In der Freizeit "ganz für den Hund da sein" - was bedeutet das für euch?
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Ich kann's trotzdem nicht nachvollziehen, warum man unbedingt men Hund haben muss, wenn er einfach nur da sein soll.
Ich habe darüber nachgedacht, ob es daran liegt, dass es auch Kinder in der Familie gint, um die sich das Leben dreht....
Nein, daran liegt es nicht, wir hatten immer hunde In der Familie und bei uns war der Hund immer genauso wichtig wie jedes Kind und jeder Mensch.
Muss jeder selbst wissen, meins ist es nicht.
Das eine schliesst das andere doch nicht aus.
Man kann einen Hund haben, weil der einen “Job“ machen soll und trotzdem in ihm ein Familienmitglied sehen. Wenn mein Hund “so mit läuft“ heisst das nichts anderes, als das er in den Familienalltag voll eingebunden ist und dort seinen festen Platz hat. Er geht mit auf Ausflüge, in Lokale, zu Schulveranstaltungen, zum Einkaufen, zum Kinder abholen, ist beim Spielen im Garten dabei, bei der Gartenarbeit usw. Dazu noch sein “minijob“ als Bewacher des Grundstücks. Aber das läuft eben unbewusst nebenbei ab. Ich plane seine Freizeit nicht und richte unsere Freizeit nicht nach dem Hund. Wenn ich Pino noch auf einen Hundeplatz schleppen würde, wäre er völlig überfordert. - Vor einem Moment
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Hallo,
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Nein ich bin in meiner Freizeit nicht ganz für den Hund da.
Die Hunde sind ein Teil meines Lebens, ein Teil meiner Freizeit und es gehört zu meinen Pflichten (auch wenn das gern gemachte Pflichten sind) ihre Bedürfnisse zu erfüllen.
Das mache ich, das bedeutet aber nicht, dass sich die ganze Freizeit nur um den Hund dreht und sich der Alltag komplett nach dem Hund ordnet. -
Den Großteil meiner Freizeit verbringe ich schon mit Lupo-und Aktivitäten, die ihm & mir gleichermaßen gefallen..
Also draussen durch die Pampa stapfen, Leute & Hunde treffen..
Dazwischen wird noch ab und zu gespielt, getrickst und gaanz viel
gekuschelt. Ich lasse ihn äußerst selten & ungern allein wenn ich vorher schon arbeiten war (trotz Hundesitter). Trotzdem
lese ich auch mal ein Buch oder häng im Inet, ohne ihn dabei ständig nebenher zu bespaßen oder zu kraulen. Er selbst hängt aber auch nicht ständig an mir dran und verlangt Aufmerksamkeit. -
Meine Hunde müssen nie richtig lange alleine sein und trotzdem widme ich ihnen viel und oft und gerne meine Freizeit. Einfach weil es mir Spaß macht und ich auch das Gefühl habe, dass das meine Pflicht ist.
Letztendlich würde ich Sonntag morgen manchmal auch lieber im Bett liegen bleiben. Und trotzdem packen wir die Hunde ein und fahren irgendwo hin, wo die beiden Spaß haben. Weil ich finde, dass ich ihnen das schuldig bin. Sind die Hunde dann dreckig und müde, bin ich auch glücklich. Das ist so ein Gefühls-Ding.
Zuhause bespaße ich sie aber auch nicht den ganzen Tag. Hier wird mal ein bisschen gespielt, da kommt einer mal zum kuscheln. Und dann habe ich mal keine Zeit und die beiden müssen zusehen, was sie mit ihrer Zeit anfangen. Für uns passt das so.
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Ich kann's trotzdem nicht nachvollziehen, warum man unbedingt men Hund haben muss, wenn er einfach nur da sein soll.
Ich habe darüber nachgedacht, ob es daran liegt, dass es auch Kinder in der Familie gint, um die sich das Leben dreht....
Nein, daran liegt es nicht, wir hatten immer hunde In der Familie und bei uns war der Hund immer genauso wichtig wie jedes Kind und jeder Mensch.
