Leine? Kenn ich nicht.

  • Eine Bekannte von mir hatte auch zwei leinenfreie Hunde. Die sind letzten Monat von einem Zug überfahren worden. Um hier nochmal ein Worst-Case Beispiel zu nennen. :verzweifelt: Die beiden haben super gehört, aber man kann eben manchmal die Augen nicht überall haben. Ich würde dann gerade an einer ungesicherten Bahnstrecke auch eher die Leine anlegen.

  • Dann muss man eben die Risiken soweit minimieren wie es in der eigenen Macht steht. Vor allem wenn ich die Verantwortung für ein anderes Lebewesen trage.

    Wenn das ein vernünftiges Argument wäre, dann bräuchten wir auch keine Airbags, junge Schulkinder keine Leuchtreflektoren am Ranzen und Kleidung...
    Nur weil trotzdem immer noch etwas passieren kann muss man doch ein Risiko nicht noch unnötigerweise erhöhen.

  • Ich habe ja meine June. Für die nehme ich keine Leine mehr mit. Braucht sie nicht. Die ist schon als 4 monatiger Drops nicht von meiner Seite gewichen.
    June befindet sich zumeist in meinem Windschatten oder links oder rechts neben mir. Sie interessiert sich weder für Menschen, noch für Hunde.
    Ich musste noch nie auf sie schauen, im Leben würde die sich nicht in der Stadt, im Einkaufszentrum, usw. von meiner Seite lösen.
    Bleibe ich stehen, liegt sie zu meinen Füßen, gehe ich weiter, steht sie auf.

    Ich habe sie nicht daraufhin erzogen, oder trainiert. Sie ist einfach so. Sie schenkt mir das und ich nehme es an.

    Mit Hudson habe ich viel trainiert, teilweise kann er das auch, aber ich muss immer schauen. Bei ihm ist es reine Erziehung. Bei June ist es keine Erziehung, kein Training, einfach ihre Art.

    Bei June geht das so weit, dass sie mit mir die begleithundeprüfung gelaufen und bestanden hat, obwohl sie das Kommando Fuß nicht kennt, oder kann. Ihr Wille bei mir zu sein, führt dazu, dass sie einfach links neben mir hergelaufen ist und wie immer gemacht hat, was sie sollte.

    June kann meine Gedanken lesen und ist wie mein Schatten. Sie macht immer alles richtig. Laut meinen besten Freunden habe ich so einen Hund überhaupt nicht verdient. :hust:

    Lg

  • Das ganze Leben ist ein Risiko.

    Das wird ja gerne und häufiger angeführt - und trotzdem schauen Leute, von denen der Kommentar kommt, meistens noch nach rechts und links, bevor sie eine Straße überqueren - um das Risiko überfahren zu werden möglichst gering zu halten. Kann trotzdem passieren.

    Gibt immer Risiken aber auch immer Möglichkeiten, die möglichst klein zu halten.

  • Das ganze Leben ist ein Risiko.

    Lass doch mal deinen Hund anfahren (nicht in Schrittgeschwindigkeit, sondern mit knapp 100 km/h) und dann sag den Satz nochmal... Oder sag ihn zu den verletzten Personen/den Angehoerigen einer getoeteten Person..


    Ja, jeder entscheidet sowas fuer sich und seinen Hund. Ein solcher Satz ist aber einfach nur laecherlich, sorry!

  • Das heißt selbst beim normalen Gassi in Feld und Wald klebt der Hund nur an dir?

    Nein, wenn ich sie weg schicke nicht. Junes Radius ist aber sehr klein. Auf mein ok, gibt sie einmal Gas, danach ist ihr Radius in Wald und Feld 5 Meter um mich rum ungefähr. Will ich das sie weiter weg geht, muss ich sie schicken.
    Wenn sie mit dem border oder dem kelpie spielt, können es auch mal 20 Meter sein. Alleine mit mir in Wald und Feld wäre junes Radius zwischen an meinem Bein kleben und 3 Meter um mich rum.
    Sie ist ein klebehund. War sie schon immer.

    Lg

  • Ihr könnt euch hier aufregen wie ihr wollt .
    Aber das Leben ist und bleibt ein Risiko.
    Aber schön hier so die Kommentare.
    Fünf Worte und Aufregung ohne ende.
    Jetzt reden wir schon über getötete Personen und 100km/h.
    Alles klar.

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