Welche Rassen würdet Ihr mir empfehlen? - Teil 2

  • So ein Hund muss sich ja für gewöhnlich häufiger als 1x am Tag lösen, dass liese sich ja ganz unproblematisch mit schnüffeln, usw. verbinden.

    Und wenn der Hund im Freilauf mitkommt geht das sogar alles beim joggen. Zumindest meine Hunde sind dann kurz stehen geblieben und dann hinterhergesprintet.

    Meiner Hündin würden dann aber 15 Minuten um den Block schnüffeln echt nicht reichen. Und rennen und der Hund schliesst auf ist halt auch stressig. Sicher nicht für jeden Hund gleich, aber meine hätte da Stress. Und ausser Sicht will man den Hund ja nicht haben. Sobald Jagdtrieb im Spiel ist, wirds sowieso sehr viel anspruchsvoller.

    Ich sag ja nicht, dass laufen nicht geht. Würde mich aber darauf einstellen, dass nur wenige Hunde mit 7x die Woche Laufeinheit ohne regelmässige normale Wald/Feld/Wiesenrunden mit und ohne Artgenossenkontakt wirklich gut klarkommen. Das stumpfe laufen über lange Zeit finden schlicht auch nicht alle gut, obwohl physisch in der Lage. Mag sein, dass es passt, aber falls nicht, muss man als Mensch sich anpassen können.

    Echt?

    Nö - damit hätte weder meine Bretonen oder Terrier oder jetzt die Malinois Stress.

  • Erst einmal vielen Dank für die Antworten :) Dann bin ich ja schon froh, dass der Goldi passen könnte. Auch danke für die Alternativen mit dem Cocker Spaniel beispielsweise (der gefällt meinem Mann allerdings nicht so)

    Die Frage ist nur welche Art Temperament stellt ihr euch für euren Familienhund vor?

    Hm. Schwer zu sagen, kommt auf die Definition von Temperament an. Also er sollte insgesamt schon ausgeglichen sein und auch mal den ein oder anderen Fehler verzeihen. Gerade bei Kindern kann es ja auch mal passieren, dass die ihm unbeabsichtigt auf den Schwanz treten oder so. Ausgeglichen also, aber auf der anderen Seite aber auch begeisterungsfähig für spazieren gehen, Spielchen, etc. Quasi sehr anpassungsfähig. Auch mal einen Couchtag verzeihen (Natürlich trotzdem Gassi gehen, aber halt auch mal einen 'Gemütlichen' machen können), aber auch gerne mal mit Fahrrad fahren oder so.

    Mir selbst gefällt der Goldi ja auch am besten. Ich bin nur wegen der Größe etwas unsicher. Das Wort passt nicht so ganz, aber ich nenne es mal so: Teilweise vielleicht etwas "unpraktisch". Wenn der mal getragen werden muss, weil er verletzt ist oder so, kann das nur mein Mann machen. Auch habe ich das Gefühl, dass kleinere Hunde auch mal lieber von Dritten betreut werden, wenn wirklich mal Not am Mann ist. Dann überlegen wir zu barfen und ich frage mich auch, wie viel der Hund dann davon frisst. Sollte natürlich kein Hauptargument sein, aber ich finde, man sollte ja schon alles bedenken.

  • Meiner Hündin würden dann aber 15 Minuten um den Block schnüffeln echt nicht reichen. Und rennen und der Hund schliesst auf ist halt auch stressig. Sicher nicht für jeden Hund gleich, aber meine hätte da Stress. Und ausser Sicht will man den Hund ja nicht haben. Sobald Jagdtrieb im Spiel ist, wirds sowieso sehr viel anspruchsvoller.

    Ich sag ja nicht, dass laufen nicht geht. Würde mich aber darauf einstellen, dass nur wenige Hunde mit 7x die Woche Laufeinheit ohne regelmässige normale Wald/Feld/Wiesenrunden mit und ohne Artgenossenkontakt wirklich gut klarkommen. Das stumpfe laufen über lange Zeit finden schlicht auch nicht alle gut, obwohl physisch in der Lage. Mag sein, dass es passt, aber falls nicht, muss man als Mensch sich anpassen können.

