Unangenehme Behandlungen beim TA besser mit oder ohne Besitzer?
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Gast42715 -
20. Juni 2016 um 21:50
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Bei Amy war ich bisher immer mit dabei. Donnerstag früh werde ich sie aber nur bis zur Narkose begleiten. Beim Aufwachen werde ich nicht dabei sein, aber sie sofort abholen, wenn ich angerufen werde.
Als Flo sich das Bein gebrochen hat, wurde sie ohne mich geröntgt. Habe sie gehört, es tat mir schon in der Seele weh, aber der Röntgen-Raum ist tabu. Der TA hat dann für den damals fast noch Welpen einen kleinen Maulkorb holen müssen.
Beide Hunde gehen übrigens sehr sehr gerne hin und fühlen sich richtig wohl. Darum mache ich mir für Donnerstag auch keine Sorgen.
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Aus der praktischen Erfahrung kann ich immerhin berichten, dass viele Dinge ohne Besitzer schneller und einfacher gehen und die Hunde erstmal "etwas klein mit Hut" sind und durch entsprechende - sichere! - Fixation viele Dinge ohne großes Tamtam schnell erledigt sind. Während andersherum Kleinigkeiten manchmal echt zum Kraftakt werden und sich die Hunde mehr und mehr in ihr "Dilemma" steigern, wenn Besitzer unbedingt selber halten und tüddeln wollen.
Kann ich ganz klar als HH bestätigen.
Bei uns ganz klar, ich bin immer dabei, mein Freund nicht. Der ist selbst so aufgeregt, traut sich nicht richtig zuzupacken,...
Bei unserer alten Hündin hat das die Angst sehr gesteigert, weil sich die Nervosität extrem übertragen hat und die Sache eben einfach länger gedauert hat, weil er sich nicht getraut hat mal richtig zu fixieren,...
Auch bei der jetztigen Hündin bei der Entzündung im Ohr, mit ihm hat das sicher 3min gedauert, weil er sich nicht getraut hat ihren Kopf richtig zu fixieren, ebenso beim geben der Augentropfen. Habe das dann danach immer allein gemacht, war eine Sache von Sekunden und das Wauzl war merklich entspannter, hat nicht gezappelt, hat es einfach machen lassen.
Sie hat nun kein Trauma, war auch keine schwere Entzündung,... ging nur um die Veranschaulichung wie unterschiedlich das sein kann.
Vertrauensverlust habe ich nie erlebt, danach wurde sich geschüttelt, es gab was zum Kauen oder ein Leckerlie und gut war.
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Erstmal muss festgestellt wie schlimm die Otitis ist und wie tief sie sitzt. Dann die Ursache. Bisher war es immer nur ganz ganz leicht, und mit regelmäßiger Pflege und ab und zu epiotic erledigt.Kam entweder durch die Futtermittel-Allergie oder durch Dreckwassertauchen (Labbi halt).
Sie hatte heute von gestern auf morgen im linken äußeren Ohr dicke fette Krusten, das rechte ist komplett frei.
Ich habs vorsichtig gesäubert und mit Epiotic gespült (was im Nachhinein gesehen dumm war, ich weiß..)
denn völlig neu ist, dass es nur einseitig auftritt, daher will ich da nicht weiter dran rumdocktern; wenns morgen nicht besser ist muss ich zum TA.
Sie meinte mal was von nem Abstrich, bzgl. der passenden Spüllösung, aber bisher war Epiotic top.Bei sehr schweren Ohrentzündungen muss man manchmal eine richtige Ohrspülung machen und es ist wichtig, ob das Trommelfell intakt ist - denn daran richtet sich auch die weitere lokale Therapie. Dafür muss man schon einmal ordentlich reingucken :) Abstrich ist nie verkehrt! Für eine so intensive Ohrbehandlung legen wir die meisten Hunde in eine kurze Narkose, da es einfach eine sehr sehr unangenehme und schmerzhafte Untersuchung ist.
Aber natürlich solltest du deiner Tierärztin da voll vertrauen, die wird das Ausmaß und die notwendigen Maßnahmen einschätze! Und ob nun Narkoe oder nicht, ob du dabei bleibst oder nicht - einen Vertrauensverlust brauchst du auf keinen Fall befürchten!
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Ich war mal mit meiner vorigen Hündin in der Notsprechstunde beim Dorf-TA.
Sie war gebissen worden und hatte eine große Wunde auf dem Rücken.Die TA-Familie saß gerade beim Abendessen. Sonntagabend.
Da durfte ich dann assistieren, Fell aus der Wunde holen vor dem Freischneiden usw.Der Dorf-TA hat dann keine TAH da.
Ist für mich aber kein Problem. Kann Blut sehen, und mein Vater war TA. Bin da also nicht so empfindlich.
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Aus der praktischen Erfahrung kann ich immerhin berichten, dass viele Dinge ohne Besitzer schneller und einfacher gehen und die Hunde erstmal "etwas klein mit Hut" sind und durch entsprechende - sichere! - Fixation viele Dinge ohne großes Tamtam schnell erledigt sind. Während andersherum Kleinigkeiten manchmal echt zum Kraftakt werden und sich die Hunde mehr und mehr in ihr "Dilemma" steigern, wenn Besitzer unbedingt selber halten und tüddeln wollen.
Mein Hüterich hat ja - gerade in seiner ersten Zeit bei mir - schon so einige Tierarztpraxen auseinandernehmen wollen. Und auch ein Maulkorb hilft nur bedingt, wenn ein großer Hund voller Angst und Wut quasi um sein Leben kämpft - da nützen auch 3 Leute nichts, um dem Hund Blut abzunehmen.
Zur Blutabnahme müssen wir mindestens 2xjährlich - für mich immer ein Graus und 2 TÄe hatten mir schon nahegelegt, mit dem Hund bitte woanders hinzugehen.
Dann hab ich einen guten Freund - der in jeder Situtation völlig gelassen und pragmatisch bleibt wenns um Vierbeiner geht - gebeten, die Blutabnahmen zu übernehmen. Hundi bekam also vor der Praxis von mir den MK drauf und die beiden sind gleich durchmaschiert ins Sprechzimmer - nach 4Minuten war alles erledigt und ich konnte meinen Hund draussen wieder in Empfang nehmen. Einstimmigen Berichten zufolge gab es weder Kämpfe noch Attacken, der Hüterich hatte zwar Angst - aber was sind solche 4Minuten gegen 25Minuten Kampf, Drama und Adrenalin.......Und mittlerweile geh ich wieder selber mit ihm zur Blutabnahme - ohne Tamtam und Getöse

