In der Freizeit "ganz für den Hund da sein" - was bedeutet das für euch?

  • Ich bin froh nach der Arbeit bei einem gemütlichen Spaziergang abschalten zu können.
    Dann gibt es aber auch Tage (beispielsweise wenn ich Schule habe), da hab ich weder Zeit noch Nerv dafür. Zum Glück sind die beiden Familienhunde, wir teilen die "Arbeit" auf und übernehmen auch mal die des anderen, was unheimlich praktisch für uns alle ist.
    Außer während der Arbeit (max. 2 Tage die Woche wo sie für ein paar Stunden alleine sind) ist IMMER jemand bei den Hunden.
    Ich würde sie auch definitiv mit zu meinem Freund nehmen, mit Mac geht das allerdings nicht, der hat viel zu sehr Angst. Mal sehen wie es mit Romana wird, ich bin da völlig offen. =)

  • Ich bin in meiner Freizeit nicht ausschließlich nur für den Hund da.
    Abends nach der Arbeit gehören ihr mind. 2 Stunden, auch mit kuscheln usw. Wenn ich nicht bei meinem Freund schlafe, ist sie auch nachts bei mir im Zimmer.
    Ansonsten hat sie den ganzen Tag ihre Familie (außer mir) um sich und ist nie alleine.
    An den Wochenenden ist es immer gemischt. Mal macht man was mit den Hunden, so wie diesen Samstag eine 4 Stunden Wanderung mit Freunden, mal bin ich aber auch mit Freunden so weg, shoppen usw. Auch geh ich mal allein zum Pferd, ohne den Hund. Dann wieder mit.

    Sie ist einfach ein Familienhund und wird auch so behandelt. Sie war schon mit auf Weihnachtsmarkt, im Urlaub usw. Aber auch mal nicht. Je nach Lust und Laune und ob ich jemanden habe, der aufpasst. Aber ich habe auch das Glück, noch daheim zu wohnen und meine Eltern sind nicht sehr unternehmungslustig, also fast immer als Sitter da. Sollte ich mal alleine wohnen, kann ich sicher nicht mehr so viel ohne den Hund machen. Was aber auch kein Problem für MICH wäre. Eher für Nicki, da sie sehr schnell gestresst ist und schlecht zur Ruhe findet.

    Ich gehöre auch zu den oft angemahnten HH, die mit ihrem Hund keine 3 Stunden und mehr am Tag spazieren gehen. Ich laufe höchstens 1,5 Std. am Tag und das auf einem Spaziergang, abends nach der Arbeit und über den Winter im stockdunkeln. Morgens geh ich nicht, will ich nicht und ich bin ein mega Morgenmuffel. Da hat keiner was davon, weder Hund noch ich. Manchmal laufen meine Eltern vormittags eine halbe Stunde mit beiden Hunden, aber eher selten. Sie haben halt die rundum Betreuung, werden geknuddelt, verwöhnt mit Leckereien, mal mit Intelligenzsachen beschäftigt und dürfen immer in den Garten. Und sie haben sich untereinander. Abends dann ausrennen und austoben, fertich. Und mind. 1 - 2 mal die Woche wird mehr gemacht, momentan bin ich auf der Suche nach einer neuen Huschu. In der alten war ich ÜL für Welpen und Junghunde, da hat mich Nicki Freitag wie Samstag begleitet, war Beispiel- und Vorzeigehund, hat das ruhig warten gelernt, samstags mit mir für Leistungsprüfungen trainiert und ab und an begeistert Agi gemacht. Nach div. Vorkommnissen habe ich dort mein Amt niedergelegt und bin wieder auf der Suche.. nach der Nadel im Heuhaufen..

    Übrigens gehöre ich nicht zu den WTP Menschen :headbash: und habe auch ganz oft, meist bedingt durch meine Psyche, keine Lust mehr nach 9 Std Arbeit zu laufen. Dann ist aber hier einfach nix, oder bissle Beschäftigung für drinnen. Außer mir geht halt einfach keiner gassi, obwohl wir 6 Personen wären :pfeif:

