mit Luisa-Pudelmix aus Kroatien *15.03.2019

  • Meine völlig unwissenschaftliche Meinung und Erfahrung:


    Tritt das ganze Alleinebleib-TRAINING in die Tonne.


    "Trainieren" ist m. E. auch hier völlig fehl am Platze, denn um alleine bleiben zu können, muss ein Hund einem vertrauen und sich sicher sein, dass er in einer für ihn noch relativ unbekannten und/oder als bedrohlich empfundenen Umgebung nicht alleine zurückgelassen wird.


    Und das erreicht man nicht durch "Methoden" und "Training", sondern durch den Aufbau einer tragfähigen, vertrauensvollen Beziehung, die Deinem noch jungen Hund, der offensichtlich schon einige Tapetenwechsel hinter sich hat, die nötige Sicherheit gibt.


    Und das braucht ganz einfach Zeit und keine Videokameras und keine Minutenzählerei.


    Ich für meinen Teil empfinde es als völlig normal, dass ein "neuer" Hund zunächst an meinen Hacken klebt und evtl. keine Sekunde alleine bleiben will und das auch entsprechend äußert. Schließe ich Türen vor seiner Nase, zunächst im Haus/in der Wohnung, dann rede ich durch die geschlossene Tür mit ihm, und wenn ich anfange, ihn alleine in Wohnung bzw. Haus zurückzulassen, zunächst kurz und überschaubar für Verrichtungen wie Post reinholen oder Müll rausbringen, dann kündige ich es an und dann rechne ich auch mit Protest.


    In dem Maße, wie solche völlig alltäglichen Dinge wie den Hund aus Bad, Küche oder einem sonstigen Raum aussperren oder Müll runterbringen nach und nach zur Alltagsroutine werden und er sie als eben das, nämlich Routine, erkennt, verschwindet das Gemotze, Geheule oder Kratzen wie von selbst.


    Ich kann Dir nur raten, sei berechenbar für den Hund, versuche, einen geregelten Tagesablauf einzuhalten, und schraub erst mal alle Erwartungen bezüglich Alleinelassen auf Null zurück.


    Alleinebleiben ist ein soziales Ding, das hat mit Beziehung und Vertrauen zu tun, das lernt ein Hund nicht durch "Training" und "Methoden".


    Caterina

  • Alleinebleiben ist ein soziales Ding, das hat mit Beziehung und Vertrauen zu tun, das lernt ein Hund nicht durch "Training" und "Methoden".

    Ich bezweifle das ganz stark!


    Umgekehrt müsste das bedeuten, dass Hunde, die nicht alleine bleiben können, eine schlechte Beziehung zu ihren Menschen haben bzw. kein Vertrauen in ihren Menschen haben?!

  • Ich glaube, es ist ne Mischung aus beidem. Ganz einfach :ka: Bei manchen Hunden muss man gar nicht groß trainieren, da reicht die Routine aus... andere Hunde wiederum brauchen eine Extraportion Training. Ist halt immer individuell und muss an den Hund angepasst werden.

    Wenn man ratlos ist, würd ich einfach mal einen Trainer fragen.

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