Muss jeder selbst wissen, meins ist es nicht.
Was spricht dagegen, dass der Hund einfach nur da sein im Sinne von Dabeisein soll/darfl? Ist nur derjenige Hundehalter ein guter Hundehalter, der jeden Tag mindestens drei Stunden mit Hund in möglichst wechselnden Gebieten durch die Pampa marschiert, mindestens einmal wöchentlich Hundeplatz oder ähnliches macht und sich, statt am Sonntag auszuschlafen und den Tag mit der Familie zu genießen, auf lange Wanderungen durch Felder und Wälder und über Stock und Stein begibt, nur damit der Hund Spaß hat? Muss man gern draußen sein, um ein guter Hundehalter zu sein (btw - ich BIN gern draussen, liebe unseren Garten und Sport geht für mich nur als Outdoor-Sport (radfahren, inlinern, joggen) - ich hasse Fitnessstudios und Gyms)?
Wir alle vier lieben unseren Hund, er erhält ausreichend Auslauf (wobei wir zugegebenermaßen immer in der Umgebung bleiben und nicht irgendwo hin fahren zum laufen und auch keine zwei Stunden und mehr täglich schaffen, weil ich sonst zu nichts anderen mehr käme), Spiel- und Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit. Er nimmt, so gut das eben geht, an unserem Alltag teil - und manchmal geht es auch eben nicht, weil wir irgendwo hin möchten, wo er nicht mit kann (Fußballstadion), weil es nicht passt, er nicht erwünscht ist oder er einfach nichts davon hätte (Stadtbummel, Flohmarkt, Kirmes). So ist eben das Leben und ich kann für unseren Hund abgesehen von den sechs Stunden Alleinbleiben am Vormittag (ja sorry, aber arbeiten müssen wir und unsere Arbeitszeiten können wir uns nur bedingt aussuchen bzw. mein Mann gar nicht), die möglicherweise nur suboptimal sind, nichts schlechtes darin sehen.
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Man weiß ja im Vorfeld , was mit der Anschaffung eines Hundes auf einen zu kommt .
Ich für meinen Teil finde schon, dass es ein Hund schöner hat , wenn er jeden Tag seine Gassi runden bekommt , verschiedene Orte kennen lernt , mit anderen Hunden in Kontakt treten kann usw.
Für mich und vor allem für meine Hunde, wäre es kein Qualitativ hochwertiges Leben, wenn sie nur mitläufer sind, das Frauchen nicht gerne raus geht , keine stundenlangen Spaziergänge macht usw..
Und ich denke nicht , dass ich die einzige bin die das so sieht . Zu einem Hundeleben und zur Hundehaltung gehören eben Dinge die man vorhersehen kann . Und wenn dies nicht meine Dinge sind, mit denen ich mich im Leben abgeben möchte wie bsp. Natur und Land , würde ich die Anschaffung eines Hundes nochmal überdenken . Denn ich finde , dass ein Hund nur so viel Spass am Spaziergang hat wie auch sein Frauchen/Herrchen es ausstrahlt . Wenn mich mein Hund permanent hinterher ziehen muss und ich ein Gesicht ziehe wie 10 Tage Regenwetter , überträgt sich das evtl. auch auf den Hund .Ich kann nur von meinen Nachbarn ausgehen, die einen Hund haben der fast nie ausgeführt wird und wenn dann nur die selbe Runde die circa eine halbe Stunde dauert . Und ja , man kann sehen das es ihm nicht gut geht in dieser Haltung .
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Meine Freizeit bin ich soviel als möglich in der Natur. Ich bin ein Wander- und Bergsteigerfreak. Noch schöner ists natürlich, wenn dann da ein Hund dabei ist. So ists irgendwie klar, dass die Freizeit dem Hund gehört, oder der Hund zur Freizeit.
Ich habe sie bei der Arbeit in meinem Büro dabei. Und sie sorgt gut dafür, dass ich meine Pausen einhalte und am Abend auch aufhöre zu arbeiten. Morgens komme ich schon fit zur Arbeit, denn unser Weg dahin ist zu Fuss ca. 50 Min.
