• Gut und meiner Meinung nach eben nicht. Ich lasse ihn nicht unnötig in Narkose legen, wenn es wahrscheinlich nichts Ernstes ist.

    Er spricht doch auf das an, was jetzt gemacht wird. Wieso soll ich ihn dann noch weiteren Untersuchungen unterziehen?

    Wie gesagt, ich unterstelle kompetenten Ärzten sicher keine Unfähigkeit nur weil mir die Diagnose nicht passt.

    Die Ärztin hat heute sogar nochmal angerufen, sich erkundigt. Sie behandeln da sicher nicht den ersten Hund mit diesem Symptomen.

  • Ich würde nach Gesundung schleunigst so Dinge wie Fieber messen, sich ruhig auf die Seite legen lassen etc. üben.

    Haben wir bereits bis zum Erbrechen geübt. Er lässt es nicht machen...

    Kennst du die Szene in Thor, wo er im Krankenhaus liegt und untersucht werden soll? So ist Newton... Man wird es doch wohl nicht wagen dem großen Sir Newton ein Fieberthermometer in den Hintern zu schieben! Und sei es eines in Katzengröße...

  • Ich lasse ihn nicht unnötig in Narkose legen, wenn es wahrscheinlich nichts Ernstes ist.

    Daran würde ich auch unbedingt arbeiten, es kann so oft vorkommen, dass man ein Röntgenbild braucht.
    Lässt er sich nur von den TA-Helferinnen nicht richtig hinlegen, oder geht das auch nicht, wenn du dabei bist?
    Vllt. wäre es eine Möglichkeit, dass du beim Röntgen dabei sein kannst, um mal "Klartext" mit Newton zu reden, damit er stillhält.

    Wir hatten auch mal einen DSH-Rüden, der war davon nicht so begeistert wenn ihn fremde Leute auf einem Tisch in die richtige Position rücken, da wurde ich dann dazugerufen, bekam eine Schürze, habe Falko ganz deutlich und vehement klargemacht, dass ich ihn jetzt zurechtbiege und er sich da nicht zu wehren hat, und dann ging das Röntgen.

    Bei manchen Dingen geht es nicht mit gut zureden oder Leckerlies, da muss man etwas vehementer sein, höchstwahrscheinlich auch körperlich. Aber wenn der Hund Vertrauen zu einem hat, dann lässt er sich m.E.n. dazu "überreden" und hält dann auch still.

  • Daran würde ich auch unbedingt arbeiten, es kann so oft vorkommen, dass man ein Röntgenbild braucht.
    Lässt er sich nur von den TA-Helferinnen nicht richtig hinlegen, oder geht das auch nicht, wenn du dabei bist?
    Vllt. wäre es eine Möglichkeit, dass du beim Röntgen dabei sein kannst, um mal "Klartext" mit Newton zu reden, damit er stillhält.

    Wir hatten auch mal einen DSH-Rüden, der war davon nicht so begeistert wenn ihn fremde Leute auf einem Tisch in die richtige Position rücken, da wurde ich dann dazugerufen, bekam eine Schürze, habe Falko ganz deutlich und vehement klargemacht, dass ich ihn jetzt zurechtbiege und er sich da nicht zu wehren hat, und dann ging das Röntgen.

    Bei manchen Dingen geht es nicht mit gut zureden oder Leckerlies, da muss man etwas vehementer sein, höchstwahrscheinlich auch körperlich. Aber wenn der Hund Vertrauen zu einem hat, dann lässt er sich m.E.n. dazu "überreden" und hält dann auch still.

    Sehe ich genauso! Diego würde sich auch nicht von fremden auf die Seite legen lassen.

    Ich durfte aber sowieso beim röntgen dabei sein, so war das überhaupt kein Problem! Ich würde mir an deiner Stelle eine Klinik suchen für die Zukunft, wo du beim röntgen dabei sein darfst!

  • Ich hätte da mal 2 Fragen dazu, nur für mich als Neuling zum besseren Verständnis :ops:

    Newton hat ja am Samstag den menschlichen Kackhaufen gefuttert und Dienstag ging dann die Kotzerei los.
    Wenn in dem Haufen irgendwas gewesen wäre, würde das Erbrechen dann nicht früher losgehen??? Rein für mich zur Info!

