Leine? Kenn ich nicht.
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Pino ist mittlerweile so ein Kandidat. Er könnte überall ohne Leine laufen, aber ich leine ihn an Strassen oder in der Stadt trotzdem an. Es beruhigt mich einfach auf Nummer sicher zu gehen bzw. andere nicht zu verunsichern. Aber wir hatten schon seit Ewigkeiten keine Situation in der die Leine etwas hätte verhindern müssen. Theoretisch könnte ich also auf die Leine komplett verzichten, praktisch stört es mich (und Pino) aber null, ihn dann und wann anzuleinen.
Ich glaube es gibt diese Hunde, die einfach gerne bei ihrem Menschen laufen und darauf vertrauen, dass der Mensch Risiken und Gefahren im Blick hat, sich darauf verlassen und durch das Annehmen der menschlichen Führung so etwas wie einen “natürlichen Gehorsam“ haben bzw. entwickeln.
Pino kann ohne Leine z.b. stundenlang mit mir durch die Gegend spazieren ohne das ich ein einziges Wort sage und ohne dass er was blödes macht. Wir laufen einfach gemeinsam und geniessen die Zeit. Auch ohne Ansprache oder Aktion. Genau so können wir aber auch rumalbern, toben, raufen oder im Sommer auf der Wiese hocken und die Welt um uns rum beobachten.
Ich mag es meinem Hund zu vertrauen und geniesse es, dass er mir vertraut.
Hier im Dorf gibt es noch zwei, drei Hunde die auch so sind wie der Hund aus dem Eingangsbeitrag. Die Halter sind echt Tiefenenspannt und das scheint sich auf die Hunde zu übertragen. An der Hauptstrasse sind diese Hunde aber dennoch immer an der Leine. Aber auch nur dort, weil es eine Bundestrasse ist, die direkt durch das Dorf geht und die Halter einfach auf Nummer sicher gehen. Was ja gut und vernünftig ist.
Dennoch finde ich manchmal, dass man sich durch zu viele Gedanken um tausend wenn, hätte und aber immer ein Stück weit auch die Entspannung zwischen Hund und Mensch nimmt. Natürlich ist Sicherheit wichtig und sollte je nach Hund entsprechend behandelt werden. Aber manchmal übertreiben wir mit unserer Fürsorge doch ein bisschen. - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Leine? Kenn ich nicht. schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Ich kannte auch mal so einen . Der hatte lange nicht mal ein Halsband und dann so ein stück seil mit Knoten drin, damit andere Menschen und Aufsichtspersonal uns nicht sofort angriffen (nehmen sie sofort ihren Kampfhund da weg).
Der Hund ist in der Großstadt aufgewachsen, war ganztags - und nachts- mit dabei und musste aufpassen, das er nicht abhanden kam. Hat er auch. Zur not stundenlang nachts vorm Club. Mit den anderen Hunden. -Drinnen war den meisten zu laut-Um ihn herum sind diverse Hunde - auch Geschwister und Nachkommen von ihm- immer mal wieder überfahren worden. Er nicht.
Er war halt schon auch ab und zu mal paar Stunden weg und kam dann wieder zum Ausgangspunkt. Oder nach Hause.
Ausserdem war er nicht jagtig orientiert auch sonst der hoftreue Hundetyp. Und wurde insgesamt die ersten 7 Jahre von Herrle mit (r-)echt fester Hand geführt (kannste heute ja auch nicht mehr machen). Danach gings auch mit Wattebausch und mir leinenlos weiter.Würd ich heute nicht mehr machen. War aber super. Ich würde schätzen, das lag aber auch überwiegend am Hund.
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Also ich hasse Hunde ohne Leine an der Straße wie die Pest!
Ich hätte nämlich auch schon mal fast einen kleinen Hund erwischt, der ja vorher noch nie auf die Straße gerannt ist.
Hattet Hunde und Halter vor mir auf dem Bürgersteig beobachtet, weil ich Hunde eben einfach toll finde und weil ein Hund angeleint war und der andere nicht. Dann ist das Gespann um die Kurve verschwunden und ich bin aus einem Bauchgefühl herraus im Schritttempo auch rum. Bin lieber etwas vorsichtiger und auch wenn der Hund brav im Fuß lief hat es mir nicht gepasst dass er zwischen Straße und Halter lief und der angeleinte Hund auf
der anderen Seite von der Hundehalterin. Also so gefahren als ob da an der Straße ein Kleinkind mit Ball steht. Und trotzdem war es so versammt knapp dass höchsten noch ein paar cm zwischen Hund und Auto passten und der Hund sich vor Schreck nicht rühren konnte. Zum Glück war auch kein Auto hinter mir....
