Richtiges Verhalten in Extremsituationen
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Würde mein Hund nicht 40kg wiegen, hätte ich ganz genauso gehandelt. Ganz egal, was irgendwelche Regeln besagen, du hast deinen Hund beschützt und die Angreifer vertrieben. Ganz allein das zählt.
Mir fällt auch echt nichts ein, was man da hätte sonst tun sollen, wenn sich 3 große Hunde auf einen Hund schmeißen, hat man ja kaum Möglichkeiten um seinen Hund aus der Situation zu holen.
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Hallo,
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Du hast alles richtig gemacht!
Schön, dass du deinen Hund hochnehmen konntest, bevor er verletzt wurde.
Vor drei Monaten wurde mein Zwerg von einem großen Hund angegriffen, der sich sofort in ihn verbiss und ich hatte keine Möglichkeit mehr, ihn hoch zu nehmen. Seine Verletzungen sind verheilt aber die Angst vor großen, schwarzen Hunden ist nun sehr groß bei ihm.
Wenn mir nun ein oder mehr unangeleinte Hunde entgegen kommen, insbesondere tollpatschige "der will nur spielen", dann nehm ich Speedy auch auf den Arm.
Da hört man sich natürlich öfter an, dass das falsch sein soll und die Hunde das unter sich ausmachen. Aber ein 40 kg "der will nur spielen" Hund ist für einen kleinen Hund trotzdem gefährlich. Und wenn einer oder mehrere auf uns zustürmen, dann denk ich nicht mehr drüber nach, ob es richtig ist. Dann kommt er auf den Arm und die anderen Hundehalter bekommen in jedem Fall eine Ansage.
Liebe Grüße
Chrissi mit Speedy -
Ich finde auch, dass du richtig gehandelt hast. Die anderen Halter hatten nur deshalb ein Problem mit dem Hochheben weil sie dann befürchten müssen, dass der hochhebende Mensch irgendwie zu Schaden kommt und es dann unter Umständen richtig teuer und unangenehm für sie wird (Kostenübernahme, Maulkorb- und Leinenpflicht, etc.).
Ich habe ja zwei relativ große Hunde und da ist Hochheben leider keine Option. Was ich oft mache, ist dann demonstrativ stehenzubleiben und verbal darum zu bitten, dass die Hunde angeleint werden. Notfalls auch mit einer Ausrede... "Meiner hat Zwingerhusten/Flöhe/beliebige ansteckende Krankheit." Du wirst kaum glauben, wie schnell da die Leute anleinen können...
Bei manchen Gespannen drehe ich auch direkt um oder weiche großräumig aus. Mir ist mal ein ganzes Rudel an freilaufenden DSH, Rottweilern und Dobermännern entgegen gekommen. Da hab ich nicht lang gefackelt und bin direkt umgedreht.
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Du hast das richtige getan :)
Das geblubber bezüglich hoch haben halte ich eh für Bumms, also darauf brauchst du auch nichts geben.
M.E. kommt es eh drauf an welche Emotion der Halter vermittelt, also ob er panisch hoch reißt obwohl "nix " ist oder ob es tatsächlicher Schutz des Hundes ist , was dieser auch als solches wahrnehmen wird.
Ich hatte auch schon den Schlappohr Maligator auf dem Arm, weil er von einem (größeren) Hund angegangen wurde. Sucht er halt bei Mutti Schutz und da der große Stänkerer hinterher war, sprang er mir halt auf den Arm.
Müsste ich jetzt nicht unbedingt öfter haben bei seinen zarten 25 Kilo damals, aber naja
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Scheinbar sind solche Situationen ja echt keine Seltenheit.
Ich habe mich echt schon des Öfteren über andere HH geärgert... Z.B. wenn ich Pepe demonstrativ anleine, ausweiche und ihn auf mich fixiere und die Leute ihre nicht angeleinten Hunde trotzdem nicht davon abhalten, an ihn heranzugehen und dann auf meinen Unmut hin unüberhörbar zu ihrem Hund sagen: "Oh, der Arme darf leider nicht spielen."
