Unklares Erbrechen
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Nein, auch wenn der Darm schon nekrotisch ist (bedingt durch einen Fremdkörper) kann für eine Weile ausschiesslich Erbrechen das einzige Symtpom sein. Später kommt dann Fieber dazu, aber ein Magen/Darmverschluss an sich hat oft erstmal erstaunlich wenig Einfluss auf das Allgemeinbefinden. Und ja, gab den Fall vor ein paar Wochen, von daher... achso..und der Hund hats nicht geschafft, weil mit der Bauchöffnung zu lange gewartet wurde
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Cosmo hatte mal was ähnliches. 5x binnen weniger Stunden erbrochen, Output war vollkommen normal und er fit wie immer. Beim 6. mal kam endlich die Nacktschnecke mit raus, die er wohl runtergeschlungen und die das verursacht hat. Hat er offenbar nicht vertragen. Danach war alles wieder gut
Ich war allerdings beim Tierarzt, der nichts auffälliges finden konnte, mehrmals Erbrechen binnen ein paar Stunden fand ich doch besorgniserregend -
Es ist doch aber auch völlig normal, dass z. T. sehr unterschiedliche Antworten kommen. Jeder hat von der Grundbeschreibung her ein etwas anderes "Bild" vor Augen und/oder denkt sich Informationslücken ganz automatisch zu. Da kann man nix für, das macht das Gehirn im Selbstläufer-Modus.
Im Grunde könnten wir jeden Gesundheits-Thread von der Foren-Software automatisch beantworten lassen mit dem Satz: "Im Zweifel lieber zum TA."
Aber grad sehr unterschiedliche Antworten können ja auch Aspekte ins Spiel bringen, die bisher noch nicht bedacht wurden.Ich persönlich lese in solchen Threads als Abschluss lieber: "Ich war beim TA, aber dem Hund gings da schon wieder gut." als die Fortsetzung "Hund ist grad im OP, wir brauchen Eure Daumen" im Daumendrücker-Thread.
LG, Chris
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Ich denke, jeder kennt sein Tier am besten. Man muss nicht für jede Kotzen zum TA- aber dann sollte man es in einem Forum auch nicht so dramatisch schlidern;-)-
Wenn es wirklich so dramatisch war wie hier geschildert, wär ich zum tA gegangen. Wenn nicht. Meine Tiere haben schon etliches Kotzen überlebt ohne Arzt. was es war, wird ich nie wissen. -
Wenn es dem Hund sonst gut geht würde ich abwarten. Meine Hündin hat früher auch viel erbrochen, auch gerne mehrmals am Tag. Warum keine Ahnung, heute ist es nur noch selten.
Die meisten Tierärzte würden auch abwarten empfehlen, ich denke deswegen wird hier gefragt. Du kennt Deinen Hund am besten, sollte er erneut erbrechen würde ich aber zum Tierarzt. Gute Besserung !
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@RafiLe1985
Erstmal Hallo.
Ich würde zum TA gehen. So häufiges Erbrechen würde mich doch nervös machen. Pino hatte mal einen Imbusschlüssel geschluckt und sich die ganze Nacht die Seele aus dem Leib gekotzt. Beim Röntgen haben wir das Ding entdeckt. Er hat das Teil noch beim TA rausgewürgt (zum Glück) sonst wäre eine OP fällig gewesen.
Sein Benehmen war ausser dem ständigen Brechen völlig normal.
Lass lieber nachgucken, man weiss nie.
(Und nehmen bitte nicht alles so persönlich, der Ton ist hier manchmal etwas gewöhnungsbedürftig das weisst du doch) einfach mitnehmen was hilft, den Rest ignorieren. Und manchmal ist (kann) ein bisschen Kritik auch hilfreich (sein).
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Wie geht es Newton?
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Danke der Nachfrage. Soweit geht es ihm gut.
Nachdem Newton gestern während ich im Unterricht war nochmals gelben Schleim erbrochen hatte, bin ich mit ihm in die Tierklinik gefahren. Dort wurde er komplett untersucht. Temperatur, Schleimhäute, Abtasten. War alles unauffällig. Dann haben sie probiert zu Röntgen, ging aber nicht. Er hat mit seinen 36kg einfach zu viel Kraft... Da ich aber einen Fremdkörper wie gesagt ausschließe (er nimmt idR nichts mehr auf, das nicht fressbar ist), war es mir auch nicht so wichtig, dass geröngt wird.
Wir haben uns dann drauf geeiningt, dass es symptomatisch behandelt wird. Er hat eine Spritze gegen das Erbrechen bekommen. Weiterhin hat sie mir doppelten Magenschutz verschrieben. Sucrabest und Ranitidin für 5 Tage. Solange er das bekommt, bekommt er auch Schonkost.
Falls sich irgendwas am Allgemeinzustand ändert, er keinen Kot mehr absetzt, Durchfall bekommt oder nicht mehr fressen und trinken will oder falls er sich nochmals erbricht, soll ich unverzüglich (auch nachts, sie sind rund um die Uhr da) wiederkommen. Dann wird (mit Sedierung) geröngt, etc.
Jetzt hoffe ich, dass in den 5 Tagen alles gut bleibt und das Erbrechen danach auch nicht wieder kommt...
Seit heute habe ich einen neuen Verdacht, was es sein könnte. Seine Freundin, mit der wir regelmäßig Gassi gehen, hat gerade auch ein paar Problemchen mit dem Magen-Darm-Trakt. Sie hat Durchfall... Evtl könnten Sie Düngemittel oder unsauberes Wasser abbekommen haben? Sie waren aber nur in fließenden Gewässern... Wobei es an der Dreisam eben so Holzbarrieren gibt, wo das Wasser als steht...
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Ich gebe mal nur eine Erfahrungsgeschichte ab: mein eigener Labrador hat mal ähnliche Anzeichen gezeigt. Der TA war ratlos, weil es ihm eigentlich ebenfalls gut ging. Er hat eben nur immer mal wieder kleine Mengen erbrochen, gewürgt etc. Bauch war weich, gefressen hat er auch, getrunken ebenfalls, Temperatur war ganz normal.
Nach fünf Tagen kam beim Erbrechen ein Stück Maisstrunk mit heraus. Der saß wohl vor dem Darmeingang und ist - zum Glück!!! - nicht weitergerutscht.
Ich hoffe, Newton geht es bald besser bzw wieder richtig gut. -
Seine Freundin, mit der wir regelmäßig Gassi gehen, hat gerade auch ein paar Problemchen mit dem Magen-Darm-Trakt.
Haben die zwei nicht menschliche Hinterlassenschaften gefressen? Darüber würde ich eher nachdenken.
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