Rückruf
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Ich bin ein echter Fan vom doppelten Rückruf und kann den voll und ganz empfehlen. Dadurch kann ich Diego mehr Freiraum geben und ihn auch mal machen lassen, da ich ihn in den meisten Situationen abrufen kann. :)
Hier ist der Link zu der Beschreibung: Der doppelte Rückruf
- Vor einem Moment
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Hi,
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Meine Hunde werden beim Spazierengehen nicht bespaßt, sie dürfen machen was sie wollen und was erlaubt ist.
Wenn der Hund von alleine zu mir kommt gibt es ein liebes Wort, mehr nicht.
Meinen Rückruf habe ich so trainiert :
1. Pfiff mit Pfeife oder ein neues Rückruf-Kommando, wenn der Hund mich anguckt und dann das Lieblingsleckerlie oder Lieblingsspielzeug werfen.
2. Bei Rückruf-Kommando das Lieblingsleckerlie oder Lieblingsspielzeug in die entgegengesetzte Richtung werden. Nur ohne Ablenkung, kein anderer Hund da.
3. Wichtig : Den Rückruf nur verwenden wenn man zu 100% sicher ist dass der Hund kommt.
4. Den Schwierigkeitsgrad (Entfernung, Anlenkung) nur langsam steigern.
5. Wenn der Hund kommt für das Ankommen belohnen, kein Platz oder Sitz oder Anleinen.
6. Wenn der Hund einmal nicht kommt hat man was falsch gemacht, dann neues Wort oder neue Pfeife und das Training neu beginnen.Der Rückruf bei meinen beiden Hunden sitzt zu 99% bis 100%.
Grüße Bernd
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Ob der Hund während des Spaziergangs "bespaßt" werden muss, hängt sicherlich stark vom Typ Hund ab.
In einem Thread wie diesem, in dem der Hund sich eben während des Spaziergangs nicht am Halter orientiert, empfinde ich Posts à la "mein Hund braucht unterwegs keine Ansprache, der hört auch so" als wenig hilfreich.
Da mein Hund "Alltagsbegleiter" ist, trainiere ich mit meinem Hund dort, wo ich sein Verhalten brauch - nämlich im Alltag, wodurch er zwangsläufig während des Spaziergangs "bespaßt" wird. Genau dafür hab ich den Hund auch.
Ein Spaziergang ist auch lang genug, dass der Hund mehr als genug Zeit dafür hat, "sein Ding" zu machen, das "Bespaßen" macht (in meinem Fall) einen Bruchteil des Spaziergangs aus und es wird auch längst nicht jeden Spaziergang was gemacht.lg
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Ob der Hund während des Spaziergangs "bespaßt" werden muss, hängt sicherlich stark vom Typ Hund ab.
Genau und ich finde es schade, dass sich die TE gar nicht äußert
In einem Thread wie diesem, in dem der Hund sich eben während des Spaziergangs nicht am Halter orientiert, empfinde ich Posts à la "mein Hund braucht unterwegs keine Ansprache, der hört auch so" als wenig hilfreich.
dem stimme ich auch zu.
Jeder Hund hat seine Eigenarten und wenn ich einen Hund habe, der sein Ding macht, muss ich mich als Hundehalter fragen, woran es liegt. Die Hunde tun nichts, um uns zu ärgern -
Ich beschäftige mich sehr viel mit den Hunden auf dem Spaziergang, wir gehen gemeinsam spazieren und sowohl ich als auch die Hunde finden das toll. Alle 3 meiner Hunde sind sehr ansprechbar, denn es bedeutet ja im Normalfall, dass was interessantes folgt. So kennt Smilla z.B. gar keinen Rückruf, aber ist bei ihr zugegeben auch Typsache. Ich würde es immer wieder so machen, dass der Hund von Anfang an lernt, bei mir ist es toll und spannend und mich mit leuchtenden Augen ansieht, wenn ich den Namen sage. Ich gebe auch Feedback bei Blickkontakt (nicht Belohnung, sondern der Hund kommunziert mit mir und ich ignorier ihn nicht) und gehe auch durchaus auf Beschäftigungsvorschläge meiner Hunde ein. Nun passt es halt zu mir und zu meinen Hunden und wir gehen eh in der Pampa spazieren, so groß was anderes an Reizen ist hier halt nicht...
Grisu war eine Zeit an der Schleppleine damals, um ihn am durchstarten bei bestimmten Reizen zu hindern. Die Schlepp schleifte immer (außer beim abstoppen) und ich hab mich immer bemüht, so zu kommunizieren, als wär da keine Leine. Und im Zweifelsfall hatte er mit seinem Durchstarten eben keinen Erfolg.
Daneben übe ich ein, dass die Hunde bei bestimmten Reizen ein bestimmtes Verhalten zeigen (z.B. mich ansehen automatisch). Umorientierung bei Reizsichtung belohne ich extrem großzügig (+ falls nötig Verhinderung von unerwünschtem Verhalten mittels Schlepp). Eine automatische Umorientierung ist eher mein Ziel (also einfach nur Blickkontakt aufnehmen mit mir z.B.), als ein Rückruf. Dann kann man auch durch die Gegend schlendern und braucht nicht alles zuerst sehen.
