Krebs Austausch Thread - Chemo und Bestrahlung

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    Ein trauriges und schlimmes Thema, vielleicht deshalb auch wichtig, dass es eine Ecke gibt wo Erfahrungen stehen und man sich austauschen kann.


    Der Schwerpunkt soll vor allem auf schulmedizinischer Behandlung (und nicht chirogisch) liegen, wie sind eure Erfahrungen?

    Konntet ihr den Krebs besiegen?

    Welche Form von Krebs lag bei euch vor?

    Welchen Therapieweg seit ihr gegangen oder geht gerade?



    Ich fang mal an :( :


    Milly (Alter unbekannt, wurde auf 6 geschätzt) hat Sekundärtumore in der Lunge von einem Mammatumorkarzinom.

    Sie sknd überall in der Lunge, winzig kleine Knoten, die man auf einem Rx nicht sehen konnte.

    Die Bestättigung kamm dann per CT.


    Bestrahlung geht nicht, da nicht punktuell.


    Wir gehen aktuell in Angriff mit Chemo. Chancen eher schlecht, da Mammakarzinome nur schlecht auf Chemo ansprechen, aber Versuch macht klug.


    Zur Unterstützung der Gesundheit wärend der Chemo gibt es eine Misteltherapie.

    Hat sowas schon mal jmd von euch gemacht?

    Ne Freundin von mir hat das wärend der Strahlentherapie ihres Hundes gegeben und war sehr zufrieden.

  • Das tut mir sehr leid für dich und Milly....


    Ich würde einem Hund, bei dem schon die ganze Lunge befallen ist, keine Chemo mehr antuen wollen....das würde ich wohl bei dem Befund auch bei mir selbst nicht wollen....


    Ich würde lieber was anderes schreiben, aber ich glaube man muss wissen, wenn man verloren hat und konzentriert sich dann lieber auf eine schöne Restzeit, als dass man ein Leben um ein paar Wochen verlängert, da dann aber die Qualität fehlt :streichel:

  • Wir gehen aktuell in Angriff mit Chemo. Chancen eher schlecht, da Mammakarzinome nur schlecht auf Chemo ansprechen, aber Versuch macht klug.

    Nein, das würde ich definitiv meinem Hund nicht antun. Warum? Ich arbeite im gesundheitlichen Humanbereich - da reicht mir das, was ich da sehe und welche Lebensqualität da zurück bleibt.


    Mein Fazit: gut, dass man Tiere einschläfern darf; es bleibt ihnen eine Menge erspart. Muss ich mehr schreiben?

    Zur Unterstützung der Gesundheit wärend der Chemo gibt es eine Misteltherapie.

    Das ist etwas woran der Hoffende sich klammern kann. Vielleicht hilft der Glauben - keine Ahnung. Wäre diese Therapie Bahnbrechend, dann hätte sich so ein mancher eine goldene Nase verdient. Probieren kann man; aber eben keine Wunder erwarten.

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  • Vor etwas mehr als einem Jahr wurde bei meinem Bub ein histiozytäres Sarkom festgestellt. Obwohl die Prognose-trotz Bestrahlung und Chemo - sehr schlecht war, wollte ich ihm diese Chance geben.


    Erst gabs eine Chemo in Tablettenform mit Lomustin. Diese hat er absolut problemlos vertragen. Dann, drei Monate später, gabs nochmals ein CT. Es wurden Schatten in der Lunge entdeckt, konnte aber nicht sagen ob es sich um Tumorableger handelt oder Lungenwürmer. Drum gabs dann ne intravenöse Chemo mit Doxorubicin.


    Und was soll ich sagen, es war schlimm... 2.5 Tage nach der Chemo fing der Durchfall an und es ging ihm richtig elend. Er mochte überhaupt gar nichts fressen und hatte den ganzen Tag Durchfall, obwohl er das letzte mal am Abend zuvor gefressen hatte. Nachmitrags gabs noch Flüssigkeit beim Haustierarzt. Abends um 23.00 Uhr gings dann so richtig los, er mussste alle 15 min auf raus, aber es kamen natürlich nur noch Tropfen. Wir haben die Nacht vor der offenen Haustür verbracht, es war Winter, und wir beide sowas von fertig. Frühmorgens nach 0 Stunden Schlaf bin ich dann ins Tierspital mit ihm. Er hatte insgesamt eine Woche lang Durchfall und noch 5 Wochen eine empfindliche Verdauung. Ich habe die Chemo daraufhin abgebrochen, obwohl wir es mit einer niedrigeren Dosis nochmals hätten probieren können. Der Kampf gegen unseren Krebs war aber leider von Anfang an ausichtslos, vielleicht hätte er noch einen Monat oder zwei länger gehabt, hätte ich die Chemo weiter durchgezogen. Aber zu welchem Preis...


