Der "gefährliche" Hund

  • Niemand kloppt ein, Kritik ist immer sinnvoll allein zu Informationszwecken- nicht wenige Menschen wissen, dass es sowas wie Netzkanonen überhaupt gibt.
    Aber spricht hier wirklich etwas dagegen es wenigstens mit der Netzkanone versucht zu haben? Nein.

    und die Gefahr nicht auf andere Weise zu beseitigen ist

    Demnach hätte es versucht werden müssen.
    By the way so als Mutter hätte ich wesentlich lieber gehabt, wenn der Hund auf diese Weise bewegungsunfähig gemacht worden wäre. Mein Kind hätte geweint, wenn es die Schreie und Schmerzen des Hundes gesehen hätte- ein Netz hätte es interessant gefunden und es hätte sich freuen können, dass nun endlich alles in Ordnung ist.


  • By the way so als Mutter hätte ich wesentlich lieber gehabt, wenn der Hund auf diese Weise bewegungsunfähig gemacht worden wäre. Mein Kind hätte geweint, wenn es die Schreie und Schmerzen des Hundes gesehen hätte- ein Netz hätte es interessant gefunden und es hätte sich freuen können, dass nun endlich alles in Ordnung ist.

    Okay, so unterschiedlich können Kinder sein.... Ich bin auch Mutter, mein Sohn ist ein wildes Großmaul, um es mal platt auszudrücken. Und er lebt hier mit Hunden.
    Wenn ein fremder Hund allerdings ihn oder auch nur die Kinder in seiner Nähe abschnappen würde, er vielleicht auch schon gezwickt wurde, keiner den Hund in den Griff bekommt, ein Kind auf den Kopf fällt etc, dann kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass mein Sohn noch interessiert zuschaut, wie ein Hund per Netz gefangen wird. Das Schreien des Hundes und seinen Tod hätte er auch schlimm gefunden, keine Frage.
    Und diese ganze "Betäubungssache": so ein Betäubungsschuss wirkt nicht sofort. Und in der Zeit zwischen Setzen und Eintreten der Wirkung kann sehr viel völlig Unberechenbares geschehen.

  • Betäuben dürfen sie sowieso nicht.
    Das war meine persönliche Sicht als Mutter meines Kindes, die diesem auch versucht Bestimmtes zu vermitteln. Das ist natürlich nicht generalisierbar und erhebt auch keinen Anspruch darauf.
    Mein Kind ist kein wildes Grossmaul, eher überlegt und sehr empathisch und kennt eben junge Gebrauchshunde- auch solche Kinder gibt es nunmal.

  • Betäuben dürfen sie sowieso nicht.
    Das war meine persönliche Sicht als Mutter meines Kindes, die diesem auch versucht Bestimmtes zu vermitteln. Das ist natürlich nicht generalisierbar und erhebt auch keinen Anspruch darauf.
    Mein Kind ist kein wildes Grossmaul, eher überlegt und sehr empathisch und kennt eben junge Gebrauchshunde- auch solche Kinder gibt es nunmal.

    es ging aber um Gefahrenabwehr. Und bei 3 jährigen Kindern muss der Hund nicht mit beschädigungsabsicht rangehen um etwas schlimmeres zu machen.
    Außerdem es war keiner da der den Hund so einschätzen konnte dass er vielleicht doch nicht ernst macht.
    Meiner Meinung war für Probieren die möglichen Konsequenzen zu schlimm.

  • Versucht alles nachzulesen, uff....


    Und dann darf mein Hund zum Wesenstest oder wird ungeprueft eingestuft.. Einfach weil der durch das Kraefteverhaeltnis den Kleinen uebel verletzen koennte (hat er nicht, der Hund hat nur 2 Loechle. Aber er koennte und ich bin mir sicher, bei den Weibern haette der Hund anders ausgesehen.).
    Haette ich Fou nicht dabei gehabt, waer der Hund geflogen und zwar richtig..

    Und das ist die große Scheiße, das der der sich nur wehrt dann am Arsch ist bloß weil er größer ist oder einer gewissen Rasse angehört.
    Hier isses doch auch so, würde Arren sich jemals wehren würd der mit großer Sicherheit eingezogen werden, weil er eben ein Minibulli ist. Dem anderen, dem Angreifer, dem würd mit Sicherheit nix passieren. Das ist ganz großer Mist was da abläuft.


    Bei uns gibt es z.B. den „wunderbaren“ Begriff „gefahrdrohendes Anspringen“.
    Reicht in Bayern schon für Auflagen.

    Nicht nur Bayern und NRW, so ist das auch hier in der hessischen Stadt in der ich lebe.


    Wobei ich mich bei der Geschichte auch frage warum in 25 Minuten keiner den Hund wegbringen konnte. Wie hat er sich Apollo in der Zeit verhalten? Das steht nicht in dem Bericht.
    So einen Vorfall (kein Besitzer in Sicht) kann man mit einem Polizeihund nicht vergleichen.