Ich glaube, wenn's meinen Hund nicht in meinem Leben gäbe, dann wäre ich dick, überarbeitet und völlig ungeniessbar im Job und Privat.
Danke meine Maus, dass du so gut für meine Balance und für ein gesundes Leben sorgst.
Gruss Eva
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Sicherlich ist man kein schlechter Hundebesitzer wenn man all die Dinge nicht macht. Aber ich frage mich warum man sich das antut, wenn der Spaziergang zur lästigen Pflicht wird und man nicht gerne mit Hund draußen ist ?
Der Hund soll mein Leben und gerade meine Freizeit bereichern, hat mein Hund Spaß habe ich es auch. Bin ich mal ohne Lust unterwegs merkt man meinen Hunden das schon an, im Grunde kann ich es dann auch ganz lassen und wir verbringen mal einen faulen Tag auf dem Sofa. Aber wir lieben es fremde Gegenden zu erkunden, darum sind Hunde meine perfekten Begleiter und Freunde.
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Muss man gern draußen sein, um ein guter Hundehalter zu sein?
Das ist schon eine interessante Frage. Ich in meinem Leben würde sagen: ja! Wobei meine Hunde Zuhause/im Haus halt wenig "Beschäftigung" bekommen und zudem halbtags alleine sind. Und wir haben zwar einen großen Garten (gut 3000m²), aber die Hunde beschäftigen sich da alleine eh nicht. Ich frag mich mich immer, was haben die vom Tag, wenn die nur in der Wohnung rumliegen und ab und an mal Streicheleinheiten oder ein Leckerlie abholen
. Selbst Lucy, die ein echt genügsamer, mittlerweise fast 10 Jahre alter Berner-Mix ist, genießt zumindest die 2 Stunden Beschäftigung pro Tag und das ist verdext wenig, wenn man sich überlegt, was für für Möglichkeiten Hund die restlichen 22 Stunden hat. Grisu und Smilla haben zusätzlich Beschäftigungszeit und "einfach-nur-da" und "Knuddelzeit" zusätzlich hat Lucy natürlich auch. Aber ich frag mich immer noch, warum ein Hund, wenn er nur "da" sein soll
. Und gerne draußen sein und sich gerne mit dem Hund beschäftigen, sollte doch irgendwie das Minimum sein, warum bitte sonst ein Hund? Ich selbst stehe morgens eine Stunde früher auf und laufe die vor der Arbeit mit den Hunden. Nein, die werden da nicht bespaßt, ich bin mit Kaffee, frische Luft genießen und Augen auf halten beschäftigt. Was fehlen würde mir ohne den Gang mittlerweile. Aber den Hund den ganzen Tag nichts Tun lassen (zumal wenn es kein trubeliger Haushalt ist, wo Hund zumindest Ansprache, Spiele und Garten zwischendurch hat) und Abends wenn das Wetter und Laune passen dann eine lange Runde gehen lassen... nein, sorry, da würde ich persönlich kein Hund sein wollen. -
Ich finde man merkt erst wie sehr man sich an das "für den Hund da sein" gewöhnt hat, wenn man mal ohne den Hund ist. Da werde ich nämlich plötzlich auch hibbelig und die Decke fällt mir auf den Kopf, wenn keiner mehrmals am Tag mit mir an die frische Luft geht und mal eine große Runde läuft.
Ansonsten bespaße ich meine Hunde auch jeden Tag aktiv, also die laufen nicht nur mit. Ich suche Aktivitäten gezielt für die Hunde aus und suche oft neue Gassistrecken, aber das ist eben mein Hobby und es gefällt mir. Sonst würde ich das nicht machen und hätte keinen Hund.
Für den Hund da sein, heißt für mich aber auch, dass wir einfach zusammen abhängen und ich TV schaue und die Hunde auf mir rumliegen und zwischendurch gestreichelt werden. Dann sind die auch schon glücklich. - Vor einem Moment
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