Ich rufe die Hunde quasi nie, daher kann ich zum Aufbau des Rückrufs an sich wenig sagen. Wir haben ein "Warte", das heißt, sie sollen stehen bleiben und abwarten, wie es weiter geht. Sie dürfen dabei gerne sich umschauen, wieso sie warten sollen oder ich sag es ihnen (Warte, ein Jogger, warte ein Hund, Warte ein Auto...) denn es folgen ja dann verschiedene Dinge, die ich gerne sehen möchte. Ich hab den Eindruck, dass ein "Warte" erst mal leichter ist für den Hund, als ein Abruf, gerade wenn der denkt, er wird aus einem bestimmten Grund gerufen und will den erst mal herausfinden...
Bei Grisu (der einzige meiner Hunde, wo es nötig ist) kennt zudem ein hinter mich schicken und einen Abbruch, ersteres als Alternative zum anleinen, zweiteres als Notanker. -
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Morgens im Wald ist die Madame immer an der Leine, da wird auch nicht bespaßt. Nachmittags sind wir auf der Wiese, mit Schlepp und da wird gespielt und nebenbei Rückruf mit Leckerchen trainiert. Bei ihr habe ich auch von Anfang an jeden Augenkontakt belohnt, entweder mit Mimik, verbal oder Streicheleinheiten.
Wie alt ist denn Theo?
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Entschuldigung, ich kam jetzt noch nicht so dazu ganz ausführlich zu antworten!
Erstmal vielen Dank für die vielen vielen Antworten und die kleine Diskussion :)
Ich belohne jetzt konsequent jedes zu mir hin orientieren.Sein Verhalten ist halt schwer zu beschreiben. Theo schnüffelt sehr gerne und sehr ausgiebig, dadurch kann ich schon mal kurz in Vergessenheit geraten. Es ist jetzt auch keine Katastrophe und er hat auch keinen Radius von 100m oder so, aber er ist halt teilweise einfach nicht mehr abrufbar gewesen und das nervt. Dazu kommt, dass ich eben dadurch, dass es teilweise so war, auf Spaziergängen immer mega schnell in Alarmbereitschaft bin, wenn er im Freilauf ist und total abgelenkt ist. Es ist auch nicht so, dass er Wild suchen würde. In seiner Junghundzeit hat er ganz gerne mal einen Vogel gejagt, das macht er überhaupt nicht mehr.
Ach ich weiß ja auch nicht, ich hätte halt gerne, dass er einfach einen top Rückruf hat und mir gegenüber aufmerksamer wird.
Beschäftigung um ihn bei mir zu halten geht eigentlich grundsätzlich nur über Futter oder die Reizangel. Diese beiden Sachen liebt er über alles. Wobei wir auch schon die Reizangel auf dem Spaziergang kurz benutzt haben und sie dann weggepackt haben und nach 10 Minuten ist der Idiot zu der Stelle gerannt, wo wir sie benutzt hatten und hat das Ding gesucht
Also auch nicht das wahre 
Aktuell lasse ich die Schleppleine einfach schleppen und er hört mit der Pfeife sehr gut. Allerdings hatten wir auch noch keine Hundesichtung oder ähnliches.
Was mich halt ärgert ist, dass der Hund jetzt zwei Jahre alt wird und wir schon zwei Rückrufe durch haben, die anfangs super geklappt haben und irgendwann nicht mehr.Aber warum? Was mache ich falsch?
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Morgens im Wald ist die Madame immer an der Leine, da wird auch nicht bespaßt. Nachmittags sind wir auf der Wiese, mit Schlepp und da wird gespielt und nebenbei Rückruf mit Leckerchen trainiert. Bei ihr habe ich auch von Anfang an jeden Augenkontakt belohnt, entweder mit Mimik, verbal oder Streicheleinheiten.
Wie alt ist denn Theo?
Theo wird im Januar zwei Jahre alt
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Was du genau falsch machst, wird man ohne, dass man dabei ist, schlecht sehen können, ich rate mal bzgl. möglicher Fehlerquellen:
- Ablenkung zu schnell gesteigert
- Rückruf zu oft/zu selten trainiert
- beigebracht, dass der Rückruf nur an der Schleppleine gilt (weil z.B. auf Nichtbeachtung ein Ruck oder Ranziehen erfolgte)
- "falsche" Belohnung (da dein Hund eher ein Nasenhund zu sein scheint, evtl. nicht mit Reizangel sondern mit Schnüffelspielen belohnen)
- Belohnung ausgeschlichen
- zu schnell einen Rückruf als "kaputt" definiert (nur weil man selten mal die Situation falsch eingeschätzt hat und ein Rückruf nicht ausgeführt werden konnte, heißt es nicht, dass dieser kaputt ist - einfach nochmal 1-2 Schritte im Training zurück gehen)lg
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Merkwürdig, denn ich kenne viele Menschen, die auf den Spaziergängen mit ihren Hunden arbeiten, ich tue das auch. Gemeinsame "Arbeit" ist gut für die Bindung
und der Hund kommt so schnell nicht auf die Idee, sein Ding zu machen. Man muss die Hunde nicht auf jedem Spaziergang bespaßen, denn zuviel ist auch nicht gut , aber hin und wieder finde ich das sehr wichtigKlar, muss er, allerdings sollte dann der Rückruf sitzen und darum geht es doch in diesem Thread
scheint der Hund aber nicht zu sein, sonst wäre das hier kein Thema.
die probleme mit dem rückruf liegen aber nicht daran das der hund sein ding macht oder nicht bespasst wird sondern ich denke eher das der rückruf noch nicht so weit ist das er bei der ablenkung funktioniert und die belohnung nicht entsprechend ist. - Vor einem Moment
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