    Tut mir leid dass ich nichts besseres erzählen kann, wünsche euch aber alles alles Gute!!

  • Ich möchte in dem Thread keine Diskussion über irgendwelche Krankheitsverläufe und über Diskussionen Chemo ja/nein.


    Sondern über Bestrahlung jnd Chemo in der Krebstherapie die durchgeführt worden sind.


    Den Besitzern die vor den Entscheidungen steht fällt das schwer genug und brauchen hier nicht noch Anpragerung von anderen Usern, die das Tier und die genaue Krankheitsgeschichte nicht kennen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ein sehr trauriges, schweres, aber wichtiges Thema!

    Ich habe bisher nur einen Hund im "vorbeigehen" erlebt, der eine Chemo bekommen hat. Laut Besitzerin vertragen Hunde das viel besser als Menschen un der war in seiner Lebensqualität nicht eingeschränkt.

    Es ist eine Chance auf mehr Zeit.


    Ich habe ja nun auch einen Hund, den viele schon eingeschläfert hätten und wo man mir wenig Hoffnung gemacht hat. Ganz andere Krankheit. Epilepsie. Aber ich finde, da muss man auf sein Gefühl hören, sich gut informieren und kämpfen, wenn man kämpfen kann und muss ...

    Hätte ich bei meienr Krebshündin kämpfen können, wäre es ihr wahrscheinlich besser gegangen, egal wie das Ergebnis ausgegangen wäre,weil ich mit dem Gefühl einfach woanders gestanden hätte als damals mit diesem Bus überfährt uns Gefühl, wir hätten die verbliebene Zeit besser nutzen können.


    Also :streichel: unbekannterweise.

    Krebs ist Scheiße! Tretet ihm in den A. und genießt dieMomente, jetzt! nicht groß planen, machen! Lieblingsstellen, Futtern bei McD., Kampfkuscheln soviel wie geht. Leben ist immer jetzt! Die Lektion bringt einem jeder Hund bei, besonders aber Hunde, die nicht die Glückskarte gezogen haben.

    Ich wünsche euch noch ganz viel Jetzt!

  • Erstmal, es tut mir schrecklich leid! Was für eine furchtbare Diagnose :(:streichel:


    Misteltherapie ist in erster Linie zur Stärkung der Abwehrkräfte und zur Unterstützung der Chemo + etwas Abschwächung der Symptome, damit es dem Patienten nicht ganz so dreckselend geht.


    Wenn die Chancen so schlecht stehen, dann kann die Mistel an sich aber leider auch nicht mehr viel ausrichten.

    Also wenn man eine Chemo macht ist es ein guter Unterstützer und ich würde es empfehlen, aber es ist kein Wunderheilmittel.


    Generell sind die Chancen und Wirkungsweisen bei Tieren wohl ähnlich wie beim Menschen.


    Mein Vater arbeitet seit Jahren mit der Mistel und Misteltherapie, erst Forschung jetzt Prä-Klinik.

    Falls du Interesse hast kann ich dir mal die medizinische Beratung von einer Firma geben, da könntest du mal anrufen und fragen wie sie das sehen. Laut meinem Vater beschäftigen sie sich auch viel mit Pferden und Hunden. Ich wills nur nicht unbedingt öffentlich schreiben.

  • Sorry, ich wollte Dir nicht auf die Füsse treten, oder Dich in irgendeiner Form belasten. Es ist Deine Entscheidung - es ist Dein Weg. Das muss jeder Hundehalter für sich entscheiden.


    Alles Gute!

  • Vielleicht noch ein Nachtrag aus meinen Erfahrungen: ich würde meinem Hund keine Krebsbehandlung mehr zumuten, sofern nich eine realistische Chance besteht, dass der Hund nicht noch mind. 1 bis 2 Jahre Lebenszeit hat. Ich musste meinen Herzensbub schlussendlich notfallmässig einschläfern lassen, da er wegen Gehirnmetastasen epileptische Anfälle bekam. Das würde ich mir nie mehr bewusst zumuten, es war einfach nur schlimm für mich, für ihn zum Glück weniger. Lieber zeitig ein geplantes Einschläfern, so seh ich das mittlerweile.

  • Ach, so ein Mist. :no: Armes Mäuschen!

    Zwar kann ich nichts zu dem Thema beitragen, wünsche euch jedoch alles Gute, dass du noch eine passende Therapie findest, und dass du hier im Forum noch ein paar gute Tipps und Antworten zu deinen Fragen bekommen wirst.

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