Ich finde es einfach nur unverantwortlich, selbst wenn der Hund nicht vor ein Auto hopst. Denn es gibt genug Autofahrer wie mich die dann auch abbremsen und in Schritttempo dran vorbei fahren weil sie dem Braten nicht trauen.Die dann vielleicht sogar so fokussiert auf diese Gefahrensituation sind und eine andere übersehen. Man lässt einfach keine Kleinkinder von der Hand oder Hunde von der Leine. Vor allem nicht wenn das Kind etwas in der Hand hat was auf die Straße rollen kann oder der Hund auf der anderen Straßenseite mit anderen Hunden, Menschen und Katzen usw konfrontiert werden könnte. Ein kleiner dummer Moment, ein Missverständnis, und es ist aus. Es gibt einfach allen im Umkreis, egal ob Passant oder Autofahrer, ein besseres Gefühl wenn der artig neben einem laufende Hund etwas abgesichert ist. Denn nicht jeder Autofahrer fährt auf einer gut ausgebauten Vorfahrtsstraße im Schneckentempo an solchen Gefahrenquellen am Rand vorbei. -
Naja aber selbst angeleint kann ein Hund vom Bürgersteig auf die Strasse springen. Ist mir selbst schon passiert, zum Glück kam kein Auto.
Wir haben vor dem Haus keinen Bürgersteig und laufen fast täglich ein Stück auf der Straße, die Autos die , obwohl wir schon halb im Graben hocken, eine Vollbremsung machen und im Schneckentempo blinken und um uns rumschleichen nerven mich ehrlich gesagt ein wenig
Ansonsten gehöre ich auch zu den Übervorsichtigen und lasse Hund eher angeleint. Ich finde man wird mit dem Alter vorsichtiger, als ich Anfang 20 war lief meine Hündin auch teils in der Stadt frei, da habe ich mir überhaupt keine Gedanken gemacht. Heute könnte ich das nicht mehr.
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Naja aber selbst angeleint kann ein Hund vom Bürgersteig auf die Strasse springen. Ist mir selbst schon passiert, zum Glück kam kein Auto.
Schon, aber man hat immer noch die Möglichkeit (mit einer guten Reaktion), den Hund zurück zu ziehen im Reflex. Ohne Leine gibt es keine Möglichkeit, den Hund davon abzuhalten.
Als der Zug eingefahren war, stieg der Typ ein - und ohne dass er seinen Hund auch nur angeschaut hätte, folgte dieser und legte sich im Zug zu seinen Füßen.
Ich persönlich finde das komisch.
Den Hund so gar nicht beachten wenn man in einen Zug einsteigt.
Tut mir leid wenn ich das so frei heraus sage, aber ich finde das nicht faszinierend.Mein Hund geht auch sehr brav und ordentlich ohne Leine, es würde mir aber nie einfallen, auf einem Bahnsteig den Hund ohne Leine frei "laufen" zu lassen.
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Dann lach Dich mal in Deiner beleidigten Art und Weise richtig Edit by Mod: Net(t)iquette beachten! So geht das nicht!
Und Moderatoren dürfen das so schreiben? Mit zweierlei Maß gemessen!
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Bei uns herrscht in der Stadt Leinenzwang und ja, sowas wird kontrolliert

Abgesehen davon: Seit Kalles Unfall sind meine Hunde definitiv mehr angeleint. Sie haben zwar ihren Freilauf (die Malis tgl., Pan mehrfach die Woche), aber definitiv nicht mehr so wie vor diesem Unfall. Und da lief er ja nicht mal frei. Ich (!) gehe das Risiko nicht ein und erhoehe es auch ganz sicher nicht durch Freilauf an Strassen... -
Und das nur, um der Welt zu zeigen, dass MEIN Hund ÜBERALL frei laufen kann, weil er ja sooooo gut hört, oder was? Da geht das Leben meines Hundes aber mit Abstand vor.
Wie kommst du darauf, dass das der Grund ist?
Mir würden da jetzt mehr als genug andere einfallen, die den Halter nicht direkt zum arroganten, angeberischen Idioten machen. -
Wie kommst du darauf, dass das der Grund ist?
Mir würden da jetzt mehr als genug andere einfallen, die den Halter nicht direkt zum arroganten, angeberischen Idioten machen.Kannst du da mal ein paar verraten?
Muss ehrlich sagen, dass sich mir einfach kein guter Grund dafür erschließt, wenn der Hund ja mehr oder minder eh im Fuß läuft - und eben schon gar nicht an Straßen. -
Mir würde da noch ein Grund einfallen, auch wenn der ebenso doof ist: Für mich in meiner Jugendtorheit war es damals ebenso feststehend, dass dieser Hund keine Fehler macht, wie dass er schwarz war. Ich hatte wirklich unbegrenztes Vertrauen.
Dass man sowas bei einem Lebenwesen eben genau NIE voraussetzen darf, hat die Hündin mir dann ja eindrucksvoll demonstriert - zum Glück mit glimpflichem Ausgang.
Aber die Zeitspanne, in der meine Hündin auf der anderen Straßenseite auf Handzeichen brav "down" machte, während ich auf eine Lücke im Verkehr warten mußte, um zu ihr zu kommen, war wirklich einer der längsten, schlimmsten Momente meines Hundehalterlebens - und hat für mich alles verändert.
Sich nach so einer Beinahe-Katastrophe einzugestehen müssen, dass man zum Dank für das ungewöhnliche Entgegenkommen des Hundes eigentlich immer mit seinem Leben gespielt hat, ist schon ein Schock. Für mich war es so einer, dass ich seit diesem Moment nie, wirklich nie mehr unvorsichtig gewesen bin und grundsätzlich lieber zehnmal zuviel als einmal zuwenig anleine.
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