    Echt?

    Nö - damit hätte weder meine Bretonen oder Terrier oder jetzt die Malinois Stress.

    Spannend - ich kenn jetzt doch einige die das Projekt der Hund kommt immer (!) mit beim Rennen oder Radeln aufgegeben haben und auch einen Teil der Läufe alleine machen. Sind ein paar Jagdhunde (Vorsteher, Spaniel). Plus ein Lagotto, ein Mix und einen Beagle die gar keinen Bock haben auf mehr als 15/20 Minuten rennen. Einen Jagdterrier kenn ich der täglich mitgeht, der kann das bestens ab.

  • Das Herrchen meines vizsla gasthundes geht eigentlich nie mit ihr spazieren, sondern nimmt sie jeden Tag mit zum joggen. Die ist allerdings auch absolut wildrein und lässt sich von allem abrufen und kann im Wald problemlos frei laufen. Sie geht wie gesagt täglich auf so 6-10 km lange Joggingrunden mit zuhause.

    Stresst sie null, für einen vizsla ist sie geradezu entspannt. Wobei ich dieses typische vizsla gestresse auch echt nicht abkann und das komplett unterbinde.

    Lg

  • Auch habe ich das Gefühl, dass kleinere Hunde auch mal lieber von Dritten betreut werden, wenn wirklich mal Not am Mann ist. Dann überlegen wir zu barfen und ich frage mich auch, wie viel der Hund dann davon frisst. Sollte natürlich kein Hauptargument sein, aber ich finde, man sollte ja schon alles bedenken.

    Aus genau diesen Gründen suche ich jetzt einen kleineren Hund. Meine Golden Hündin hatte in ihren letzten Lebensjahren starke gesundheitliche Probleme und ich musste für sie kochen. Es war doch eine ziemliche Arbeit. Man glaubt nicht welche Mengen ein Golden so frisst. Im Durchschnitt stand ich da 2 Stunden in der Woche in der Küche.

    Wir haben eigentlich immer eine Urlaubsbetreuung gefunden aber es stimmt es gibt viele Leute die nur kleinere Hunde betreuen wollen. Manchmal haben sie dann allerdings ihre Meinung geändert, weil Golden zwar allerhand Platz wegnehmen aber total ruhig im Haus sind und ja auch mit jedem Mensch oder Hund klarkommen. In 14 Jahren war unsere Hündin kein einziges Mal aggressiv. Das ist dann auch sehr schön wenn andere Kinder zu Besuch kommen.

    Als Fazit würde ich sagen mit kleineren Kindern gibt es kaum einen besseren Hund als einen Golden aber er ist halt ziemlich groß besonders wenn du barfen willst.

  • Auch habe ich das Gefühl, dass kleinere Hunde auch mal lieber von Dritten betreut werden, wenn wirklich mal Not am Mann ist. Dann überlegen wir zu barfen und ich frage mich auch, wie viel der Hund dann davon frisst. Sollte natürlich kein Hauptargument sein, aber ich finde, man sollte ja schon alles bedenken.

    Aus genau diesen Gründen suche ich jetzt einen kleineren Hund. Meine Golden Hündin hatte in ihren letzten Lebensjahren starke gesundheitliche Probleme und ich musste für sie kochen. Es war doch eine ziemliche Arbeit. Man glaubt nicht welche Mengen ein Golden so frisst. Im Durchschnitt stand ich da 2 Stunden in der Woche in der Küche.

