Mit kleinem Hund im Dunkeln Gassi gehen?
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Also ich bin ehrlich: Ich brauche keinen Hund der mich beschützt.
Ich bin eine Frau, 1,60 groß, nicht gut zu Fuß....und dennoch brauche ich keinen Hund um mich dahinter zu verstecken.Wenn ich alleine solch massive Angst habe gehe ich ins Fitnesstudio, in einen Selbstverteidigungskurs oder zu einem Psychologen der irrationalen Ängste mit mir aufarbeitet.
Ja vielleicht würden meine versuchen mich zu beschützen...aber solange ich kann würde ich die beiden anhalten sich raus zu halten...eben weil ich nicht will dass sie verletzt werden...gegen einen bewaffneten Täter hat ein nicht entsprechend ausgebildeter Diensthund (und selbst da ist es fast unmöglich) NICHT DIE KLEINSTE CHANCE
Ein Hund ist ein Lebewesen. Es vertraut seiner Familie und sollte niemals den Kopf für die hinhalten müssen. Abschreckung an sich muss in meinen Augen reichen...alles andere geht über die Dinge hinaus die man von einem Hund erwarten sollte
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Hi,
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Kleine Kurskorrektur:
Bitte geht davon aus, dass die TS ein mulmiges Gefühl meint, was sie ggf. beim Gassigang im Dunklen empfinden könnte und worüber sie sich hier austauschen möchte.
Bitte macht keine Angst-Störung daraus, davon hat die TS doch gar nicht geredet und eine solche Erkrankung sollte hier auch nicht Thema sein, da zu privat und OT für ein Hundeforum.
Danke! -
Ich hab ja nun mit meinem Dobermann die Hunderasse schlechthin, die man sich nachts als Beschützer vorstellt.
Solange die Menschen grundsätzlichen Respekt/ Angst vor dem Hund haben, kann ich mich auch nachts mit meinem Hund "sicher" fühlen... Allerdings ist mein ach so großer Dobermann alles andere als das große, selbstsichere, böse Tier, nach dem es nachts ausschaut! Sie würde nachts am liebsten gar nicht raus (ist eh zu kalt und zu nass und zu dunkel und zu bähh) und potentielle Angreifer würde sie von sich aus vermutlich eher aus Angst/Unsicherheit verbellen (oder im Zweifelsfall vllt. auch zupacken)! Daher muss ich ihr Nachts die nötige Sicherheit geben, durch ruhiges und sicheres Auftreten (also genau andersrum, als man sich das so schön vorstellt - allerdings hab ich meinen Hund auch nicht, damit sie mich tatsächlich beschützt).
Eine Bekannte von mir wurde neulich übrigens Abends von 3 Männern belästigt auf ihrer Gassi-Runde und das obwohl sie ihren Bulldog-Mix dabei hatte (über 50kg, riesengroß und gestromt)!
An die TE: ich kann den Wunsch nach einem Beschützer absolut nachvollziehen und meist reicht es ja schon, wenn der Hund so ein bisschen anch Beschützer ausschaut um ein besseres Gefühl zu bekommen! Daher wäre es vllt eine Lösung, wenn du nach einem dunklen/schwarzen Hund schaust (die wirken immer abschreckender als weiße/helle Hunde) und deinem Hund dann bspw. beibringst auf Kommando zu bellen! Das reicht meist ja schon aus bei Menschen, die keine Hunde kennen (und bei denen die davor so gar keine Angst zeigen und es wirklich ernst meinen, hilft dir halt auch leider keine Dogge weiter)
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Naja ich bin fast 1,80 m groß und habe genug Kampfgewicht- Sportlich bin ich und ich weiß wo man hinschlagen muss. Trotzdem bleibt ein Rest Angst, der einen immer verfolgt.
Ich kann den Wunsch verstehen, denn ich mag es auch wenn Louis Bescheid gibt bei Leuten, die sich unserem Grundstück nähern.
Er ist zwar nur ein kleiner bulliger Kerl mit Mäusezähnen, aber er schreckt trotzdem ab, wenn man ihn nicht sieht oder kennt.
Eindringlinge werden auf jeden Fall verbellt auch wenn er nichts ausrichten könnte. Mir gibt er ein sicheres Gefühl in der Dunkelheit.
So süß wie er von außen erscheint, er knurrt und bellt und springt an im Notfall und schnappen tut er auch. Da kann er wirklich zu einem MiniKampfhundbestie werden, wo ich mich selbst schon mal vor erschreckt habe, da ich ihn nicht so kenne. ;-) -
Sicher gibt es Hunde die einen massiven Wach-und Schutztrieb haben...aber gehören solche Hunde in komplett unerfahrene Hände, die einen Beschützer suchen? Ich denke nein.
Gerade solche Hunde brauchen doch einen sehr souveränen und erfahrenen Besitzer der genau weiß was er tut..sonst werden die sehr schnell zu Amokläufern..und das braucht doch kein Mensch oder?
So sehe ich das auch.
Und das Hunde die entsprechend drauf sind falsch/nicht ausgebildet oder schlecht sozialisiert sind, ist einfach nur lächerlich. Sorry!
Btw. ich finde es immer interessant zu lesen, wieviele HH es gut finden, wenn ihr Hund Menschen meldet, die ihm seltsam vorkommen (beim Gassi, nicht daheim!). Und das meine ich wirklic völlig wertfrei!
Dürfen meine z.B. nicht. Außer Pan, aber der meldet in einem Jahr vielleicht 2x
Ich hab hier einen entsprechenden Hund. Der tut nicht nur so, sondern er würde es durchziehen. Und gerade der reagiert auf seltsame Menschen nicht. Der reagiert, wenn es darauf ankommt. Ansonsten bockt es ihn nicht bzw. er beobachtet maximal. Und alles andere will ich auch nicht.Ansonsten: Ich hab keine Angst. Weder alleine, noch mit nem kleinen Hund, noch mit nem großen Hund und auch nicht, wenn alle 4 dabei sind.

