In der Freizeit "ganz für den Hund da sein" - was bedeutet das für euch?
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Ich liebe es mich mit Einstein zu beschäftigen, ihm Dinge beizubringen und mit ihm spazieren zu gehen. Ich mache sogar Ausflüge mit ihm, die ich sonst nicht machen würde. Dennoch gibt es Tage, da geht es nur raus zum lösen und es wird sonst nichts gemacht. Mir kommt vor, dass Einstein diese Ruhepausen braucht. Er tankt Energie für die restlichen Tage. Da schläft er auch verdammt viel.
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Das ist schon eine interessante Frage. Ich in meinem Leben würde sagen: ja! Wobei meine Hunde Zuhause/im Haus halt wenig "Beschäftigung" bekommen und zudem halbtags alleine sind. Und wir haben zwar einen großen Garten (gut 3000m²), aber die Hunde beschäftigen sich da alleine eh nicht. Ich frag mich mich immer, was haben die vom Tag, wenn die nur in der Wohnung rumliegen und ab und an mal Streicheleinheiten oder ein Leckerlie abholen
. Selbst Lucy, die ein echt genügsamer, mittlerweise fast 10 Jahre alter Berner-Mix ist, genießt zumindest die 2 Stunden Beschäftigung pro Tag und das ist verdext wenig, wenn man sich überlegt, was für für Möglichkeiten Hund die restlichen 22 Stunden hat. Grisu und Smilla haben zusätzlich Beschäftigungszeit und "einfach-nur-da" und "Knuddelzeit" zusätzlich hat Lucy natürlich auch. Aber ich frag mich immer noch, warum ein Hund, wenn er nur "da" sein soll
. Und gerne draußen sein und sich gerne mit dem Hund beschäftigen, sollte doch irgendwie das Minimum sein, warum bitte sonst ein Hund? Ich selbst stehe morgens eine Stunde früher auf und laufe die vor der Arbeit mit den Hunden. Nein, die werden da nicht bespaßt, ich bin mit Kaffee, frische Luft genießen und Augen auf halten beschäftigt. Was fehlen würde mir ohne den Gang mittlerweile. Aber den Hund den ganzen Tag nichts Tun lassen (zumal wenn es kein trubeliger Haushalt ist, wo Hund zumindest Ansprache, Spiele und Garten zwischendurch hat) und Abends wenn das Wetter und Laune passen dann eine lange Runde gehen lassen... nein, sorry, da würde ich persönlich kein Hund sein wollen.Wo steht, dass wir kein trubeliger Haushalt, wo der Hund zumindest Ansprache, Spiele und Garten zwischendurch hat, sind und wer sagt, dass wir den Hund nicht abends oder auch nachmittags eine lange Runde gehen lassen? Wir sind sicherlich keine zwei Stunden oder mehr täglich unterwegs, aber eine längere Runde (ca. 45 Minuten, mehr schafft er schon lange nicht mehr und auch die manchmal nur mit ach und krach) wird am Tag fast immer gegangen. Und wir haben zwei Mädels im Teeniealter, die entweder selbst was mit dem Hund machen, oder auch immer nochmal im Garten Fußball spielen oder Freundinnen da haben, die allesamt entzückt vom Hund sind und ihm manchmal mehr Aufmerksamkeit schenken als der Gastgeberfreundin. Wir selbst haben auch öfter Verwandte, Freunde oder Bekannte da, entweder nur mal kurz zum Tee oder auch länger, die sich meist ebenfalls mit dem Hund beschäftigen. Von dauerhaft und durchgehend "nix los" also keine Spur.
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Ich bin nur auf den einen Satz, auf diese Frage eingegangen, das war alles
. Ging nicht um dich / gegen dich oder so... Bei mir ist der Satz hängen geblieben, hab drüber nachgedacht und für mich drauf geantwortet. Brauchst dich nicht angegriffen fühlen, war nie meine Absicht... -
Wow, das sind ja echt viele Aktivitäten, zu denen ihr mit Hund gekommen seid. Aber ich nehme an, dass vorher auch schon eine gewissene Affinität dazu da war, oder?
Ich hab beispielsweise keinerlei Lust auf Sonntage im Wald oder ausgedehnte Wandertouren, beides gibt mir absolut gar nichts, und Tierparks mag ich auch nicht - da können mich keine zehn Hunde drauf bringen, geschweige denn ein einziger.@katinka62 Du wiedersprichst dich hier permanent ! Das hört sich in diesem Beitrag aber ganz anders an !

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@katinka62 wer dich verstehen will, der versteht dich auch.
Ich sehe nicht, dass euer Hund irgendwie benachteiligt wird in eurem Alltag.
Und nur, weil du keine Liebeserklärung an deinen Hund verfasst, wenn du über ihn schreibst, verstehe ich es (und hoffentlich noch mehr) nicht so, dass du nix für ihn übrig hast.Edit: genau das ist wieder typisch. Dann kram doch bitte auch den Beitrag raus von ihr, in dem steht, dass sie mit Hund joggen und Mann mit Hund Fahrrad fährt @Superpferd
Finde es echt gemein, wenn die Leute hier ständig angeranzt werden, weil sie mal ehrlich sind und eben nicht einen auf 100% nach dem Mund anderer "schreiben" machen.
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Ja , dann fährt sie eben Fahrrad und Joggt . Was ändert das jetzt an der Ansicht der Dinge? Überwiegend liegt die Betonung jedoch auf die anderen Dinge . Und das liegt nicht daran, das etwas interpretiert wird , sondern es kommt von ihrer Seite so rüber bzw. wird so formuliert und verfasst .Es wird hier keiner angekratzt , wenn man hier in diesem Thread sein Leben mit Hund darstellt , muss man auch damit rechnen das andere dazu Stellung nehmen , nachfragen , oder beschreiben was sie anders machen usw. !