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Meiner lässt eigentlich alles mit sich machen wenn ich ihn halte-
daher bleibe ich dabei, auch wenns unangenehm wird.
Letztens wurde er geröntgt, dafür wurden die Hinterbeine leicht
überstreckt, war also nicht angenehm. Ich sollte dann für die
Aufnahme den Raum verlassen. Kaum verließ ich seine Seite,
wurde er zum wehrhaften Gummi-Beagle, regte sich furchtbar auf,
hätte beinahe hyperventiliert meinte der TA. Also abgebrochen &
mich wieder reingerufen. Mit mir am Kopf, war es dann ruck-zuck erledigt, er lag ganz still auf dem Rücken und hat es einfach mitgemacht. Ich werd definitiv nicht nochmal von seiner Seite weichen bei sowas. Man lernt nie aus, weder ich noch der TA hätten
ihn so eingeschätzt, dass er da ein Tänzchen veranstaltet, da er sonst immer die Ruhe selbst ist. -
Mein Chi hatte mal eine geplatzte Analdrüse und die musste 1x tgl an 3 Tagen gespült werden.
Mein Hund hat geschrien als würde man ihm einen Fleischspiess von hinten nach vorne durchschieben.
Trotzdem war es (denke ich) besser, dass ich ihn gehalten habe und er nach der Behandlung auf meinem Arm Schutz bekam.
Alles, wo der TA mich nicht vor die Tür schickt, passiert nur in meinem Beisein.
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Naja, was heißt schlechtes Gewissen, wenn der Hund dafür das negative Erlebnis nicht mit mir verbindet, ist das nicht besser für sie?

Dein Hund wird viel mehr den Moment lieben, wenn er ganz schnell mit Dir die Praxis wieder verlassen kann.
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Ich habe hier selbst eine "Angsthasen-Hündin", die schon fast stirbt wenn sie auf den Tisch beim TA muss.
Wenn es nur um Abtasten, abhören, usw. geht halte ich sie fest, aber sobald es um "Blutabnehmen" oder US geht gehe ich 3 Schritte zurück und lasse das die TA Helferinnen machen. Ich habe damit die deutlich besseren Erfahrungen gemacht, Emma verhält sich dann einfach ruhiger und nicht so panisch.
Unserem Verhältnis hat das bis jetzt nicht geschadet. Manchmal vielleicht sogar besser wenn Schmerzhafte Dinge ohne Besitzer gemacht werden damit da nichts falsch verknüpft wird. -
Also ich musste fürs Röntgen noch nie den Raum verlassen?! Will etwa keiner mit meinen Monster alleine bleiben?

Nein, ich denke wirklich das hängt vom Hund ab. Meine Hunde nehmen den Tierarzt ganz gelassen hin. Ich denke denen würde man keinen Gefallen machen, wenn ich sie abgeben würde. Bzw. gehen sie mit Fremden gar nicht mit. Ich bin aber auch ziemlich emotionslos. Hier wird nicht gesäuselt oder bemitleidet. Sicher mal gelobt, aber insgesamt wird kein großes Ding draus gemacht. Hat bisher gut so funktioniert.
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