• So mal ein paar Fragen zu unserem Rückruf :)

    Da unser Rückruf hier die absolute Katastrophe war und ich eigentlich das Ziel habe, meinem Hund Freilauf zu gönnen, baue ich aktuell den Rückruf mit der Pfeife und der Schleppleine auf. Das klappt mittlerweile sehr gut, bei wenig Ablenkung und auch wenn sich Theo mal festgeschnüffelt hat. Mit mehr Ablenkung haben wir noch nicht geübt.
    Leider neigt Theo dazu, auf Spaziergängen sein eigenes Ding zu machen:/

    Zum Training hab ich jetzt zwei Fragen:
    1. wie schleiche ich die Schleppleine richtig aus? Langsam oder einfach irgendwann ohne gehen? Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass Theo ganz genau weiß, ob die Schleppleine dran ist oder nicht .

    2. Wenn Theo von alleine zu mir gelaufen kommt ohne das der Rückruf erfolgt ist, belohne ich dann auch oder eher nicht?

    Ich hätte halt so gerne mal endlich einen bombenfesten Rückruf und nicht immer so ein Wischiwaschiding :(

  • Leider neigt Theo dazu, auf Spaziergängen sein eigenes Ding zu machen:/

    Warum beschäftigt er sich selber?

    Was machst Du beschäftigungsmäßig mit ihm? Wenn er gut ausgelastet ist, wird es keine Alleingänge geben, denn der Hund will etwas mit Dir zusammen machen

    wie schleiche ich die Schleppleine richtig aus?

    SL bleibt so lange am Hund, bis der Rückruf 100%ig sitzt. Ich habe die SL nicht ausgeschlichen, sondern einfach zu Hause gelassen, aber da gehen die Meinungen auseinander und man muss es ausprobieren

    Wenn Theo von alleine zu mir gelaufen kommt ohne das der Rückruf erfolgt ist, belohne ich dann auch oder eher nicht?

    Ja, das würde ich belohnen, ebenso wie Blickkontakt von Theo zu Dir

  • 1. du kannst als ersten Schritt die Schleppleine fallen lassen und in den weiteren Schritten die Leine nach und nach kürzer schneiden, bis am Ende nur noch ein kleines Erinnerungsstück am Halsband hängt.

    Vorab würde ich aber den Rückruf noch unter bewusster und von Dir kontrollierbarer Ablenkung weiter üben.

    Das kann ja alles mögliche sein, am vollen Futternapf oder anderem Fressbaren (Schweineohr, Brötchen usw.) vorbei rufen, am rollenden Ball vorbei rufen, wenn Du andere Hundehalter kennst, die mit Dir üben, an anderen Hunden abrufen usw. Bau ruhig alles mit ein, was Dir in der Realität begegnen könnte.

    2. Ich persönlich würde Blicke zu mir und freiwilliges zu mir kommen, immer bestätigen. Wenn sich das Verhalten für den Hund lohnt, wird er es häufiger zeigen. Würde also anfänglich für jedes Mal ein Leckerchen geben und diese später wieder ausschleichen, so dass es nicht jedes Mal was gibt. Verbal loben würde ich dieses Verhalten aber immer.

  • Leider neigt Theo dazu, auf Spaziergängen sein eigenes Ding zu machen:/

    Da wird es ihm zu langweilig.

    Ich würde Suchspiele, kleine UO-Übungen und so in den Spaziergang einbauen, damit der Hund von Dir beschäftigt wird.
    Das gibt auch viel Gelegenheit, den Hund zu loben/zu belohnen, was dann die Aufmerksamkeit auf Dich fördert.

    Ich weiß: Beim Spazierengehen hängt man selbst gerne seinen Gedanken nach. ;)

    Bei meinem Terrier, der sich gerne mal Autos oder Fahrradfahrer oder Jogger als Sparringspartner für Wettläufe ausgesucht hat, hat es dadurch geklappt, dass ich mich interessanter gemacht habe.


    2. Wenn Theo von alleine zu mir gelaufen kommt ohne das der Rückruf erfolgt ist, belohne ich dann auch oder eher nicht?

    Also absolutes JA!
    Jede Möglichkeit nutzen, positives Verhalten zu belohnen.

  • ich kenne echt niemanden der seinen hund beim spazieren gehen bespaßt.
    habe auch in all den jahren noch nie einen HH gesehen der beim spaziergang etwas mit dem Hund, abgesehen von Ball oder Stöckchen werfen ;)

    ich finde der hund soll und muss ja auch zeitweise sein eigenes ding machen können, denn schnüffeln, .... gehört ja zum hundeleben und spazieren gehen soll ja entspannung für den hund sein, training ist ja in der HS, ....

    solange der hund ansprechbar ist und reagiert ist es doch in Ordnung.

    DIe schleppleine muss man eigentlich langsam kürzer machen, gibt nur wenige hunde die bei einfach weglassen es nicht ausnutzen :)
    ich habe sie nach und nach kürzer gemacht und anfangs erstmal nur schleifen lassen.
    wenn der hund reagiert und man zufrieden ist, etwas kürzen und den trainingsstand halten, ...

  • ich kenne echt niemanden der seinen hund beim spazieren gehen bespaßt.
    habe auch in all den jahren noch nie einen HH gesehen der beim spaziergang etwas mit dem Hund, abgesehen von Ball oder Stöckchen werfen ;)

    ich finde der hund soll und muss ja auch zeitweise sein eigenes ding machen können, denn schnüffeln, .... gehört ja zum hundeleben und spazieren gehen soll ja entspannung für den hund sein, training ist ja in der HS, ....

    solange der hund ansprechbar ist und reagiert ist es doch in Ordnung.