  • Mein Hund ist ein wichtiger Teil meines Lebens und ich mache gerne mit ihr was in meiner Freizeit. Allerdings gehört ihr nicht meine komplette Freizeit, das würde mein Hund auch nicht wollen. Betty ist sehr ruhig und mag nicht so viel Action, ich würde ihr keinen gefallen tun, sie in meiner Freizeit immer und über all dabei zu haben, dafür ist unser Freizeit Programm zu stressig für sie. Sie zieht dann häufig lieber das warme Körbchen zu Hause vor. Ich achte aber da darauf, dass wir unter der Woche dann nicht abends ständig weg sind, sondern dann meistens zu Hause sind oder sie mitnehmen können, weil sie unter der Woche eben meistens schon einige Stunden alleine bleiben muss.
    Ich gehe gerne spazieren, was ich früher ohne Hund nicht für möglich gehalten habe, aber ich bin viel mehr Naturmensch geworden, seit ich einen Hund habe. Die Prioritäten haben sich geändert und ich find's gut so. Mein Leben wurde bereichert und hat für mich mehr Sinn bekommen, als wenn ich es mit manch anderen Hobbys ausfülle.

  • Wenn ich arbeiten muss, wird unweigerlich die Freizeit auf meine Hunde ausgerichtet (ohne das es jetzt in einem Bespaßungs-Marathon endet). Das wusste ich aber im vornherein, sonst wären Hundehaltung und VZ-Arbeiten (auch wenn es nicht ganz VZ ist), gar nicht vereinbar.

    Wie sieht das bei uns aus? Nun, wenn Beide Partner arbeiten müssen, wird vor der Schicht alles für die Hunde organisiert (Gassi, Futter, Zeit zusammen) und im Nachhinein ebenfalls. Wobei eben nach der Arbeit die Hunde nur im äußersten Notfall (dringender Arztbesuch, Notstand in der Familie) zusätzlich noch alleine bleiben müssen.
    Das heisst, dass ich nach der Schicht eben Zuhause bin, meine Hunde auslaste und danach eben meinen Bedürfnissen nachgehe (Mahlzeiten, Lesen, TV usw.)
    Klar kleine Einkäufe (ca. 10-15 Min.) werden dann auch ggf. noch getätigt, aber die Großeinkäufe werden eben auf freie Tage geschoben.

    Ansonsten richte ich meine Freizeit an freien Tagen je nach eigener Laune und Bedürfnisse der Hunde aus: An solchen Tagen werden auch mal ausgedehnte Spaziergänge gemacht, zusätzlich etwas Kopfarbeit gemacht...oder zusätzlich zum Gassi mal eine Extra-Unternehmung gemacht (Stadt-Training, Besuch mit Hunden bei der Familie, Freunden u.ä).
    An freien Tagen ist dann aber auch mal Zeit für Kino, u.ä. wo die Hunde eben nicht mitkönnen. Aber die Regel ist es bei uns eig. nicht, da unsere Hunde nun mal unser "Hobby" sind und wir gerne soviel Zeit wie möglich neben oder mit ihnen verbringen =)

  • Ganz für den Hund da sein - heisst einfach da sein. Jetzt beschäftige ich mich auch nicht gerade mit den Hunden, aber ich bin da.
    Gerade wenn ein Hund länger alleine war, kann ich halt nicht spontan nach der Arbeit zum einkaufen, ins Cafe oder abends ins Kino. Mir macht das aber nichts, ich wollte die Hunde, also alles gut.
    Einen Hund zu haben wenn man nicht gerne draußen ist ... mmmh. Klar ich muss auch manchmal meinen Schweinehund überwinden, es regnet, ist kalt oder was weiß ich ... aber wenn ich erstmal unterwegs bin ist alles gut. Wenn ich das nicht mögen würde hätte ich keinen Hund, sondern vielleicht eine Katze. Aber ich mag es wenn mich die Hunde begleiten, sie gehören dazu und sind ein wichtiger Teil meines Lebens. Natürlich dreht sich nicht alles um sie und es gibt auch Dinge die man ohne Hund macht. Aber die Wuffels hat man immer im Hinterkopf.
    Die meisten Ausflüge würde ich ohne Hund nicht machen, ich habe so tolle Ecken gefunden, die kaum jemand kennt. Wir fahren viel öfter zum Strand, in den Wald und machen möglichst 2 -3 x die Woche Ausflüge. Hundeschule mag ich und ist sicher nicht nur für den Hund.
    Sie gehören einfach zu mir und ich vermisse sie wenn ich mal ohne sie unterwegs bin.