    Bei Apollo weiß ich es nicht, aber bei dem einen Fall in Rosenheim mit den 2 SoKas war es so das niemand der Umstehenden an die Hunde durfte. Obwohl die Hunde dort bekannt waren und viele Leute sich kümmern wollten weil die Hunde da erstmal einfach nur umherliefen. Da wurde seitens Polizei noch mit Anzeige gedroht wenn die sich einmischen würden.
    Da wurde also die Menge in Schach gehalten und erstmal gewartet, warum auch immer.


    Warum meinst du gibt es Leute deren Hunde nie gebissen haben und andere die ...? Weil erstere nur Glück haben? Oder fängt das vielleicht schon bei der passenden Rasse zu den passenden Lebensumständen an?

    Ah... Also so 5 Kilo Papillon ist eigentlich eine sehr passende Rasse für so ziemlich alle Lebensumstände, oder?
    Trotzdem musste dieser Hund von mir doppelt gesichert werden weil sie Artgenossen die einfach ankamen so richtig scheiße fand das sie gebissen hätte.


    Hier schrieb doch jemand, dass Polizisten Tiere nicht erschießen dürfen. Als Beispiel wurde ein angefahrenes Reh genannt.
    Ich habe dazu folgende Info gefunden:


    Allgemeine Vorschriften für den Schusswaffengebrauch (zu § 63)
    63.13
    Der Schusswaffengebrauch gegen Tiere ist zulässig, wenn von ihnen eine Gefahr ausgeht (sie insbesondere Menschen bedrohen) und die Gefahr nicht auf andere Weise zu beseitigen ist. Verletzte oder kranke Tiere dürfen nur getötet werden, wenn die Befürchtung besteht, dass sie sonst unter Qualen verenden würden, und weder Eigentümer bzw. Tierhalter noch ein Tierarzt oder Jagdausübungsberechtigte kurzfristig zu erreichen sind.

    Man beachte bitte die letzten Worte dort:
    "kurzfristig zu erreichen sind"
    Das bedeutet nicht das der Halter, bzw Tierarzt innerhalb kurzer Zeit dort sein muss, sondern eben nur schnell erreichbar sein muss. Sprich der Polizist darf, soll und muss den TA anrufen, sobald der ans Telefon geht ist er erreichbar.
    Wann der TA dann am Ort des Geschehens ist, das ist dann nochmal was völlig anderes...
    Und ja, da muss der Polizist dann danebenstehen und zusehen wie das Tier leidet, er darf nichts mehr tun außer auf den TA zu warten.

  • Ich kann dir gerne sagen warum ich dich ignoriere. Du versuchst dauernd mir Aussagen unterzujubeln in der Hoffnung dann drauf los schlagen zu können.
    Warum meinst du gibt es Leute deren Hunde nie gebissen haben und andere die ...? Weil erstere nur Glück haben? Oder fängt das vielleicht schon bei der passenden Rasse zu den passenden Lebensumständen an?

    Ich habe nie gesagt das alle Hunde doppelt gesichert und mit Maulkorb laufen müssen aber jeder der, egal warum, dazu neigt zu beißen gehört gesichert. Ganz besonders sobald sie groß genug sind um richtig zu verletzen.

    EDIT: geloescht, weil es absolut sinnbefreit ist, mir dir darueber zu diskutieren.

    Evtl. entscheidest du dich ja mal, ob du einen Hund (kann beissen UND richtig verletzen) oder ein Plueschtier hast und wer nun sichern soll. Da hast deine Meinung ja nun mehrfach geaendert :hust:

  • EDIT: geloescht, weil es absolut sinnbefreit ist, mir dir darueber zu diskutieren.

    Evtl. entscheidest du dich ja mal, ob du einen Hund (kann beissen UND richtig verletzen) oder ein Plueschtier hast und wer nun sichern soll. Da hast deine Meinung ja nun mehrfach geaendert :hust:

    Es scheint wirklich keinen Sinn zu machen das wir beide diskutieren. Liegt es daran das dein Hund nicht ganz einfach ist und du dich angegriffen fühlst?
    Ansonsten kann ich mir kaum erklären warum du so aggressiv reagierst.

  • @danimonster
    Ich glaube es geht eher darum, woran du eine Gefährlichkeit fest machst. Also wann gehört ein Hund für dich doppelt gesichert?
    Mein Hund hat in 12,5 Jahren noch nie einen Menschen gebissen, 3 mal hat er nach dem Tierarzt geschnappt. Ich habe ihn in der ganzen Zeit vielleicht 10 mal knurren gehört (auch beim Tierarzt, sonst nie).
    Ist er nun gefährlich? Muss er doppelt gesichert werden?
    Der Miniwuschel (keine Ahnung welche Rasse das war) unserer Nachbarin hat jeden gebissen, der in seine Nähe kam. Reichte schon, wenn man mit im Aufzug stand.
    Hätte der nun immer doppelt gesichert raus gemusst ?
    Woran soll man das also fest machen? Im Endeffekt kann man nur schauen, wie der jeweilige Hund reagiert und dann selber reagieren.

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