Unangenehme Behandlungen beim TA besser mit oder ohne Besitzer?
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Gast42715 -
20. Juni 2016 um 21:50
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Ich finde, es kommt auch noch darauf an, warum der Hund sich bei einer Ohrenbehandlung so verhält. Steckt ein Trauma dahinter?
Ja sie hatte mal eine Granne drin, die haben sie ohne Betäubung mit 4 Mann rausgerissen. Hat mir der Vorbesitzer damals noch erzählt... Wenn wirklich was gemacht werden muss wird sie natürlich betäubt, aber nur zum (tief) reinschauen oder für nen Abstrich gleich Narkose?
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Er könnte ja auch meinen,das du ihn zu dieser unangenehmen Behandlung gebracht hast und so das vertrauen verlieren mit dir mit zu gehen

Juri hatte Angst vorm Krallen schneiden,es war wirklich die Hölle für ihn.Ich bin immer mit und habe ihn gehalten,mit ihm gesprochen,ihn nicht alleine gelassen und er hat sich verhalten wie sonst immer,er war froh,das wir da draussen sind und er mit mir heim gelaufen ist.Von zerstörtem Vertrauen nichts zu bemerken. -
Ich hatte bisher nur wenige unangenehme Behandlungen.
Zahnstein: Da bin ich bei der Narkose dabei geblieben.
Hunde stationär in der TK: Da hat eine Assistentin die Hunde einfach mitgenommen. Aber da folgte dann ja ein Rattenschwanz an Untersuchungen. Und Rooming-in ist da nicht vorgesehen.

Als ich den Terrier abgeholt habe (mit ihm hatten sie garantiert Probleme, da er sich von Fremden nicht anfassen lässt -- sie nannten ihn schlicht "unkooperativ"), haben sich mich gebeten, beim Ziehen der Braunüle zu assistieren, damit sie ihn nicht mehr "sperren" mussten.
Ist immer eine Einzelfallsache, würde ich mit dem TA vorher besprechen.
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An alle danke schonmal für eure Antworten! :)
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Ich was bisher bei allen Behandlungen bei meinen Hunde dabei,
auch auf den letzten Weg habe ich sie begleitet.
Ich würde meinen Hund in dieser Situation niemals verlassen.
Ich halte sie und rede beruhigend auf sie ein. Sie riechen, hören und spüren mich. Ich bin ihr halt und für sie da. Eigentlich, wie immer. Keiner meiner Hunde hat mir danach nicht mehr vertraut. -
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Aus der praktischen Erfahrung kann ich immerhin berichten, dass viele Dinge ohne Besitzer schneller und einfacher gehen und die Hunde erstmal "etwas klein mit Hut" sind und durch entsprechende - sichere! - Fixation viele Dinge ohne großes Tamtam schnell erledigt sind. Während andersherum Kleinigkeiten manchmal echt zum Kraftakt werden und sich die Hunde mehr und mehr in ihr "Dilemma" steigern, wenn Besitzer unbedingt selber halten und tüddeln wollen.
Das gilt beileibe nicht für alle Situationen und es gibt auch wirklich Besitzer, die toll mithelfen und ihrem Hund die nötige Sicherheit geben können. Das ist immer der Idealfall. Für alle Beteiligten :)
Gerade Ohrenbehandlung ist leider häufig sehr unangenehm und mit Schmerzen verbunden. Manchmal tut man den Hunden mit einer Sedation wirklich den größeren Gefallen. Eine sichere Untersuchung ist bei starken Abwehrbewegungen ohnehin nicht wirklich möglich. Was soll denn genau gemacht werden?
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Ich glaube auch, das es auf den Hund und Besitzer ankommt.
Der Vertrauensbruch wäre vermutlich bei Paco größer, wenn ich ihn alleine lassen würde. Egal was er hat, wenn er sich verletzt oder Schmerzen hat, dann kommt er zu mir und ich muss gucken, trösten und verarzten.
Ich weiß nicht, wie groß das Trauma des Hundes ist, aber gibt es nicht auch vielleicht ein Beruhigungsmittel, was er vorher bekommen könnte?
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Meinem Hund wurde ohne Betäubung eine entzündete Kralle entfernt, die, wie sich rausstellte, blöderweise noch sehr fest saß.
Gemeinsam mit der TAH habe ich meinen Hund auf die Seite gedrückt und seinen Kopf gehalten, während der TA mit der Zange gewerkelt hat.
Er hat es ganz ruhig ertragen, quasi ohne zu zucken.
Ich bin ja sonst eher weniger sentimental, aber ich glaube schon, dass er in dem Moment wusste, dass ich ihm nicht absichtlich weh tue, sondern, dass es sein muss.
Er hat es mir auch keine Sekunde krumm genommen.
Ich habe aber in solchen Fällen aber auch die Nerven dazu. Meinen Mann kann ich dabei nicht gebrauchen. Der leidet mehr als der Hund und zeigt das auch deutlich.
Niemals würde ich ihn alleine lassen. -
Gerade Ohrenbehandlung ist leider häufig sehr unangenehm und mit Schmerzen verbunden. Manchmal tut man den Hunden mit einer Sedation wirklich den größeren Gefallen. Eine sichere Untersuchung ist bei starken Abwehrbewegungen ohnehin nicht wirklich möglich. Was soll denn genau gemacht werden?
Erstmal muss festgestellt wie schlimm die Otitis ist und wie tief sie sitzt. Dann die Ursache. Bisher war es immer nur ganz ganz leicht, und mit regelmäßiger Pflege und ab und zu epiotic erledigt.
Kam entweder durch die Futtermittel-Allergie oder durch Dreckwassertauchen (Labbi halt).
Sie hatte heute von gestern auf morgen im linken äußeren Ohr dicke fette Krusten, das rechte ist komplett frei.
Ich habs vorsichtig gesäubert und mit Epiotic gespült (was im Nachhinein gesehen dumm war, ich weiß..)
denn völlig neu ist, dass es nur einseitig auftritt, daher will ich da nicht weiter dran rumdocktern; wenns morgen nicht besser ist muss ich zum TA.
Sie meinte mal was von nem Abstrich, bzgl. der passenden Spüllösung, aber bisher war Epiotic top. -
Mein Hund liebt den Tierarzt und ist auch nicht wehleidig, aber trotzdem würde ich immer dabei bleiben und im Zweifel meinen positiven Einfluss geltend machen.

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