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Beiträge von Angel21

    Um der Wahrheit die Ehre zu geben: ich habe schon zu viele tote Tiere gesehen, die durch Marder oder Katzen erwischt wurden (aber auch Fuchs und Greifvogelopfer), um die Gehegesicherung auf die leichte Schulter nehmen zu können. Ich gebe da auch keine Tiere ab, wo das Gehege nicht sicher ist.
    Bei Außenhaltung bin ich mittlerweile klar an dem Punkt: Mach es richtig..oder lass es eben sein.
    Man muss die Tiere ja nicht draußen halten...gerade Kaninchen kann man super im Zimmer oder sogar freier Wohnungshaltung halten (sie werden meist stubenrein) halten, wenn man draußen nichts Gescheites bauen kann/möchte
    Außenhaltung ist leider aufwendig und teuer...aber das Leben der Tiere steht an allererste Stelle

    Meine sind im Schnitt 8kg schwer..die würden eine Katze zum Teufel jagen XD Aber grundsätzlich würde ich, vor allem bei Zwergen, auch tagsüber für ein sicheres Gehege sorgen

    Oh ja.....zusätzlich werden noch weite Strecken in Kauf genommen um zu dem Tierarzt zu fahren der für die jeweilige Krankheit als Spezialist gilt.
    Bitte nicht falsch verstehen, gerade bei Meeris und Kaninchen, die als Flucht-und Beutetiere nunmal sehr lange ihre Probleme verstecken, halte ich regelmäßige Kontrollen für richtig und sehr wichtig.
    ABER die normale Kontrolle sollte, sofern es keinerlei Auffälligkeiten beim Tier gibt eine Begutachtung von Augen, Ohren, Zähne (soweit sichtbar), Atmung, Krallen, Fell, Popo und Gewicht beinhalten..und nicht noch irgendwelchen "Zauber". Da kann man bei Problemen immernoch genau hinschauen. Einem Tier ohne jede Auffälligkeit direkt eine Krankheit zu unterstellen halte ich für den falschen Weg

    Nicht nur bei Widdern und nicht nur an/in den Ohren würde man sehr oft was finden wenn man lange genug sucht. Kenne eine Halterin (allerdings Meerschweinchen) die seit ein paar Jahren nahzu hypochondrisch über ihre Tiere wacht. Jede Wochen werden bei jedem Tier ein Teststreifen ins Pipi gehalten..Blutzucker gemessen...abgehört usw usf.
    Was die Tiere alles an Krankheiten haben und vor allem wie oft...OMG ich würde wahnsinng werden.
    Krank bedeutet für mich: Klinisch auffällig, mit irgendwelchen erkennbaren Symptomen..sei es Kratzen, Rötungen, veränderte Ohrstellung usw (jetzt nur auf Ohren bezogen, bei anderen Krankheiten achte ich auf andere Sachen)
    Ich habe aktuell einen ca 7 jährigen dt. Widder..der ist fit..ohne irgendwelche sichtbaren Probleme...ob man was findet wenn man ins CT packt..keine Ahnung..aber machen würde ich das niemals einfach so aus "Spaß"

    Schickst du deine Tiere regelmäßig ins CT oder lässt zumindest immer mal wieder den Kopf in Narkose röntgen? Ich nicht. Daher kann ich gar nicht sagen ob meine Tiere Ohrenprobleme haben oder nicht. Ich rede ja von klinisch unauffälligen Tieren. Den Eiter im Ohr sieht man ja meist erst später.

    Röntgen ja..tatsächlich..haben wir schon ein paar mal durch..da war nie was. Und die meisten lebten ein paar Jahre hier (im äußersten Fall 15,5 Jahre)...man muss nicht regelmäßig ins CT..das wäre auf Verdacht wohl arg überzogen. Wenn klinisch nichts auffällist ist über Jahre muss man auch keine Probleme vom Himmel beten sorry.
    Mir tut natürlich jeder Leid, der Pech bei seinen Widdern hatte und zb die englischen Widder sind für mich sehr sehr nah an einer Qualzucht, weil da die Probleme quasi unausweichlich sind. Aber das betrifft eben zum Glück noch nicht alle Widder ;)

    Also hier lebt seit vielen Jahren immer mind 1 Widder..Ohr-Probleme hatte nur ein einziger davon. Die Tiere werden reglmäßig und gewissenhaft durchgecheckt, daher kann ich die Aussage 85-90% absolut nicht bestätigen. Man kann immer Glück und Pech haben..Pauschalaussagen gibts bei Tieren halt nicht

    Das sehe ich tatsächlich anders. Hunde empfinden anders als wir Menschen...ihm meine Gefühle aufzudichten würde ihnen nicht gerecht werden. Es sind Hunde und sie haben ein recht auch als solche wahrgenommen zu werden.
    Natürlich sind Hund auch Familienmitglieder...aber weder sind sie KInder noch Partnerersatz...mit dieser Rolle wären sie restlos überfordert.
    Empathie in allen Ehren..aber oft wird den Hunden/Tieren damir zu sehr menschliche Denkweise unterstellt.

    (Bitte nicht falsch verstehen: Ich halte es für sehr wichtig, den Grund für eine Verhaltensweise zu hinterfragen um gezielt daran arbeiten zu können. Aber dieses Hinterfragen MUSS die Natur und das Wesen eines Hundes beinhalten bzw das, was wir davon wissen..keine menschliche Denkweise)

    Ein Hund, insbesondere ab einer gewissen Größe, kann in den falschen Händen zu einer gefärhlichen Waffe werden. Er hat keine menschlichen Moralvorstellung..kennt keine menschlichen Werte. Daher muss der Mensch ihn so erziehen und führen, dass er keine Gefahr darstellt. Das ist bei dem einen leichter..bei dem anderen auch sehr schwer.
    Es ist einfach ein sehr anpassungsfähiges soziales Lebewesen..aber eben kein Mensch

    Zitat

    Sie und ihr Team der „Hellhound Foundation“ hätten Chico trainieren und resozialisieren können, da ist sich die Spezialistin sicher.

    heißt im umkehrschluss für mich, dass, wäre was frei gewesen, hätte sie chicco genommen... uff

    Und heißt vor allem: Ja wenn wir nicht eingreifen können (weil gerade kein Platz) ist Einschläfern die richtige Wahl..weil außer uns kann das eh keiner..hm:flucht:

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