    Und 2. Frage:
    Versteh ich das richtig, es ist nicht grundsätzlich nötig den Hund zum Röntgen und Ultraschall in Narkose zu legen, sondern nur wenn er/sie sich nicht ruhig seitlich legen lassen???
    (Hab das noch nicht machen lassen müssen)
    Stören beim Ultraschall die Haare nicht?

    Bitte jetzt nicht für bekloppt halten, ist alles Neuland!

    Ansonsten wünsch ich Newton "Gute Besserung!" Das wird schon wieder!!!

  • Wenn du ihm bisher nicht beibringen konntest, dass er sich hinlegt und von dir legen und/oder Fiebermessen lässt, dann solltest du dein Training überdenken. Er wäre der erste Hund den ich kenne, der das nicht lernen könnte.

    Du kannst es üben, dass er es wenigstens von dir machen lässt. Soviel Vertrauen und Respekt sollte dann doch vorhanden sein. Ich gehe zum Röntgen zB einfach mit - kriege nen Kittel über - und lasse meine Hündin selbst liegen.

    Das kann Leben retten.

    Ich hoffe, dass es für den Hund ohne Folgen bleibt, dass er nicht geröngt werden konnte. Newton, gute Besserung!


    PS: Dass ein Hund fit und lebensfroh ist und trotzdem schnell sterben kann wegen zB Gegenständen im Bauch kommt sehr wohl vor - ich weiß nicht genau, auf was du deine Behauptung, so ein Hund sähe anders aus fußt. Ich hab es (leider) selbst schon erlebt.

  • Newton hat ja am Samstag den menschlichen Kackhaufen gefuttert und Dienstag ging dann die Kotzerei los.
    Wenn in dem Haufen irgendwas gewesen wäre, würde das Erbrechen dann nicht früher losgehen??? Rein für mich zur Info!

    Kommt drauf an wegen was. Es gibt Erreger, die müssen sich quasi erst vermehren, wenn sie in geringer Anzahl aufgenommen werden bis sie krankmachend sind. Latenzzeit schimpft sich das. Gibt es bei fast allen Erregern.

    Versteh ich das richtig, es ist nicht grundsätzlich nötig den Hund zum Röntgen und Ultraschall in Narkose zu legen, sondern nur wenn er/sie sich nicht ruhig seitlich legen lassen???

    Ich habe schon bei vielen Hunden den Bauchraum, Lunge oder wegen was auch immer Röntgen oder per Ultraschall untersuchen lassen, da musste noch nie einer in Narkose. Ich trainiere solche Sachen aber auch!
    Beim Ultraschall kann es sein, dass mal ein paar Haare wegrasiert werden müssen unter dem Bauch.

    Ich hab es (leider) selbst schon erlebt.

    Ich kenne auch einige solcher Verläufe. Ein Hund hatte kurz die Kotzerei, war dann quietschfidel, mehrere Tage lang. Dann der Einbruch - Spielzeug im Darm. Der Darm war zu großen Teilen abgestorben, es musste ein großer Teil herausgeschnitten werden. Leider war es zu viel, der Hund ging trotz verzweifelter Rettungsversuche elendig ein.

    Bei einem anderen Hund zeigte sich auch plötzlich massives Erbrechen. Der Hund wurde symptomatisch behandelt. Ich legte der Besitzerin nah, dass man wenigstens Blut untersucht und ein Röntgenbild macht. Sie ist am selben Tag noch mal in eine Klinik, obwohl es dem Hund besser ging. Zum Glück. Der Hund hatte eine akute, massive Bauchspeicheldrüsenentzündung - die ist falsch bzw. unbehandelt lebensbedrohlich!

  • der Hund einer Vereinskollegin hatte genau das Gleiche wie Newton auch am Mittwoch abend: heftiges, minütliches Erbrechen und am Tag davor Durchfall. Dazu deutlich eingeschränktes Allgemeinbefinden.
    Sie war dann mit ihm beim Notdienst, wo der Hund auch geröntgt wurde.
    Er hat sich wohl einfach nen ziemlich heftigen Magen Darm Infekt eingefangen. Er spricht auch auf die symptomatische Behandlung gut an und hat seitdem nicht mehr erbrochen und keinen Durchfall mehr.

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