    Wir haben eigentlich immer eine Urlaubsbetreuung gefunden aber es stimmt es gibt viele Leute die nur kleinere Hunde betreuen wollen. Manchmal haben sie dann allerdings ihre Meinung geändert, weil Golden zwar allerhand Platz wegnehmen aber total ruhig im Haus sind und ja auch mit jedem Mensch oder Hund klarkommen. In 14 Jahren war unsere Hündin kein einziges Mal aggressiv. Das ist dann auch sehr schön wenn andere Kinder zu Besuch kommen.

    Als Fazit würde ich sagen mit kleineren Kindern gibt es kaum einen besseren Hund als einen Golden aber er ist halt ziemlich groß besonders wenn du barfen willst.

    Ja, genau, das ist halt meine Überlegung. Wegen dem Barfen hatte ich auch schon an Teil-Barfen gedacht. Aber das mit der Betreuung ist halt noch so eine Sache. Zwar denke ich, dass wir vor allem innerhalb Deutschland Urlaub machen und ihn dann mitnehmen, aber mein Mann hat auch noch Familie im Ausland, die wir auch mal besuchen wollen. Eine Flugreise mit Hund würde ich zu strapaziös einschätzen. (also für den Hund).

    Ich persönlich wäre auch mit einem kleineren glücklich. Der Goldie ist halt der Kindheitstraum meines Mannes und er möchte auch keinen "Schoßhund". (Zitat). Bei den mittelgroßen wird man nicht so schnell fündig. Zumindest ist das mein Eindruck.

    Ein Hund aus dem Tierheim wäre auch eine Möglichkeit, aber als Hundeanfänger finde ich es leichter, wenn man weiß, was für Rassen alles drinstecken und es ist sicherlich besser, wenn man auch weiß, dass die Hunde ordentlich aufgewachsen sind. Da fühlt man sich beim Züchter einfach wohler.

  • Mir selbst gefällt der Goldi ja auch am besten. Ich bin nur wegen der Größe etwas unsicher. Das Wort passt nicht so ganz, aber ich nenne es mal so: Teilweise vielleicht etwas "unpraktisch". Wenn der mal getragen werden muss, weil er verletzt ist oder so, kann das nur mein Mann machen. Auch habe ich das Gefühl, dass kleinere Hunde auch mal lieber von Dritten betreut werden, wenn wirklich mal Not am Mann ist. Dann überlegen wir zu barfen und ich frage mich auch, wie viel der Hund dann davon frisst. Sollte natürlich kein Hauptargument sein, aber ich finde, man sollte ja schon alles bedenken.

    habt ihr denn ein Haus mit Garten oder eine Wohnung? Bei einem größeren Hund ist es schon schwieriger wenn er sich auf dem Spaziergang total eingesaut hat oder Durchfall hat. Er muss dann in die Dusche oder Badewanne und dahin muss man ihn dann tragen, da er auf dem Weg dahin alles dreckig macht. Mit einem kleinen Hund ist das total einfach, bei einem Hund über 20kg schwierig. Sollte man als Ersthundehalter auch bedenken, man kennt den zu erwartenden Dreck eben noch nicht.

    LG

    Sabine

  • Mir selbst gefällt der Goldi ja auch am besten. Ich bin nur wegen der Größe etwas unsicher. Das Wort passt nicht so ganz, aber ich nenne es mal so: Teilweise vielleicht etwas "unpraktisch". Wenn der mal getragen werden muss, weil er verletzt ist oder so, kann das nur mein Mann machen. Auch habe ich das Gefühl, dass kleinere Hunde auch mal lieber von Dritten betreut werden, wenn wirklich mal Not am Mann ist. Dann überlegen wir zu barfen und ich frage mich auch, wie viel der Hund dann davon frisst. Sollte natürlich kein Hauptargument sein, aber ich finde, man sollte ja schon alles bedenken.

    habt ihr denn ein Haus mit Garten oder eine Wohnung? Bei einem größeren Hund ist es schon schwieriger wenn er sich auf dem Spaziergang total eingesaut hat oder Durchfall hat. Er muss dann in die Dusche oder Badewanne und dahin muss man ihn dann tragen, da er auf dem Weg dahin alles dreckig macht. Mit einem kleinen Hund ist das total einfach, bei einem Hund über 20kg schwierig. Sollte man als Ersthundehalter auch bedenken, man kennt den zu erwartenden Dreck eben noch nicht.

