• Habt ihr da noch konkrete Tipps? Außer üben üben üben? Buchempfehlung? Frage da jetzt in erster Linie für mich, weil ich Behandlungstraining auch mega wichtig finde und noch nach Anregungen suche.

  • Newton hat ja am Samstag den menschlichen Kackhaufen gefuttert und Dienstag ging dann die Kotzerei los.
    Wenn in dem Haufen irgendwas gewesen wäre, würde das Erbrechen dann nicht früher losgehen??? Rein für mich zur Info!

    Ich denke, dass das Erbrechen schon eher losgehen würde und zwar gleich noch am Samstag oder spätestens am Sonntag, denn bis Dienstag wäre Fressbares vom Samstag m.E. nicht mehr im Magen, sondern wäre schon durchgewandert.
    Es kommt natürlich auch immer darauf an, wie schwer verdaulich das war, dementsprechend lange dauert es, bis es durch den Magen durch ist.

    Und 2. Frage:
    Versteh ich das richtig, es ist nicht grundsätzlich nötig den Hund zum Röntgen und Ultraschall in Narkose zu legen, sondern nur wenn er/sie sich nicht ruhig seitlich legen lassen???
    (Hab das noch nicht machen lassen müssen)
    Stören beim Ultraschall die Haare nicht?

    Für ein normales Röntgenbild, egal von was, muss ein Hund nicht in Narkose und auch nicht für einen Ultraschall, vorausgesetzt, der Hund hält ausreichend still.
    In Narkose muss ein Hund fürs Röntgen nur, wenn man man für das Bild so stark am Körper "herumziehen/drehen" muss, dass der Hund dabei Schmerzen hätte. Fürs HD-Röntgen welches z.B. bei den DSH zur Zuchtzulassung vorgeschrieben ist, muss der Hund in Narkose, weil es anders zu schmerzhaft für den Hund wäre und er aufgrund dessen nicht ausreichend stillhalten würde.
    Für einen Ultraschall werden i.d.R. vorher die Haare wegrasiert.

  • Habt ihr da noch konkrete Tipps? Außer üben üben üben? Buchempfehlung? Frage da jetzt in erster Linie für mich, weil ich Behandlungstraining auch mega wichtig finde und noch nach Anregungen suche.

    Ich habe noch bei keinem unserer Hunde Behandlungstraining explizit für den TA gemacht. Alle Hunde haben zuhause gelernt, dass sie sich von mir überall (auch im Maul) anfassen lassen müssen und dabei stillhalten müssen. Und auch, dass ich sie umlegen kann und sie dann so verharren müssen, wie ich das möchte.
    Und genau so gut funktioniert das dann i.d.R. beim TA. Wenn dann mal einer dabei ist, der da aus irgendwelchen Gründen nicht stillhält, dann fixiere ich ihn (geht auch beim DSH) und werde verbal sehr vehement, sodass der Hund weiß, dass ich das jetzt ernst meine.

  • @flying-paws
    Danke für deine Antwort.
    Klingt sehr logisch!

    Wie trainierst du das hinlegen denn, bzw. wo? Auf einen Tisch?
    Weil auf dem Boden ist hinlegen ja nicht so schwer, aber auf dem Behandlungstisch ist das ja schon was ganz anderes.

    Ich für mich renne lieber einmal umsonst zum TA, als einmal zu wenig.
    Hab meine TA letzten Samstag nach Durchfall schon nach einmaligen Erbrechen sofort angefunkt und bin losgedüst!
    Das liegt aber an meiner Unerfahrenheit bei Hunde-Krankheitsymptomen!

  • @Dackelbenny

    Vielleicht mache ich nachher dazu nen Extrathread auf und bediene vorher nochmal die Suche.

    Ich habe so an sich auch kein Problem beim Tierarzt oder bei der Pflege zu Hause mit den Hunden, allerdings würde ich es für sie gern noch einfacher u. stressfreier gestalten. Denn die zwei haben ja den Stress damit, auch wenn sie vermeintlich ruhig sind. Streng werden käme für mich da in dem Moment nicht in Frage, deswegen will ich es lieber üben.