  • Mein Hund ist ja eigentlich auch mit der Zeit eher zum Familienhund mutiert. Meine Oma hat ihn eigentlich von Mo-So tagsüber, außer sie hat irgendwelche Termine. Also grundsätzlich ist mein Hund nie alleine zu Hause, selbst wenn meine Oma keine Zeit hat, ist immer jemand da (außer ich oder mein Freund).
    Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, fahre ich eigentlich immer zu meinen Pferd. Da Hund und Pferd leider nicht kompatibel sind, kann er da auch nicht mit bzw. ist er um diese Zeit noch gar nicht zu Hause.
    Wenn ich dann nach dem Stall nach Hause komme, bleibe ich dann auch zu Hause oder der Hund kommt mit.
    Also großartig spazieren gehen oder bespaßen brauche ich meine Hund eigentlich nicht, das macht hauptsächlich meine Oma :)

  • Ganz für den Hund da zu sein bedeutet für mich, dass ich nach der Arbeit mit ihnen Gassigehe und meine Freizeit den Hunden anpasse. Montags gehe ich immer ins Fitness-Studio - das muss sein - aber sonst bin ich abends immer zuhause und entweder mit den Hunden unterwegs oder zumindest Kuschelpartnerin wenn die Hunde das möchten.

    Ich gehe selten ins Kino und in den Urlaub nehme ich meine Hunde mit. Die meisten Freunde sind auch "Hundemenschen" und dann ist es selbstverständlich, dass die Hunde zu Besuchen mitkommen.

    Ich trickse abends mit meinen Hunden und wir gehen je nach Interesse der Hunde zu Beschäftigungskursen. Da gucke ich einfach was meine Hunde anbieten und baue das aus.
    Mit meinem Neuzugang Hermann arbeite ich in Einzelstunden an der Erziehung.

  • Hier heißt das, dass ich mir den Tag so einrichte, das meine Hunde wenn sie schon lang alleine waren, nicht noch länger alleine sein müssen.
    Das heißt nicht, dass ich sie dann stundenlang bespaße. Es heißt nur, dass ich eben zu Hause bin.

    Ich finde das meinen Hundengegenüber nur fair, wenn ich schon 8-9 Stunden weg war, dass sie nicht nochmal 3-4 Stunden alleine rumhocken müssen. Das kommt in Ausnahmefällen mal vor, ist aber wirklich die Ausnahme. Möchte ich unbedingt noch ausgehen, dann muss es eben wohin sein, wo die Hunde mit können.

    Ich muss auf sonst niemanden Rücksicht nehmen, weil ich Singel bin.

    So sieht es bei mir auch aus.

    Für mich bedeutet das aber nicht "Opfer" zu bringen. Ich hab mich jahrelang danach gesehnt Hunde haben zu können, so dass ich es genieße mit ihnen zusammenzusein. Ich stromere lieber durch den Wald, als in die Disco zu gehen.
    Ich hab mich aber diesbezüglich auch gut ausgetobt, meine 20er waren wild und jetzt bin ich gesetzter und brauch das nicht mehr.

  • Ehrlich gesagt bestimmt Chili selbst, wieviel Freizeit wir mit ihr verbringen "dürfen"
    :ops:
    2 Stunden ca. Ist sie täglich am Stück draußen. +- je nach dem.
    Dann die 2 mal ums Eck Runden.

    Wenn ich sie einlade zum spielen, üben, tricksen oder kuscheln und sie dreht den Kopf weg, oder tapst davon, lasse ich sie in Ruhe.
    Kommt bestimmt genau so oft vor, wie, die Einladung dankend anzunehmen.

    Also sooooo prickelnd findet sie "die gesamte Freizeit mit Hund verbringen" von sich aus schon nicht.
    Was völlig ok ist :pfeif:

  • Bei mir heißt es auch nicht, dass die Hunde die ganze Zeit aktiv bespaßt werden. Nach der Arbeit geh ich eben meist ne große Runde von 1-2 Stunden und danach heißt es hier auch Couch und kuscheln oder wenn ich Hausarbeit mache, schauen die Hundis auch nur zu oder liegen rum. Tricksen machen wir eher, wenn die große Runde kleiner ausfällt wegen schlechtem Wetter. Spielen und Beschäftigung wie Grundgehorsamsübungen oder Futterdummy suchen, findet auf den Gassirunden statt oder eben auch als Ersatz drinnen.

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