    DIe schleppleine muss man eigentlich langsam kürzer machen, gibt nur wenige hunde die bei einfach weglassen es nicht ausnutzen :)
    ich habe sie nach und nach kürzer gemacht und anfangs erstmal nur schleifen lassen.
    wenn der hund reagiert und man zufrieden ist, etwas kürzen und den trainingsstand halten, ...

    Ich mache das. Nicht immer und auf jedem Spaziergang, aber ich habe immer irgendwas dabei, mit dem ich den Hund beschäftigen kann/könnte. Und wenn ich nur ein Leckerchen irgendwo verstecke und dann suchen lasse. Blickkontakt belohne ich zumindest verbal.
    Das lernt jeder Welpe hier zuerst, bevor irgendein Kommando geübt wird- Spiel und Spaß ist bei mir. Mit meinem ersten Labrador war ich in einer Hundeschule, die auf einem Platz trainiert haben der hatte gaaanz schnell raus "Oh, hier muss ich hören und aufpassen und im Wald ist Halli Galli " :fear: Da habe ich dann eine zweite BH bei der Kreisjägerschaft gemacht, die dafür im Wald trainiert haben. Aber das ist auch schon 30 Jahre her, seitdem trainiere ich mit jedem Welpen dort, wo ich auch überwiegend laufe (Wald)

  • ch kenne echt niemanden der seinen hund beim spazieren gehen bespaßt.
    habe auch in all den jahren noch nie einen HH gesehen der beim spaziergang etwas mit dem Hund, abgesehen von Ball oder Stöckchen werfen

    Naja, bei einem "normalen" Spaziergang vielleicht nicht. Aber Hunde, mit denen gezielt gearbeitet wird, kann man trotzdem sehr gut von denen unterscheiden, die einfach laufen gelassen werden.

    Seit ich mit Newton mit dem Dummy/Futterbeutel angefangen hat, ist er beim Spaziergang mir gegenüber super aufmerksam und steht sofort da, wenn ich pfeife/rufe/etwas Ungewöhnliches mache, weil mit was Interessantem rechnet.

  • Beim Rückruftraining mittels Schleppleine ist es absolut wichtig, dass man diesen trainiert, als ob keine Schleppleine am Hund wäre - die Schleppleine ist nur die Sicherheit, dass der Hund in anderen (!) Situationen nicht weg laufen kann.
    Also immer nur rufen, wenn man sich absolut sicher ist, dass der Hund kommt. Den Rückruf unterschiedlich und hochwertig belohnen.

    Für die generelle Aufmerksamkeit - wie schon geschrieben wurde - jedes orientieren deines Hundes an dich belohnen (Anfangs evtl. sogar nur das Drehen des Ohres); zwischendurch auf dem Spaziergang etwas mit dem Hund zusammen machen - das können auch ganz kurze Einheiten sein, wie z.B. den Hund kurz auf einen Stein/Baumstumpf springen lassen.
    Probieren sich aktiv ins Erleben des Hundes einzubringen. Also, z.B. wenn der Hund etwas spannendes sieht, das mit ihm gemeinsam betrachten oder zusammen ein Spielzeug "jagen".


    @xerves: dann hast du in deinem Leben Hundehalter getroffen,
    a) mit Hunden, welche sich ohnehin am Menschen orientieren
    b) denen es egal war/ist, wenn ihr Hund sein Ding durchzieht

    Typ a) kommt meiner Meinung nach recht häufig vor, so dass man in der realen Welt eher wenig Tipps bekommt zu Hunden, die - positiv ausgedrückt - selbstständiger sind.


    lg

  • Ich vermeide solch eine Erwartungshaltung, weil ich bei meinem Labbi den Eindruck habe, dass das Unterwegs- sein dann zu anstrengend wird.

    D.h Rumlatschen und Schnüffeln ist genau das. Natürlich gehört die Alltagserziehung dazu, dennoch " bespasse" ich nicht.

    Meine Hunde sind äusserst beschäftigt mit den Reizen, die sich bieten, da muss ich nicht noch mehr bieten.

    Dann gibbet mit dem Labbi noch Dummy Spaziergänge, da ist er dann allein, darf Tragen, Warten, Holen, Suchen, Fuss laufen, alles sehr angepasst an die Tagesform .

  • ich kenne echt niemanden der seinen hund beim spazieren gehen bespaßt.
    habe auch in all den jahren noch nie einen HH gesehen der beim spaziergang etwas mit dem Hund, abgesehen von Ball oder Stöckchen werfen

    Merkwürdig, denn ich kenne viele Menschen, die auf den Spaziergängen mit ihren Hunden arbeiten, ich tue das auch. Gemeinsame "Arbeit" ist gut für die Bindung ;) und der Hund kommt so schnell nicht auf die Idee, sein Ding zu machen. Man muss die Hunde nicht auf jedem Spaziergang bespaßen, denn zuviel ist auch nicht gut , aber hin und wieder finde ich das sehr wichtig

    ich finde der hund soll und muss ja auch zeitweise sein eigenes ding machen können, denn schnüffeln, .... gehört ja zum hundeleben und spazieren gehen soll ja entspannung für den hund sein, training ist ja in der HS, ....

    Klar, muss er, allerdings sollte dann der Rückruf sitzen und darum geht es doch in diesem Thread

    solange der hund ansprechbar ist und reagiert ist es doch in Ordnung.

    scheint der Hund aber nicht zu sein, sonst wäre das hier kein Thema.

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