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Superpferd, wo bitte widerspreche ich mir selbst?
Ich hab geschrieben, dass ich nicht gern Wanderungen mache (eigentlich verabscheue ich schon den Gedanken daran wie der Teufel das Weihwasser) oder den Sonntag im Wald verbringe und auch, dass ich keine Tierparks mag und wir deswegen in keinen gehen. Ich hab sogar geschrieben, dass ich nicht stundenlang irgendwo in der Botanik rumlaufen mag mit Hund - aber ich hab nirgends geschrieben, dass ich mit Hund gar nicht rausgehe oder keine Lust dazu habe. Ich bin lange Zeit regelmäßig mit ihm joggen gegangen, mittlerweile sind das oft auch nur noch normale Spaziergänge, weil ich leider nicht mehr so ganz fit bin und es nicht mehr jeden Tag fürs Joggen reicht (dafür wird die Runde dann halt normal gelaufen) und mein Mann fährt mit ihm Fahrrad.
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durch den Thread hier habe ich wieder gemerkt, dass ich gar nicht in so Kategorien wie Freizeit oder Nicht-Freizeit denke was meine Familie betrifft - und zu dieser gehört ja auch der Hund. Er ist da und ist immer präsent, egal ob ich im Büro bin, im Supermarkt oder Zuhause auf der Couch sitze. Viele meiner Gedanken drehen sich um den Hund, um Spaziergänge und Verabredungen, aber viele andere Gedanke drehen sich auch um meinen Partner, meine Mutter, mein Zuhause...das alles ergibt ein GANZES, zu dem auch der Hund gehört. Ich möchte, dass es allen in meiner Familie gut geht, das impliziert natürlich auch den Hund, aber auch mich selbst als Individuum. Alle haben Bedrürfnisse, die so gut wie möglich befriedigt sein wollen - und wenn diese Bedürfnisse befriedigt sind und ich einen glücklichen Menschen oder einen glücklichen Hund vor mir habe, dann empfinde ich selbst auch Glück - das unterteile ich nicht in Freizeit und Nicht-Freizeit.
Ich empfinde Niemanden, der mir nahe steht, als Last, auch nicht den Hund. Ich stehe gerne morgens auf und gehe Gassi, obwohl ich sonst noch länger hätte liegen bleiben können...ab und an bin ich demotivierter, aber spätestens wenn wir dann unterwegs sind, steckt mich die gute Laune vom Hund an, immer.
Irgendwie ist doch alles ein Geben und Nehmen. der Hund gibt mir definitiv mehr als er "nimmt". Für ihn da zu sein bedeutet für mcih nicht, andere dinge aufzugeben, im Gegenteil. Seit Henry da ist, habe ich mich selbst anders organisiert, zB gehe ich zu Fuß zur Post und zur Bank, weil Henry da mit rein kann...und dann gehen wir gemeinsam zum Auto und fahren 1 KM zum Supermarkt - und Henry bleibt im Auto sitzen während ich einkaufe (natürlich nicht im Sommer...). So ist er bei (fast) allem dabei, wir verbringen halt unser Leben miteinander.
Montag habe ich zB 10 Std im Büro verbracht, bin Abends schnell nach Hause und habe mich dann in der Stadt noch mit einer Freundin getroffen - ohne schlechtes Gewissen oder dergleichen, weil mein Freund den ganzen Tag beim Hund war und ihn auch abends bespasst hat. Ansonsten hätte ich ihn wohl mitgenommen, was mich auch nicht wirklich eingeschränkt hätte.Ich habe mein Leben lang einen Hund gehabt - und dann 4Jahre nicht. die 4 Jahre ohne Hund haben mein Leben nicht bereichert, ich habe nicht dauernd gedacht "wie toll, dass du keine Verpflichtungen in Form eines Hundes hast!", im Gegenteil,mir hat es sehr gefehlt.
Ich genieße jede Minute. Ob "Freizeit" oder nicht. -
Ich habe mein Leben lang einen Hund gehabt - und dann 4Jahre nicht. die 4 Jahre ohne Hund haben mein Leben nicht bereichert, ich habe nicht dauernd gedacht "wie toll, dass du keine Verpflichtungen in Form eines Hundes hast!", im Gegenteil,mir hat es sehr gefehlt.
Ich genieße jede Minute. Ob "Freizeit" oder nicht.Das kann ich so gut nachvollziehen! Ich war auch eine Zeit lang ohne Hund. Das war furchtbar und ich bin extra umgezogen, um wieder einen Hund halten zu können. Mittlerweile sind es zwei eigene und mein Halbtagshund. ich möchte keinen missen, egal wie schwierig es manchmal ist.
Nicht immer ist meine Motivation, nun mit den Hunden rauszugehen, die selbe. Aber wie du schon sagst: Einmal unterwegs genieße auch ich jede Minute. Manchmal muss ich zu meinem Glück echt gezwungen werden. Und meine Hunde tun das auf eine sehr sanfte, schonende Weise.
Übrigens habe ich auch nicht das Gefühl, meine Freizeit für die Hunde zu "opfern". Sie sind eben Teil meines Lebens und gehören zu mir. Und auch, wenn ich sie nicht immer überall dabei haben möchte, freue ich mich jedes Mal, wenn ich danach zur Tür reinkomme und nun wieder Zeit mit ihnen verbringen kann. -
Ganz toll geschrieben Jessica83

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