Das gestern stand aber dazu in keinerlei Verhältnis. Ich habe mir mittlerweile echt schon ein dickeres Fell angeeignet und habe auch nix dagegen, den Ruf der Furie des Viertels zu haben, aber ich brauche wohl noch mehr Strategien. Sehr gut gefällt mir die Idee mit der vermeintlich ansteckenden Krankheit.
Wir wohnen halt relativ städtisch und manchmal habe ich das Gefühl, dass hier jeder Vollhonk einen Hund hat, ob dafür geeignet oder nicht. :/ -
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Dem Hund Krankheiten andichten hat aber auch doofe Folgen.
Er wird ewig als ansteckend verschrieen sein und auch nette HH mit netten Hunden gehen dann evtl auf Abstand.
Ich, für mich und meinen Chi wollte das damals nicht.

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Dass man einen Hund da rausholt ist doch völlig klar. Wichtig finde ich, dass man direkt danach gezielt positive Hundebegegnungen sucht, damit die negatie Erfahrung nicht so schwer wiegt- möglichst noch am selben Tag, wenn nicht dann wenigstens am nächsten, aber ausgiebig.
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Scheinbar sind solche Situationen ja echt keine Seltenheit.
Ich habe mich echt schon des Öfteren über andere HH geärgert... Z.B. wenn ich Pepe demonstrativ anleine, ausweiche und ihn auf mich fixiere und die Leute ihre nicht angeleinten Hunde trotzdem nicht davon abhalten, an ihn heranzugehen und dann auf meinen Unmut hin unüberhörbar zu ihrem Hund sagen: "Oh, der Arme darf leider nicht spielen."Sowas wissen aber viele tatsächlich nicht, also dass Anleinen etc. bedeutet, dass du keinen Kontakt möchtest. Man müsste dann schon dazu sagen, dass sie ihren Hund nicht ranlassen sollen. Aber dafür muss man entweder richtig laut rufen oder warten, bis der Hund eh schon fast da ist, und die kennen dann auch keinen Rückruf. Also ja, diese harmlosere Variante ist leider immer noch normal.
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Richtig gemacht. Dein Hund hatte Angst, warum solltest du ihn im Stich lassen?
Es geht außerdem niemanden was an, ob du deinen Hund hochhebst. Und was für ne Regel denn? die einzige Regel ist: Andere nicht belästigen.
Ein Tipp: Lass dich grundsätzlich nicht auf Diskussionen ein und bleib nicht stehen. Nicht nur, weil es dich stresst - vor alle, weil das für deinen Hund nicht gut ist. Gezielt und ohne Umschweife raus aus der Situation - und was irgendwelche Leute denken, kann dir doch egal sein.
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Das dein Hund weiß, dass du ihn beschützt ist wichtig...und das war ja keine normale Situation und somit absolut richtig....so Leute die prophylaktisch Hochheben find ich daneben aber das ist ja was anderes (bin neulich mit youmchen an nem Jack Russel vorbei, der immer prophylaktisch hochgenommen wird obwohl ich meine nie hinlasse...hatte nen guten Tag und von Kraft geträumt und hab bei der Sichtung blitzschnell Youma hochgenommen und vorbeigetragen bevor der Jack Russel hochgenommen werden konnte...Youma wiegt 35kg
und sieht auf den ersten Blick wie ein Kampfhund aus...der Blick von dem anderen Hundebesitzer war unbezahlbar)....
Generell würde ich versuchen meinen Hund hinter mich zu bringen und den anderen durch Gesten und Worte zu bremsen...funktioniert oft super gut und die Hunde sind massiv beeindruckt und bleiben stehen und dein Hund sieht dich direkt als rudeldührer und Beschützer ...bei drei Hunden wird’s natürlich schwierig - Vor einem Moment
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