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Casanova würde NIE irgendwen anpacken, das traue ich ihm absolut nicht zu. Aber er meldet im Dunkeln Leute, die er komisch findet oder nahe sind (auch wenn das eher eine Erziehungsbaustelle ist...). Also an mich kann sich keiner anschleichen. Manchmal reicht das schon, dass die Leute einen Bogen um uns machen.
Gruppen von Jugendlichen werden still, wenn sie uns passieren. Einfach weil er sie genau im Blick hat.
Er würde nie mehr als bellen. Aber wer den Hund nicht kennt...Allerdings fände ich es herzlich fies, einen Hund zur eigenen Sicherheit anzuschaffen. In einer Welt, die der Hund kaum versteht, sollte der Mensch ihn beschützen, nicht umgekehrt.
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Btw. ich finde es immer interessant zu lesen, wieviele HH es gut finden, wenn ihr Hund Menschen meldet, die ihm seltsam vorkommen (beim Gassi, nicht daheim!). Und das meine ich wirklic völlig wertfrei!
Hallo Murmelchen,
bei mir ist es so, dass ich wohl mit den Jahren auf meinem Buckel zwar Erfahrungen mit Menschen gewonnen habe, aber mein eigenes Bauchgefühl nicht diesbezüglich nicht mehr so ist wie zu Kinderzeiten. Da lobe ich mir meine Bertha: auf ihren 7. Sinn kann ich mich einfach verlassen. Wobei "melden" bei mir nicht automatisch "verbellen meint, sondern auch einfach ein konspirativer Blick in meine Richtung, eine Beschwichtigungsgeste, ein Sich-groß-machen, ein "Head-turn", je nach "Verdächtigem". ich kann meinen mittlerweile Hund wohl besser lesen als Menschen, er ist mein unbestechlicher Sensor.

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Sie sucht doch gar keinen Wach- und Schutzhund
Es geht doch immer noch "nur" darum, dass sie, wenn sie denn irgendwann (!) einen Hund haben, abends raus muß zum Gassi gehen und ihr dabei mulmig wird bei dem Gedanken.Deshalb sind so Dinger wie, sie solle sich bloß keinen Hund anschaffen...Wachhunde gehören nicht in unerfahrene Hände, also soll sie die Finger davon lassen usw. HIER doch völlig überflüssig.
Sie liebäugelt doch mit einem Bichon?! -
Btw. ich finde es immer interessant zu lesen, wieviele HH es gut finden, wenn ihr Hund Menschen meldet, die ihm seltsam vorkommen (beim Gassi, nicht daheim!).
Poco meldet nur daheim, kommt ihm draußen jemand komisch vor, bellt er nicht. Ich merke es an seiner Körpersprache. So wie letztens der Jugendliche am frühen Morgen (hatte ich, glaub ich, hier auch erwähnt). Poco hat nicht gebellt, auch nicht geknurrt. Ich sah es daran, wie sich seine Körperhaltung geändert hat und wie er den Jugendlichen im Auge behielt.
Bellen hat er draußen nur Anfangs in seiner Unsicherheitsphase gemacht.
Es geht doch immer noch "nur" darum, dass sie, wenn sie denn irgendwann (!) einen Hund haben, abends raus muß zum Gassi gehen und ihr dabei mulmig wird bei dem Gedanken.
Ja, es wird mehr in die Frage interpretiert als eigentlich gefragt wurde.

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Sie sucht doch gar keinen Wach- und Schutzhund

Es geht doch immer noch "nur" darum, dass sie, wenn sie denn irgendwann (!) einen Hund haben, abends raus muß zum Gassi gehen und ihr dabei mulmig wird bei dem Gedanken.Deshalb sind so Dinger wie, sie solle sich bloß keinen Hund anschaffen...Wachhunde gehören nicht in unerfahrene Hände, also soll sie die Finger davon lassen usw. HIER doch völlig überflüssig.
Sie liebäugelt doch mit einem Bichon?!Auch das ist bereits angekommen, aber wenn jemand sagt, dass er unter irrationalen Ängsten, was die meisten Ängste ja eh sind, leidet und der Hund ihr auch u.a. ein Gefühl der Sicherheit vermitteln soll, dann sollte man es auch nicht leichtfertig ignorieren. Ich denke, sie hat es nicht aus Versehen geschrieben und es ist gut, dass sie mit dem Handycap leben kann und umgehen kann. Jeder trägt seinen Rücksack durchs Leben und es ist Ok.
Es ist doch so, ein Hund ist definitiv sensibler als der Mensch, er nimmt die Umwelt schneller und besser war, d.h.selbst wenn man sich die richtige Rasse holt, heißt es noch nicht, dass es der passende Hund für einen ist, denn jeder Hund ist genau wie der Mensch vom Wesen unterschiedlich... Ich will letztlich doch darauf hinaus, dass wenn schon ein Hund, dann soll er zu einem passen und die Motive für den Familienzuwachs sollen auch gut überlegt werden.
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