  • Wie trainierst du das hinlegen denn, bzw. wo? Auf einen Tisch?
    Weil auf dem Boden ist hinlegen ja nicht so schwer, aber auf dem Behandlungstisch ist das ja schon was ganz anderes.

    Ich trainiere das überall, auch in den unmöglichsten Situationen. Wichtig ist, dass man den Hund wirklich positionieren und manipulieren kann. Die wenigsten Hunde legen sich freiwillig in einer Praxis um und schon gar nicht in einer Körperposition, die man braucht, also muss der Hund sich da umlegen lassen. Genau das übe ich. Und in dem Zuge übe ich auch, dass die Ruhig liegen bleiben, während ich Beine an passende Stellen ziehe, mir wirklich Sachen ganz an den unmöglichsten Ecken am Hund genau anschaue und er wirklich ruhig liegen bleibt! Auch, wenn ich zuppele, zwicke mit "scheinbaren" Geräten irgendwo unangenehm hantiere.

    Solche Sachen lernen meine von Welpe an ... noch vor jedem Sitz und Platz ...

  • Denn die zwei haben ja den Stress damit, auch wenn sie vermeintlich ruhig sind. Streng werden käme für mich da in dem Moment nicht in Frage, deswegen will ich es lieber üben.

    Meine Erfahrungen sind da so:
    Ich denke, dass der Hund weniger Stress hat, wenn eine klare Ansage kommt (z.B. ein scharfes Kommando) und er dadurch weiß, dass ICH das jetzt für/mit ihm löse und er sich nicht aufregen muss, denn wenn das auf nette Weise nicht funktioniert, was man zuhause geübt hat, wird man unweigerlich nervös und das überträgt sich sofort auf den Hund.
    Üben ist natürlich super wichtig, aber beim TA ist das alles nochmal was ganz anderes als zuhause.
    Das Wichtigste ist m.E. Vertrauen.

  • @Dackelbenny
    Ach ein "Danke!" an dich!

    Ok, ja, wenn die Behandlung recht schmerzhaft ist, macht Narkose Sinn! (Würde Mensch sich auch manchmal wünschen beim Röntgen)

    Und es macht auch Sinn, dass einige Erreger länger Zeit brauchen, beim Kackfressen mein ich, als andere.
    Ich hätte jetzt erstmal gedacht, es kommt ziemlich bald in den nächsten Stunden wieder raus, oder wie du ja sagst, dass die Verdauung ja dann schon wieder beendet wäre.
    Vermutlich kommt das Bäh hinten raus und die Erreger sind ja noch im Körper.

  • @flying-paws
    Super Tipps, danke!
    Werde das mit Emmi auch machen, damit das klappt, wenn wir es mal brauchen!
    So ist sie da eh recht entspannt, aber es ist ja schon ein grosser Unterschied ob man zu Hause ist oder in einer fremden Umgebung und unter Stress steht.

    Vielleicht hat man ja auch die Möglichkeit das direkt in der Paxis zu üben, wenn man eh mal dort ist.

  • Also wenn Darmteile absterben würden, die Situation akut wäre, wäre er sicher nicht ansonsten quietschfidel...

    Ich wäre nicht so sicher gewesen wie du.

    Denn Hunde zeigen (wie auch Kinder) oft sehr untypische Symptome und gerade bei sehr schweren Erkrankungen wirken sie oft gar nicht so doll krank.

    Ich habe schon den ganzen Streit hier auch gelesen, und ich möchte meine Meinung dennoch dazu schreiben.

    Ein Hund, der sich dermassen die Seele aus dem Leib kotzt, den fahre ich auch nachts in die Klinik.
    Und Fremdkörper im Hund, kenne ich auch mit "fast tod" und viel ACH herrjee, wie ist denn das nur möglich.....


    Gute Besserung

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