    LG

    Sabine

    Ja, wir haben ein Haus mit großem Hof (mit Wasseranschluss;)) und mittleren Garten. Das ginge also schon. Aber ja, war ja auch meine Überlegung, dass es vielleicht öfter mal zu Situationen kommt, wo der Hund getragen werden muss. Da bin ich bei über 30kg raus und da muss mein Mann ran ;)

  • Ich persönlich wäre auch mit einem kleineren glücklich. Der Goldie ist halt der Kindheitstraum meines Mannes und er möchte auch keinen "Schoßhund". (Zitat). Bei den mittelgroßen wird man nicht so schnell fündig. Zumindest ist das mein Eindruck.

    Ist bei uns genauso! Zufälligerweise haben wir vor kurzem auf einem Spaziergang eine Schottin mit ihrem Cairn Terrier getroffen. Das war das erste Mal, dass mein Mann einen kleineren Hund gut fand! Meine Hundetrainerin meinte dann auch Cairn wären super mit Kindern und anderen Hunden!

    Bezüglich des Kochens für den Hund hatte meine Tierärztin mir auch geraten Trockenfutter dazu zu geben. Selbst dann war die Hälfte meines Gefrierschranks gefüllt mit vorgekochten Futter für den Hund. Am schlimmsten war es vor den Ferien. Wir sind schon mal 3 Wochen nach Asien geflogen und hatten eine nette Dame, die unsere Hündin genommen hatte. Bis sie mir dann zwei Tage vorher sagte, dass sie keinen Platz im Gefrierschrank hat. Da habe ich dann noch mal gekocht ohne Reis oder andere Kohlenhydrate, nur Fleisch und Gemüse. Das war dann komprimierter….Und ich weiß noch auf längeren Fahrten mit Zwischenstopp: als erstes musste ich immer für den Hund kochen. Es gibt da sogar Facebook Gruppem wie man gekochtes Hundefutter in Gläser einkocht aber das erschien mir sehr kompliziert….

  • Echt?

    Nö - damit hätte weder meine Bretonen oder Terrier oder jetzt die Malinois Stress.

    Spannend - ich kenn jetzt doch einige die das Projekt der Hund kommt immer (!) mit beim Rennen oder Radeln aufgegeben haben und auch einen Teil der Läufe alleine machen. Sind ein paar Jagdhunde (Vorsteher, Spaniel). Plus ein Lagotto, ein Mix und einen Beagle die gar keinen Bock haben auf mehr als 15/20 Minuten rennen. Einen Jagdterrier kenn ich der täglich mitgeht, der kann das bestens ab.

    Faszinierend. Für meinen Mexx war mein Lauftempo, sein bevorzugtes Fortbewegungstempo und selbst mein faules Felchen kam ohne Leine problemlos mit (nur Zug war so GAR nix für sie :ugly: ).

    Nuca ist auch nicht der Inbegriff des Wirbelwindes, aber ist eine gute Zeit lang jeden Tag am Rad gelaufen, da ich körperlich nicht in der Lage war zu gehen ( nach meiner Corona Erkrankung), so sind wir wirklich jeden Tag mit Ebike der Schwiegermutti losgezogen und hatten für sie halt lockeres Trabtempo.

    Wenn ein Junger Hund keinen Bock hat mehr als 15 oder 20 Minuten schneller als Schritt zu gehen, würde ich mir ziemliche Sorgen machen.

    Dass nicht jeder Hund ständig wirklich schnelles Tempo mitgehen möchte, weil er es langweilig findet, ist sicher so, kenne ich auch und ist total klar, aber es als völlig utopisch darzustellen ist halt auch Quatsch.

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