Unangenehme Behandlungen beim TA besser mit oder ohne Besitzer?

  • Also ich musste fürs Röntgen noch nie den Raum verlassen?! Will etwa keiner mit meinen Monster alleine bleiben?

    :lachtot: Anna, entschuldige, aber ich war bei meinen Monstern auch immer dabei, jetzt weiß ich auch warum :lachtot:

  • Bei der OP wg. Mammatumoren durft ich bei meiner Hündin bleiben, als sie die erste Injektion bekam, die sie ruhig und schläfrig machen sollte.
    Als der Hund dann wegnickte, schickte mich die die TÄ raus, sie hatte den Eindruck, dass ich da jetzt stören würde. Dabei waren es bis zur OP noch einige Minuten.
    Ich vertraue der Ärztin.

    Bei kleineren Behandlungen bleibe ich dabei, gucke aber beim Spritze setzen weg, das kann ich nicht so gut sehen, ich Feigling.
    Hund hat mir bislang alles verziehen. Ich habe schon bei beiden den Eindruck, dass ihnen meine Anwesenheit/Festhalten hilft.

    Mal wieder eine ganz individuelle Nummer...

  • Hier kann quasi nur ich Cici und Darcey so halten dass man an den Hunden auch mehr machen kann als von weitem ansehen. Ich bin da aber auch nicht zimperlich und fixiere ordentlich (damals beim Röntgen von Darceys Rücken wurde ich dazugerufen weil sie den 6,5kg-Sheltie nicht und nicht auf den Tisch gelegt bekommen haben :D )

    Tierarzthelfer sind nett, keine Frage- aber Darcey lässt sich von Fremden nicht anfassen. Für sie ist es der größere Stress von Fremden angegrabbelt zu werden und sie dreht dann erst recht auf. Hat bisher jeder Tierarzt eingesehen (und wenn nicht gehe ich unverrichteter Dinge wieder).


    Ich persönlich würde in der beschriebenen Situation auf mindestens eine Sedierung bestehen und beim Hund bleiben. Sedierung schon deshalb weil es quasi unmöglich ist den Hundekopf so zu fixieren dass er komplett still liegt und ein Zucken für den Hund erst recht schmerzhaft wäre.

  • Also ixh könnte meine hunde in schweren Stunden nicht alleine lassen!

    nur zur Verdeutlichung: Du bleibst auch während einer OP bei Deinem Hund?
    Reine Neugier meinerseits.

  • Bis jetzt mußte bei mir nur einer meiner Hunde operiert werden und nein, bei der OP wollte ich gar nicht dabei sein. Das muß ich mir nicht antun.

    Allerdings blieb ich bis die Narkose wirkte und mein Hund tief und fest schlief. Das würde ich mir auch nie nehmen lassen.

    Kleinere Sachen, da halte ich meine Hunde selbst und da gibt es auch kein Gesäusel oder Bedauern, denn was muß, das muß, fertig.

  • Dabeibleiben (wenn du ruhig bleiben kannst - nicht nur ruhig scheinst - das merkt ein Tier) und so tun als wäre es "normal", damit haben wir die besten Erfahrungen mit all unseren Tieren (allem voran die Pferde und Hunde) gemacht. Souverän und selbstverständlich festhalten, zur Not zupacken und anschließend selbstverständlich knuddeln aber nicht zu viel Theater drum machen.
    Wenn ich merke ich schaffe das mental nicht, hat mein Mann übernommen.

    So wie du es beschreibst würde ich den Hund wohl in Narkose legen lassen. Bei ihm sein bis er schläft und bei ihm sein wenn er aufwacht.

    Alles Gute!

  • Beim Röntgen bleibe ich dabei, meist helfe ich mit wenn keine TAH da ist.
    Bei der OP durfte ich bis zum Eindämmern dabei sein, danach merkt er eh nix mehr und als er fertig war und noch tief pennte, durfte ich schon in den Aufwachraum und ihn überwachen bis er fit war.
    Da einige TA Helferinnen manchmal so zaghaft sind und ihn nicht richtig halten und er schon mal fast vom Tisch geplumpst ist, mache ich es lieber selbst, wenn ich die Helferinnen nicht kenne.

  • Da unsere Tierarztpraxis recht klein ist, ist unsere Tierärztin darauf angewiesen, das wir mithelfen. Hab auch schon mal bei einer kleineren OP bei unserer Bo assistiert, während mein Mann in der Praxis zwei Steckdosen repariert hat :D Beim Röntgen sind wir sowieso immer dabei und halten fest damit nicht extra eine Narkose gemacht werden muss. Auch wenn wir mal in die Tierklinik fahren müssen, sind wir immer so lange wie möglich dabei und bisher waren die Mitarbeiter auch immer froh, das wir festgehalten und beruhigt haben. Dazu muss ich sagen, das unser Sam sich so ziemlich alles gefallen lässt und die Bo nur beim Krallen schneiden anfängt zu "singen". Ansonsten sind beide beim TA immer ziemlich relaxed


  • Ich bin ja sonst eher weniger sentimental, aber ich glaube schon, dass er in dem Moment wusste, dass ich ihm nicht absichtlich weh tue, sondern, dass es sein muss.

    Ja, das wissen sie :smile: . Zumindest 3 meiner 4 Hunde haben ja nun schon einiges durch beim TA. Grisu hatte eine richtig schlimme Schmerzproblematik Anfang des Jahres. Er versteckt dann beim TA seinen Kopf unter meinem Arm und erträgt... Auch Smilla klebt an mir, sobald wir beim TA sind, lässt von mir aber auch alles mit sich machen und hält still, drückt den Kopf an mich... Und ich leide wirklich mit, bleibe zwar ruhig, aber an sich nur äußerlich. Dennoch denke ich, die Hunde wissen einfach, ich würde ihnen nichts antun, was nicht sein muss und wenn ich da bin, vertrauen sie darauf, dass es seine Richtigkeit hat, auch wenn es unangenehm wird.
    Für mich wäre es Vertrauensbruch zu gehen, nicht wenn ich da bleibe. Gerade wenn es unangenehm wird.

    Aber es mag wirklich auf die Hund-Halter-Konstellation ankommen.

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